Kolping Nachrichten

Hl. Nepomuk und Fenstersturz 

Die Kolping-Familie begab sich auf große Fahrt!

Das diesjährige Reiseziel für den zweitägigen Jahresausflug war die tschechische Hauptstadt Prag. Was genau die Vorsitzende Christine Thim mit Petrus an Vereinbarungen getroffen hat, werden wir wohl nicht erfahren – jedenfalls schien trotz schlechtester Wettervorhersagen sogar teilweise die Sonne und bis auf ein paar Regentropfen blieben die Teilnehmer trocken!

Wie immer von Christine Thim bestens ausgearbeitet und vorbereitet, liess das Programm nichts zu wünschen übrig. Weil Prag viel zu bieten hat – vom Schutzheiligen Nepomuk, von der Burg über die vielen Sehenswürdigkeiten in der Stadt – wurde es als Ausflugsziel ausgesucht. Die fachkundige Stadtführerin Jana erklärte viel und gut die besondere Geschichte der Burg und der Goldenen Stadt.

Das Besondere jedoch soll nicht unerwähnt sein: der Besuch eines klassischen Konzertes in der Spiegelkapelle des ehemaligen Jesuitenkollegs zum Abschluss des ersten Besuchstages. Zu berühmten Werken der Komponisten Bach, Mozart, Smetana, Bizet, Dvo?ák und Vivaldi konnten die Kolping-Freunde das zuvor Erlebte  noch einmal Revue passieren lassen. Spätestens beim Ave Maria der stimmgewaltigen Sopranistin liefen den Zuhörern wohlige Schauer über den Rücken.

Nach der Stadtführung am zweiten Tag rundete eine anschließende Moldau-Schifffahrt mit Mittagsbüffet das hervorragend zusammengestellte und organisierte Programm auch kulinarisch ab. Prag entließ die Reisegruppe mit der deutlichen Aufforderung, einen derartigen Besuch zu wiederholen.  

Wie  immer bei den sehr gut vorbereiteten Ausflügen ist es wunderbar, Städte und Sehenswürdigkeiten zu erkunden und neue Eindrücke zu gewinnen. Aber all das wäre nur die Hälfte wert ohne den Zusammenhalt, das Sichfreuen, dass man gemeinsam etwas unternimmt und alle 37 Teilnehmer das spüren können, was den Geist der Kolping-Familie ausmacht.                                                                                                            mh-am                                                                             

 

 

Verfasser: Kolpingsfamilie Grafenau

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Kolping-Bildungszentrum Regen erfolgreich ins neue Ausbildungsjahr gestartet 

Zum Beginn des Schuljahres sind auch am Berufsbildungszentrum der Kolpingsfamilie Regen die neuen Lehrgänge angelaufen. 15 junge Männer absolvieren eine einjährige Berufsvorbereitung in sieben Berufsfeldern wie beispielsweise Metall, Holz, Logistik oder Gärtnerei. 25 weitere Jugendliche beginnen eine duale Ausbildung im Regener Bildungszentrum. Die Maßnahme wird von der Bundesagentur für Arbeit getragen.

 

Barbara Breese, Direktorin der Agentur für Arbeit in Deggendorf, begrüßte zusammen mit Eirichtungsleiter Norbert Loibl und Werkstattleiter Gerald Mayr mit den Ausbildern die jungen Leute.

 

Barbara Breese, die wegen ihres kommenden Ruhestandes letztmalig an der Lehrgangseröffnung teilnahm, dankte den Verantwortlichen von Kolping Regen für ihre fast 60-jährige Arbeit in der beruflichen Qualifikation von Jugendlichen. Dabei betonte die Arbeitsamts-Chefin, dass die Agentur für Arbeit auch einen Sozialauftrag habe und rechtfertigte die Notwendigkeit solcher Berufsbildungslehrgänge für lernschwache Jugendliche. Wörtlich sagte sie „wer sich in der Schule etwas schwerer tut, wer Startschwierigkeiten beim Einstieg ins Berufsleben hat, der braucht nach wie vor Hilfe“. Ebenso hob sie den gemeinschaftsprägenden und sozialen Charakter des Internats hervor, in dem alle Jugendlichen während der Ausbildung untergebracht sind. Die Arbeitsamts-Leiterin betonte die hohe Sozialkompetenz, die im Internat durch die pädagogischen Mitarbeiter vermittelt werde.

 

Einrichtungsleiter Loibl machte den Jugendlichen Mut, den nicht einfachen aber sicheren Weg zum Erfolg gemeinsam mit den Mitarbeitern von Kolping Regen zu gehen. Er verwies darauf, dass im Juli dieses Jahres 27 fertige Facharbeiter mit Abschluss die Einrichtung verlassen haben und eine solche abgeschlossene Ausbildung plus Erwerb des Führerscheins heute schon eine große Sicherheit für einen qualifizierten Arbeitsplatz bedeute und damit vor Arbeitslosigkeit schütze. Schulmäßig werden die neuen Teilnehmer der Berufsvorbereitung zusammen mit den Teilnehmerinnen des Caritaslehrganges in der Adolph-Kolping-Berufsschule des Kolping-Bildungswerkes unterrichtet.

 

Insgesamt sind im Kolping-Bildungszentrum Regen derzeit 110 Jugendliche in der beruflichen Qualifikation und im Internat untergebracht.

Verfasser: HB

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Christliches Menschenbild ist Grundlage für unser Werteverständnis 

Kolpingseminar mit Dompropst Dr. Bär in Lambach (Bayer. Wald)

 

Der Zustrom von Menschen aus fernen Ländern führt zur Zeit zu einer Wertediskussion. Wie wir damit umgehen und wie wir Werte leben, war das Thema eines Wochenendseminars des Kolping-Bildungswerkes im Bistum Passau unter der Leitung des ehrenamtlichen Bildungsreferenten Kurt Köhlnberger (Osterhofen) im Kolpinghotel Lambach.

 

„Die Welt hat sich rasant verändert und wir sind mitten in einem Prozess, der uns fordert und herausfordert, wie wir unser Leben gestalten und wie wir mit Veränderungen umgehen können“, betonte eingangs Seminarleiter Kurt Köhlnberger. In der ersten Einheit ging es um die Wertegemeinschaft in Europa und wie die Europäische Union damit umgeht. Die Teilnehmer erarbeiteten sich dabei interessante Gedanken zu Frieden, Freiheit und Demokratie. Auf den Punkt brachte es vor kurzem Erzbischof Georg Gänswein: „Der christliche Glaube ist Kern der europäischen Gemeinschaft und ihr Fundament“.

 

Im weiteren Teil des Seminars ging es um persönliche Werte. Jeder Teilnehmer erstellte seine Wertehierarchie in Familie und Gesellschaft. Dabei wurde deutlich, dass Werte im persönlichen Umfeld einen besonderen Stellenwert für das Miteinander haben. Aktuell angesprochen wurde auch das Thema „Krankheit und Pflege“. Diskutiert wurde dabei, wie Kolpingsfamilien durch adäquate Angebote mithelfen können, den Werteverfall zu stoppen. Ein großes Thema in der Wertebildung stellt die Umwelt dar. Bei einer Exkursion zum Wildgarten in Furth im Wald erläuterte dessen Leiter, Ulrich Stöckerl, die Werte von Natur und Umwelt, wobei die Achtung vor allen Geschöpfen im Mittelpunkt stand. Interessant war die anschließende Begegnung mit heimischen Tieren, um den Leuten auch die Scheu vor Ringelnatter, Feuersalamander, Flusskrebs etc. zu nehmen. Interessant bestaunten die Teilnehmer die Unterwasserwelt mit mehreren Fischarten, sowie das Dinosaurierskelett und viele weitere Attraktionen auf dem weitläufigen Gelände.

 

Der Sonntag wurde mit einem Gottesdienst mit Dompropst Msgr. Dr. Michael Bär eingeleitet. Der Gottesdienst stand ganz im Zeichen des Erntedanksonntages. In seiner Predigt spielten die Begriffe: „Vergelt´s Gott“ (vergelte es Gott), „Seng´s God“ (segne es Gott) und „Pfia God“ (behüte dich Gott) eine wesentliche Rolle. Anschließend referierte der Dompropst zum Thema „Wie unser christlicher Glaube die Werte prägt“. Er stellte dabei den Gottesbezug in der Bayerischen Verfassung und im Grundgesetz heraus und verwies auf die 10 Gebote und die Seligpreisungen, die für uns Christen eine klare Werteorientierung seien. Ebenso erinnerte der Referent an die Prinzipien der katholischen Soziallehre und würdigte auch den seligen Adolph Kolping als eine prägende Figur der Sozialgeschichte im 19. Jahrhundert, dessen Ziel es vor allem war, das Handwerk als damals bestimmende Mittelschicht vor einem drohenden Werteverfall zu retten. Als besonders wichtig erachtete der Dompropst, dass in unseren Familien nach wie vor christliche Werte vermittelt und gelebt werden. In unserem christlichen Menschenbild haben wir einen klaren Auftrag, so Dr. Bär, die Gesellschaft zu prägen und bilden damit ein Fundament für eine gerechte Werteordnung.

Verfasser: HB

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Kolpingwerk richtet sich international neu aus 

Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder bei Generalversammlung in Lima (Peru)

 

Das Internationale Kolpingwerk hat seinen Reformprozess abgeschlossen und sich zu einer stärkeren ökologischen Verantwortung bekannt. "Nachhaltiges Handeln soll in den 62 Mitgliedsländern bewusst gefördert, die weltweite Projektarbeit durch eine stärkere Berücksichtigung ökologischer Aspekte noch ganzheitlicher ausgerichtet werden", betonte der wiedergewählte Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg, der zusammen mit Generalsekretär Dr. Markus Demele und Geschäftsführerin Karin Wollgarten das Präsidium von Kolping International bildet. Neben dem Generalpräsidium wurde auch ein neuer fünfköpfiger Generalvorstand gewählt, dem neben dem Bundesvorsitzenden des Kolpingwerkes Deutschland, Thomas Dörflinger, auch jeweils Vertreter von Kolping Ruanda, Kolping Vietnam, Kolping Honduras und Kolping Schweiz angehören. An der alle fünf Jahre stattfindenden Generalversammlung nahmen rund 240 Delegierte aus Europa, Lateinamerika, Afrika und Asien teil. Unter den 30 Delegierten aus Deutschland war auch der Passauer Diözesanvorsitzende Gerhard Alfranseder (Marktl/Inn).

