Kolping Nachrichten

Fritz Obermaier Ehrenbürger von Altötting 

Fast 70 Jahre prägte Fritz Obermaier die Geschicke der Kolpingsfamilie Altötting in vielfältiger Weise und war insbesondere als Vorstandsmitglied für Gesellschaft und Politik ein profilierter Vertreter Kolpings in der Kommunalpolitik. Dem langjährigen Kommunalpolitiker und ehemaligen Berufsschullehrer wurde anlässlich seines 85. Geburtstages eine besondere Ehrung zuteil. Die Stadt Altötting hat ihn mit der Ehrenbürgerwürde ausgezeichnet. Bürgermeister und Kolpingmitglied Herbert Hofauer, betonte bei der Verleihung das prägende Element von Fritz Obermaier. Fritz Obermaier ist der 7. Ehrenbürger der Stadt. Er befindet sich in bester Gesellschaft mit dem früheren Altbischof Wilhelm Schraml und dem Papst emeritus Benedikt XVI.

Verfasser: HB

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Bildung kann auch richtig Spaß machen bei Jungkolping 

Kolpingjugend stellte sich kniffligen Quizfragen – Sport, Spiel und Spannung bei „Schlag den Star“

Osterhofen (kök) Wo sind die Hauptstädte in Europa geographisch gelegen, wie hießen die bisherigen Bundeskanzler und Bundespräsidenten in Deutschland und erkennst die die Prominenten an den Augen? Diese und ähnliche Quizfragen hatte der ehrenamtliche Bildungsreferent Kurt Köhlnberger für einen Spieleabend bei Jungkolping Osterhofen vorbereitet. Das Spielsystem basiert auf den Erfinder von „Schlag den Star“ und beinhaltet Fragen zur Gesellschaft und Politik sowie zur Natur und Umwelt und hat auch einen kleinen sportlichen Charakter (Maßkrug stemmen). Die Entscheidung fiel ausgerechnet beim Lebenslauf von Adolph Kolping und brachte eine glückliche aber nicht unverdiente Siegermannschaft hervor.

Am vergangenen Freitagabend erläuterte Köhlnberger der Kolpingjugend Osterhofen das Spiel „Schlag den Star“ in verschiedenen Variationen in den Jugendräumen des Kolpinghauses. Es gibt hierbei verschiedenen Möglichkeiten sagte er zu den 18 Jugendlichen die gekommen waren: entweder spielt einer gegen alle, oder Mädchen gegen Jungs oder aber durch Zufallsprinzip. Letztlich entschieden sich die Jugendlichen für das Spiel mit zwei Mannschaften per Losentscheid. 15 Spiele wurden gespielt, wobei das 1. Spiel 1 Punkt ergab, dann das 2. Spiel 2 Punkte usw. Gewonnen hat die Mannschaft, die zuerst 60 Punkte erringen konnte. Die Mannschaft eins war anfangs sehr gut, erkämpfte viele Punkte, aber die Entscheidung fiel im allerletzten Durchgang im 15. und letzten Spiel des Abends. Begonnen hatte der Spiele-Bildungsabend mit der „Wildschweinjagd“ mittels einer Armbrust. Hier kam es darauf an, mit drei Pfeilen möglichst viele Ringe zu „schießen“. Schwieriger war die Aufgabe seltene Tiere zu erkennen und nach Schnelligkeit zu reagieren. Jede Mannschaft  wurde mit einem Spieler oder Spielerin beauftragt. Diese hatten eine Glocke vor sich liegen. Nur wer als erster die Glocke betätigte, durfte auch die Antwort sagen. Gab es aber eine falsche Antwort, so ging der Punkt an die andere Mannschaft. So war es ein ständiges hin und her in der Punktetabelle. Sehr spannend  und lustig wurde es auch bei den Spielen: mit Spielkarten Häuschen bauen auf Zeit, Ritter mit einer Kanonenkugel umschießen (vergessene alte Spiele, Schussern) sowie mit „Großmutter, Wolf und Jäger“ (einem Knobelspiel) und dem Kraftspiel „Maßkrug stemmen auf Zeit“. Anhand einer Europalandkarte müssten dann die Hauptstädte eingezeichnet werden. Hier wurden teilweise hervorragende Ergebnisse erzielt. Nicht ganz so einfach war das Spiel: erkennst du diese Filmmelodie (Schindlers Liste, Tatort, Der mit dem Wolf tanzt, Bonanza, Bezaubernde Jeannie, Die glorreichen Sieben, Titanic, James Bond und Pearl Harbor). Geschick und Taktik war gefragt bei dem Spiel „Mühle mit 9 Stühlen“ und Minigolf. Eines der spannendsten Spiele war „Jenga“.  Jenga besteht aus Holzbauklötzchen die man aufeinanderlegt. Man zieht immer wieder Klötze heraus und legt sie obendrauf. Derjenige bei dem der Turm einstürzt hat verloren. Nachdem in diesem 14. Spiel noch keine Mannschaft auf 60 Punkte oder darüber kam, musste das allerletzte Spiel entscheiden. Das Politikerspiel und Prominentenspiel über Geschichtsfragen dauerte auch etwas Zeit, da es hier zu einer Pattsituation kam. Abschließend stand nur noch der Lebenslauf Kolpings auf dem Fragenkatalog. Ein kleiner Fehler in der Zuordnung der Daten brachte schließlich eine glückliche und verdiente Siegermannschaft nach einer Punkteaufholjagd hervor. Aber eigentlich gab es keine „Verlierer“, denn die Gewinner teilten den Inhalt einer „Schatzkiste“ (Gold-Schokomünzen und andere Süßigkeiten) mit der anderen Mannschaft brüderlich. So war es rundum gelungener Jahresabschluss bei der Kolpingjugend Osterhofen, die auch im nächsten Jahr wieder sehr viel vorhat.  Am Sonntag, 4. Februar organisiert Jungkolping einen Kinderfasching ab 13 Uhr im Kolpingsaal und im September gibt es eine Tanzveranstaltung (Trachten reloaded am Samstag, 15 .September) sowie eine große Beteiligung am Jugendevent „Sternenklar“ in Frankfurt am Main ist auch vorgesehen (28.-30.9.2018).

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Stephanusplakette für Josef Rossak und Manfred Kronschnabl 

Jährlich am Stephani-Tag zeichnet der Bischof von Passau verdiente Laien mit der Stephanusplakette, der höchsten Laienauszeichnung im Bistum, aus. In diesem Jahr befinden sich auch zwei verdiente Kolpingmitglieder auf Antrag des Diözesanvorstandes unter den Ausgezeichneten.

Josef Rossak (66 Jahre) ist seit über 46 Jahren Mitglied in der Kolpingsfamilie Marktl und seit 1976 Vorstandsmitglied der Kolpingsfamilie in unterschiedlichen Positionen. Im Jahr 1985 hat er vom Gründungsvater der Kolpingsfamilie, Josef Diplik, das verantwortungsvolle Amt des Kassiers übernommen, welches er bis heute für die zweitstärkste Kolpingsfamilie in der Diözese mit rund 350 Mitgliedern ausübt. Trotz seiner schwerwiegenden Erkrankung ist Josef Rossak unermüdlich im Auftrag Kolpings tätig und ist seit 2008 auch gewählter Rechnungsprüfer der Diözesanversammlung für die Kolpingarbeit im Bistum Passau. Daneben ist der ehemalige Disponent der Firma Beck-Reisen in Marktl auch in der Pfarrei als Lektor und Kommunionhelfer eine große Stütze. Besonders hervorzuheben ist sein seit 40 Jahren bestehendes Organisationstalent als Organisator der Bergmesse der Kolpingsfamilie mit rund 200 Personen jährlich im September eines Jahres. Auch die von ihm seit vielen Jahren organisierten Winterwallfahrten finden großen Anklang. Für seine Verdienste wurde Josef Rossak bereits mit der diözesanen Ehrennadel des Kolpingwerkes in Silber und Gold ausgezeichnet. Die Stephanusplakette erhält Josef Rossak im Rahmen Pfarrgottesdienstes am Stephani-Tag aus den Händen von Diözesanvorsitzenden Gerhard Alfranseder.

Ebenso vom Bischof wird Diplom Betriebswirt Manfred Kronschnabl (64) aus March bei Regen ausgezeichnet. Seit fast 50 Jahren ist er Kolpingmitglied und war zunächst als Leiter der Kolpingjugend in Regen verantwortlich tätig. Aus Studiums- und Berufsgründen musste er seine Tätigkeit bei Kolping unterbrechen und wurde vom ehemaligen Diözesanvorsitzenden Rudi Feitz 1988 als Diözesan-Schatzmeister für das Kolpingwerk im Bistum Passau gewonnen. Seit nunmehr 30 Jahren übt er dieses verantwortungsvolle Amt aus und sorgt für geordnete Finanzen des Verbandes auf Diözesanebene. Daneben ist er ebenfalls seit 30 Jahren ehrenamtlicher Schatzmeister des Vereins „Kolping-Haus für das Leben e. V.“ und Rechnungsprüfer für das Kolping-Bildungswerk und seine Einrichtungen im Bistum Passau. Auch als Schatzmeister des CSU-Ortsverbandes Regen trägt der Innenrevisor einer Genossenschaftsbank seit 2001 Verantwortung. Für seine zahlreichen Kolping-Verdienste wurde er bereits mit der diözesanen Ehrennadel in Gold und Silber ausgezeichnet. Wegen seiner besonderen diözesanen Tätigkeit erhält Manfred Kronschnabl die Stephanusplakette erst verspätet bei der Diözesanversammlung am 17. Februar in Passau in Vertretung des Bischofs aus den Händen von Dompropst Msgr. Dr. Michael Bär.

Verfasser: HB

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Weihnachtswünsche des Diözesanverbandes 

Verfasser: HB

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Die Weihnachtsgeschichte wurde nach Niederbayern verlegt 

Lesung von Ludwig Einhell im Kolpinghaus über die „Boarische Weihnacht“ – Besinnlicher Abend

Osterhofen (kök)  Eine unglaublich rührende Geschichte las der Ehrenvorsitzende der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen am Dienstagabend im Kolpingsaal den knapp 30 Besuchern vor. Der niederbayerische Heimatdichter Ponzauner Wigg (Ludwig Gruber 1922 – 2005, vom Ponzaunerhof)  hat die Weihnachtsgeschichte nach Niederbayern verlegt, als er die Weihnachtslegende in niederbayerischer Mundart umgeschrieben hat. Dort suchen Maria und Josef, die nach Betlehem gehen müssen, um sich - wie vom Kaiser angeordnet - einschreiben zu lassen eine Unterkunft um das Jesuskind zur Welt zu bringen. Natürlich ist Nazareth in Niederbayern und alle Wörter und Personen erhalten einen heimatlichen Bezug. Ehrenbürger Otto Würgert umrahmte musikalisch den Abend auf dem Keyboard.

Brauchtumspflege wird bei  der KF großgeschrieben. „Wir gehen ja auch jedes Jahr in die Christmette und hören dort die Texte der Hl. Schrift, so kann man auch öfters die Weihnachtslegende in unserer Heimatsprache hören“, sagte Ludwig Einhell eingangs, der bereits vor zwei Jahren die Texte vom Ponzauner Wigg vortrug. Nach der Verkündigung gingen Maria und Josef auf die „Roas“ und erlebten allerhand auf dem beschwerlichen Weg. Bei der Herbergssuche nimmt die beiden sowohl der Vetter, als auch der Wirt vom Weißbräu und der Wirt von der Post nicht auf.  Schließlich hilft ein Fremder: Der „Häuslmo“ Jack hat selber das Haus voller Kinder und für Maria und Josef nur noch im Stall bei Ochs und Esel eine Gelegenheit zum Schlafen. Dort kommt das Jesuskind zur Welt. Ohne theologische „Wortglauberei“ kam der Ponzauner Wigg aus, um es dem einfachen Volk möglichst einfach und verständlich erzählen zu können, das Wunder von der Heiligen Nacht auf „Boarisch“.  "Dem Ponzauner Wigg war es ein Anliegen, dass Weihnachten nicht nur im fernen Bethlehem stattfindet, sondern bei uns allen." Mit adventlicher Musik von Otto Würgert auf dem Keyboard wurde der Abend bereichert. Im Anschluss konnten die Gäste bei Punsch und Plätzchen noch an den Stehtischen in Kontakt kommen. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Katholischen Erwachsenenbildungswerk Deggendorf organisiert. Auch im nächsten Jahr wird die Zusammenarbeit weiter ausgebaut, so der 1. Vorstand Josef Rainer. Den Anfang im neuen Jahr macht dabei Wolfgang Geier aus Hengersberg zum Thema: „Patientenverfügung“ (Dienstag, 16. Januar, um 19.30 Uhr, ebenfalls im Kolpinghaus).

