Kolping Nachrichten

Kolpingjugend stellte sich einem Quiz: Kennst du Osterhofen?  

Wie viele Straßen gibt es in Osterhofen, die mit Herzog beginnen? Wer erhob Osterhofen zur Stadt und wann? Was hat es mit dem Gedenkstein in der Ringallee auf sich und wie hoch über dem Meeresspiegel liegt Osterhofen eigentlich? Solche Fragen und eine Reihe anderer, teils lustige und bayerische Quizfragen stellte Kurt Köhlnberger, der ehrenamtliche Bildungsreferent der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen am vergangenen Freitag der Jungkolpinggruppe im Kolpinghaus.

Gespielt wurde in zwei Teams, aber auch eine Einzelwertung gab es beim Bildungsabend der Kolpingjugend. „Wer wird Herzogin und Herzog von Osterhofen“ lautete die Einladung zu diesem spannenden Wettkampf, bei dem es auch viel zu lachen gab. Das Spielsystem wurde schnell erklärt. Die Mädels duellierten sich mit den Jungs. Jede der Mannschaften hatte einen Joker, um die Punktzahl  nach taktischen Überlegungen zu verdoppeln. Der Schwierigkeitsgrad war nicht unbedingt mit der Anzahl der zu erzielenden Punkte feststellbar. 20 bis 100 Punkte (5 Fragen in jeder Rubrik in 20-er Schritten) gab es in den Themenbereichen: „Herzogstadt Osterhofen“, „Osterhofen – Land und Leute“, „Osterhofen allerlei“, „Bayer. Musik“, „Bayer. Heimat“, „Der Bayer. Wald“, Süßigkeiten und Spiele. Reihum konnten die Fragen aus der jeweiligen Tabelle beliebig abgerufen werden. Das Spielsystem stammt ursprünglich aus der Quizsendung „Der große Preis mit Wim Thoelke“ und wurde abgewandelt und für das Gruppenspiel optimiert. Bei der Ansage „Risiko“ konnten beliebig viele Punkte eingesetzt werden, aber nicht mehr als man schon am Pluskonto hatte. So war es rein ständiges auf und ab in der Gesamtpunktzahl. Zudem erhielt derjenige oder diejenige ein Bierfilz bei einer erfolgreichen Antwort oder einem gewonnen Spiel. So konnte am Schluss leicht festgestellt werden, wer die meisten Bierfilze sammeln konnte. Die Siegerin erhielt den Titel „Herzogin von Osterhofen“ und der Sieger „Herzog von Osterhofen“. Möchte man ein Drehbuch über diesen Abend schreiben, so hätte Hitchcock die Sache auch nicht spannender arrangieren könnten. Die Burschen führten vor der letzten Frage mit 180 zu 160 Pluspunkten. Allerdings konnten sie die allerletzte Frage nicht richtig beantworten und fielen mit 80 Minuspunkten auf 100 zurück, so dass die Mädchengruppe siegte. Innerhalb dieser Siegergruppe hatte Julia Plankl die meisten Bierdeckel angesammelt und bei den Burschen ging Martin Ameres als „Herzog“ hervor. Viele Spiele und Fragen wurden zudem im Team ausgespielt oder es wurde nach Lösungen gesucht. Sehr viel zum Lachen gab es bei den Bayerischen Redensarten, einem Zitate Spiel oder beim „Dingsda“. Auch ein „Osterhofener Dalli-Klick“ mit bekannten Objekten der Herzogstadt musste erraten werden. Nur die schnelle und richtige Antwort führte auch zu einem positiven Punktepolster. „Nenne mindestens vier Tiere, die  mit Osterhofen in Verbindung zu bringen sind“, „Welche Gemeinden wurden 1972 in die Stadt Osterhofen eingegliedert?“, wie hießen die Vorgängerbürgermeister von Liane Sedlmeier? Und wer sind die aktuellen 1. Vorstände von der Spvgg, dem TV und vom Theaterverein Osterhofen? Erfragt wurde auch der Titel des Films der Drehbuchautorin Angelika Schwarzhuber mit welchem sie mit dem Grimme Preis 2018 ausgezeichnet wurde. Alles in allem war es ein lustiger und informativer Bildungsabend der in zwei Teams richtig viel Spaß gemacht hat. Abgerundet wurde der Abend mit Spielen wie: Tischkegelbahn und einer Schusserbahn (vergessene alte Spiele in der Herzogstadt). Neben den Fragen zu Osterhofen gab es allerhand wissenswertes über Bayern – des samma mir! Am späten Abend gab es nach der Siegerehrung noch eine kleine Geburtstagsfeier im Jugendraum und auf der angrenzenden Terrasse am Kolpinghaus. Die Kolpingjugend hat heuer noch viel vor. Im Herbst findet ein bundesweites Jugendtreffen des Kolpingwerkes in Frankfurt am Main statt und die Jugendgruppe organisiert ein „Trachten relouded“. Zu diesem bayerischen Tanzabend ist dann die gesamte KF und die Öffentlichkeit im Kolpingsaal eingeladen.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