 

Im Zentrum der viertägigen Zusammenkunft habe der Abschluss eines bereits 2012 begonnenen verbandlichen Reformprozesses gestanden. "Durch ein neues Selbstverständnis und eine Überarbeitung des Generalstatuts hat sich das Internationale Kolpingwerk fit für die Zukunft gemacht", betonte Diözesanvorsitzender Alfranseder in einer ersten Stellungnahme. Er wies auch darauf hin, dass die Rolle der Laien gestärkt worden ist, indem die geistliche Leitung (Präses) einer Kolpingsfamilie nicht mehr ausschließlich einem katholischen Priester vorbehalten sei.

Verfasser: HB

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Kolping-Generalversammlung in Peru erfolgreich gestartet 

Diözesanvorsitzender Alfranseder knüpft weltweite Kontakte

 

250 Delegierte aus 60 Ländern der Erde treffen sich zur Zeit zur internationalen Generalversammlung des Kolpingwerkes in Lima (Peru). Unter den 34 deutschen Delegierten ist auch der Passauer Diözesanvorsitzende Gerhard Alfranseder. Er berichtet von einem erfolgreichen Start der Generalversammlung und von sehr fruchtbaren Kontakten.

 

Besonders intensiven Austausch gab es schon mit den Delegierten aus Uruguay, dem Partnerschaftsland des Diözesanverbandes. Dabei hat Diözesanvorsitzender Alfranseder den Nationalverband Uruguay für 2018 zu einer 14-tägigen Jugendbegegnung in das Bistum Passau eingeladen. Die Jugendbegegnung ist Ende September 2018 geplant und wird mit dem Bundesjugendtreffen „Sternenklar“ verknüpft. Außerdem wurde der Geschäftsführer des Kolpingwerkes Uruguay, Agustin Aishemberg, der auch dem Generalpräsidium des Internationalen Kolpingwerkes angehört, mit dem Ehrenzeichen des Internationalen Kolpingwerkes ausgezeichnet.

Verfasser: HB

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Kolpingfamilie Hardenberg auf Pilgerfahrt in Altötting 

Vierzig gut gelaunte Mitglieder der Kolpingfamilie Hardenberg aus dem Diözesanverband Osnabrück unter der Leitung von Bernhard Hafertepe und Günter Sellmeier waren auf Pilgerfahrt bei der „schwarzen Madonna“ in Altötting. Mit Freude hieß Helmut Prokscha, Stadtführer und Vorstandsmitglied der örtlichen Kolpingfamilie, die Kolpinger aus dem Nordwesten Deutschlands willkommen. Im Laufe der Führung wurde festgestellt, dass es auch eine Verbindung zwischen Altötting und Osnabrück gibt. Der frühere Altöttinger Stiftspropst Kardinal Graf Wilhelm von Wartenberg (1593-1661), welcher das St. Konrad-Kloster sowie die St. Konrad-Kirche erbauen ließ, war auch viele Jahre Bischof von Osnabrück. Das prunkvolle Bronzeepitaph in der Stiftskirche, welches an sein Wirken in Altötting erinnert, war ein beliebtes Fotomotiv der Pilger. Highlight der Führung war neben den vielen Sehenswürdigkeiten die Votivtafel direkt neben dem Haupteingang der Gnadenkapelle, die anlässlich der großen Kolping-Landeswallfahrt 2014 mit dem Porträt Adolph Kolpings angefertigt wurde. Fazit: Für die Kolpingfamilie Hardenberg war es eine Bereicherung zu wissen, dass man auch fern der Heimat Teil der großen Kolpinggemeinschaft ist.

Verfasser: HP

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42. Bergmesse Hochalm Rauris  

10.09.2017  KF Marktl: Bergmesse

 

Traditionell zum Auftakt des Herbst-/Winterprogrammes startete die Kolpingsfamilie Marktl mit der Bergmesse. Unser Sepp Rossak hat trotz seiner langwierigen und schweren Erkrankung wieder eine Fahrt in die Berge organisiert. Die Messe feierten wir mit unserem Bergpfarrer Georg Matt in diesem Jahr auf der Hochalm Rauris im Unterpinzgau. Drei Busse machten sich auf den Weg ins Salzburger Land. Auch das schlechte Wetter konnte den Kolpingern nichts anhaben, denn die Wirtsleute hatten in der Gaststube alles vorbereitet, so dass dann hier die Messe gefeiert werden konnte. Es wart dieses Jahr schon die 42. Bergmesse der  Marktler, aber auch das 30. Mal, dass der Sepp Westenkirchner  vom Busunternehmen Beck die Kolpinger chauffierte. 

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Kolping radelt auf Benediktweg 

Nach der erfolgreichen Klosterradtour im letzten Jahr lud das Kolping-Bildungswerk dazu ein, in drei Tagen den Benediktradweg zwischen Burghausen – Tittmoning – Traunstein – Altötting – Marktl zu erkunden. 15 Teilnehmer radelten unter der Leitung von Diözesanpräses Peter Meister und Diözesanvorstandsmitglied Katrin Langbauer (beide Obernzell) entlang den frühen Lebensstationen Joseph Ratzingers, dem späteren Papst Benedikt XVI.

 

Erster Treffpunkt war am Freitagabend in Burghausen das Bildungshaus Heilig Geist. Nach Informationen zur Biographie Benedikts und dem Ablauf der nächsten Tage war für die Gruppe noch Zeit, einen Rundgang durch die Stadt Burghausen mit der längsten Burg der Welt zu machen.

 

Am Samstag startete die Tour nach einem Morgenlob bei herrlichem Wetter über Marienberg und Raitenhaslach nach Tittmoning. Hier verbrachte Joseph Ratzinger von 1929 bis 1932 seine Kindergartenzeit. Später bezeichnete er Tittmoning als „Traumland meiner Kindheit“. Weiter ging es mit dem Rad über Waging am See nach Traunstein, wo er das Gymnasium und das Studienseminar St. Michael besuchte. In der Traunsteiner Stadtpfarrkirche St. Oswald feierte er mit seinem Bruder Georg die Primiz. Die Gruppe besichtigte das ehemalige Wohnhaus der Ratzingers, sowie das ehemalige Gebäude des Chiemgaugymnasiums, in das Joseph Ratzinger ging, und den Wohnsitz seines Bruders Georg, der dort einige Jahre als Kirchenmusiker wirkte.

 

Am Sonntag über die Pfarrkirche St. Thomas und St. Stephan in Seebruck, wo Diözesanpräses Peter Meister eine Andacht hielt, weiter nach Trostberg, Garching und Tüßling bis Altötting. Hier zelebrierte Papst Benedikt am 11. September 2006 eine hl. Messe auf dem Kapellplatz. Die Kolpinggruppe besuchte den Sonntagabendgottesdienst in der Stiftspfarrkirche und schloss den Tag des Herrn mit einem gemeinsamen Nachtgebet in der Anbetungskapelle ab.

 

Am Montag stand dann bereits die letzte Station der Tour auf dem Programm. Die Wallfahrer fuhren nach Neuötting, besichtigten die dortige Pfarrkirche St. Nikolaus und radelten anschließend nach Marktl/Inn, dem Geburtsort von Papst Benedikt. Nach einer interessanten Führung im Geburtshaus durch Kolpingschwester Marietta Maier und dem Reisesegen am Taufstein in der Marktler Pfarrkirche St. Oswald ging es weiter Richtung Burghausen, wo nach 183 Kilometer die Radwallfahrt für viele der Teilnehmer zu früh endete.

Verfasser: Langbauer/HB

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Das neue Programm bis Dezember 2017 

PROGRAMM VON  SEPTEMBER  BIS  DEZEMBER 2017

Was ist Glück?

*Glück kommt oft überraschend.*

Glück ist, mit den Menschen zusammen zu sein, die man liebt.*

*Glück ist, wenn man eine Beschäftigung hat, die man liebt*.

*Glück ist, wenn man spürt, dass man anderen nützlich ist*.

*Glück ist, wenn man dafür geliebt wird, wie man eben ist.*

*Glück ist, wenn man sich rundum lebendig fühlt.*

Liebe Mitglieder, wir alle wollen glücklich sein und uns lebendig fühlen. Wir hoffen, dass wir mit unserem neuen Programm einen kleinen Beitrag dazu leisten können, glückliche Stunden in der Kolping-Gemeinschaft erleben zu können. In der Bibel steht: Zeichen des glücklichen Herzens ist ein frohes Gesicht. (Jesus Sirach 13,26)

Für die Vorstandschaft:Christine Thim

Sonntag, 17. September um 16.00 Uhr – Führung am Brudersbrunn  Zum Fest „175 Jahre Brudersbrunn-Kapelle“ im Juni wurde die Kapelle renoviert und der Altar neu geweiht. Einer der Initiatoren, Hans Pendleder, wird uns die Geschichte des Brudersbrunn und die Renovierung der Kapelle erläutern.Wir treffen uns direkt vor der der Kapelle.Verantwortlich: Christine Thim

Samstag/Sonntag 7.- 8. Oktober – Herbstausflug nach Prag Es haben sich 38 Personen angemeldet.Das Programm wird rechtzeitig an die Teilnehmer verschickt. Verantwortlich: Christine Thim und Familie Stockinger

Montag, 16. Oktober um 18 Uhr – Oktober-Rosenkranz   Im „Rosenkranzmonat“ wollen wir uns zusammen mit dem Kath. Frauenbund Grafenau zum gemeinsamen Gebet in der Stadtpfarrkirche treffen. Gestaltung: Theresa Reitberger Verantwortlich: Anneliese Müller

Samstag, 18. November  –  19 Uhr  Jahresversammlung mit Neuwahlen und traditionellem Leberkas-Essen

Wir beginnen mit dem Gottesdienst um 18 Uhr in der Stadtpfarrkirche. Anschließend treffen wir uns zum  Leberkas-Essen im Pfarrheim. Den Leberkäse und die Getränke stiftet die Kolping-Familie.  Das Leberkäs-Essen ist wie immer das Dankeschön an alle Mitglieder für die Hilfe bei den Veranstaltungen über das Jahr. Daran schließt sich die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen Es würde uns freuen, wenn reges Interesse besteht. Verantwortlich: Christine Thim und Elke Veit

Mittwoch, 22. November - Vorsitzenden- und Präsidestagung in Passau Christine Thim und Präses Kaj Steinbeißer werden unsere Kolping-Familie vertreten.