 

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Diözesanpräses neuer Pfarrer in Marktl/Inn 

Peter Meister wechselt zum 01. September an neue Wirkungsstätte

 

Bischof Dr. Stefan Oster SDB hat Diözesanpräses Peter Meister (46) als neuen Pfarrer des Pfarrverbandes Marktl am Inn mit den beiden Pfarreien Marktl und Stammham mit Wirkung vom 01.09.2018 ernannt. Seine Aufgabe als Diözesanpräses wird er beibehalten, solange die Pfarrei Haiming und die Expositur Niedergottsau noch selbstständig bleiben.

 

Der aus Rain am Lech (Diözese Augsburg) stammende Seelsorger ist ein Spätberufener und wurde 2004 vom damaligen Bischof Schraml zum Priester geweiht. Seine ersten Seelsorgestellen waren Landau und Vilshofen, wo er jeweils auch Präses der örtlichen Kolpingsfamilie war. 2008 wurde er zum Diözesanpräses des Kolpingwerkes im Bistum Passau gewählt. Weil er für diese Aufgabe mit einem kleinen Anteil freigestellt ist, hat er später als Pfarrvikar bzw. Pfarradministrator in Burghausen, Obernzell und Schaibing gewirkt.

 

Diözesanpräses Meister konnte vor kurzem seine für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt werden. Angeregt durch den Seligsprechungsprozess 1991 ist er 1992 der Kolpingsfamilie Rain am Lech beigetreten, wo er, bevor er sein Theologiestudium aufnahm, auch als stellvertretender Vorsitzender der Kolpingsfamilie tätig war. Seit 2009 ist Peter Meister Lebensmitglied des Kolpingwerkes.

 

Große Freude herrscht in Marktl und insbesondere bei der Kolpingsfamilie Marktl, wie deren Vorsitzender Manuel Sprüderer (30) betont. Vorsitzender Sprüderer kennt Peter Meister aus der langjährigen Zusammenarbeit in der Diözesanleitung der Kolpingjugend und im Diözesanvorstand und schätzt seinen persönlichen und pastoralen Zugang zu Menschen. In Marktl erwartet den Diözesanpräses die zweitstärkste Kolpingsfamilie im Bistum mit rund 350 Mitgliedern.

 

Als Geburtsort und Taufstätte von Papst Benedikt XVI. ist die Pfarrei bundesweit bekannt. Die Begegnungsstätte im Geburtshaus mit interessanten theologischen Ausstellungen hat nach wie vor eine große Anziehungskraft auf Gläubige. Diözesanpräses Meister tritt die Nachfolge von Pfarrer Josef Kaiser an, der die Pfarrei seit 2001 geleitet hatte und von 1981 bis 1990 ebenfalls Diözesanpräses des Kolpingwerkes im Bistum Passau war.

Verfasser: HB

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Besinnliche Adventfeier zum Kolping Gedenktag bei der KF Altötting 

Immer um den Geburtstag des Verbandsgründers am 8. Dezember begeht die örtliche Kolpingfamilie ihren Gedenktag zur Erinnerung an ihren Begründer, den seligen Adolph Kolping (1813-1865), auf den das weltweite Kolpingwerk zurückgeht. So konnte Vorsitzender Franz Steiner am Mittwoch dieser Woche rund sechzig Mitglieder der örtlichen Kolpingfamilie zur Adventfeier im festlich geschmückten Saal des Begegnungszentrums begrüßen. Steiner nannte es Fügung, dass Adolph Kolping am Festtag Maria Empfängnis 1813 geboren wurde. So ist überliefert, das der Verbandsgründer als Priester ein großer Marienverehrer war. In seiner Zeit in Köln besuchte er regelmäßig die Madonna in der Kirche St.Maria in der Kupfergasse.
Musikalisch einfühlsam gestaltete die Feier in diesem Jahr das aus sechs Kindern der Kolpingfamilie und des Trachtenvereins bestehende Musikensemble mit adventlichen Waisen. Sissi Steinleitner trug mit kräftiger Stimme ausdrucksstark zwei Geschichten vor. Auch Präses Kaplan Christoph Leuchtner steuerte zwei Geschichten bei, von der die erste nachdenklich und die zweite mit dem Titel „Das Glühweindesaster“ heiteren Charakters war. Bei dieser Geschichte zeigte sich sein Talent, in drei verschiedene Rollen zu schlüpfen und sogar den oberpfälzischen sowie den fränkischen Dialekt gekonnt wiederzugeben.  
Den musikalischen Schlusspunkt der besinnlichen Adventfeier, welche dazu einlud, einmal innezuhalten, setzte das von allen a cappella gesungene Lied „Es wird scho glei dumpa“, begleitet von Rupert Fraundorfner am Akkordeon.
 

Verfasser: HP

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Unsere Programmpunkte zum Jahresende 2017 

Donnerstag, 28. Dezember  um 18.00 Uhr –

Meditative Nachtwanderung

Treffpunkt: Kirche in St. Oswald

Wir wandern wie letztes Jahr von St. Oswald nach Höhenbrunn. Dort sind wir von Präses Kaj Steinbeißer eingeladen, uns am Feuerkorb zu wärmen, bevor es wieder zurück nach St. Oswald geht. Auch eine Einkehr nach der Wanderung ist vorgesehen.

Verantwortlich: Christine Thim und Kaj Steibeißer

 

Mittwoch,  17. Januar 2018 um 19.30 Uhr Vorstandssitzung

Wir treffen uns bei Ulrike Mixa in Lichteneck, um mit den gewählten neuen Vorstandsmitgliedern das Programm von Januar bis Mai zu erarbeiten.

 

Verfasser: Kolpingsfamilie Grafenau

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Offizielle Einführung von Stadtpfarrer Christian Altmannsperger als Kolpingpräse 

Kolpinggedenktag mit Aufnahmefeier verbunden – Diözesanpräses Peter Meister zu Besuch in Osterhofen

Osterhofen (kök) Viel Grund zur Freude hatten die Kolpingmitglieder der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen am vergangenen Samstag bei der Gottesdienstfeier zum Gedenken an den seligen Adolph Kolping, denn der Diözesanpräses im Bistum Passau brachte die Ernennungsurkunde für Christian Altmannsperger zum Ortspräses mit und überreichte diese im Samstagsabendgottesdienst zusammen mit einem Kolpingschal, Büchern und nützlichen Informationen bezüglich eines Amtes als Präses einer KF. Es ist ein nahtloser Übergang des langjährigen Präses Hans Herlinger auf Christian Altmannsperger, der sich in seinem neuen Amt geehrt fühlt.  Außerdem hielt Peter Meister die Predigt über die aktuelle Aktion „Upgrade – unser Weg in die Zukunft“. Freuen durfte sich der Diözesanpräses, denn die KF Osterhofen spendete 1.000 Euro zu Gunsten der Kolping-Entwicklungshilfe in Uruguay, dem Partnerland des Diözesanverbandes.

Begonnen hatten die Aktivitäten der KF bereits vor dem Gottesdienst. Franz Stern, der 2. Vorstand, stand mit einem Lieferwagen vor dem Gottesdienst bereit, um die mitgebrachten, gespendeten Schuhe einzusammeln. Es ist dies eine bundesweite Aktion des Kolpingwerkes und hier wird mit gebrauchten Schuhen sehr viel Positives erreicht. Nach der Sortierung in der Zentrale werden die Schuhe in die Länder mit fehlender Schuhproduktion geschickt. Sommerschuhe für Afrika und Winterschuhe für die nordischen Länder. Damit soll Familien die Möglichkeit geboten werden sich mit dem Vertrieb von Schuhen, selbst für ihr Einkommen zu sorgen. Darüber hinaus wird zudem Müll vermieden und wertvolle Rohstoffe gespart. Die Osterhofener haben mit der Aktion „Mein Schuh tut gut“ ihren Beitrag geleistet, dass Menschen in den armen Regionen der Welt vielleicht erstmals Schuhe tragen können. Franz Stern sammelt die Schuhe noch bis Ende des Jahres (Abgabe bei Passauer Str. 58). Die Predigt im Gottesdienst richtete sich an die  andere bundesweite Aktion „Upgrade – unser Weg in die Zukunft“.  Upgrade heißt nichts anderes als „aufwerten“, „besser ausstatten“, „hochstufen“, so der Diözesanpräses. Seit über 150 Jahren wirkt nun Kolping in die Gesellschaft hinein. Dabei hat das Kolpingwerk immer wieder Veränderungen durchgemacht und sich den gesellschaftlichen Gegebenheiten angepasst, um im Sinne Adolph Kolpings segensreich wirken zu können. „Auch heute stehen wir vor großen Herausforderungen in Politik, Gesellschaft und Kirche. Aus diesem Grund wirft das Kolpingwerk einen Blick in die Zukunft, um jetzt die richtigen Weichen zu stellen“. Doch was ist „Zukunft“ eigentlich? Ein Sprichwort bringt es folgendermaßen zum Ausdruck: „Zukunft, das ist die Zeit, in der du bereust, dass du das, was du heute tun konntest, nicht getan hast!“ Die Zukunft hat also etwas mit der Gegenwart zu tun. Das heißt, ich kann die Zukunft hier und heute beeinflussen und gestalten. Genau das möchte das Kolpingwerk Deutschland die nächsten Jahre tun. Nach dem Gottesdienst fand eine besinnliche Adventfeier im Kolpingsaal statt. Eine fünfköpfige Bläsergruppe der St.-Antonie-Bläser gestaltete den musikalischen Teil. Die KF Mitglieder übernahmen wie im Gottesdienst die Texte. Hier ging es um Geschichten rund um die Advents- und Weihnachtszeit.  Sehr einfühlsam waren die Geschichten „Nur ein Strohhalm“, „Staad werd´n“, „Weihnachten heit“ und „Elisabeth“ sowie „Eine einfache Adventgeschichte“ und „Das Gedicht vom Weihnachtslied“. Die Aufnahme des Präses Christian Altmannsperger in die Kolpinggemeinschaft übernahmen die Vorstandsmitglieder. Ein Kolpingabzeichen wurde überreicht und anschließend hielt der Ortspräses eine Ansprache bezüglich des neuen Amtes und wie er sich dieses  vorstellt. „Es ist für mich eine große Ehre, das Amt des Präses übernehmen zu dürfen. Ich hatte zuvor in meinen bisherigen Pfarreien noch keinen Kontakt zur KF, aber ich denke ich wachse bestimmt in diese Aufgabe hinein. Natürlich kenne ich aber die Person Adolph Kolping und ich schätze ihn sehr. Nicht nur weil er die Sozialsicherungssysteme mit auf den Weg gebracht hat. Dabei erinnere ich mich an die Vorläufer von Sparkassen, Rentenversicherung und Hilfen bei Unfall oder Krankheit. In erster Linie ist mir Kolping als Gesellenvater in Erinnerung, der den wandernden Gesellen Heimat gab und noch was ganz wichtiges. Er sorgte für sie und stellte die Familie ganz oben an. Die Probleme sind heute in der Familie sehr verschieden und anders, aber ich sehe eine große seelische Not. Wo wird noch gemeinsam zu Mittag gegessen oder gemeinsam zu Hause gebetet? und wie viele Ehen halten noch gut zusammen, so der Geistliche. „Wir haben viel zu tun, lasst uns gemeinsam für die Familien unsere Kraft und Energie einsetzen. Lasst uns Anwalt für die Familie sein“.  Mit den Worten Treu Kolping des Präses und der Antwort Kolping Treu der anwesenden Mitglieder, sowie dem Singen des neuen Kolpingliedes endete die Adventfeier.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Erfolgreiche Schuhaktion der Kolpingsfamilie Heiligkreuz 

Mit dem großartigen Erfolg der Schuhaktion „Mein Schuh tut gut“ hat die Kolpingjugend in Heiligkreuz mit Ernst Hartl nicht gerechnet. Fast doppelt so viele Schuhe wie letzten Jahr wurden am Wochenende auf dem Dorfplatz abgegeben. 1228 Paare erhaltene und saubere Schuhpaare wie Winterstiefel, Sommerschuhe, Ballerinas, Stiefeletten, Flipflops, Turn- und Hallenschuhe, Wander- und Haferlschuhe fanden sich in dem Schuhberg.  Einen Sonntagvormittag opferten die 20 Jugendlichen und Erwachsene um die Schuhe zu sortieren, zusammenzubinden und sie für den Versand in die Hauptzentrale der Kolping-Recyclingstation in Fulda zu verpacken.