» lesen «
» schließen «

Kammer-Vizepräsidentin Kathrin Zellner neu im Aufsichtsrat 

Mitgliederversammlung des Kolping-Bildungswerkes Bayern in München

 

Bei der jährlichen Mitgliederversammlung des Kolping-Bildungswerkes Bayern in München wurde die 33-jährige Vizepräsidentin der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz, Kathrin Zellner, neu in den siebenköpfigen Aufsichtsrat des Kolping-Bildungswerkes Bayern gewählt. Neben der Friseurmeisterin aus Röhrnbach gehören Staatsminister a. D. Thomas Goppel (Aufsichtsratsvorsitzender) sowie die Staatsministerin Michaela Kaniber und Landtagsabgeordneter Thomas Huber, Landespräses Msgr. Christoph Huber und stellvertretender Landesvorsitzender Erwin Fath sowie der Augsburger Geschäftsführer Frank Jelitto dem Gremium an. Zur Unterstützung des Aufsichtsrates gibt es einen 25-köpfigen Bildungsbeirat, der von Frau Prof. Dr. Gabriele Vierzigmann geleitet wird.

 

Das Kolping-Bildungswerk Bayern ist der Dachverband der sieben auf Diözesanebene bestehenden Kolping-Bildungswerke. Das Umsatzvolumen vom Kolping-Bildungswerk in Bayern beträgt 116 Mio. € bei einer festen Mitarbeiterzahl von rund 2.300. Der Schwerpunkt des Kolping-Bildungswerkes ist neben der allgemeinen Erwachsenenbildung die berufliche Bildung. Außerdem werden rund 1.500 Jugendwohnheimplätze in Bayern unterhalten. Eine enge Zusammenarbeit pflegen die Kolping-Bildungswerke auch mit der Bundesagentur für Arbeit. Im Rahmen der Mitgliederversammlung fand deshalb auch mit dem Leiter des Regionaleinkaufs Bayern der Bundesagentur, Wilfried Muswieck, ein ausführliches Gespräch statt.

Verfasser: HB

» lesen «
» schließen «

Bergmesse der der KF Altötting auf den Johannishögl bei Piding 

Am 9.Juni fuhren rund 20 gut gelaunte Mitglieder der Kolpingfamilie Altötting mit Fahrgemeinschaften Richtung Alpen. Ziel war die Kirche auf dem 706 Meter hoch gelegenen Johannishögl bei Piding in der Nähe von Bad Reichenhall. In dem Hl.Johannes der Täufer geweihten Gotteshaus zelebrierte Präses Kaplan Christoph Leuchtner eine heilige Messe, musikalisch begleitet von der örtlichen Organistin. Präses Christoph Leuchtner stellte dabei in Hinblick auf die herrliche Umgebung die Bewahrung der Schöpfung und einen rücksichtvoller Umgang mit der Natur in den Mittelpunkt seiner Predigt. Nach dem Gottesdienst der stimmungsvoll mit der Bayernhymne endete, erklärte die Mesnerin die Entstehung und Ausstattung der um 1500 erbauten spätgotischen Kirche. Zum Ausklang saß man in fröhlicher Runde beim gemeinsamen Mittagessen im Garten des unweit der Kirche gelegenen Berggasthofes Johannishögl inmitten herrlicher Natur mit Blick auf Salzburg zusammen und allen war klar: So einen Ausflug soll es wieder geben im nächsten Jahr!