Sonntag, 3. Dezember um 11 Uhr – Advents-Brunch im Pfarrheim

Statt der bisherigen Weihnachtsfeier am Abend wollen wir unseren Mitgliedern etwas Neues anbieten! Ein gemeinsames Frühstück nach dem Gottesdienst mit musikalischer Umrahmung am 1. Advent wäre eine schöne Gelegenheit, sich zu treffen, gemeinsam zu brunchen und Plätzchen zu probieren. Vielleicht kommt das unseren Mitgliedern besser entgegen als der Abendtermin. Verantwortlich: Karin Hatzinger-Höcker und Natalia Fefer

Donnerstag, 28. Dezember  um 18.00 Uhr – Meditative Nachtwanderung Treffpunkt: Kirche in St. Oswald-

Wir wandern wie letztes Jahr von St. Oswald nach Höhenbrunn. Dort sind wir von Präses Kaj Steinbeißer eingeladen, uns am Feuerkorb zu wärmen, bevor es wieder zurück nach St. Oswald geht. Auch eine Einkehr nach der Wanderung ist vorgesehen. Verantwortlich: Christine Thim und Kaj Steibeißer

Mittwoch,  17. Januar 2018 um 19.30 Uhr  - Vorstandssitzung

Wir treffen uns bei Ulrike Mixa in Lichteneck, um mit den gewählten neuen Vorstandsmitgliedern das Programm von Januar bis Mai zu erarbeiten.

Nicht vergessen: Stammtische um 19 Uhr:

Frauen: jeden letzten Mittwoch im Monat:

26.7., 30.8., 27.9.,25.10., 29.11., 27.12.

(Lokal nach Vereinbarung, Auskunft: Elke Veit, Tel. 620)

Männer: jeden letzten Donnerstag im Monat:

27.7., 24.8., 28.9., 26.10., 30.11.,

in der Pizzeria „Roberto“ am Stadtplatz

Termine für die monatliche Märchenstunde im Übergangswohnheim: jeden letzten Montag im Monat

 23.10., 27.11., 18.12.. jeweils um 17 Uhr. Verantwortlich: Christine Thim und Brigitte Martin

Waldverein Grafenau

Wanderangebote im Herbst:

Samstag, 23. September: Von Herzogsreut

 nach  Schwendreut

Samstag, 7. Oktober: Abschlusswanderung auf den Lusen

Dazwischen wird eine Radtour angeboten!

Bei Rückfragen: Wanderwart Karl Graf

Tel: 0151 65191969

Verfasser: Kolpingsfamilie Grafenau

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Kolpingsfamilie gestaltete Bergmesse am Hohen Bogen mit einem Ökorucksack 

Gedanken über die Berge und das Leben – Herrlicher Ausblick bei sommerlichen Temperaturen

Osterhofen (kök)  Die Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen begann vor 13 Jahren mit der Feier von Berggottesdiensten und gestaltet seitdem unter freiem Himmel zur Ehre Gottes  und zum Gedanken von Adolph Kolping die jeweiligen Texte. Das Thema der diesjährigen Feier lautete: „In Kurzgeschichten und Kolpingzitaten sich wiederfinden und nachdenken“ – „Gedanken über die Berge“. So begrüßte Kolpingpräses Hans Herlinger alle KF-Mitglieder und Gäste aus nah und fern recht herzlich bei der Waldkapelle auf dem Hohen Bogen im Bayer. Wald nahe der Tschechischen Grenze wo unten im Tal den Wallfahrtsort Neukirchen Hl. Blut deutlich zu sehen war. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Karin Fuchs und Hans Huber gestaltet.

44 Personen machten sich von Osterhofen mit einem Reisebus am Samstagmorgen auf den Weg nach Neukirchen Hl. Blut zum Freizeitzentrum Hohenbogen. Dieses Gebiet liegt in der Oberpfalz im Landkreis Cham. Der Bergname „Hoher Bogen“ stammt nach Recherche des Heimatforschers Ludwig Baumann aus Bad Kötzting nicht - wie oft angenommen wird - von der morphologisch-landschaftlichen Form eines „hohen Bogens“, sondern von den Grafen von Bogen, die um 1190 eine Burg auf dem Burgstall errichtet haben (heutiger Standort der BR-Sendeanlage). Der Erbauer, Albert III. von Bogen, wurde 1193 verbannt, so dass die entlegene Burg wahrscheinlich unvollendet blieb und verfiel. Es sind noch Reste eines Wallgrabens erhalten. Demnach ist der Name „Hohenbogen“ zu verstehen als die höher gelegene Burg der Bogener (im Gegensatz zu der niederen Burg bei Bogen). Eine Doppelsesselbahn führte die Teilnehmer der Bergmesse bis zur Gipfelhöhe. Allerdings wurde nicht das Gipfelkreuz als Zentrum und Ort der Messe gewählt, da hier durch die Bahn keine Andacht in Ruhe möglich wäre, sondern das etwas tiefergelegene Gebiet am so genannten „Amiplatzerl“ wo sich teilweise im Schatten bei einer Kapelle auf einer Wiese ein wunderbarer Platz zum Feiern präsentierte. Außerdem war hier die Aussicht ins Tal ebenso wunderbar und ein Brunnengepläscher sorgte für leise Töne. Gegenstände wurden in der Predigt zum Einsatz gebracht. Dabei handelte es sich um Sachen, die bei einer Bergtour nicht fehlen sollten. Eine Wanderkarte wurde gebracht, denn ohne Orientierung sollte man nicht einfach aufbrechen. „So ist es auch mit unserem Glauben, ohne Orientierung verliere ich den Kontakt zu Gott, komme evtl. vom Weg ab. Meinem Leben einen Sinn  und eine Richtung geben, das ist sehr wichtig und dabei kann uns unser Glaube helfen“ so Stadtpfarrer Herlinger. Dann wurde ein Stück Brot von den Kindern gezeigt: Hier ist der Gedanke der Dankbarkeit für unser täglich Brot im Blickpunkt, so unter dem Motto: Altes Brot ist nicht hart, kein Brot, das ist hart. Dazu hörten die Gottesdienstbesucher  die Geschichte:  „Der Wert des Brotes“ und   ein Zitat Kolpings lautet: „Auch dankbar sein können ist ein seliges Glück“. Eine Sitzunterlage stand für das Thema Ruhe und Geduld. „Beim Aufstieg in die Berge brauchen wir oft Geduld, Ausdauer und Kraft, um an einen schönen Punkt zu gelangen, wo wir die Seele baumeln lassen können und wo wir eine Rast einlegen können“. Kolping sagte einmal: „Solange uns Gott Kräfte verleiht, schaffen wir rüstig und wohlgemut weiter. Die Zukunft gehört Gott und den Mutigen“.  Schließlich wurde noch ein Fernglas gezeigt mit dem Hintergrund den richtigen Blick (Überblick) über sein Leben zu bekommen. Eine gesunde Lebenseinstellung sei sehr wichtig im Leben, lauteten die Texte. Eine Trinkflasche stand als Symbol für was ganz elementares – wie zum Beispiel die Familie. „Wasser ist sehr wichtig, besonders in den Bergen, aber auch wir im Tal brauchen täglich Wasser, brauchen eine Quelle,  die uns Kraft gibt. So eine Quelle ist die Familie, unser Ursprung, meinte der Geistliche“. Kolping sagte: „Die Liebe ist die Seele der Familie“. Als letzter Gegenstand wurde eine Uhr zum Altar gebracht. Dies sollte bedeuten, dass wir unsere Lebenszeit sinnvoll nutzen und uns die Zeit gut einteilen sollten. In den Texten der Fürbitten wurde gedanklich ein Ökorucksack gepackt. Darin fanden sich dann Schlagworte wie „Nachhaltigkeit“, „Faire Produkte“, „Langlebigkeit“, „Verantwortungsbewusstsein“, „Die gute Meinung“, „Genügsamkeit“, „Regionalität“ und „Achtsamkeit und Ehre“. Karin Fuchs (Obergessenbach) und Hans Huber (Künzing) zauberten wieder tolle Lieder auf der Gitarre hervor und sangen viel schöne Texte dazu, die aus der Feder von Kathie Stimmer-Salzeder stammten (Liedheft „Wir mit Dir“). Für ihre Darbietungen erhielten sie langanhaltenden Applaus. Im Haus Schönblick in etwa 250 Meter Entfernung wurde das Mittagessen auf der Sonnenterasse eingenommen. Bei wunderbarem Ausblick waren die Teilnehmer sehr erfreut über diesen herrlichen Ausflugstag.  „Hier muss ich unbedingt nochmals herkommen, das ist ein so wunderbares Stück Erde“, so lauteten manche Stimmen. Wer nicht mehr mit dem Sessellift ins Tal fahren wollte, konnte auch ab der Mittelstation mit der Sommerrodelbahn hinunterfahren. Nachmittags gab es dann noch Kaffee und Kuchen im Familienhotel in Lambach bevor die Heimreise angetreten wurde.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Erfolgreiche Jugendsozialarbeit neigt sich dem Ende zu 

Mitgliederversammlung vom Kolpinghaus St. Gunther bereitet Auflösung vor

 

Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Vereins „Kolpinghaus St. Gunther – Zwiesel e. V.“, der Träger des Jugendwohnheims in der Maria-Ward-Straße ist, stand nach über 32-jähriger erfolgreicher Arbeit das Ende der Tätigkeit.

 

Vorstandsvorsitzender Josef Preuschl zeigte in seinem Rechenschaftsbericht nochmals die verdienstvolle Arbeit des Kolpinghauses in Zwiesel auf. Auf Wunsch des damaligen Landrats Feuchtinger habe Kolping diese Aufgabe in Zwiesel 1984 mit einem eigens gegründeten Verein auf Initiative von Msgr. Hans Stadler übernommen und mit der Unterbringung und Betreuung der Blockberufsschüler am 01. Januar 1985 begonnen.

 

Der Verein wurde gemeinsam von der Kolpingsfamilie Zwiesel und dem Kolping-Bildungswerk im Bistum Passau gegründet. Für die Kolpingsfamilie war der langjährige und inzwischen verstorbene Vorsitzende, Heinz Wlcek und für das Kolping-Bildungswerk Harald Binder die Motoren der Entwicklung. Geleitet wurde die Einrichtung zunächst von Diplom-Pädagogen Karl-Heinz Schwarz und 1995 übernahm der heutige Leiter, Diplom-Pädagoge Leopold Friedl, das Haus.