 

Im vergangenen Jahr wurde die Schuhaktion von der Heiligkreuzer Kolpingsfamilie als erstmalige Aktion aufgrund des Kolpingtages veranstaltet. Die Kolpingbundeszentrale war auch hier schon erfolgreich. Es wurden 25 000 Schuhpaare gesammelt und weltweit verteilt. Mit der Beteiligung der heimischen Kolpingsfamilien aus Heiligkreuz (1228 Schuhpaare) und Trostberg (750 Schuhpaare) wird zum Überbieten der hoch gesetzten Marke aus dem Vorjahr beigetragen. Die Heiligkreuzer verschicken die Schuhe nun in 49 Kartons, für die nun eigens ein LKW eingesetzt wird. Die eingehenden Pakete in Fulda sind immer noch so zahlreich, dass es in dem Sortierwerk nun auch zu Umstellungen kommen muss. Es sind bisher rund 90 Prozent der Mitarbeiter mit der Sortierung von Altkleidern beschäftigt, der Rest kommt mit der Sortierung von Schuhen kaum nach. „Wir müssen hier in den nächsten Tagen ein wenig umstrukturieren, damit wir das Ganze auch zeitnah erfassen können“, so der Geschäftsführer von Kolping Recycling Stephan Kowoll auf Nachfrage. „Ich bin überwältigt von der Freude mit der die Aktion in den Kolpingsfamilien betrieben wird.“ so Kowoll weiter. Nach der Sortierung in der Zentrale werden die Schuhe in die Länder mit fehlender Schuhproduktion geschickt. Sommerschuhe für Afrika, Winterschuhe für die nordischen Länder, damit soll Familien die Möglichkeit geboten werden sich mit dem Vertrieb von Schuhen, selbst für ihr Einkommen zu sorgen. Darüber hinaus wird zudem Müll vermieden und wertvolle Rohstoffe gespart. Die Heiligkreuzer haben mit der Aktion „Mein Schuh tut gut“ ihren Beitrag geleistet, dass Menschen in den armen Regionen der Welt vielleicht erstmals Schuhe tragen können. Die Heiligkreuzer haben ihre Aktion beendet, die bundesweite Aktion läuft noch bis Ende Dezember.

Im nächsten Jahr wollen sich beide Kolpingsfamilien erneut an der Sammelaktion beteiligen, so die Ankündigung.

Verfasser: KF Heiligkreuz Tine Limmer

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Stille Gruppe, ein Freundeskreis unter Kolping feierte 10-jähriges Jubiläum 

Seniorengruppe steigert Lebensfreude – Ein „Fest des Lebens“ wurde im Kolpinghaus gefeiert

Osterhofen (kök) Die „Stille Gruppe“ unter der Leitung von Rosemarie Marx feierte am Montagabend am Sterbegedenktag  Adolph Kolpings (4.12.) das 10-jährige Bestehen. Gegründet wurde die Seniorengruppe der Kolpingsfamilie (KF) am Geburtstag des Seligen Adolph Kolping am 8. Dezember 2007 und dies hat eine besondere Bewandtnis, denn die Gründerin Rosemarie Marx erinnerte sich an ihren Großvater, der als Kolpingmitglied einmal zu ihr sagte: „Wenn du einmal Zeit hast, tu was für Kolping“.  Der Umgang mit Seniorinnen passt sehr gut zu der rüstigen Rentnerin, die ihr Hauptaugenmerk auf Gesunderhaltungsmaßnahmen setzt, Qi Gong und Atemübungen durchführt, Gymnastik anbietet und so körperlich wie auch geistige Anreize mit Meditationen schafft. Die Mitglieder dankten ihr mit einem Gedicht und Blumen.

Besonders wurde der neue Präses der KF, Christian Altmannsperger, Pastoralreferent Max Aigner, die 1. Bürgermeisterin der Stadt, Liane Sedlmeier, die Seniorenbeauftragte Annemarie Ratzek sowie Bettina Krümmel (Musikbegleitung) zur Feierstunde begrüßt. Nach dem Sektempfang folgte eine Andacht unter dem Titel „Maria und Adolph Kolping“. Hierbei wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht, die namentlich erwähnt wurden. Ihre Namenschilder wurden auf einem Tisch mit Kerzen und getöpferten Herzen umrahmt. Stadtpfarrer Altmannsperger sagte: „Wir stehen am Beginn des Advents. Diese Zeit ist eine besondere Zeit der Vorbereitung und Besinnung. Wir wollen jetzt in besonderer Weise auf unser Leben schauen und uns vorbereiten auf die Ankunft Gottes in unserer Welt“. Nach dem Lobpreis stellte der Priester ein Zitat Adolph Kolpings diesbezüglich in den Mittelpunkt: „Deiner Bestimmung gedenke, mein Christ, wer du auch immer sein magst. Halte deshalb eine Weile inne auf deinem breit getretenen Lebensweg; deiner Bestimmung gedenke, blicke vorwärts, wohin du strebst, schau zurück, woher du kommst, dich selber betrachte, was ist´ mit dir, was bist du, was sollst du, was willst du?“. Die Gebete der Andacht richteten sich auch an die Gottesmutter Maria. Zwischen den Texten spielte Max Aigner auf dem Klavier und Bettina Krümmel an der Konzertflöte adventliche Lieder. Liane Sedlmeier erinnerte sich anschließend an die 1. Stunde des Freundeskreises, denn Frau Marx fragte damals nach einem geeigneten Raum und Ludwig Einhell der damalige Vorsitzende der KF bot sofort die Kolpingräumlichkeiten an. Es ist eine „Win-Win-Situation“ für alle Beteiligte geworden. Der Seniorenkreis hat eine Heimat gefunden und entrichtet einen kleinen Obolus für die Unkosten des Hauses. Darüber hinaus wird jeden Montag beim Treffen ein Sparschwein aufgestellt und das übrige Geld wird jährlich einer sozialen Einrichtung gespendet. In den letzten Jahren profitierten dabei der Kinderschutzbund und die Förderschule Osterhofen. Da die Schule abgerissen wurde und zur Zeit nicht mehr in Osterhofen ist, erhielt heuer der Helferkreis „Sprache“ eine Geldspende. Bettina Krümmel, die ehrenamtlich zusammen mit anderen Helfern den „Asylsuchenden“ der Erstaufnahmeeinrichtung in Osterhofen Deutschunterricht erteilt, freute sich sehr über diese finanzielle Hilfe. Jetzt können wieder Lehrmaterialien eingekauft werden, sagte sie. Warum heißt die Gruppe eigentlich „Stille Gruppe?“. Das ist ganz einfach sagt Frau Marx: „Wir legen Wert darauf, dass dies kein Ratschverein ist, dass alles was hier im Raum gesprochen wird, nicht nach außen getragen wird. Wir wollen keine negativen Gedanken vermehren, sondern vielmehr die Lebensfreude im Alter steigern.  Es geht uns um Harmonisierung, Vitalität, Mitgefühl und Liebe. Es ist so toll, wenn ich sehe, wie jeden Montag alle bei Wind und Wetter kommen und sich das Gefühl einstellt – gemeinsam sind wir stark!“. Das Eintrittsalter ist bei 75 Jahren und das Motto lautet ganz nach Adolph Kolping „Nur mutig vorwärts, Gott wird für die Zukunft sorgen“. Abschließend bedankte sich die 1. Bürgermeisterin bei der Leiterin Frau Marx, bei allen Helferinnen und Helfern der KF und wünschte für die Zukunft alles Gute. Die Seniorenbeauftragte Frau Ratzek ergänzte noch: „Ich freue mich, wenn ich eines Tages auch in so einer Gruppe mitmachen darf“. Was wäre ein Fest des Lebens ohne Essen und Getränke? Dem Abendessen mit Nachspeise (Früchtespieße) folgte ein gemütliches Beisammensein.    

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Ehrennadel für Peter Asenkerschbaumer 

Neuöttinger Vorsitzender von Diözesanvorsitzenden Alfranseder ausgezeichnet

Im Rahmen des Kolping-Gedenktages konnte Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder den seit 2009 amtierenden Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Neuötting, Peter Asenkerschbaumer, mit der diözesanen Ehrennadel in Silber auszeichnen. Der Diözesanvorsitzende würdigte das reichhaltige Engagement von Peter Asenkerschbaumer, der seit seinem 16. Lebensjahr der Kolping-Gemeinschaft in Neuötting angehört. Zunächst war er in den 70er-Jahren als Jungkolping-Leiter aktiv, bevor er in den 80er-Jahren dann für den Bereich Arbeit und Beruf sowie für Sozialpolitik und Handwerksfragen zuständig war. Seit dem 06. Juli 2009 ist er Vorsitzender der Kolpingsfamilie Neuötting und leitet diese mit großer Hingabe und Verantwortung, wie Gerhard Alfranseder betonte. „Aus diesem Grunde habe der Diözesanvorstand einstimmig beschlossen, dich lieber Peter“, so der Diözesanvorsitzende, „mit dieser besonderen Ehrung auszuzeichnen“. Peter Asenkerschbaumer zeigte sich sehr dankbar und freute sich über diese diözesane Auszeichnung.

Verfasser: HB

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Kolping-Kindertagesstätte muss schließen 

Im Rahmen der Vorsitzenden- und Präsidestagung informierte die Vorsitzende des Vereins "Kolping-Haus für das Leben e. V.", Hildegard Forster, dass die seit 1983 bestehende Kolping-Kindertagesstätte ihren Betrieb einstellen muss. Maßgeblich dafür ist die Kündigung des derzeitigen Betriebsgebäudes durch den Vermieter. Trotz intensiven Bemühens konnte ein neuer Standort nicht gefunden werden.

Verfasser: HB

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Kolping ehrt Franz Köhler für jahrelange Mitarbeit 

Vorsitzenden- und Präsidestagung in Passau befasst sich mit Entwicklungsprozess

 

Im Rahmen der diesjährigen Vorsitzenden- und Präsidestagung des Kolpingwerkes im Bistum Passau wurde das langjährige Diözesanvorstandsmitglied Franz Köhler (Rotthalmünster) für seine Mitarbeit mit der diözesanen Ehrennadel in Gold vor 60 Vorsitzenden und Präsides in Passau, Haus der Jugend ausgezeichnet. Ebenso wurde der Entwicklungsprozess „Kolping Upgrade … unser Weg in die Zukunft“ vorgestellt.

 

Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder (Marktl/Inn) betonte in seiner Laudatio auf Franz Köhler die große Verlässlichkeit von ihm in seiner 24-jährigen Mitarbeit im Diözesanvorstand. Von 1993 bis in diesem Jahr war Franz Köhler zunächst als Leiter der Altersgruppe Erwachsene und später als zuständiges Vorstandsmitglied für den Bereich Freizeit und Kultur, sowie für die Zielgruppe der Senioren engagiert. Besonders hob Alfranseder die zahlreichen Vertretungen von Franz Köhler als Delegierter auf Landes-und Bundesebene hervor. Darüber hinaus habe Franz Köhler wesentlich zur Wiedergründung der Kolpingsfamilie Rotthalmünster beigetragen und diese von 1992 bis 2013 als 1. Vorsitzender maßgeblich geprägt. Heute noch ist er im Leitungsteam der Kolpingsfamilie Rotthalmünster aktiv tätig. In den Dank für sein nachhaltiges Wirken schloss der Diözesanvorsitzende seine Gattin Gerti ein, die ihn immer tatkräftig unterstützt und sein Engagement erst ermöglicht habe. Mit der Verleihung der diözesanen Ehrennadel in Gold, die bisher 18mal verliehen wurde, werde ihm die höchste Auszeichnung des Diözesanverbandes zuteil.