Verfasser: HP

» lesen «
» schließen «

Ja zum Fortschritt ? aber mit gutem Fundament 

Arbeitnehmervertreter der Handwerkskammer diskutierten über Digitalisierung

 

Was erwartet die Arbeitnehmer im Handwerk in der Zukunft? Wie können sie sich vorbereiten und ihren Betrieb mitgestalten? Und wie sollte die Personalstrategie von Handwerksbetrieben künftig aussehen? Diese Fragen diskutierten die Arbeitnehmervertreter der Vollversammlung und ihre Stellvertreter bei ihrer diesjährigen Tagung in Velburg im Landkreis Neumarkt unter der Leitung der beiden Arbeitnehmer-Vizepräsidenten Kathrin Zellner (Röhrnbach) und Konrad Treitinger (Ergolding). Um die enge Verbundenheit mit den Arbeitnehmern in Handwerk zu dokumentieren konnten als Gäste Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder vom Kolpingwerk Passau und DGB-Regions-Geschäftsführer Christian Dietl sowie IG-Metall-Sekretär Werner Hasenbank (beide Regensburg) begrüßt werden. Auch Hautgeschäftsführer Jürgen Kilger tauschte sich mit den rund 30 Teilnehmern aus, die sich zwei Tage lang über das Beratungsangebot der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz informierten und einen Blick in die Zukunft vor dem Hintergrund der Digitalisierung wagten.

 

„Wir wollen die Zukunft der Arbeitnehmer im Handwerk aktiv mitgestalten. Deshalb ist es wichtig, sich zu informieren und auch gemeinsam eine Meinung zu bilden“, betonte Kammervizepräsident Konrad Treitinger. Andreas Keller, Bereichsleiter Beratung der Kammer, zeigte auf, wie sich die Digitalisierung heute und künftig auf die Betriebe auswirken wird. Vieles sei mittlerweile Standard, wer den Anschluss verpasse, müsse entweder deutlich aufholen oder bleibe im schlimmsten Fall auf der Strecke. „Wer heute etwa keine eigene und ansprechende Homepage hat, der wird im Netz nur schwer gefunden und findet praktisch auf dem Markt nicht mehr statt“, warnte Keller. Vieles sei mittlerweile entwickelt und zur Anwendung in den Handwerksbetrieben bereit, von der digitalen Zeiterfassung über Smartphones bis hin zur voll digitalen Kommunikation zwischen Baustelle und Büro.

 

Dass diese vermeintlich schöne Welt aber auch Schattenseiten haben kann, betonte Ludwig Maier vom DGB Bayern. „Viele dieser Neuerungen sind auf den ersten Blick positiv, aber die Arbeitnehmer müssen diese mitgestalten und sich aktiv einbringen“, so der Abteilungsleiter für Wirtschaftspolitik und Handwerk. Beispielsweise sei eine digitale Zeiterfassung mit mobilen Endgeräten für Betrieb und Mitarbeiter sicherlich eine tolle Erleichterung, sobald aber die Standorterkennung aktiviert sei, werde der Mitarbeiter sprichwörtlich gläsern und könne überall beobachtet werden, so Maier. Dabei wolle er aber die Arbeitnehmer nicht als „Bremser“ verstanden wissen, sondern als diejenigen, die vielleicht einmal eine andere Perspektive als die sonst übliche einnehmen und so zur Verbesserung für alle – Arbeitgeber und Arbeitnehmer beitragen könnten.