 

Neben der Kernaufgabe der Betreuung der Block- und Fachschüler des Staatlichen Berufsbildungszentrums für Glas fanden im Kolpinghaus auch über 12 Jahre junge Aussiedler eine Heimat, um sich dort schulisch und beruflich zu integrieren. Auch wurde auf dem Gelände des Kolpinghauses vom Verein 14 Jahre eine heilpädagogische Innenwohngruppe für minderjährige Jugendliche unterhalten. Das wichtigste Kapital für unsere Einrichtung waren die Mitarbeiter, so der Vorstandsvorsitzende. Diese haben das Kolpinghaus zu einer echten Heimat werden lassen und dafür gesorgt, dass der Auftrag Kolpings auch heute noch aktuell umgesetzt wird, nämlich jungen Menschen in der Fremde eine Heimat zu bieten. Deshalb freut es Josef Preuschl besonders, dass alle Mitarbeiter nach Wegfall der Aufgabe einen neuen Arbeitsplatz gefunden haben. Ein Großteil der Mitarbeiter wird zum neuen Betreiber, der Arbeiterwohlfahrt, wechseln.

 

In den Dank schloss Preuschl auch den Landkreis Regen ein, für den der Verein diese kommunale Pflichtaufgabe übernommen hatte. Auch wenn die Kündigung des Betreibervertrages nach 30 Jahren durch den Landkreis schmerzte, so gab es für den Landrat Adam durch das Angebot der Arbeiterwohlfahrt, diese Aufgabe künftig in Ihrer Ferienanlage durchzuführen, keine Alternative aus finanzieller Sicht, nachdem das landkreiseigene Gebäude, wo das Kolpinghaus untergebracht ist, nicht sanierungsfähig ist.

 

Geschäftsführender Vorstand Harald Binder legte den Jahresabschluss für 2016 vor, der mit einem Umsatz von einer knappen halben Million und einem kleinen Verlust abschloss. Rückblickend auf die 32-jährige Geschichte des Kolpinghauses erklärte Binder, dass der Verein zusammen mit dem Kolping-Bildungswerk in Zwiesel annähernd 25 Millionen Euro umgesetzt habe. Davon waren über 17 Mio. Euro für Personalausgaben. Daraus werde schon deutlich, so der Geschäftsführer, dass regelmäßig zwischen 15 und 25 Mitarbeitern im Kolpinghaus beschäftigt waren.

 

Rechnungsprüfer Erwin Weinfurtner hatte zusammen mit Steuerberater Mario Eberl die Prüfung des Jahresabschlusses 2016 vorgenommen. Er bescheinigte dem Vorstand einwandfreie Arbeit und bat um Entlastung. Diese beantragte Stadtrat Josef Pfeffer als Vertreter des Bürgermeisters, die einstimmig erteilt wurde.

 

In einem Grußwort dankte der Stadtrat im Namen der Stadt Zwiesel dem Verein und seinen Verantwortlichen und insbesondere Mitarbeitern für die jahrelange ausgezeichnete Arbeit auf dem Gebiet der Jugendsozialarbeit. Das Kolpinghaus Zwiesel ist in der Stadt eine anerkannte Institution und vielen Bürgern war gar nicht bewusst, dass das Gebäude, in dem Kolping seine Heimat hat, dem Landkreis Regen gehöre.

 

In den weiteren Beratungen wurde die weitere Vorgehensweise abgesprochen. Geschäftsführer Binder erläuterte, dass nach dem Ende des Schuljahres alle Schüler das Haus geräumt hätten. Jetzt finde noch die 14-tägige Stadtranderholung der Kolpingsfamilie Zwiesel statt. Danach werde das Haus für die Rückgabe an den Landkreis Regen vorbereitet. Im Herbst wird dann eine außerordentliche Mitgliederversammlung endgültig über die Auflösung des Vereins entscheiden. Dann ist das Kolpinghaus in Zwiesel Geschichte, auch wenn das Kolping-Bildungswerk weiterhin mit der Ganztagsbetreuung an der Mittelschule in Zwiesel tätig bleibt.

 

Verfasser: HB

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Kolping-Kindertagesstätte steht vor Herausforderungen 

Mitgliederversammlung stellt Weichen für weiteres Engagement

 

Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung des Vereins „Kolping-Haus für das Leben e. V.“ standen neben den Regularien auch die weitere Entwicklung der vom Verein betriebenen Kindertagesstätte in Passau auf der Tagesordnung.

 

Vorsitzende Hildegard Forster (Arnstorf) legte in ihrem Rechenschaftsbericht dar, dass der seit 1980 bestehende Verein insbesondere den Auftrag hatte, in Not geratenen Frauen zu unterstützen. Aus diesen Überlegungen heraus sei 1983 in Passau eine Kinderkrippe gegründet worden. Diese Kinderkrippe sollte damals vor allem Alleinerziehenden und Müttern in Not eine Hilfe sein, ein selbstständiges Leben zu führen. Über 20 Jahre musste diese Einrichtung mit bis zu 25 Kindern ohne staatliche Hilfe, aber mit Unterstützung der Stadt Passau und der Diözese geleistet werden. Wesentlich trugen aber auch die Mitglieder durch ihren Beitrag und die zahlreichen Spenden bei, um diese Aufgabe zu bewältigen. Erst mit der staatlichen Förderung ab 2002 konnte die Einrichtung auf solide finanzielle Füße gestellt werden. Ein großes Problem stellt derzeit die Kündigung der Räumlichkeiten durch den Vermieter dar. Allerdings ist dem Verein auch bewusst, dass die Räume für eine zukünftige Entwicklung nicht ausreichend sein werden. Deshalb möchte der Verein in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Passau nach neuen Räumlichkeiten suchen und eventuell auch einen Neubau gestalten. Die Mitgliederversammlung gab dem Vorstand den Auftrag, diese Möglichkeiten mit der Stadt Passau auszuloten und gemeinsam mit dem Kolping-Bildungswerk Möglichkeiten zu eruieren, wie ein solches Zukunftsmodell gestaltet oder finanziert werden könnte.

 

Im weiteren Verlauf wurde die Jahresrechnung 2016 mit einem Umsatz von 250.000 Euro und einem kleinen Überschuss von knapp 1.000 Euro genehmigt. Schatzmeister Manfred Kronschnabl (Regen) stellte das Zahlenwerk vor und verwies auf die solide Finanzierung des Vereins, die auch von Rechnungsprüferin Marion Hieckmann (Passau) bestätigt wurde.

 

Den Dank des Landkreises übermittelte stellvertretender Landrat Klaus Jeggle. Er betonte, dass der Landkreis seit vielen Jahren dem Verein als Mitglied angehöre, um diese wichtige soziale Einrichtung zu unterstützen. Die Einrichtung habe auch über viele Jahre Kinder aus dem Landkreis betreut und er stellte heraus, dass die qualitative Betreuung, gerade von Kindern bis 3 Jahren, eine enorme Herausforderung für Mitarbeiter und Vorstand darstelle. Er dankte insbesondere der Vorsitzenden, Hildegard Forster, für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz, den Landrat Franz Meyer sehr zu schätzen weiß. In den Dank bezog Jeggle neben Forster und Kronschnabl noch den stellvertretenden Vorsitzenden Roland Kronawitter (Ruderting), Diözesanpräses Peter Meister (Obernzell) und die Leiterin der Einrichtung, Astrid Feigl (Passau) ein.

Verfasser: HB

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Kolpingjugend Heiligkreuz nimmt sich der Flüchtlinge an 

Cafe International ein beliebter Treffpunkt

 

Es braucht nicht viel um Spaß zu haben. Die Kolpingjugend Heiligkreuz, die den Nachmittag gestaltete, reichten auseinandergeschnittene Abflußrohre und ein Ball um beim Café International im Pfarrsaal Trostberg für Stimmung und gute Laune zu sorgen. Auf der aneinandergelegten Bahn musste ein kleiner Ball bis zum Abwurf transportiert werden. Dabei wurde die Bahn aufgrund der Teilnehmer einmal länger und einmal kürzer. Je größer der Ball umso größer die Schwierigkeit diesen in Balance zu halten. Mit besonderer Spannung wurde von den Afghanen, Erireern, Pakistani und Syrer gemeinsam mit den Heiligkreuzern der Weg des Balles in einem Kreis verfolgt. Aber auch im „Eierlauf“ wurden Trostberger und Asylbewerber mit Kochlöffel und Ball auf die Reise durch den Pfarrsaal geschickt. Der kurzweilige Nachmittag wurde aber auch wieder genutzt, um Fragen zu stellen und Hilfe beim Ausfüllen von Formularen zu erbitten. Bei Kuchen und Getränk wurde der Nachmittag auch noch zum richtigen Kaffeeklatsch, wo es um Familie, Beruf und Persönliches ging. Eine Sommerpause gibt es beim Café International nicht. Das nächste Treffen findet am 12. August ab 15 Uhr statt.

Verfasser: KF Heiligkreuz Tine Limmer

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Kolping International erreicht kräftiges Spendenplus 

Diözesanverband Passau unterstützt die weltweite Arbeit

 

Im Jahresbericht 2016 blickt Kolping International mit seiner Organisation für Entwicklungszusammenarbeit (SEK e.V.) auf ein erfolgreiches Jahr zurück. 2016 verwendete der katholische Sozialverband rund 11,2 Millionen Euro für seine traditionsreiche Entwicklungszusammenarbeit mit Kolping-Partnern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Mittel- sowie Osteuropa. Es konnten 171 Entwicklungsprojekte in 39 Ländern unterstützt werden, deren inhaltliche Schwerpunkte berufliche Bildung, landwirtschaftliche Förderung, Mikrofinanzsysteme sowie Brunnen- und Zisternenbau sind.

 

Der höchste Mittelzufluss für die Kolping-Projektarbeit kam aus öffentlicher Hand: Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) unterstützte die „Hilfe zur Selbsthilfe“ der Kolping-Spendenorganisation, die auch das DZI-Spendensiegel trägt, im letzten Jahr mit rund 7,3 Millionen Euro. Auch bei den Spenden konnte Kolping International gestiegene Einnahmen verbuchen: Mit 3,4 Millionen Euro gelang ein kräftiges Plus von fast 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit das beste Fundraising-Ergebnis seit Jahren. „In einem hart umkämpften Spendenmarkt wie dem Deutschen ist es nicht immer leicht, die Aufmerksamkeit der Spender für sich zu gewinnen“, erklärt Dr. Markus Demele, Generalsekretär des Internationalen Kolpingwerkes. „Umso glücklicher sind wir über die deutlich gestiegenen Spenden insbesondere aus unseren Kolpingsfamilien. Sie beweisen das Vertrauen tausender Spenderinnen und Spender in unsere Arbeit, mit der wir auch 2016 wieder nachhaltige Armutsbekämpfung im Sinne Adolph Kolpings geleistet haben.“

 

Auch Kolping im Bistum Passau unterstützt die internationale Arbeit, gerade auch im Partnerland Uruguay, wie Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder (Marktl/Inn) betonte. Mit über 20.000 Euro haben die Kolpingmitglieder aus der Diözese im letzten Jahr Entwicklungshilfeprojekte gefördert. Seit über 30 Jahren erbringen Kolpingsfamilien durch Aktionen Spendenerlöse für Projekte. Über eine halbe Million Euro ist auf diese Weise über den Diözesanverband und Kolping International in die Projektländer geflossen. Der größte Spendensammler war dabei die Kolpingsfamilie Burgkirchen/Alz mit knapp 90.000 Euro, gefolgt von Marktl/Inn mit 63.000 Euro und der Kolpingsfamilie Zwiesel mit 52.000 Euro.