 

Im weiteren Verlauf der Tagung befassten sich die Teilnehmer mit dem bundesweiten Kolping-Entwicklungsprozess eingegangen. Grund dafür ist der demographische Wandel, der auch nicht vor dem Kolpingwerk haltmacht. Der Bevölkerungsrückgang, die steigende Lebenserwartung und damit auch das Älterwerden der Mitglieder im Verband, sowie die Mobilität bergen auch Herausforderungen für die örtliche Kolping-Arbeit. In einem Kolpingsfamilien-Speed-Dating tauschten sich die Verantwortlichen aus, um ihre Situation vor Ort zu analysieren. Wie der Diözesanvorsitzende erläuterte, wurden aus der Mitgliederumfrage gute Erkenntnisse gewonnen, die jetzt wissenschaftlich ausgewertet werden. Aufgrund dieser Erkenntnisse finden dann im April 2018 bundesweit 20 Regionalforen mit 7.000 Leitungsverantwortlichen statt. Im März 2019 ist ein Zukunftskongress mit 3.000 Verantwortungsträgern in Fulda vorgesehen. Als Ziel des Zukunftsprozesses nannte Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder die Schärfung des Profils und des Markenkerns des Verbandes zur Verbesserung der Identifikation mit den Zielen von Kolping. Ebenso wird eine Fokussierung auf wichtige verbandliche Thematiken erwartet. Aus dem Entwicklungsprozess wird sich ein neues Leitbild entwickeln, welches die Bundesversammlung 2020 beschließen soll. Binder forderte die Kolpingsfamilien auf, sich mit der vorliegenden Handreichung vertraut zu machen und in den Kolpingsfamilien einen aktiven Diskussionsprozess anzustoßen, damit die Vielfältigkeit unseres Verbandes auch in diesen Entwicklungsprozess eingebracht werden kann.

 

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Stärkung der Jugendarbeit. Dazu stellte Jugendreferent Klaus Herrndobler die Arbeit der Kolpingjugend vor und bot den Kolpingsfamilien Hilfe und Unterstützung bei der Gestaltung der Jugendarbeit an. Insbesondere wird der Diözesanverband 2018 Bildungswochenenden mit den örtlichen Jugendgruppen durchführen. Eine Einladung erging für die Teilnahme am Bundesjugendevent „sternenklar“ vom 28. bis 30. September 2018 in Frankfurt.

 

Ebenso wurde die Jahresplanung 2018 vorgestellt, wobei im September wieder eine 14-tägige Jugendbegegnung mit zwölf uruguayischen Leitungskräften ansteht. Informiert wurde auch über die aktuelle Situation zur Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes mit dem erweiterten Führungszeugnis in der Jugendverbandsarbeit.

 

Zum Abschluss der Tagung dankte Diözesanpräses Peter Meister (Obernzell) den Verantwortlichen in den Kolpingsfamilien für ihre stets aktives an den Grundsätzen des seligen Adolph Kolpings ausgerichtetes Handeln.

Verfasser: HB

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Franz Steiner mit Altöttinger Bürgermeaille ausgezeichnet  

Der Vorsitzende der Altöttinger Kolpingfamilie, Franz Steiner wurde am Donnerstag letzter Woche mit der Bürgermedaille der Stadt Altötting ausgezeichnet. Bürgermeister Herbert Hofauer würdigte in einer Laudatio die vielfältigen ehrenamtlichen Verdienste Steiners - vor allem für die Kolpingfamilie. 1980 trat er der Kolpingfamilie bei, 1982 gründetet er die Jungkolpinggruppe und leitete sie bis 1989. Im selben Jahr wurde er zum Vorsitzenden gewählt, blieb es bis 2004 - und ist es wieder seit 2011. Auch gründete er den 20 Miglieder umfassenden Kolpingchor welcher bei verschiedenen Anlässen auftritt und den Veranstaltungen eine festliche Note verleiht.   

Auch in anderen Vereinen war Steiner in verantwortungsvoller Funktion aktiv. 2010 bis 2016 war er Vorsitzender des Fördervereins der Kapellsingknaben, von 2008 bis 2014 stellvertretender Vorsitzender des über 500 Mitglieder zählenden Fördervereins der Maria-Ward-Schulen. 

Franz Steiner wurde 2015 in Würdigung seiner Verdienste um die Kolpingsfamilie Altötting die silberne Ehrennadel des Kolping Diözesanverbandes Passau verliehen. Die Kolpingsfamilie Altötting hat derzeit rund 130 Mitglieder. 

 

Verfasser: HP

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Kolping und Kegeln: In aller Freundschaft 

Jahrzehntelang gehörten die Diözesanmeisterschaften im Kegeln zum festen Bestandteil des Kolpingjahres. Seit ein paar Jahren ist diese Veranstaltung leider eingeschlafen. Das ließ der Regener Kolpingfamilie keine Ruhe, allen voran dem stellvertretenden Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Regen, Otto Gabauer. So wurde ein neues Konzept mit der Bezeichnung „Freundschaftskegeln“ entwickelt und dies fand nun in der Bayerwald-Kegelhalle in Regen statt.

 

Die Idee war, dass man der demographischen Entwicklung Rechnung trägt und statt eigener Herren- und Damen-Mannschaften gemischte Teams an den Start schickt.  Zur Motivation für die anderen Kolpingsfamilien hatte stv. Diözesanvorsitzender Karl-Heinz Barth sich um attraktive Preise von namhaften Sponsoren bemüht. Darunter waren als Hauptsponsor das Hotel Hofbräuhaus in Bodenmais sowie auch die Stadt Regen und die Sparkasse Regen-Viechtach sowie Joska Kristall und die Freizeitanlagen Silberbergbahn. Das Konzept ist voll aufgegangen und zahlreiche Mannschaften aus dem Bistum wetteiferten unter der souveränen Leitung des stellvertretenden Diözesanvorsitzenden Karl-Heinz Barth und Turnierleiter Otto Gabauer miteinander. Im Mittelpunkt standen nicht nur die kegelspezifischen Eigenschaften wie „Kränze, Säue und Stiere“, sondern die Teilnehmer tauschten sich auch rege über die örtliche Kolpingarbeit aus.

 

Zusammen mit Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder nahmen die Turnierverantwortlichen die Siegerehrung vor. Herrensieger wurde mit 209 Kegeln Konrad Schweizer von der KF Osterhofen vor Hans Ketterl und Horst Gollnow (beide Neuötting). Bei den Damen, die im Gegensatz zu den Männern nur 50 Schub in die Vollen absolvieren mussten, hatte mit 280 Kegeln Karin Schall von der KF Zwiesel vor Inge Schwarz aus Marktl und Rita Koller aus Regen die Nase vorn. In der Teamwertung war die Osterhofener Kolpingsfamilie Sieger vor dem Team der ausrichtenden Kolpingsfamilie Regen. Ein erfolgreiches Freundschaftskegeln ganz nach dem Motto Adolph Kolpings, der die Devise ausgab: „Nicht nur Beten und Arbeiten, sondern auch mit Fröhlichkeit den Lebensalltag gestalten.“

Verfasser: Christian Koller

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Wir trauern um Erich Kunz 

Im Alter von 84 Jahren ist unser langjähriges und engagiertes Kolpingmitglied Erich Kunz plötzlich und unerwartet von Gott heimgerufen worden. Erich Kunz war nicht nur ein Garant für die Arbeit in der Kolpingsfamilie Burgkirchen/Alz, die er 1958 mitgründete, sondern prägte als Diözesanvorstandsmitglied von 1978 bis 1993 auch wesentlich die Diözesan-Arbeit. Sein Herzblut galt dem Sachbereich „Arbeit und Beruf“. Darüber hinaus war er Gründungsmitglied des Kolping-Bildungswerkes und des Kolping-Haus für das Leben und nahm in dieser Eigenschaft auch an den Mitgliederversammlungen am 24. Juli in diesem Jahr teil. Das Requiem findet am Samstag, 11. November 2017 um 10:00 Uhr in der Kirche St. Pius in Burgkirchen/Alz statt.

 

Der Schicksalsschlag hat die Familie sehr stark getroffen. Wenige Tage nach dem Tod von Erich Kunz ist auch seine Gattin Maria Kunz, im Alter von 74 Jahren verstorben. Maria Kunz gehörte ebenfalls seit 1980 zusammen mit der Familie der Kolping-Gemeinschaft an. Wir trauern mit den beiden Kindern, Dr. Silvia Seibold und Dr. Reinhard Kunz um ihre Eltern und sprechen ihnen unser tiefes Mitgefühl aus.

Verfasser: HB

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Jungkolping Osterhofen wählte neue Vorstandschaft 

Osterhofen(kök) In den Jugendräumen des Kolpinghauses fand am Samstagabend die Jahreshauptversammlung der Kolpingjugend statt. Aus der Vorstandschaft der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen war der 1. Vorsitzende Josef Rainer mit dabei.

 

Nach einer kurzen Begrüßung durch den bisherigen 1. Vorsitzenden der Jugend, Thomas Rohrmoser, blickte die Jugendgruppe auf das vergangene Vereinsjahr mit einer umfangreichen PowerPoint Präsentation durch Manuela Maier mit zahlreichen Bildern und wichtigen Veranstaltungen zurück. Veranstaltungen wie die Tanzparty unter dem Motto „Black & White“ und der Kinderfasching im Januar, eine gelungene Maibaumwache, der Bau einer Terrasse am Jugendraum, oder das vor kurzem stattgefundene Mutter-Kind-Wochenende in Lambach, bei dem Betreuer der Gruppe mitwirkten, wurden bei der PowerPoint Präsentation noch einmal reflektiert. Außerdem waren Themen wie das Projekt Sternenklar 2018 in Frankfurt am Main und die Jugendarbeit auf Diözesanebene wichtige Programmpunkte. Für das bundesweite Jugendtreffen im kommenden Jahr in Franzfurt wird die Kolpingjugend im Diözesanverband Passau einen Reisebus einsetzen, bei dem die Osterhofener mitfahren können. Die Vorstandschaft der KF Osterhofen hat hierzu einen Zuschuss in Aussicht gestellt. Andreas Stumpf gab als Kassier der Jugendgruppe den aktuellen Kassenbericht ab und listete die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Vereinsjahres auf. Des Weiteren sprach er die Möglichkeit an, für eine karitative Einrichtung zu spenden,  was bei den Mitgliedern großen Anklang fand. Gegen Ende der Versammlung fanden die Neuwahlen für die Gruppenleiter bzw. neue Vorstandschaft der Jugendgruppe statt. Thomas Rohrmoser gab das Amt als 1. Vorsitzender an Manuela Maier ab, Florian Eckl bleibt 2. Vorsitzender sowie Andreas Stumpf, der sein Amt als Kassier beibehält, somit wurden beide in ihrem Amt bestätigt. Julia Plankl kam neu in die Vorstandschaft als Schriftführerin hinzu. Josef Rainer dankte im Namen der KF als 1 .Vorsitzender für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Berichtsjahr. Er dankte insbesondere dem bisherigen Leiter Thomas Rohrmoser für sein Engagement. Da er leider aus beruflichen und privaten Gründen nicht mehr als Gruppenleiter zur Verfügung stand war ein Wechsel notwendig geworden. Er wünschte der neuen Leiterin Manuela Maier und ihrem Team eine erfolgreiche Zeit in der Kolpingjugendgruppe. Es war eine erfolgreiche Jahreshauptversammlung mit anschließendem gemütlichen beisammensitzen und Pläne schmieden für die Zukunft.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Hans Herlinger wurde zum Ehrenpräses der KF Osterhofen ernannt 

Monsignore Hans Herlinger zum „Ehrenpräses“ der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen ernannt

Verabschiedung mit einem „Feierabend“ – Fotorückblick auf drei Jahrzehnte im Präsidesamt

Die KF Osterhofen hatte das Glück mit Hans Herlinger über 30 Jahre sehr gut zusammenarbeiten zu können. Aus diesem Grund fand ein eigener Dankabend mit Ernennung zum „Ehrenpräses“ am Samstagabend im Kolpinghaus statt.