 

Mittels Diskussion erarbeiteten die Arbeitnehmervertreter anschließend Richtlinien, wie die Digitalisierung aus ihrer Sicht im Handwerk erfolgreich umgesetzt werden kann. Hierzu dürften bei allem Fortschritt auf keinen Fall die handwerklichen Grundlagen in der Ausbildung vernachlässigt werden. Denn gerade diese böten die Grundvoraussetzung dafür, Neues erfolgreich zu entwickeln und umzusetzen. Außerdem warnten die Teilnehmer auch davor, sich von digitaler Technik zu sehr abhängig zu machen. „Fehlt der Strom oder ist kein Internet verfügbar, gerät man sonst sehr schnell an seine Grenzen“, so das einhellige Votum. Außerdem dürften Themen wie IT-Sicherheit und Datenschutz auf keinen Fall außer Acht gelassen oder auf die leichte Schulter genommen werden.

 

Neben der Diskussion um die Digitalisierung stand die Tagung auch im Zeichen der Informationsvermittlung. Frank Höft, bei der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz zuständig für das Personal, erläuterte, wie die Kammer als Arbeitgeber von fast 400 Personen die strategische Personalplanung vornehme. In Zeiten von annähernder Vollbeschäftigung bei gleichzeitig immer flexibler werdenden Bewerbern und Mitarbeitern sei es eine deutliche Herausforderung, als Arbeitgeber attraktiv zu sein und auch so wahrgenommen zu werden, so Höft. Der stellvertretende Bereichsleiter gab den Arbeitnehmervertretern gute Anregungen, wie in einem mittelständischen Betrieb Personalarbeit und -planung funktionieren können.

 

„Wir müssen im Handwerk ganz besonders auf die jungen Leute schauen“, so Kathrin Zellner, Vizepräsidentin der Handwerkskammer. Wenn alle Beteiligten zeigten, dass eine Karriere im Handwerk interessant und vielversprechend sei, könne Nachwuchsgewinnung auch in diesen Zeiten gelingen, so die Friseurmeisterin. Aus diesem Grund hatten die Tagungsteilnehmer auch Michael Knauer, Abteilungsleiter der Ausbildungsberatung eingeladen, der zeigte, wie die Kammer Betrieben beim Thema Ausbildung behilflich ist. So seien die Ausbildungsberater stets bemüht, allen Beteiligten rund um die Ausbildung zu helfen – Lehrling, Betrieb und auch den Eltern. „Wer sich heute intensiv um den Nachwuchs bemüht und neben einer guten Ausbildung auch Perspektiven für die spätere Karriere bietet, hat in der Regel keine Probleme an gutes Personal zu kommen“, zeigte sich Knauer überzeugt.

 

Verabschiedet von seinen Kollegen wurde der langjährige Vizepräsident Franz Greipl, der diese jährliche Arbeitnehmertagung ins Leben gerufen und über viele Jahre erfolgreich geleitet hatte. Ein besonders Dankeschön richteten die Teilnehmern an Bereichsleiter Andreas Keller von der Handwerkskammer, der die gesamte Tagung gestaltet und organisiert hatte.