 

Die Arbeit in der Einen Welt ist immer auch von Persönlichkeiten geprägt, die ein örtliches Engagement erst ermöglichen, unterstrich der Diözesanvorsitzende. Waltraud Russinger aus Burgkirchen hat durch ihre Tätigkeit als „Eine-Welt-Beauftragte“ die Entwicklungshilfearbeit erst initiiert und aufgebaut. In Zwiesel war der bereits verstorbene Ehrenvorsitzende Heinz Wlcek ein großer Förderer der internationalen Kolpingarbeit.

 

Hinweis: Den Jahresbericht zum Download finden Sie auf www.kolping.net

Verfasser: HB

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Gaudi-Rallye 2017 

06.07.2017  Gaudi-Rallye

 

Zum 41. Male wurde dieses Jahr die Gaudifahrt mit Hindernissen ausgerichtet. 16 Teams waren angetreten. Gleich beim Start wurden die Räder als erstes auf Verkehrssicherheit überprüft bevor sich die Mannschaften auf den Weg machten  um im Ortsteil Gries an weiteren 9 Stationen die unterschiedlichsten Aufgaben mit viel Spass, Geschicklichkeit und Glück zu meistern. Am Ziel, im Garten der Hubers, konnten sich dann alle Teilnehmer mit einer Brotzeit und Getränken stärken und noch einige gemeinsame Stunden, viele bis spät in die Nacht, bei herrlichstem Sommerwetter genießen. Bei der Siegerehrung konnten sich dann alle Teilnehmer Preise aussuchen. Vielen Dank an die Sponsoren und die diesjährigen Ausrichter, Josef Rossak und Albert Huber.

Kurz vor den Sommerferien das ganz besondere Ereignis für Groß und Klein, Jung und Alt.

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Kolpingsfamilie Osterhofen feiert am 5. August eine Bergmesse am Hohenbogen 

Kolpingsfamilie plant Bergmesse am Hohen Bogen im Bayerischen Wald

Ausfahrt am Samstag, 5. August nach Neukirchen Hl. Blut – Anmeldungen ab jetzt möglich

Osterhofen (kök) Die Bergmesse der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen ist schon zur Tradition geworden. Jedes Jahr wird ein anderer Berg ausgewählt und in diesem Jahr können sich Mitreisenden auf eine besondere Fahrt freuen. Das Ziel der Bergmesse ist nahe der Tschechischen Grenze mit einem herrlichen Ausblick an der Waldkapelle auf dem Hohen Bogen. Auch Nichtmitglieder können gerne an der Fahrt mit dem Bus teilnehmen. Eine Sesselbahn bringt die Teilnehmer auf über 1.000 Meter Höhe und auch beim Mittagessen hat man von der Sonnenterasse am Haus Schönblick eine tolle Aussicht. Die Fahrt findet auch bei Schlechtwetter statt, aber der Gottesdienst ist dann in der Hauskapelle des Kolpinghotels in Lambach geplant.

Abfahrt nach Neukirchen Hl. Blut ist am Samstag, 5 .August um 7.45 Uhr vom Kolpinghaus Osterhofen. Im Freizeitzentrum Hohenbogen beginnt die Auffahrt mit einer Sesselbahn. Die herrlich entspannende Fahrt mit der längsten Doppelsesselbahn des Bayerischen Waldes führt die Teilnehmer hinauf auf den Gipfel des Hohenbogen (1079 m ü. NN), einen der markantesten Bayerwald-Berge. Auf dem Gipfel bietet sich ein unbeschreiblicher Rundblick: Arber, Osser, Kaitersberg, Voithenberg - die umliegenden Berge sind zum Greifen nah. Bei guter Fernsicht sind sogar die bayerischen Alpen zu sehen. Der Fußweg zur Kapelle, wo die Bergmesse mit Stadtpfarrer Monsignore Hans Herlinger gefeiert wird, hat eine Länge von 250 Meter und festes Schuhwerk ist unbedingt auf diesem Weg erforderlich. Die musikalische Gestaltung wird auch in diesem Jahr von Karin Fuchs und Hans Huber jeweils mit Gitarre und Gesang übernommen. Für das Mittagessen wurde das Haus Schönblick (Sonnenterasse) reserviert. Von der Kapelle gelangt man in ca. 10 Minuten zur schönen Aussichts-Terasse des Gasthauses hinab. Wer nicht mehr mit der Sesselbahn hinunterfahren will, kann den Fußweg wählen oder bis zur Mittelstation wandern und dort in die Sommerrodelbahn einsteigen. Im Gruppenpreis ist diese Alternative (Sesselbahn oder Rodelbahn) für eine Talfahrt beinhaltet. Diese Variante dürfte für Familien oder die Junggebliebenen von großem Interesse sein. Wer sich im Freizeitgelände noch amüsieren will, hat auch noch etwas Zeit, bevor die Weiterfahrt nach Lambach erfolgt. Im Kolpinghotel ist für Kaffee und Kuchen gesorgt und die kostenlose Nutzung der Minigolf-Anlage am Haus wurde zugesagt. Bei schlechter Witterung findet der Gottesdienst in der Hauskapelle von Lambach statt. Anmeldungen zur Fahrt in den Bayerischen Wald nimmt der 2. Vorstand der KF Osterhofen, Franz Stern entgegen (Telefon: 09932 4443, oder per Fax: 09932/959565). Nähere Informationen und Anmeldeformulare liegen zusätzlich im Kolpinghaus, im Rathaus, in der Stadtbücherei und in der Stadtpfarrkirche auf.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie Heiligkreuz 

Die Kolpingsfamilie Heiligkreuz hielt ihre Jahreshauptversammlung. Dabei war Vorsitzende Ingrid Tatz sehr erfreut über die sehr zahlreiche Teilnahme.

Hauptpunkt war die Neuwahl der Vorstandschaft. Hier wurde Ingrid Tatz in ihrem Amt als erste Vorsitzende bestätigt. Erich Wöcherl, zweiter Vorsitzender, legte sein Amt nach 21 Jahren nieder. Für ihn wurde Ernst Hartl gewählt. Präses bleibt Pfarrer Michael Witti. Irmi Aubrunner, die 17 Jahre lang die Kasse führte übergab ihr Amt nach Wahl an Elfriede Laufenböck. Als Schriftführerin bleibt Waltraud Niedermaier im Amt, Herbert Antersberger steht ihr ab sofort als zweiter Schriftführer  zur Seite. Irmi Aubrunner, Vroni Erl und Helmut Erl gehören der Vorstandsriege als Beisitzer an. Hermann Niedermaier und Irmi Wöcherl legen nach langjähriger Tätigkeit ihr Amt als Revisoren nieder. Für die beiden wurden Christine Blüml und Delia Weber ins Amt gewählt.

Waltraud Niedermaier berichtete von nahezu 70 örtlichen und überregionalen Veranstaltungen, an denen Mitglieder der Kolpingsfamilie teilnahmen. Darunter waren viele Aktionen die der Stärkung der Gemeinschaft dienen zu finden. Aber auch am pfarrlichen Leben nehmen die Mitglieder immer teil. Feste Bestandteile des Jahreskalenders sind Maiandachten, Kräuterbuschenbinden, Gratulationen zu Jubiläen und Geburtstagen, Ausflüge, Diözesanveranstaltungen, Weltgebetstage, Wallfahrten oder Teilnahme an Diskussionsabende. Ingrid Tatz pickte einige Punkte speziell heraus. So ist sie besonders stolz auf die gelungene Aktion „Mein Schuh tut gut“, bei der die Heiligkreuzer 520 Paar Schuhe der Aktion zur Verfügung stellen konnten. Den erstmals ausgeschriebenen Adolph-Kolping Preis konnten sie für das Engagement zur Integration von Asylbewerbern entgegennehmen.

Die neu gewählte Jugendleitung stellte sich den Mitgliedern vor und Sebastian Hartl berichtete von ihren 22 Programmpunkten des letzten Jahres.

Kassier Irmi Aubrunner berichtete über die finanzielle Situation. Die Einnahmen aus  Maiandacht, Kräuterbuschenbinden und Fastensuppenessen konnten 200 Euro ans Familienpflegewerk Trostberg, 225 Euro an den Förderverein „Namaste“, 307 Euro an die Fluthilfe in Simbach und 700 Euro an das Partnerprojekt in Uruguay überreicht werden. Insgesamt ist die Kolpingsfamilie gut aufgestellt. Die Mitgliederzahl vermehrt sich weiterhin, so dass der Stand derzeit 140 Mitglieder beträgt. Als letztes traten Max und Renate Königsbauer der Heiligkreuzer Kolpingsfamilie bei. Die Revisoren Hermann Niedermaier und Irmi Wöcherl hatten keine Beanstandungen an der Kassenführung und empfahlen die Entlastung, die einstimmig erteilt wurde.

Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder lobte die Arbeit der Familie im besonderen Maße. Inzwischen sei die Heiligkreuzer Kolpingsfamilien in der Liste der zehn größen Kolpingsfamilien der Diözese angewachsen. Diese „Leuchtturmstellung“ sei vor allem der engagierten Jugendarbeit von Ernst Hartl zu verdanken. „Ihr seid überall vertreten. Ihr seid eine Kolpingsfamilie, die man herzeigen kann. Bei euch stimmt die Chemie.“ lobte er.  Selbst der Adolph-Kolping Preis sei verdient gewonnen. „Hier habt ihr viel Gemeinschaftsarbeit rein gesteckt.“

Rudi Krause, Ansprechpartner der Kolpingsfamilien auf Diözesanebene, wünschte weiterhin schöne Erfahrungen als Stärkung im Sinne Adolph Kolpings.