Im Kolpingsaal begrüßte der 1. Vorstand Josef Rainer die zahlreich erschienen Gäste. Ein reichhaltiges Buffet war hergerichtet und später gab es noch Kaffee und Kuchen. Nach der Stärkung des Leibes gab es einen ausführlichen Fotorückblick, bei dem der Präses der KF zu sehen war. Kurt Köhlnberger begann seine Laudatio auf den scheidenden Präses mit den Worten: „Lieber Hans Herlinger, wir wollen heute Danke sagen für eine großartige Zeit, die wir miteinander verbracht haben“. Angefangen hatte die gedeihliche Zusammenarbeit nach der Präseseinführung 1985. Die Gruppe „Junge Erwachsene“ der KF hatte einen besonderen Kennenlernabend organisiert. Ganz nach dem Vorbild der damaligen Fernsehsendung von Joachim Fuchsberger mit „Heut´Abend“. Dazu fuhren zuvor heimlich einige Mitglieder in den elterlichen Bauernhof des neuen Präses und erfragten einige persönliche und private Dinge aus der Kindheit von Hans Herlinger. Hierzu wurden auch Fotos per Beamer vorgeführt, wie dieser Abend ablief. Es wurden die damaligen Fragen erläutert und Hans Herlinger erzählte aus heutiger Sicht, lustige Begebenheiten und Anekdoten. So war da zum Beispiel ein kleiner Unfall mit dem Leiterwagen, mit der Kalkgrube und dem "Wassergrant " in den Geschichten mit dabei. In der Schule lernte der kleine Hans zunächst nicht viel, er hatte im Schulranzen statt der Bücher lieber viel Brotzeit mit dabei. Das Fußballspielen machte ihm auch mehr Spaß als das Lernen, aber später in der Schule in Passau musste er alles nachholen. Auch seine guten Eigenschaften wurden erwähnt, dass er über andere nicht schlecht redet, herzhaft lachen kann und sehr gesellig ist. Dies wurde auch in den Bildern deutlich, denn Hans Herlinger war öfter beim Schafkopfturnier, beim Tischtennismatch und bei diversen Weinabenden mit dabei. Viel Arbeit gab es gleich am Anfang seiner Tätigkeiten in Osterhofen. Als Gründungsmitglied vom Verein „Kolpinghaus Osterhofen e. V.“ hatte er hier sehr viel bewegt. Auch ein großer Kolpingjugendtag 1986 war zu planen und seine Unterstützung war stets vorbildlich. Da Osterhofen später eine sehr gute Familienkreisarbeit aufbaute, gab es gleich mehrere Diözesane Veranstaltungen  während seiner Amtszeit in der Herzogstadt. Auch viele Einladungen zu den Familienkreistreffen nahm der Präses gerne an.  Höhepunkte waren auch die Bergmessen,  Kolping- und Josefi-Gedenkgottesdienste, Emmausgang, Marienandachten und religiösen Abende sowie die Einladung zum Essen bei dem Elternabend „Männer kochen für Frauen“ bei der Gruppe „Junge Familie“. Die enge Zusammenarbeit von Kolpingmitgliedern im Pfarrgemeinderat und der Kirchenverwaltung wirkte sich ebenfalls positiv aus. Die Einweihung vom Anbau der Jugendräume, die vielen Neuaufnahmen von Mitgliedern, Ehrungen und Fahrten zu Kolpingveranstaltungen wurden hervorgehoben. Nach diesem Fotorückblick hatten die Kolpingverantwortlichen noch ein kleines Präsent für den geliebten Präses. Er erhielt ein Fotobuch über die tollen Veranstaltungen mit ihm. Hans Herlinger freute sich auch, dass er anschließend zum Ehrenpräses ernannt wurde. Er sagte aber, dass es ihm sehr leicht gemacht wurde, als Präses tätig zu sein und dass es ihn stets mit Freude erfüllte. Nach dieser Ehrung gesellte sich der „Ruhestandsgeistliche“ an verschiedene Tische, um dort den Kolpingmitgliedern über seine Zeit in Kirchham zu berichten, wie der den Tag verbringt, welche „Aushilfsjobs“ er dort habe und was er sonst noch so alles in der Familie bei seiner Schwester erlebt.

 

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Kolping-Spielmannszug ist auf einem guten Weg 

Spielmannszug befindet sich auf einem guten Weg und fördert die Nachwuchsarbeit

Kosten der Ausbildung wurden erhöht – Weiterhin Trommler und andere Musiker gesucht

Osterhofen (kök) In der Jahreshauptversammlung stellte die Vorstandschaft vom Spielmannszug der Kolpingsfamilie Osterhofen die Tätigkeitsberichte aus dem Jahr 2016 vor. Eigentlich findet diese Jahresversammlung immer im Frühjahr statt, aber da heuer das 50-jährige Jubiläum gefeiert wurde, entschlossen sich die Vorstandsmitglieder auf diesen späteren Termin, damit keine Arbeitsüberlastung stattfindet. Das Jubiläum hatte viel Zeit, Kraft und Energie gekostet.

Im Berichtszeitraum 2016 stellte der 1. Vorstand Günther Tschirne die Arbeit der Vorstandschaft heraus. Die einzelnen Veranstaltungen ließ Schriftführerin Margret Gotzler Revue passieren. Zwei Faschingszüge, Geburtstagsfeiern, Festzüge, musikalische Gottesdienstgestaltung und Musikfeste waren zu verzeichnen. Mit der Anschaffung von einheitlichen Wikingerkostümen für die närrische Zeit ließ der Musikzug aufhorchen und wurde bewundert. Auch eine deutliche Steigerung des wöchentlichen Probens wurde hervorgehoben. Dank des neuen musikalischen Leiters mit Wolfram Zacher waren teilweise 15 bis 20 Personen im Proberaum im Kolpinghaus am Üben. Die Ausbildungskosten wurden deutlich erhöht, um eine qualitative wie quantitative Verbesserung zu erreichen. Freilich ist dies auch wegen dem Rückzug ehrenamtlich tätiger Ausbilder (Studium und Wegzug) notwendig geworden. Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass die Rücklagen somit stärker in Anspruch genommen werden, so Sabine Hilkinger in ihrem Kassenbericht, da die Ausbildungskosten stark bezuschusst werden. Dank der Spende von 1.000 Euro seitens der Kolpingsfamilie konnten die Anschaffungskosten für die Faschingskostüme reduziert werden. Größere Kosten im Finanzbericht waren der Ausflug nach Kroatien, die Buskosten zu Musikfesten, Anschaffungen von Notenmaterial und die Einkleidung der Musikerinnen und Musiker mit Uniformen. Der Zahn der Zeit hat auch an manchen Kleidungsstücken genagt und so wurden viele Sachen ausgetauscht, repariert und erneuert. Leider ist die Einnahmenseite sehr dünn geworden, da es nicht mehr so viele Fahnenweihen gibt, die Vereine sich keinen „Spielmannszug“ mehr leisten wollen. Stattdessen sieht man auf vielen Faschingszügen High-Tech-Musikwagen. Früher gab es auch in Osterhofen einige Straßenfeste, die den Erlös dem Spielmannszug übergaben. Dies ist aktuell leider nicht mehr der Fall. Man sei nun auf die Einnahmen aus der Christbaumversteigerung angewiesen. Sehr dankbar  sind die Verantwortlichen allerdings auf den Fan-Club des Spielmannszuges, der hier von Zeit zu Zeit wieder Zuschüsse gewährt und somit zum Fortbestand des Musikzuges aus der Herzogstadt beiträgt. Helmut Zelzer wurde stellvertretend mit seinem Team für die hervorragende Leistung gedankt. Diskussionsbedarf gab es wegen dem Vereinsausflug 2018, deshalb wurde eine separate Vorstandssitzung zu diesem Thema vereinbart. Ein Wunsch für den Musikraum wurde geäußert, da die hinteren Reihen zu wenig Licht hätten. Der Verein Kolpinghaus Osterhofen soll gebeten werden, dass hier eine Verbesserung herbeigeführt wird, damit die Noten gut lesbar sind. Abschließend dankte Günther Tischiren allen Eltern, den Betreuern, dem Fan-Club, dem musikalischen Leiter, den Ausbildern und den Musikerinnen und Musikern für ihre Treue und Unterstützung. Er wünschte sich weiterhin eine gute Zusammenarbeit und dass sich noch mehr aktive Spieler dem Verein anschließen. Die Musikstunden finden jeweils freitags um 18 Uhr im Kolpinghaus (2. Stock) um 18 Uhr statt (außer in den Ferien). Wer mehr zur Ausbildung, zu den Instrumenten und sonstiges wissen möchte, kann sich auch gerne an Sabine Hilkinger wenden (Telefon: 09932 90492). Ein Spielmannszug ist schon war besonders, da es im Landkreis Deggendorf nur zwei Gruppen gibt. Gespielt wird aber nicht nur Spielmannsmusik, sondern auch Kirchen-, Weihnachts- und moderne Lieder. Der Spielmannszug würde sich über Verstärkung sehr freuen, so die Verantwortlichen in der Jahresversammlung.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Kolpingfamilie Burghausen auf Excursion in der Wallfahrtsstadt 

Zehn gut gelaunte Mitglieder der Kolpingfamilie Burghausen machten sich am 21. Oktober unter der Leitung von Vorsitzendem Dr. Claus Heikenwälder auf den Weg zum nachbarschaftlichen Besuch nach Altötting, um die Wallfahrtsstadt bei einer Stadtführung zu erkunden. Stadtführer und Kolping-Vorstandsmitglied Helmut Prokscha nahm die Burghauser für eineinhalb Stunden mit in die Welt der Wallfahrt und der Altöttinger Stadtgeschichte. Das Highlight der Führung war neben den vielen Sehenswürdigkeiten der Wallfahrtsstadt für die Kolpingfamilie aus der Nachbarstadt der Hinweis auf den seligen Adolph Kolping (1813-1865), der einst im Kloster St. Konrad übernachtet hatte und der in der gleichen Epoche wie der Stadtheilige Bruder Konrad (1818-1894) gelebt hatte. Dazu passend zeigte Helmut Prokscha die Votivtafel direkt neben dem Haupteingang der Gnadenkapelle, die anlässlich der großen Kolping-Landeswallfahrt 2014 mit dem Porträt Adolph Kolpings angefertigt wurde.
Auch konnte man Verbindendes zwischen beiden Städten herausfinden. Auf Kurfürst Maximilian (1573-1651), der sein Herz in der Gnadenkapelle in einer Herzurne bestatten ließ, geht die Gründung des Kurfürst-Maximilian-Gymnasiums Burghausen im Jahr 1629 durch die Jesuiten zurück. Auf großes Interesse stießen auch die Mirakelbilder, welche dokumentieren, dass Menschen aus der Burghauser Partnerstadt Ptuj in Slowenien um 1500 nach Altötting pilgerten, um die Hilfe der „schwarzen Madonna“ zu erbitten. Claus Heikenwälder attestierte Helmut Prokscha eine kompetente Führung und gestand: “Es war ein geschichtsträchtiger Nachmittag und trotz der Nähe zu Altötting waren uns längst nicht alle Details der Geschichte der Stadt und der Wallfahrt bekannt.“ Zum Abschied bedankte sich Claus Heikenwälder bei Helmut Prokscha mit einem kleinen Präsent und mit der Gewissheit, die Bande der beiden Kolpingfamilien vertieft zu haben.