Verfasser: Handwerkskammer / Kolping

» lesen «
» schließen «

KF Altötting spendet 1500 Euro für die Renovierung der Bruder-Konrad-Kirche 

Am 28. April 2018 veranstaltete die Kolpingfamilie Altötting ein Benefiz-Kegelturnier auf den Bahnen beim Spirkl-Wirt in Kastl zugunsten der Renovierung der Bruder-Konrad- Kirche. Ein Monat später erfolgte nun am Montag dieser Woche die Spendenübergabe an die Kapuziner.
Schon 2013 hatte die örtliche Kolpingfamilie die Renovierung der Basilika St. Anna mit einem Benefiz-Kegelturnier unterstützt. Damals kam die Summe von 1000 Euro zusammen. Dieses Jahr unterstützte man die Kapuziner bei der Renovierung der Bruder- Konrad-Kirche. Erstaunlich viele Männer und Frauen beteiligten sich unter der Leitung von Franz Hager und dem Schirmherrn, dem zweiten Bürgermeister Wolfgang Sellner, an dem Turnier. Turniersieger wurden Heinrich Birndorfer mit 157 Holz bei den Männern und Brigitte Bauer mit 128 Holz bei den Frauen. Dank zahlreicher Sponsoren konnte sich jeder Teilnehmer über einen Preis freuen. Die besten Kegler bekamen eine Urkunde samt einem Bild der Bruder-Konrad-Kirche. Zum Startgeld kam noch Geldspenden dazu, so dass am Ende eine Rekordsumme von 1500 Euro zusammenkam. Besonders dankte Vorsitzender Franz Steiner dem Turnierleiter Franz Hager, der mit viel Einsatz Geld- und Sachspenden gesammelt habe sowie Heinrich Birndorfer für die Organisation. Bei der Spendenübergabe betonte Vorsitzender Franz Steiner, dass die Kapuziner wertvolle Arbeit im Dienst der Wallfahrt leisteten und dass die Spende ein kleiner Beitrag für den Erhalt der Bruder-Konrad-Kirche darstelle.
Guardian Norbert Schlenker zeigte sich hocherfreut über die Initiative der Kolpingfamilie. Er berichtete, dass die seit dem 21. April wieder eröffnete Bruder-Konrad-Kirche von den Pilgergruppen aufgrund der hellen und freundlichen Atmosphäre sehr gut angenommen werde. Auch habe man das Fassungsvermögen im Chorgestühl um 86 Plätze erhöhen können. Barrierefreiheit und das neu errichtete Luzernar an der Giebelseite der Kirche seien weitere Faktoren welche zur Beliebtheit der neu renovierten Kirche beitrügen. Abschließend dankte der Guardian nochmals allen Spendern und Teilnehmern am Benefiz-Kegelturnier für Ihr Engagement.   

Verfasser: HP

» lesen «
» schließen «

Regionalforen machen Mut für Zukunftsprozess 

Im April fanden an verschiedenen Orten 20 Regionalforen über die Neuausrichtung und Öffnung des Kolpingwerkes Deutschland statt. Auch Delegierte der Kolpingsfamilien im Bistum Passau waren in den Regionalforen Regensburg, Ismaning bei München und Augsburg vertreten. Insgesamt beteiligten sich rund 2.000 Delegierte aus den Kolpingsfamilien. „Es war definitiv ein gewinnbringender Tag mit vielen tollen Impulsen“, so Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder, der zusammen mit Diözesanleiter Rudi Krause als Vertreter des Diözesanvorstandes am Regionalforum in Ismaning teilgenommen hatte.

 

Mit den bundesweit stattfindenden Regionalforen hat der 1850 gegründete Sozialverband ein interaktives Format entwickelt. Es ermöglicht allen interessierten Mitgliedern, im Rahmen eines vom Bundesvorstand angestoßenen Zukunftsprozesses zu Wort zu kommen. Die Veranstaltungen leiten dabei die zweite Phase des Erneuerungsprozesses „Kolping Upgrade... unser Weg in die Zukunft“ ein, der bereits im vergangenen Jahr mit einer Mitgliederumfrage gestartet war. Eine konkrete Marschrichtung für die zukünftige Verbandsentwicklung soll dann im Jahr 2020 durch die Bundesversammlung beschlossen werden.