Präses Michael Witti dankte der Kolpingsfamilie für ihre Arbeit. „Ihr seid überall gut vernetzt. Auch  auf der Pfarrverbandebene bemüht ihr euch um Integration, nicht nur von Flüchtlingen.“, so der Ortsgeistliche. Das Zusammenwachsen auch der Pfarreien werde immer wichtiger, denn man wisse nie was passiert. Mit dem kürzlich durchgeführten gemeinschaftlichen Jahresausflug sei ein großer Schritt hierzu gemacht. „Ihr packt an, arbeitet miteinander und hört aufeinander.“ so Witti.

Verfasser: KF Heiligkreuz Tine Limmer

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Stadt Passau lobt ehrenamtliches Engagement 

Alle zwei Jahre lädt die Stadt Passau gemeinnützige und sozial orientierte Organisationen ein, um insbesondere deren ehrenamtliches Engagement zu würdigen. Oberbürgermeister Jürgen Dupper hob in seiner Festansprache das vielfältige soziale und caritative Engagement der verschiedenen Gruppierungen in der Stadt Passau hervor. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement wäre unsere Stadt wesentlich ärmer und könnte nciht auf so ein breit gefächertes soziales Engagement gerade im Kinder- und Jugendbereich blicken. Über 400 Gäste wohnten dem Empfang im großen Rathaussaal bei. Unter ihnen auch die Vorsitzende des Vereins "Kolping-Haus für das Leben e. V.", Hildegard Forster, die Leiterin Astrid Feigl und vom Kolpingwerk der Diözese Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder.

 

Im Rahmen des Empfangs konnte Hildegard Forster dem Oberbürgermeister auch die schwierige Situation bezüglich des Fortbestandes der Kolping-Kinderkrippe in Passau darlegen. Aufgrund eines gekündigten Mietvertrages und der Ausweitung des Engagements ist Kolping auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten. Oberbürgermeister Dupper kannte das Problem bereits durch Jugendamtsleiter Alois Kriegl und versprach Frau Forster, dass die Stadt Passau die Kolping-Einrichtung in ihrem Bemühen unterstütze.

Verfasser: HB

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Heimatkundliche Wanderung 

22.06.2017  Heimatkundliche Wanderung

 

Dieses Jahr führte uns unser Kolpingmitglied und Heimatbundvorsitzender Josef Straßer durch unseren Markt. Hierbei erfuhren wir anhand der Straßennamen Interessantes und manch Unbekanntes über die historischen Wurzeln unseres Ortes, der durch die Innschifffahrt und den damit verbundenen Berufen und Handel in früheren Zeiten stark geprägt wurde. Auch haben mehrere Straßen ihren Namen von verdienten und auch berühmten Personen, die in Marktl lebten oder wirkten. Und natürlich gibt es auch in Marktl eine „Kolpingstraße“.

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Weltberühmte Klaffernkesseltour von d. Bergwandergruppe erfolgreich durchgeführt 

Kolpingzitate und Geschichten im Rucksack – Wanderung „Von Hütte zu Hütte“ war wunderbares Erlebnis

Osterhofen (kök)  Das Kolping-Bildungswerk Passau veranstaltete vom 12.  bis 14. Juni eine Dreitagestour in den Schladminger Tauern in Österreich. Kurt Köhlnberger, als ehrenamtlicher Bildungsreferent im Kolpingwerk Diözesanverband Passau, führte 16 Teilnehmer aus Markt/Inn, Landau/Isar, Regen, Deggendorf und Osterhofen auf den Greifenberg auf über 2.600 Meter. Höhepunkte waren neben der gemeinsamen Wanderung in der herrlichen Landschaft in Österreich die Hüttenabende, die Begegnung mit Shetlandponys, die Beobachtung von Murmeltieren und reißende Wasserfälle, bei denen Regenbogen zu bestaunen waren. An ausgesuchten markanten Punkten nahm der „Bergführer“ Kurt Köhlnberger nachdenkliche, lustige und interessante Lebensgeschichten und Kolpingzitate unter die Lupe.

Ausgangspunkt der Wanderung war der Parkplatz Riesachfälle im Untertal. Die Gollinghütte und die Preintalerhütte waren die Übernachtungsstationen auf den Wanderungen durch eine atemberaubende Landschaft  mit schneebedeckten Felsen und herrlichen Aussichtspunkten. Der Weg war nicht allzu schwierig, dennoch war Kondition unbedingt erforderlich. Die 1. Pause wurde an einem Wildbach eingelegt, um „Steinmännchen“ zu bauen. Bei dieser Brotzeitpause ging es dann auch um das Thema „Auf den zweiten Blick“. Dazu gab es eine lustige Geschichte über einen Mann, der in der Gegend umherirrte. In der Hütte angekommen, konnte jeder zunächst ausschnaufen, bevor es in 15 Minuten zum weltgrößten natürlichen Amphitheater weiterging. Dort konnten neben den Ponys mit ihren Jungen auch Murmeltiere und ein Steinmarder beobachtet werden. Zurück in der Hütte gab es ein Abendessen mit besonderen Leckerbissen. Beim Kartenspielen und Ratschen kamen sich die Teilnehmer am Abend näher. Der Wanderweg führte die Gruppe am nächsten Tag ca. 1.000 Höhenmeter Richtung Berggipfel. Unterwegs gab es wieder einige Pausen („Regenbogen“ – „Die Farben des Lebens“, „Ohne Fleiß kein Preis“  - Es geht aufwärts!,  „Dem Gipfel so nah“ – Gott sei Dank!, „Wasser ist Leben“ – Was hält mich am Leben?.“ Vom Gipfel des Greifenberg auf 2.618 Meter hatten die Teilnehmer einen herrlichen Blick über den Klafferkessel, das Dachstein-Massiv, den Golling, die Hochwildstelle, das Waldhorn und den Höchstein. Nach einer größeren Pause ging es über viele Schneefelder entlang der Hochgebirgsseen hinunter zur Preintalerhütte. Viele lustige Rutschpartien brachten die Wanderer zum Lachen, da manche unfreiwillig auf dem Schnee landeten oder in den Schneemassen einbrachen und steckenglieben, bis sie mit Hilfe wieder den nächsten Schritt machen konnten. In der Preintalerhütte angekommen, gab es eine ausgiebige Brotzeit und auf der Sonnenterasse konnte der Sonnenuntergang in den Bergen bis 21 Uhr beobachtet werden. Am dritten Tag folgten nochmals Texte und gegen Mittag ein Aufenthalt auf einer Alm mit hervorragender Bewirtung und besonderen Spezialitäten. Der Abstieg erfolgte entlang der Riesachfälle. Der „Alpinsteig durch die Höll“ stellt seit seiner Fertigstellung im Oktober 2005 ein bedeutendes Highlight im Untertal dar. Eindrucksvoll führte der Weg über 15 verschiedene Metalltreppen, 100 Holzstufen und zahlreiche Brücken hinunter ins Tal. Glücklich am Ziel angekommen meinten einige Teilnehmer: „So eine Wanderung ist nicht mehr zu steigern“. Die Dreitagestour mit den Texten hat den Teilnehmern aus Ober- und Niederbayern sehr gut gefallen und auch nächstes Jahr wird es wieder eine Dreitagestour „Von Hütte zu Hütte“ geben, voraussichtlich im Kaisergebirge, so Köhlnberger, der Organisator.

Verfasser: Köhlnberger

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KF Marktl - Fronleichnam 

15.06.2017  KF Marktl - Fronleichnam

 

Wie jedes Jahr, so sind auch heuer wieder am Tag vor Fronleichnam viele Kolpingsfrauen damit beschäftigt den Blumenteppich für den Fronleichnamsaltar vor dem Papstgeburtshaus vorzubereiten. Auch diesmal wieder stammt das Teppichmotiv von Marietta Maier.

Am Fronleichnamsmorgen wird bereits ab 6 Uhr früh der Altar aufgebaut und der vorbereite Teppich davor ausgelegt und vervollständigt. Nach der Prozession wird dann der Blumenteppich in die Pfarrkirche gebracht und vor dem Altar ausgelegt.

?

Verfasser: Kolping Marktl

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Kath. Erwachsenbildung will politische Bildung verstärken 

Neuwahlen bei Mitgliederversammlung der KEB Bayern in der Kath. Akademie in München

 

150 Delegierte aus den 119 Mitgliedseinrichtungen der Katholischen Erwachsenenbildung in Bayern (KEB Bayern) trafen sich zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung in den Räumen der Kath. Akademie im Kardinal-Wendel-Haus in München. Zur Landesarbeitsgemeinschaft der Kath. Erwachsenenbildung gehören die regionalen Bildungswerke in den sieben bayerischen Bistümern sowie die Bildungswerke der katholischen Verbände. Mit über sechs Millionen Teilnehmerlehreinheiten ist die Katholische Erwachsenenbildung nach der Volkshochschule der zweitgrößte Träger von Erwachsenenbildung in Bayern, wie der Vorsitzende der KEB Bayern, Akademie-Direktor Msgr. Dr. Florian Schuller, hervorhob.

 

Im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung stand das Thema „Politische Bildung in der Erwachsenenbildung“. Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für politische Bildung in Tutzing, erläuterte den Multiplikatoren, wie sich der Umgang der Menschen mit der Politik verändert und welche Herausforderungen sich daraus für die politische Bildung ergeben. In vier Workshops wurden dann die Inhalte des Vortrags von Akademie-Direktorin Münch vertieft und gemeinsam mit ihr überlegt, wie politische Bildung stärker in der praktischen Arbeit der Bildungswerke verankert werden kann. In weiteren Workshops gab Prälat Dr. Peter Klasvogt, Akademie-Direktor der Kath. Akademie Schwerte einen Einblick in die sozialethische Bildungsarbeit der Kommende-Stiftung beneVolens im Dienst an der jungen Generation. Anke Zimmermann, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Bündnis für Toleranz, stellte Handlungsfelder und Konzepte in der Arbeit gegen Rechtsextremismus vor und Ursula Kalb, Vertreterin der Gemeinschaft Sant´Egidio, zeigte anhand der Friedensarbeit von Sant´Egidio auf, wie Evangelium und Diplomatie verknüpft werden können.