 

Verfasser: HP

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Kolpingjugend Landau erkundet Silberbergwerk 

Landau. Die Kolpingjugend Landau machte sich am frühen Morgen auf in den bayerischen Wald nach Bodenmais. Dort ging es auf den Silberberg ins historische Besucherbergwerk. Mit Schutzhelm und Mantel bekleidet, begann die interessante Führung ins Innere des Berges. Die Kolpingjugend lernte die Arbeitsbedingungen im Bergbau, die verwendeten Maschinen im Laufe der Zeit und die Geschichte des Erzabbaus kennen. Nach diesem Erlebnis ging es weiter nach Spiegelau. Der frühere Landauer Kaplan Tobias Keilhofer erwartete die Jugendgruppe und freute sich sehr über ihren Besuch. Nach dem lustigen und spannenden Wiedersehen wurde das letzte Ziel der Reise das elypso in Deggendorf angefahren.


 

Verfasser: Lechenberger

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Kolping-Bildungszentrum Regen erfolgreich ins neue Ausbildungsjahr gestartet 

Zum Beginn des Schuljahres sind auch am Berufsbildungszentrum der Kolpingsfamilie Regen die neuen Lehrgänge angelaufen. 15 junge Männer absolvieren eine einjährige Berufsvorbereitung in sieben Berufsfeldern wie beispielsweise Metall, Holz, Logistik oder Gärtnerei. 25 weitere Jugendliche beginnen eine duale Ausbildung im Regener Bildungszentrum. Die Maßnahme wird von der Bundesagentur für Arbeit getragen.

 

Barbara Breese, Direktorin der Agentur für Arbeit in Deggendorf, begrüßte zusammen mit Eirichtungsleiter Norbert Loibl und Werkstattleiter Gerald Mayr mit den Ausbildern die jungen Leute.

 

Barbara Breese, die wegen ihres kommenden Ruhestandes letztmalig an der Lehrgangseröffnung teilnahm, dankte den Verantwortlichen von Kolping Regen für ihre fast 60-jährige Arbeit in der beruflichen Qualifikation von Jugendlichen. Dabei betonte die Arbeitsamts-Chefin, dass die Agentur für Arbeit auch einen Sozialauftrag habe und rechtfertigte die Notwendigkeit solcher Berufsbildungslehrgänge für lernschwache Jugendliche. Wörtlich sagte sie „wer sich in der Schule etwas schwerer tut, wer Startschwierigkeiten beim Einstieg ins Berufsleben hat, der braucht nach wie vor Hilfe“. Ebenso hob sie den gemeinschaftsprägenden und sozialen Charakter des Internats hervor, in dem alle Jugendlichen während der Ausbildung untergebracht sind. Die Arbeitsamts-Leiterin betonte die hohe Sozialkompetenz, die im Internat durch die pädagogischen Mitarbeiter vermittelt werde.

 

Einrichtungsleiter Loibl machte den Jugendlichen Mut, den nicht einfachen aber sicheren Weg zum Erfolg gemeinsam mit den Mitarbeitern von Kolping Regen zu gehen. Er verwies darauf, dass im Juli dieses Jahres 27 fertige Facharbeiter mit Abschluss die Einrichtung verlassen haben und eine solche abgeschlossene Ausbildung plus Erwerb des Führerscheins heute schon eine große Sicherheit für einen qualifizierten Arbeitsplatz bedeute und damit vor Arbeitslosigkeit schütze. Schulmäßig werden die neuen Teilnehmer der Berufsvorbereitung zusammen mit den Teilnehmerinnen des Caritaslehrganges in der Adolph-Kolping-Berufsschule des Kolping-Bildungswerkes unterrichtet.

 

Insgesamt sind im Kolping-Bildungszentrum Regen derzeit 110 Jugendliche in der beruflichen Qualifikation und im Internat untergebracht.

Verfasser: HB

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Christliches Menschenbild ist Grundlage für unser Werteverständnis 

Kolpingseminar mit Dompropst Dr. Bär in Lambach (Bayer. Wald)

 

Der Zustrom von Menschen aus fernen Ländern führt zur Zeit zu einer Wertediskussion. Wie wir damit umgehen und wie wir Werte leben, war das Thema eines Wochenendseminars des Kolping-Bildungswerkes im Bistum Passau unter der Leitung des ehrenamtlichen Bildungsreferenten Kurt Köhlnberger (Osterhofen) im Kolpinghotel Lambach.

 

„Die Welt hat sich rasant verändert und wir sind mitten in einem Prozess, der uns fordert und herausfordert, wie wir unser Leben gestalten und wie wir mit Veränderungen umgehen können“, betonte eingangs Seminarleiter Kurt Köhlnberger. In der ersten Einheit ging es um die Wertegemeinschaft in Europa und wie die Europäische Union damit umgeht. Die Teilnehmer erarbeiteten sich dabei interessante Gedanken zu Frieden, Freiheit und Demokratie. Auf den Punkt brachte es vor kurzem Erzbischof Georg Gänswein: „Der christliche Glaube ist Kern der europäischen Gemeinschaft und ihr Fundament“.

 

Im weiteren Teil des Seminars ging es um persönliche Werte. Jeder Teilnehmer erstellte seine Wertehierarchie in Familie und Gesellschaft. Dabei wurde deutlich, dass Werte im persönlichen Umfeld einen besonderen Stellenwert für das Miteinander haben. Aktuell angesprochen wurde auch das Thema „Krankheit und Pflege“. Diskutiert wurde dabei, wie Kolpingsfamilien durch adäquate Angebote mithelfen können, den Werteverfall zu stoppen. Ein großes Thema in der Wertebildung stellt die Umwelt dar. Bei einer Exkursion zum Wildgarten in Furth im Wald erläuterte dessen Leiter, Ulrich Stöckerl, die Werte von Natur und Umwelt, wobei die Achtung vor allen Geschöpfen im Mittelpunkt stand. Interessant war die anschließende Begegnung mit heimischen Tieren, um den Leuten auch die Scheu vor Ringelnatter, Feuersalamander, Flusskrebs etc. zu nehmen. Interessant bestaunten die Teilnehmer die Unterwasserwelt mit mehreren Fischarten, sowie das Dinosaurierskelett und viele weitere Attraktionen auf dem weitläufigen Gelände.

 

Der Sonntag wurde mit einem Gottesdienst mit Dompropst Msgr. Dr. Michael Bär eingeleitet. Der Gottesdienst stand ganz im Zeichen des Erntedanksonntages. In seiner Predigt spielten die Begriffe: „Vergelt´s Gott“ (vergelte es Gott), „Seng´s God“ (segne es Gott) und „Pfia God“ (behüte dich Gott) eine wesentliche Rolle. Anschließend referierte der Dompropst zum Thema „Wie unser christlicher Glaube die Werte prägt“. Er stellte dabei den Gottesbezug in der Bayerischen Verfassung und im Grundgesetz heraus und verwies auf die 10 Gebote und die Seligpreisungen, die für uns Christen eine klare Werteorientierung seien. Ebenso erinnerte der Referent an die Prinzipien der katholischen Soziallehre und würdigte auch den seligen Adolph Kolping als eine prägende Figur der Sozialgeschichte im 19. Jahrhundert, dessen Ziel es vor allem war, das Handwerk als damals bestimmende Mittelschicht vor einem drohenden Werteverfall zu retten. Als besonders wichtig erachtete der Dompropst, dass in unseren Familien nach wie vor christliche Werte vermittelt und gelebt werden. In unserem christlichen Menschenbild haben wir einen klaren Auftrag, so Dr. Bär, die Gesellschaft zu prägen und bilden damit ein Fundament für eine gerechte Werteordnung.

Verfasser: HB

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Kolpingwerk richtet sich international neu aus 

Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder bei Generalversammlung in Lima (Peru)

 

Das Internationale Kolpingwerk hat seinen Reformprozess abgeschlossen und sich zu einer stärkeren ökologischen Verantwortung bekannt. "Nachhaltiges Handeln soll in den 62 Mitgliedsländern bewusst gefördert, die weltweite Projektarbeit durch eine stärkere Berücksichtigung ökologischer Aspekte noch ganzheitlicher ausgerichtet werden", betonte der wiedergewählte Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg, der zusammen mit Generalsekretär Dr. Markus Demele und Geschäftsführerin Karin Wollgarten das Präsidium von Kolping International bildet. Neben dem Generalpräsidium wurde auch ein neuer fünfköpfiger Generalvorstand gewählt, dem neben dem Bundesvorsitzenden des Kolpingwerkes Deutschland, Thomas Dörflinger, auch jeweils Vertreter von Kolping Ruanda, Kolping Vietnam, Kolping Honduras und Kolping Schweiz angehören. An der alle fünf Jahre stattfindenden Generalversammlung nahmen rund 240 Delegierte aus Europa, Lateinamerika, Afrika und Asien teil. Unter den 30 Delegierten aus Deutschland war auch der Passauer Diözesanvorsitzende Gerhard Alfranseder (Marktl/Inn).

 

Im Zentrum der viertägigen Zusammenkunft habe der Abschluss eines bereits 2012 begonnenen verbandlichen Reformprozesses gestanden. "Durch ein neues Selbstverständnis und eine Überarbeitung des Generalstatuts hat sich das Internationale Kolpingwerk fit für die Zukunft gemacht", betonte Diözesanvorsitzender Alfranseder in einer ersten Stellungnahme. Er wies auch darauf hin, dass die Rolle der Laien gestärkt worden ist, indem die geistliche Leitung (Präses) einer Kolpingsfamilie nicht mehr ausschließlich einem katholischen Priester vorbehalten sei.

Verfasser: HB

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Kolping-Generalversammlung in Peru erfolgreich gestartet 

Diözesanvorsitzender Alfranseder knüpft weltweite Kontakte

 

250 Delegierte aus 60 Ländern der Erde treffen sich zur Zeit zur internationalen Generalversammlung des Kolpingwerkes in Lima (Peru). Unter den 34 deutschen Delegierten ist auch der Passauer Diözesanvorsitzende Gerhard Alfranseder. Er berichtet von einem erfolgreichen Start der Generalversammlung und von sehr fruchtbaren Kontakten.

 

Besonders intensiven Austausch gab es schon mit den Delegierten aus Uruguay, dem Partnerschaftsland des Diözesanverbandes. Dabei hat Diözesanvorsitzender Alfranseder den Nationalverband Uruguay für 2018 zu einer 14-tägigen Jugendbegegnung in das Bistum Passau eingeladen. Die Jugendbegegnung ist Ende September 2018 geplant und wird mit dem Bundesjugendtreffen „Sternenklar“ verknüpft. Außerdem wurde der Geschäftsführer des Kolpingwerkes Uruguay, Agustin Aishemberg, der auch dem Generalpräsidium des Internationalen Kolpingwerkes angehört, mit dem Ehrenzeichen des Internationalen Kolpingwerkes ausgezeichnet.

Verfasser: HB

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Kolpingfamilie Hardenberg auf Pilgerfahrt in Altötting 

Vierzig gut gelaunte Mitglieder der Kolpingfamilie Hardenberg aus dem Diözesanverband Osnabrück unter der Leitung von Bernhard Hafertepe und Günter Sellmeier waren auf Pilgerfahrt bei der „schwarzen Madonna“ in Altötting. Mit Freude hieß Helmut Prokscha, Stadtführer und Vorstandsmitglied der örtlichen Kolpingfamilie, die Kolpinger aus dem Nordwesten Deutschlands willkommen. Im Laufe der Führung wurde festgestellt, dass es auch eine Verbindung zwischen Altötting und Osnabrück gibt. Der frühere Altöttinger Stiftspropst Kardinal Graf Wilhelm von Wartenberg (1593-1661), welcher das St. Konrad-Kloster sowie die St. Konrad-Kirche erbauen ließ, war auch viele Jahre Bischof von Osnabrück. Das prunkvolle Bronzeepitaph in der Stiftskirche, welches an sein Wirken in Altötting erinnert, war ein beliebtes Fotomotiv der Pilger. Highlight der Führung war neben den vielen Sehenswürdigkeiten die Votivtafel direkt neben dem Haupteingang der Gnadenkapelle, die anlässlich der großen Kolping-Landeswallfahrt 2014 mit dem Porträt Adolph Kolpings angefertigt wurde. Fazit: Für die Kolpingfamilie Hardenberg war es eine Bereicherung zu wissen, dass man auch fern der Heimat Teil der großen Kolpinggemeinschaft ist.