 

Um den gemeinsamen Austausch zu fördern, kamen während des Regionalforums vielfältige Methoden zum Einsatz: Während Einzelreflexionen konzentriert abliefen, wurde im Zuge von Gruppenarbeiten lebhaft diskutiert und meinungsfreudig auf Plakatwänden argumentiert. Nachdem einige Personen nach eigener Aussage eher skeptisch angereist waren, konnten so alle Teilnehmenden aktiv mitwirken und voller Begeisterung die Rückreise antreten. „Mir ist wieder einmal klar geworden, dass ich stolz bin, bei Kolping zu sein“, so Diözesanvorstandsmitglied Rudi Krause. Auch der ehemalige Diözesanvorsitzende in seiner Eigenschaft als Mitglied des Beraterkreises des Kolpingwerkes Deutschland am Regionalforum in Regensburg teilgenommen. Er war ebenfalls positiv angetan und erklärte: „Wir konnten mitarbeiten, und nicht alles wurde – wie oft üblich – vorgesetzt.“

 

Einig waren sich alle Teilnehmer aus dem Diözesanverband Passau in einem Punkt: Auch wenn es Mut zu notwendigen Veränderungen braucht, wird das Kolpingwerk weiterhin Gesellschaft und Kirche aktiv mitgestalten. Der Zukunftsprozess wird gelingen, denn: „Kolping lebt!“

 

Heute machen wir auf die Fortsetzung des Zukunftsprozesses im Rahmen einer Mitarbeiterfahrt für verantwortliche Vorstandsmitglieder vom 29. bis 31. März 2019 nach Fulda aufmerksam.

Verfasser: HB

» lesen «
» schließen «

Neuaufnahmen der KF Altötting bei der Maiandacht 

Am 15. Mai hielt die Kolpingfamilie Altötting in der Kirche „Zu unserer lieben Frau“ in Burghausen ihre traditionelle Mainandacht ab. War man im Jahr davor in der barocken Marienkirche in Feichten zu Gast, so ließen sich die Mitglieder dieses Jahr von der Atmosphäre einer im Jahr 1965 in neuzeitlichen Architektur erbauten Kirche inspirieren.
Präses Kaplan Christoph Leuchtner brachte seine Verbundenheit zur Kolpingfamilie mit einer Kolpingschola mit dem Porträt Adolph Kolpings zum Ausdruck. Zu Beginn der Mainandacht bemerkte der Präses, dass er am Anfang seiner mittlerweile dreijährigen Kaplanszeit in Altötting als erstes in der Kolpingfamilie das Gefühl von „Heimat wie in einer richtigen Familie“ gespürt habe. Damit leitete er über zum Verbandsgründer Adolph Kolping, der den Menschen und nicht Wirtschaftsinteressen in den Mittelpunkt stellte. Dieses Leitbild sei noch heute gültig und werde in den Kolpingfamilien vor Ort gemäß dem Motto „Verantwortlich leben – solidarisch handeln“ umgesetzt.    
Der zwanzig Mitglieder umfassende Kolpingchor unter der Leitung von Vorsitzendem Franz Steiner gestaltete die Maiandacht mit Marienliedern, begleitet von Rupert Fraundorfner am Keyboard. Das Musikensemble mit Markus Hartsperger (Gitarre), Lena und Maria Breitenladner sowie Veronika Prokscha (alle Flöte) glänzte mit drei musikalischen Einlagen. Höhepunkt der Maiandacht war die Aufnahme von fünf neuen Mitgliedern in die Kolpingfamilie. Die Neumitglieder wurden dabei per Handschlag von Präses Christoph Leuchtner, Vorsitzendem Franz Steiner und der stellvertretenden Vorsitzenden Anni Thalhammer in die Gemeinschaft aufgenommen. Als äußeres Zeichen der Zugehörigkeit erhielten Frauen eine Brosche sowie Männer eine Nadel mit dem Kolpingzeichen angesteckt. Im Anschluss an die Maiandacht wartete Kassier Heinz Wibmer als damaliger Bauleiter mit detaillierten Informationen zum Bau auf und erklärte die Bedeutung der sakralen Kunstwerke der im Geist des Konzils erbauten Kirche.
Beim anschließenden Beisammensein in der Pizzeria „La Rosa“ in Burghausen wurden die Neuaufnahmen noch gebührend gefeiert.  