 

Abgeschlossen wurde die Mitgliederversammlung mit den turnusgemäßen Neuwahlen nach Ablauf der dreijährigen Amtsperiode. Neben Akademie-Direktor Dr. Schuller als Vorsitzenden wurden als weitere Vorstandsmitglieder gewählt: Paul Elbert (Vorsitzender KEB im Erzbistum Bamberg), Clemens Knoll (Leiter Erwachsenenbildung im Erzbischöflichen Ordinariat München), Dr. Claudia Pfrang (Direktorin des Bildungszentrums Kardinal-Döpfner-Haus Freising), Wolfgang Stöckl (Bischöflicher Beauftragter für die Erwachsenenbildung im Bistum Regensburg). Als Rechnungsprüfer wurden Harald Binder (Geschäftsführer des Kolping-Bildungswerkes im Bistum Passau) und Sascha Rotschiller (Stv. Direktor der Landvolkshochschule Petersberg) bestätigt. Ebenso wurde der Passauer Geschäftsführer der Bistums-KEB, Gerhard Mager als einer von neun bayerischen Delegierten für die Mitgliederversammlung der Kath. Erwachsenenbildung Deutschland gewählt.

Verfasser: HB

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01.06.2017 Besichtigung der Fischzucht Starflinger 

01.06.2017 Besichtigung der Fischzucht Starflinger

 

In Fahnbach bei Haiming betreibt die Familie Starflinger eine Fischzucht. Sie produzieren dabei im Jahr ca.15 Tonnen einheimischen Fisch und vermarkten diesen auf den umliegenden Wochenmärkten und es gibt auch einen Hofverkauf. Alois Starflinger zeigte uns sienen Betrieb und gab uns Einblick in die Abläufe und vielfältigen  Arbeiten bei der Aufzucht von Fischen. Anschließend saßen wir dann noch bei Bier, Steckerlfisch und gemütlicher Unterhaltung zusammen.

Verfasser: Kolping Marktl

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Kolpingkindergruppe wird in Osterhofen gegründet 

Wer hat Lust bei einer Kindergruppe bei Kolping mitzumachen?

Nächsten Mittwoch erstes Treffen für Kinder im Alter von 7 bis 9 Jahren – Interessantes Angebot

Osterhofen (kök)  Auf Initiative von Julia Plankl wird nächste Woche eine Jungkolping-Kindergruppe gegründet. Die Mitgliedschaft bei Kolping spielt keine Rolle. In den Gruppenstunden, die vierzehntägig geplant sind, geht es um Sport, Spiel, Spaß und Spannung. Auch religiöses und nachdenkliches wird angeboten. Die Programmpalette reicht von Gruppenolympiade bis hin zum Quiz, Basteln, Naturausflüge und zur Meditation. Auch die eigenen Ideen der Kinder sollen nicht zu kurz kommen. Das erste Treffen findet am Mittwoch, den 6. Juni um 18 Uhr im Kolpinghaus (Jugendanbau) statt. Eine Voranmeldung ist nicht unbedingt notwendig. Unterstützt wird die Gruppenleiterin Julia Plankl von Magdalena Mayer (Telefon 09932 3438). Angesprochen sind alle Kinder im Alter von 7 bis 9 Jahren.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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26.05.2017 Maiandacht 

26.05.2017 Maiandacht

Eine Maiandacht ist ein Wortgottesdienst zu Ehren unserer Gottesmutter Maria. Diese besonders in Bayern verbreiteten Andachten im Marienmonat Mai ist auch bei uns schon lange Tradition. Dieses Jahr feierten wir wieder bei der Kapelle unserer Kolpingmitglieder Traudi und Sepp Unterbuchberger in Aiching. Unser Präses Josef Kaiser hielt die Andacht und die musikalische Umrahmung erfolgte durch den Altöttinger Bauernchor..

Bei dem schönen Maiwetter kamen über 150 Gläubige zusammen um mit unserer Kolpingsfamilie die Muttergottes zu ehren.

Verfasser: Kolping Marktl

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Ein Tag der Freude bei der KF Altötting 

Am 10. Mai hielt die Kolpingfamilie Altötting in der neu renovierten Marienkirche in Feichten an der Alz ihre traditionelle Mainandacht ab. Mit Freude begrüßte Vorsitzender Franz Steiner den Ortspfarrer Michael Witti, Präses Kaplan Christoph Leuchtner sowie die rund 80 Mitglieder der Kolpingfamilie Altötting. Auch die Kolpingfamilie Heiligkreuz, deren Pfarrei Teil des Pfarrverbandes ist, war mit einer Abordnung vertreten. Der zwanzig Mitglieder umfassende Kolpingchor unter der Leitung von Rudi Aigner gestaltete die Maiandacht mit Marienliedern. Auch das Musikensemble mit Markus Hartsperger (Gitarre), Lena Breitenladner und Veronika Prokscha (beide Flöte) glänzte mit zwei musikalischen Einlagen. Höhepunkt war am Ende der Maiandacht die Aufnahme von sechs neuen Mitgliedern in die Kolpingfamilie. „Nachdem man vergangenes Jahr drei Mitglieder zu Grabe tragen musste, ist es eine große Freude, sechs neue Mitglieder in unsere Kolpingfamilie aufzunehmen. Es zeigt auch, dass die Idee Kolpings, den Menschen und besonders den Familien vor Ort mit unserer Gemeinschaft eine Heimat zu geben, immer noch zeitgemäß ist.“ so Steiner. Beim anschließenden Beisammensein im Gasthaus Holzhauser in Pirzlöd wurden die Neuaufnahmen noch gebührend gefeiert.   

Verfasser: HP

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Erfolgreiche Selbstständigkeit durch Kolping-Akademie 

Rosemarie Madl hat im Studienjahr 2011/2012 an der von der Kolping-Akademie Passau durchgeführten Ausbildung zur "Praktischen Betriebswirtin (KA)" teilgenommen. Die Bildungsprämie ist eine Initiative der Bundesregierung und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung vergeben. Mit der Bildungsprämie können teilweise Lehrgangskosten finanziert werden.

 

Das Video, das eine Agentur für das Bundesministerium erstellt hat, kann hier angesehen werden:

 

Verfasser: HB

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Kolpingsfamilie räumt kräftig ab. 

Kolpingsfamilie räumt kräftig ab.

 

Bei der diesjährigen 29.Ortmeisterschaft gingen die meisten

Pokale an Kolping.

Dabei trugen sich die Damen und die Mixed Wertung ( 2 Da un He.)

als Sieger und die Herren auf Platz 3 sowie Mixed II auf Rang 4 in

die Ergebnislisten ein.

Insgesamt von den Wertungen Mannschaft und Einzel holten somit

die Kolpinger 8, erste,3 zweite ,2 dritte und weitere gute Plätze unter

den ersten 10. die 11 Wertungen, ( 2Da und He.)

 

Verantwortlich Jos. Oberhuber

Treu Kolping

Verfasser: Kolping Marktl

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Diözesan-Wallfahrt anlässlich 100 Jahre Patrona Bavariae 

Kolpingmitglieder aus dem Bistum erlebten eindrucksvollen Gottesdienst auf den Marienplatz

 

Die Verehrung der Gottesmutter Maria war schon dem seligen Adolph Kolping ein besonderes Anliegen. Deshalb startete der Diözesanverband Passau unter Leitung von Diözesanpräses Peter Meister mit drei Bussen und 140 Gläubigen zur Bayernwallfahrt anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Patrona Bavariae“ nach München, um die Feierlichkeiten mit allen sieben Diözesanbischöfen mitzuerleben.

 

Am Vormittag nutzten die Kolpinger das vielseitige Programm in der Münchner Innenstadt, wo sich die katholischen Verbände und Gruppierungen mit ihrem Angebot präsentierten. Zum gemeinsamen Mittagessen im Augustinerbräu begrüßte Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder die einzelnen Wallfahrtsgruppen aus 14 Kolpingsfamilien und freute sich, dass wir aus dem Bistum Passau die größte Einzelgruppe sind. Auch die Bistumsspitze mit Dompropst Msgr. Dr. Michael Bär, Domdekan Msgr. Dr. Hans Bauernfeind, Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl und Domkapitular Msgr. Claus Bittner schauten auf einen Sprung im Augustinerbräu vorbei und dankten den Kolpingmitgliedern für ihr aktives Dabeisein.

 

In einer Sternwallfahrt vom Odeonsplatz zum Marienplatz pilgerten die Wallfahrer aus dem Bistum zum Marienplatz, wo 7000 Gläubige eine eindrucksvolle Eucharistiefeier mit dem Vorsitzenden der Bayer. Bischofskonferenz, dem Münchner Erzbischof, Reinhard Kardinal Marx, und den sechs weiteren Diözesanbischöfen erlebten. Abgeschlossen wurden die Feierlichkeiten mit einer Marienweihe und der Bayernhymne. Wohlbehalten kamen die Kolpingwallfahrer am späten Abend in ihren Heimatorten an und werden noch lange von diesem Ergebnis zehren. 

Verfasser: HB

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Ein Garant für eine aktive Kolpingarbeit in Passau 

Dank an Werner Kasper – Frauen-Power durch Leitungsteam

 

18 Jahre stand Werner Kasper an der Spitze der Kolpingsfamilie Passau und hat in dieser Zeit die Passauer Kolpingsfamilie, deren Mitglieder aus dem gesamten Stadtgebiet kommen, auch durch ein schwieriges Fahrwasser geleitet, wie Dompropst Dr. Michael Bär bei seiner Laudatio bei der Mitgliederversammlung betonte. Als Präses der Kolpingsfamilie Passau habe er mit hohem Respekt die unwahrscheinliche Arbeitsleistung von Werner Kasper stets miterlebt. Werner Kasper habe mit seiner Kompetenz, so der Dompropst, der Kolpingsfamilie Passau ein lebendiges und menschliches Gesicht gegeben. Ausdrücklich erwähnte Dr. Bär auch die Gattin des scheidenden Vorsitzenden, Elfriede Kasper, die ihrem Mann stets den Rücken freigehalten und sein Wirken nachhaltig mitgetragen habe. Als kleines Dankeschön überreichte er ihr einen bunten Blumenstrauß.

 

Dem Dank schloss sich Diözesanvorstandsmitglied Roland Kronawitter als Vertreter des Diözesanvorstandes an. Er würdigte die stets aktive Mitarbeit von Werner Kasper – auch im Diözesanverband und dankte der Kolpingsfamilie bei dieser Gelegenheit für ihr außerordentliches Engagement, wenn es darum geht, bei diözesanen Aktionen mit Tatkraft mitzuhelfen. Er überreichte der Kolpingsfamilie als Dank des Diözesanvorstandes einen Scheck in Höhe von 250 € für die örtliche Arbeit.