Verfasser: HP

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42. Bergmesse Hochalm Rauris  

10.09.2017  KF Marktl: Bergmesse

 

Traditionell zum Auftakt des Herbst-/Winterprogrammes startete die Kolpingsfamilie Marktl mit der Bergmesse. Unser Sepp Rossak hat trotz seiner langwierigen und schweren Erkrankung wieder eine Fahrt in die Berge organisiert. Die Messe feierten wir mit unserem Bergpfarrer Georg Matt in diesem Jahr auf der Hochalm Rauris im Unterpinzgau. Drei Busse machten sich auf den Weg ins Salzburger Land. Auch das schlechte Wetter konnte den Kolpingern nichts anhaben, denn die Wirtsleute hatten in der Gaststube alles vorbereitet, so dass dann hier die Messe gefeiert werden konnte. Es wart dieses Jahr schon die 42. Bergmesse der  Marktler, aber auch das 30. Mal, dass der Sepp Westenkirchner  vom Busunternehmen Beck die Kolpinger chauffierte. 

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Kolping radelt auf Benediktweg 

Nach der erfolgreichen Klosterradtour im letzten Jahr lud das Kolping-Bildungswerk dazu ein, in drei Tagen den Benediktradweg zwischen Burghausen – Tittmoning – Traunstein – Altötting – Marktl zu erkunden. 15 Teilnehmer radelten unter der Leitung von Diözesanpräses Peter Meister und Diözesanvorstandsmitglied Katrin Langbauer (beide Obernzell) entlang den frühen Lebensstationen Joseph Ratzingers, dem späteren Papst Benedikt XVI.

 

Erster Treffpunkt war am Freitagabend in Burghausen das Bildungshaus Heilig Geist. Nach Informationen zur Biographie Benedikts und dem Ablauf der nächsten Tage war für die Gruppe noch Zeit, einen Rundgang durch die Stadt Burghausen mit der längsten Burg der Welt zu machen.

 

Am Samstag startete die Tour nach einem Morgenlob bei herrlichem Wetter über Marienberg und Raitenhaslach nach Tittmoning. Hier verbrachte Joseph Ratzinger von 1929 bis 1932 seine Kindergartenzeit. Später bezeichnete er Tittmoning als „Traumland meiner Kindheit“. Weiter ging es mit dem Rad über Waging am See nach Traunstein, wo er das Gymnasium und das Studienseminar St. Michael besuchte. In der Traunsteiner Stadtpfarrkirche St. Oswald feierte er mit seinem Bruder Georg die Primiz. Die Gruppe besichtigte das ehemalige Wohnhaus der Ratzingers, sowie das ehemalige Gebäude des Chiemgaugymnasiums, in das Joseph Ratzinger ging, und den Wohnsitz seines Bruders Georg, der dort einige Jahre als Kirchenmusiker wirkte.

 

Am Sonntag über die Pfarrkirche St. Thomas und St. Stephan in Seebruck, wo Diözesanpräses Peter Meister eine Andacht hielt, weiter nach Trostberg, Garching und Tüßling bis Altötting. Hier zelebrierte Papst Benedikt am 11. September 2006 eine hl. Messe auf dem Kapellplatz. Die Kolpinggruppe besuchte den Sonntagabendgottesdienst in der Stiftspfarrkirche und schloss den Tag des Herrn mit einem gemeinsamen Nachtgebet in der Anbetungskapelle ab.

 

Am Montag stand dann bereits die letzte Station der Tour auf dem Programm. Die Wallfahrer fuhren nach Neuötting, besichtigten die dortige Pfarrkirche St. Nikolaus und radelten anschließend nach Marktl/Inn, dem Geburtsort von Papst Benedikt. Nach einer interessanten Führung im Geburtshaus durch Kolpingschwester Marietta Maier und dem Reisesegen am Taufstein in der Marktler Pfarrkirche St. Oswald ging es weiter Richtung Burghausen, wo nach 183 Kilometer die Radwallfahrt für viele der Teilnehmer zu früh endete.

Verfasser: Langbauer/HB

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Kolpingsfamilie gestaltete Bergmesse am Hohen Bogen mit einem Ökorucksack 

Gedanken über die Berge und das Leben – Herrlicher Ausblick bei sommerlichen Temperaturen

Osterhofen (kök)  Die Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen begann vor 13 Jahren mit der Feier von Berggottesdiensten und gestaltet seitdem unter freiem Himmel zur Ehre Gottes  und zum Gedanken von Adolph Kolping die jeweiligen Texte. Das Thema der diesjährigen Feier lautete: „In Kurzgeschichten und Kolpingzitaten sich wiederfinden und nachdenken“ – „Gedanken über die Berge“. So begrüßte Kolpingpräses Hans Herlinger alle KF-Mitglieder und Gäste aus nah und fern recht herzlich bei der Waldkapelle auf dem Hohen Bogen im Bayer. Wald nahe der Tschechischen Grenze wo unten im Tal den Wallfahrtsort Neukirchen Hl. Blut deutlich zu sehen war. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Karin Fuchs und Hans Huber gestaltet.

44 Personen machten sich von Osterhofen mit einem Reisebus am Samstagmorgen auf den Weg nach Neukirchen Hl. Blut zum Freizeitzentrum Hohenbogen. Dieses Gebiet liegt in der Oberpfalz im Landkreis Cham. Der Bergname „Hoher Bogen“ stammt nach Recherche des Heimatforschers Ludwig Baumann aus Bad Kötzting nicht - wie oft angenommen wird - von der morphologisch-landschaftlichen Form eines „hohen Bogens“, sondern von den Grafen von Bogen, die um 1190 eine Burg auf dem Burgstall errichtet haben (heutiger Standort der BR-Sendeanlage). Der Erbauer, Albert III. von Bogen, wurde 1193 verbannt, so dass die entlegene Burg wahrscheinlich unvollendet blieb und verfiel. Es sind noch Reste eines Wallgrabens erhalten. Demnach ist der Name „Hohenbogen“ zu verstehen als die höher gelegene Burg der Bogener (im Gegensatz zu der niederen Burg bei Bogen). Eine Doppelsesselbahn führte die Teilnehmer der Bergmesse bis zur Gipfelhöhe. Allerdings wurde nicht das Gipfelkreuz als Zentrum und Ort der Messe gewählt, da hier durch die Bahn keine Andacht in Ruhe möglich wäre, sondern das etwas tiefergelegene Gebiet am so genannten „Amiplatzerl“ wo sich teilweise im Schatten bei einer Kapelle auf einer Wiese ein wunderbarer Platz zum Feiern präsentierte. Außerdem war hier die Aussicht ins Tal ebenso wunderbar und ein Brunnengepläscher sorgte für leise Töne. Gegenstände wurden in der Predigt zum Einsatz gebracht. Dabei handelte es sich um Sachen, die bei einer Bergtour nicht fehlen sollten. Eine Wanderkarte wurde gebracht, denn ohne Orientierung sollte man nicht einfach aufbrechen. „So ist es auch mit unserem Glauben, ohne Orientierung verliere ich den Kontakt zu Gott, komme evtl. vom Weg ab. Meinem Leben einen Sinn  und eine Richtung geben, das ist sehr wichtig und dabei kann uns unser Glaube helfen“ so Stadtpfarrer Herlinger. Dann wurde ein Stück Brot von den Kindern gezeigt: Hier ist der Gedanke der Dankbarkeit für unser täglich Brot im Blickpunkt, so unter dem Motto: Altes Brot ist nicht hart, kein Brot, das ist hart. Dazu hörten die Gottesdienstbesucher  die Geschichte:  „Der Wert des Brotes“ und   ein Zitat Kolpings lautet: „Auch dankbar sein können ist ein seliges Glück“. Eine Sitzunterlage stand für das Thema Ruhe und Geduld. „Beim Aufstieg in die Berge brauchen wir oft Geduld, Ausdauer und Kraft, um an einen schönen Punkt zu gelangen, wo wir die Seele baumeln lassen können und wo wir eine Rast einlegen können“. Kolping sagte einmal: „Solange uns Gott Kräfte verleiht, schaffen wir rüstig und wohlgemut weiter. Die Zukunft gehört Gott und den Mutigen“.  Schließlich wurde noch ein Fernglas gezeigt mit dem Hintergrund den richtigen Blick (Überblick) über sein Leben zu bekommen. Eine gesunde Lebenseinstellung sei sehr wichtig im Leben, lauteten die Texte. Eine Trinkflasche stand als Symbol für was ganz elementares – wie zum Beispiel die Familie. „Wasser ist sehr wichtig, besonders in den Bergen, aber auch wir im Tal brauchen täglich Wasser, brauchen eine Quelle,  die uns Kraft gibt. So eine Quelle ist die Familie, unser Ursprung, meinte der Geistliche“. Kolping sagte: „Die Liebe ist die Seele der Familie“. Als letzter Gegenstand wurde eine Uhr zum Altar gebracht. Dies sollte bedeuten, dass wir unsere Lebenszeit sinnvoll nutzen und uns die Zeit gut einteilen sollten. In den Texten der Fürbitten wurde gedanklich ein Ökorucksack gepackt. Darin fanden sich dann Schlagworte wie „Nachhaltigkeit“, „Faire Produkte“, „Langlebigkeit“, „Verantwortungsbewusstsein“, „Die gute Meinung“, „Genügsamkeit“, „Regionalität“ und „Achtsamkeit und Ehre“. Karin Fuchs (Obergessenbach) und Hans Huber (Künzing) zauberten wieder tolle Lieder auf der Gitarre hervor und sangen viel schöne Texte dazu, die aus der Feder von Kathie Stimmer-Salzeder stammten (Liedheft „Wir mit Dir“). Für ihre Darbietungen erhielten sie langanhaltenden Applaus. Im Haus Schönblick in etwa 250 Meter Entfernung wurde das Mittagessen auf der Sonnenterasse eingenommen. Bei wunderbarem Ausblick waren die Teilnehmer sehr erfreut über diesen herrlichen Ausflugstag.  „Hier muss ich unbedingt nochmals herkommen, das ist ein so wunderbares Stück Erde“, so lauteten manche Stimmen. Wer nicht mehr mit dem Sessellift ins Tal fahren wollte, konnte auch ab der Mittelstation mit der Sommerrodelbahn hinunterfahren. Nachmittags gab es dann noch Kaffee und Kuchen im Familienhotel in Lambach bevor die Heimreise angetreten wurde.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Erfolgreiche Jugendsozialarbeit neigt sich dem Ende zu 

Mitgliederversammlung vom Kolpinghaus St. Gunther bereitet Auflösung vor

 

Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Vereins „Kolpinghaus St. Gunther – Zwiesel e. V.“, der Träger des Jugendwohnheims in der Maria-Ward-Straße ist, stand nach über 32-jähriger erfolgreicher Arbeit das Ende der Tätigkeit.

 

Vorstandsvorsitzender Josef Preuschl zeigte in seinem Rechenschaftsbericht nochmals die verdienstvolle Arbeit des Kolpinghauses in Zwiesel auf. Auf Wunsch des damaligen Landrats Feuchtinger habe Kolping diese Aufgabe in Zwiesel 1984 mit einem eigens gegründeten Verein auf Initiative von Msgr. Hans Stadler übernommen und mit der Unterbringung und Betreuung der Blockberufsschüler am 01. Januar 1985 begonnen.

 

Der Verein wurde gemeinsam von der Kolpingsfamilie Zwiesel und dem Kolping-Bildungswerk im Bistum Passau gegründet. Für die Kolpingsfamilie war der langjährige und inzwischen verstorbene Vorsitzende, Heinz Wlcek und für das Kolping-Bildungswerk Harald Binder die Motoren der Entwicklung. Geleitet wurde die Einrichtung zunächst von Diplom-Pädagogen Karl-Heinz Schwarz und 1995 übernahm der heutige Leiter, Diplom-Pädagoge Leopold Friedl, das Haus.

 

Neben der Kernaufgabe der Betreuung der Block- und Fachschüler des Staatlichen Berufsbildungszentrums für Glas fanden im Kolpinghaus auch über 12 Jahre junge Aussiedler eine Heimat, um sich dort schulisch und beruflich zu integrieren. Auch wurde auf dem Gelände des Kolpinghauses vom Verein 14 Jahre eine heilpädagogische Innenwohngruppe für minderjährige Jugendliche unterhalten. Das wichtigste Kapital für unsere Einrichtung waren die Mitarbeiter, so der Vorstandsvorsitzende. Diese haben das Kolpinghaus zu einer echten Heimat werden lassen und dafür gesorgt, dass der Auftrag Kolpings auch heute noch aktuell umgesetzt wird, nämlich jungen Menschen in der Fremde eine Heimat zu bieten. Deshalb freut es Josef Preuschl besonders, dass alle Mitarbeiter nach Wegfall der Aufgabe einen neuen Arbeitsplatz gefunden haben. Ein Großteil der Mitarbeiter wird zum neuen Betreiber, der Arbeiterwohlfahrt, wechseln.

 

In den Dank schloss Preuschl auch den Landkreis Regen ein, für den der Verein diese kommunale Pflichtaufgabe übernommen hatte. Auch wenn die Kündigung des Betreibervertrages nach 30 Jahren durch den Landkreis schmerzte, so gab es für den Landrat Adam durch das Angebot der Arbeiterwohlfahrt, diese Aufgabe künftig in Ihrer Ferienanlage durchzuführen, keine Alternative aus finanzieller Sicht, nachdem das landkreiseigene Gebäude, wo das Kolpinghaus untergebracht ist, nicht sanierungsfähig ist.

 

Geschäftsführender Vorstand Harald Binder legte den Jahresabschluss für 2016 vor, der mit einem Umsatz von einer knappen halben Million und einem kleinen Verlust abschloss. Rückblickend auf die 32-jährige Geschichte des Kolpinghauses erklärte Binder, dass der Verein zusammen mit dem Kolping-Bildungswerk in Zwiesel annähernd 25 Millionen Euro umgesetzt habe. Davon waren über 17 Mio. Euro für Personalausgaben. Daraus werde schon deutlich, so der Geschäftsführer, dass regelmäßig zwischen 15 und 25 Mitarbeitern im Kolpinghaus beschäftigt waren.

 

Rechnungsprüfer Erwin Weinfurtner hatte zusammen mit Steuerberater Mario Eberl die Prüfung des Jahresabschlusses 2016 vorgenommen. Er bescheinigte dem Vorstand einwandfreie Arbeit und bat um Entlastung. Diese beantragte Stadtrat Josef Pfeffer als Vertreter des Bürgermeisters, die einstimmig erteilt wurde.

 

In einem Grußwort dankte der Stadtrat im Namen der Stadt Zwiesel dem Verein und seinen Verantwortlichen und insbesondere Mitarbeitern für die jahrelange ausgezeichnete Arbeit auf dem Gebiet der Jugendsozialarbeit. Das Kolpinghaus Zwiesel ist in der Stadt eine anerkannte Institution und vielen Bürgern war gar nicht bewusst, dass das Gebäude, in dem Kolping seine Heimat hat, dem Landkreis Regen gehöre.

 

In den weiteren Beratungen wurde die weitere Vorgehensweise abgesprochen. Geschäftsführer Binder erläuterte, dass nach dem Ende des Schuljahres alle Schüler das Haus geräumt hätten. Jetzt finde noch die 14-tägige Stadtranderholung der Kolpingsfamilie Zwiesel statt. Danach werde das Haus für die Rückgabe an den Landkreis Regen vorbereitet. Im Herbst wird dann eine außerordentliche Mitgliederversammlung endgültig über die Auflösung des Vereins entscheiden. Dann ist das Kolpinghaus in Zwiesel Geschichte, auch wenn das Kolping-Bildungswerk weiterhin mit der Ganztagsbetreuung an der Mittelschule in Zwiesel tätig bleibt.

 

Verfasser: HB

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Kolping-Kindertagesstätte steht vor Herausforderungen 

Mitgliederversammlung stellt Weichen für weiteres Engagement

 

Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung des Vereins „Kolping-Haus für das Leben e. V.“ standen neben den Regularien auch die weitere Entwicklung der vom Verein betriebenen Kindertagesstätte in Passau auf der Tagesordnung.

 

Vorsitzende Hildegard Forster (Arnstorf) legte in ihrem Rechenschaftsbericht dar, dass der seit 1980 bestehende Verein insbesondere den Auftrag hatte, in Not geratenen Frauen zu unterstützen. Aus diesen Überlegungen heraus sei 1983 in Passau eine Kinderkrippe gegründet worden. Diese Kinderkrippe sollte damals vor allem Alleinerziehenden und Müttern in Not eine Hilfe sein, ein selbstständiges Leben zu führen. Über 20 Jahre musste diese Einrichtung mit bis zu 25 Kindern ohne staatliche Hilfe, aber mit Unterstützung der Stadt Passau und der Diözese geleistet werden. Wesentlich trugen aber auch die Mitglieder durch ihren Beitrag und die zahlreichen Spenden bei, um diese Aufgabe zu bewältigen. Erst mit der staatlichen Förderung ab 2002 konnte die Einrichtung auf solide finanzielle Füße gestellt werden. Ein großes Problem stellt derzeit die Kündigung der Räumlichkeiten durch den Vermieter dar. Allerdings ist dem Verein auch bewusst, dass die Räume für eine zukünftige Entwicklung nicht ausreichend sein werden. Deshalb möchte der Verein in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Passau nach neuen Räumlichkeiten suchen und eventuell auch einen Neubau gestalten. Die Mitgliederversammlung gab dem Vorstand den Auftrag, diese Möglichkeiten mit der Stadt Passau auszuloten und gemeinsam mit dem Kolping-Bildungswerk Möglichkeiten zu eruieren, wie ein solches Zukunftsmodell gestaltet oder finanziert werden könnte.

 

Im weiteren Verlauf wurde die Jahresrechnung 2016 mit einem Umsatz von 250.000 Euro und einem kleinen Überschuss von knapp 1.000 Euro genehmigt. Schatzmeister Manfred Kronschnabl (Regen) stellte das Zahlenwerk vor und verwies auf die solide Finanzierung des Vereins, die auch von Rechnungsprüferin Marion Hieckmann (Passau) bestätigt wurde.

 

Den Dank des Landkreises übermittelte stellvertretender Landrat Klaus Jeggle. Er betonte, dass der Landkreis seit vielen Jahren dem Verein als Mitglied angehöre, um diese wichtige soziale Einrichtung zu unterstützen. Die Einrichtung habe auch über viele Jahre Kinder aus dem Landkreis betreut und er stellte heraus, dass die qualitative Betreuung, gerade von Kindern bis 3 Jahren, eine enorme Herausforderung für Mitarbeiter und Vorstand darstelle. Er dankte insbesondere der Vorsitzenden, Hildegard Forster, für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz, den Landrat Franz Meyer sehr zu schätzen weiß. In den Dank bezog Jeggle neben Forster und Kronschnabl noch den stellvertretenden Vorsitzenden Roland Kronawitter (Ruderting), Diözesanpräses Peter Meister (Obernzell) und die Leiterin der Einrichtung, Astrid Feigl (Passau) ein.

Verfasser: HB

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Kolpingjugend Heiligkreuz nimmt sich der Flüchtlinge an 

Cafe International ein beliebter Treffpunkt

 

Es braucht nicht viel um Spaß zu haben. Die Kolpingjugend Heiligkreuz, die den Nachmittag gestaltete, reichten auseinandergeschnittene Abflußrohre und ein Ball um beim Café International im Pfarrsaal Trostberg für Stimmung und gute Laune zu sorgen. Auf der aneinandergelegten Bahn musste ein kleiner Ball bis zum Abwurf transportiert werden. Dabei wurde die Bahn aufgrund der Teilnehmer einmal länger und einmal kürzer. Je größer der Ball umso größer die Schwierigkeit diesen in Balance zu halten. Mit besonderer Spannung wurde von den Afghanen, Erireern, Pakistani und Syrer gemeinsam mit den Heiligkreuzern der Weg des Balles in einem Kreis verfolgt. Aber auch im „Eierlauf“ wurden Trostberger und Asylbewerber mit Kochlöffel und Ball auf die Reise durch den Pfarrsaal geschickt. Der kurzweilige Nachmittag wurde aber auch wieder genutzt, um Fragen zu stellen und Hilfe beim Ausfüllen von Formularen zu erbitten. Bei Kuchen und Getränk wurde der Nachmittag auch noch zum richtigen Kaffeeklatsch, wo es um Familie, Beruf und Persönliches ging. Eine Sommerpause gibt es beim Café International nicht. Das nächste Treffen findet am 12. August ab 15 Uhr statt.

Verfasser: KF Heiligkreuz Tine Limmer

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Kolping International erreicht kräftiges Spendenplus 

Diözesanverband Passau unterstützt die weltweite Arbeit

 

Im Jahresbericht 2016 blickt Kolping International mit seiner Organisation für Entwicklungszusammenarbeit (SEK e.V.) auf ein erfolgreiches Jahr zurück. 2016 verwendete der katholische Sozialverband rund 11,2 Millionen Euro für seine traditionsreiche Entwicklungszusammenarbeit mit Kolping-Partnern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Mittel- sowie Osteuropa. Es konnten 171 Entwicklungsprojekte in 39 Ländern unterstützt werden, deren inhaltliche Schwerpunkte berufliche Bildung, landwirtschaftliche Förderung, Mikrofinanzsysteme sowie Brunnen- und Zisternenbau sind.

 

Der höchste Mittelzufluss für die Kolping-Projektarbeit kam aus öffentlicher Hand: Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) unterstützte die „Hilfe zur Selbsthilfe“ der Kolping-Spendenorganisation, die auch das DZI-Spendensiegel trägt, im letzten Jahr mit rund 7,3 Millionen Euro. Auch bei den Spenden konnte Kolping International gestiegene Einnahmen verbuchen: Mit 3,4 Millionen Euro gelang ein kräftiges Plus von fast 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit das beste Fundraising-Ergebnis seit Jahren. „In einem hart umkämpften Spendenmarkt wie dem Deutschen ist es nicht immer leicht, die Aufmerksamkeit der Spender für sich zu gewinnen“, erklärt Dr. Markus Demele, Generalsekretär des Internationalen Kolpingwerkes. „Umso glücklicher sind wir über die deutlich gestiegenen Spenden insbesondere aus unseren Kolpingsfamilien. Sie beweisen das Vertrauen tausender Spenderinnen und Spender in unsere Arbeit, mit der wir auch 2016 wieder nachhaltige Armutsbekämpfung im Sinne Adolph Kolpings geleistet haben.“

 

Auch Kolping im Bistum Passau unterstützt die internationale Arbeit, gerade auch im Partnerland Uruguay, wie Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder (Marktl/Inn) betonte. Mit über 20.000 Euro haben die Kolpingmitglieder aus der Diözese im letzten Jahr Entwicklungshilfeprojekte gefördert. Seit über 30 Jahren erbringen Kolpingsfamilien durch Aktionen Spendenerlöse für Projekte. Über eine halbe Million Euro ist auf diese Weise über den Diözesanverband und Kolping International in die Projektländer geflossen. Der größte Spendensammler war dabei die Kolpingsfamilie Burgkirchen/Alz mit knapp 90.000 Euro, gefolgt von Marktl/Inn mit 63.000 Euro und der Kolpingsfamilie Zwiesel mit 52.000 Euro.

 

Die Arbeit in der Einen Welt ist immer auch von Persönlichkeiten geprägt, die ein örtliches Engagement erst ermöglichen, unterstrich der Diözesanvorsitzende. Waltraud Russinger aus Burgkirchen hat durch ihre Tätigkeit als „Eine-Welt-Beauftragte“ die Entwicklungshilfearbeit erst initiiert und aufgebaut. In Zwiesel war der bereits verstorbene Ehrenvorsitzende Heinz Wlcek ein großer Förderer der internationalen Kolpingarbeit.

 

Hinweis: Den Jahresbericht zum Download finden Sie auf www.kolping.net

Verfasser: HB

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