 

Werner Kasper dankte den Kolpingmitgliedern seinerseits für das aktive Mitmachen an dem vielfältigen Programm und versicherte, dass er als einfaches Vorstandsmitglied weiter mit Rat und Tat zur Seite stehen werde.

 

Bei den Neuwahlen wurde dann die Aufgabe des Vorsitzenden auf ein Leitungsteam übertragen. Mit voller Frauen-Power wird die Arbeit künftig durch Marion Hieckmann, Hermine Eisenbarth und Isabella Demmel weitergeführt. Präses bleibt Dompropst Msgr. Dr. Michael Bär. Als Kassier und Schriftführer fungiert Max Ledermüller. Weiterhin gehören dem Vorstand an: Maria Lehner, Paul Irlesberger, Hans Pöschl und Werner Kasper. Zum Rechnungsprüfer wurde Ludwig Grundner gewählt.

Verfasser: HB

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KF Altötting den Geheimnissen des Waldes auf der Spur 

Nach einer Waldführung im südlichen Landkreis vor zwei Jahren unternahm die Kolpingfamilie Altötting diesmal eine Waldführung bei idealem Frühlingswetter unter der Leitung von Forstrat Franz Xaver Pichlmeier auf dem Walderlebnispfad „Klosterau“ im Gemeindegebiet von Emmerting. Der rund zwei Kilometer lange Erlebnispfad zeigt wie dem  Namen „Au“ zu entnehmen ist, die unmittelbare Nähe zur Alz an und wurde von der bayerischen Forstverwaltung vor einigen Jahren errichtet. Die Klosterau bildet durch ihren Auwald ein besonderes wichtiges Rückzuggebiet für viele Tiere und Pflanzen und ist darüber hinaus ein aktiver Hochwasserschutz. Auf dem Weg geben Schautafeln an verschiedenen Stationen Informationen zu Baumarten sowie Tieren die im Wald leben. Der Hochturm als Klettergerüst und eine interaktive Station „Wer bin ich?“ kam besonders bei den Kindern gut an.
Forstrat Pichmeier erklärte ausführlich die heimischen Gehölze und brillierte mit zahlreichen Details. So sei die Buche auf lange Sicht die dominanteste Baumart deren Holz für die Weiterverarbeitung besonders geschätzt wird. Ein beliebter Baum in unserer Region ist die ursprünglich aus Amerika stammende Douglasie, welche um ein Drittel schneller wächst als die heimische Fichte. Großes Interesse fand auch eine gefällte Eiche, an der man anhand der Jahresringe das Alter bestimmen konnte. Zusammenfassend unterstrich der Forstrat: Der Lebensraum Wald ist mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz eine wichtige Energiequelle und sichert Arbeitsplätze wie am Energiesparwerk Altötting zu sehen ist. Gleichzeitig ist der Wald Sauerstoffproduzent und hat auch für die Erholung und die Gesundheit der Bevölkerung einen hohen Stellenwert, den es zu schützen und erhalten gilt. Und noch eine gute Nachricht konnte der Waldpädagoge verkünden: Jedes Jahr wächst 20 Prozent mehr nach, als Holz geschlagen wird.
Vorstand Franz Steiner dankte zum Schluss Forstrat Pichlmeier für seine mit viel Leidenschaft vorgetragenen Ausführungen. Im Anschluss an die Führung traf man sich zu einer gemeinsamen Jause im Gasthaus Schwarz in Hohenwart.
 

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Kolping Maiandacht an der Josef-Kapelle am Bockerlbahnradweg 

Maria - Urbild der Kirche

Maiandacht der Kolpingsfamilie an der Josefskapelle

 

Obwohl es bis Mittag noch nicht so aussah, hüllte am Abend die Sonne die Josefskapelle in wärmendes Licht, so dass die Maiandacht der Kolpingsfamilie dort stattfinden konnte. Rund 100 Gläubige hatten sich dazu am Bockerlbahnradweg eingefunden.

Unter das Thema „ Maria - Urbild der Kirche“ stellte Kolpingspräses, Kaplan Tobias Reiter die Andacht. „Maria ist für uns Trost und Hoffnung“, so der Geistliche.

Maria, als Mutter, Pilgerin auf dem Weg des Glaubens, Mittlerin oder Vollerlöste waren z. B. inhaltlich die Gedanken, die näher betrachtet wurden. In einem gemeinsamen Gebet und den Grüssauer Marienrufen erbaten die Anwesenden die Hilfe Mariens und sangen Marienlieder.

Am Ende der Andacht dankte Kolpingsvorsitzender Martin Wenninger Kaplan Reiter für das Abhalten der Andacht und besonders Familie Waas für das Herrichten des Altares. Anschließend lud er die Anwesenden zum nächsten Gottesdienst an der Josefskapelle ein, der am Sonntag, 23. Juli, um 10:30 Uhr, stattfindet.

Verfasser: Wenninger

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Jüngstes Kolpingmitglied in der Osternacht getauft 

Elisabeth von Thold erlebte besondere Tauffeier in der Marktler Kirche

 

Als ein leicht verspätetes Christkindl wurde Elisabeth am 1. Weihnachtstag 2016 geboren. Die Eltern, Kathi und Martin von Thold, beides engagierte Kolpingmitglieder, freuten sich so sehr über den ersten Nachwuchs, dass Elisabeth gleich als Kolpingmitglied bei der Kolpingsfamilie Marktl angemeldet wurde.

 

Nun erlebte die kleine Elisabeth einen weiteren denkwürdigen Tag. In der Osternachtsfeier am Ostersonntag um 05:00 Uhr früh erhielt sie über dem berühmten Papst-Taufstein, wo genau 90 Jahre zuvor Papst em. Benedikt XVI. mit dem neu geweihten Wasser getauft worden war, von Pfarrer Josef Kaiser das Sakrament der Taufe. Die Tauffeier war eingebettet in einen würdevollen Jubiläums-Tag für den ehemaligen Heiligen Vater mit verschiedenen Veranstaltungen, unter anderem mit einer Pontifikalvesper mit Bischof Dr. Stefan Oster. Papst em. Benedikt XVI. ist am Karsamstag, 16. April 1927 in Marktl/Inn geboren und noch am selben Tag in der dortigen Pfarrkirche getauft worden. Bereits 1997 wurde der damalige Kardinal Ehrenbürger der Gemeinde Marktl.

Verfasser: HB

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Oasenwochenende für Frauen 

Den Muttertag einmal anders zu erleben ist das Anliegen des Kolping-Bildungswerkes bei den Oasentagen für Frauen am Muttertagswochenende. Unter dem Motto „Aufstehn für das Leben“ wird vom 12. bis 14. Mai in Altötting, Haus St. Elisabeth ein entspanntes, kreatives und besinnliches Programm unter der Leitung von Sabine Greineder und Ursula Bauer (beide Vilshofen) angeboten. Damit sollen Frauen dem Vormuttertagsstress entgehen und am Sonntag wird die Familie dann zum gemeinsamen Frühstück erwartet, um nach dem Gottesdienst gemeinsam den Muttertag individuell begehen zu können. Informationen: Kolping-Bildungswerk, Tel.: (0851) 393-7361, Mail: kolping@bistum-passau.de.

Verfasser: HB

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Pfingstfreizeit der Kolpingjugend 

Vom 5. bis 11. Juni lädt die Kolpingjugend zu einer Ferienfreizeit für Kinder im Alter zwischen 9 und 13 Jahren ein. „Abenteuer-Urlaub mit Lucky Luke“ lautet das Motto der Ferienwoche im Jugendzeltdorf am Rannasee. Zusammen mit dem Cowboy Lucky Luke und seinem treuen Pferd Jolly Jumper gilt es, spannende und lustige Abenteuer zu bestehen und den vier Daltons das Handwerk zu legen. Die 7-tägige Maßnahme kostet inklusive Unterkunft und Verpflegung 75 €. Informationen: Kolpingjugend im Bistum Passau, Tel.: (0851) 393-7364, Mail: kolping@bistum-passau.de.

Verfasser: HB

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Pflegestärkungsgesetz 

„Es zählen nur noch Punkte“

Umfassende Informationen zum neuen Pflegestärkungsgesetz erhalten

 

Die Kolpingsfamilie Landau hatte am Samstagnachmittag zu einem Vortrag zum neuen Pflegestärkungsgesetz eingeladen. Vorsitzender Martin Wenninger konnte neben der Referentin, AOK-Pflegeberaterin Heike Adelhardt, auch rund 40 Interessierte im Kolpinghaus begrüßen. Besonders freute es ihn, dass auch einige Mitglieder der MS-Selbsthilfegruppe Dingolfing-Landau unter den Anwesenden waren. Sie hatten ihr monatliches Treffen dieses Mal ins Kolpinghaus verlegt um sich hinsichtlich des Pflegestärkungsgesetzes „up zu daten“.

„Wenn auch derzeit ein gutes Drittel der Pflegebedürftigen 85 Jahre und älter ist, sollte man immer Bedenken, dass das „Risiko“ pflegebedürftig zu werden jeden treffen kann“, so die Referentin. „Die Neudefinierung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs ist ausgerichtet auf die Selbstständigkeit des Pflegebedürftigen.“ Sehr verständlich erklärte Heike Adelhardt sodann die sechs Lebensbereiche (Module), welche bei der Begutachtung des Pflegebedürftigen beleuchtet werden. Es sind dies Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen sowie Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte. „Es zählen nicht, wie früher, die Minuten, sonderen nur noch Punkte“, erläuterte Adelhardt den Zuhörern. Mit einer Tabelle, in der die Einzelpunkte der Module und deren Gewichtung aufgeführt waren, wurde die Ermittlung des Pflegegrades beispielhaft aufgezeigt. „Bestandsfälle werden automatisch von Pflegestufen in die neuen Pflegegrade übergeführt“, klärte die Pflegeberaterin auf. Hierbei besteht Bestandschutz, es ergibt sich auf keinen Fall eine Verschlechterung bezüglich der Leistungen.

Im zweiten Teil des Referates beleuchtete die Fachfrau die Veränderungen bezüglich der Leistungen entsprechend des ermittelten Pflegegrades. Dabei wurde den Anwesenden aufgezeigt, dass man im Falle einer Pflegebedürftigkeit durchaus in vielen Bereichen Unterstützung erfahren kann, vorausgesetzt der Leistungsantrag wurde gestellt. Es macht also wirklich Sinn, sich frühzeitig mit dem Thema Pflegestärkungsgesetz zu beschäftigen. Pflegeberater der verschiedensten Pflegekassen stehen sowohl persönlich, als auch telefonisch für Auskünfte zur Verfügung.

Verfasser: Wenninger

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