Verfasser: HP

» lesen «
» schließen «

Kolping-Seminar: Werte bewahren, Gegenwart meistern und Zukunft gestalten  

Gedanken über die Wertediskussion - Bildungswochenende  in Lambach mit Ausflug zum Nationalpark und zur Kaffeerösterei

Osterhofen/Lambach (kök) Das Kolping-Bildungswerk im Bistum Passau hatte unter der Leitung des ehrenamtlichen Bildungsreferenten Kurt Köhlnberger aus Osterhofen zum Thema über Werte vom 27. bis 29. April 2018 nach Lambach im Bayerischen Wald eingeladen. Die Sakramente wurden modern erklärt, der Werteverfall in der Kirche ausführlich diskutiert und Lösungsansätze erarbeitet. Als Referent sprach der ehemalige Staatssekretär und langjährige Bundespolitiker Dr. Klaus Rose über die Wertegemeinschaft Europa – weiß das auch die EU?

An diesem Bildungswochenende widmeten sich die Teilnehmer ganz bewusst dem Thema Werte in Kirche, Staat, Gesellschaft und im eigenen persönlichen Kreis der Familie mit Themen wie Umwelt- und Naturschutz, Gesundheit, Demokratie, Religion und Glaube, Erziehung und Kultur, Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit und vieles mehr. „Die Welt hat sich rasant verändert und wir sind mitten drin in einem Prozess, der uns fordert und herausfordert wie wir unser Leben gestalten können und wie wir mit Veränderungen umgehen können“, sagte eingangs Kurt Köhlnberger. Was sind unsere Werte und wie lautete die genaue Definition des Wortes Werte? In Zweiergruppen wurden Halbsätze zusammengefügt, die über bestimmte Werte aussagekräftige Argumente lieferten.  Werte in der Kommunikation und was „mir heilig ist“ wurde diskutiert. Was muss passieren, damit nicht noch mehr Kirchenaustritte geschehen, damit Christen bleiben oder gar zurückkehren?, lautete anschließend eine Fragenstellung. Umgang mit Trauer und Tod sowie eine Herzensbildung und Erziehung standen anschließend mit Mittelpunkt des Vortrages von Kurt Köhlnberger. Am Samstagvormittag ging es um den „Wert einer Bohne“ und ganz praktisch wurde es bei einer Führung in einer Kaffeerösterei in Zwiesel. Dort wurde erklärt, wie gesundheits-schädlich maschinell geernteter Kaffee und in großem Stil gerösteter Kaffee sein kann. Der Verbraucher sollte sich hier besser informieren über gesunden Kaffeegenuss, so Herr Kirmse. Bei der Schaurösterei wurden viele Fragen gestellt und die „Wahrheit über Kaffee“ erzählt. Nach dem Mittagessen ging die Fahrt weiter zum Nationalparkzentrum am Falkenstein. Eine Führung im Nationalpark mit Besichtigung der Steinzeithöhle stand auf dem Programm. Hier wurde die „Umwelt-Bildung“ unter die Lupe genommen. Bei diesem Vortrag erläuterte die Waldführerin Bernecker Anita die Werte von Natur und Umwelt. Die Achtung und die Liebe zu allen Geschöpfen stand dabei im Mittelpunkt. Beim Bunten Abend im Kolpinghotel lieferten sich die Teilnehmer  einen spannenden und lustigen Wettkampf mit Bildungsfragen und Spielen. Der Wortgottesdienst stand im Zeichen des 5. Ostersonntages und beschäftigte sich ebenfalls mit dem Thema Werte. Anschließend gab es im Seminarraum die letzte Kurseinheit:  "Wertegemeinschaft Europa – weiß das auch die EU?" Gern wird heutzutage von „europäischen Werten“ gesprochen. Sie sind die Grundlagen der „Europäischen Wertegemeinschaft“. Ja, es kann Werte geben, aber das ist dann immer noch keine Wertegemeinschaft. Das eine sind die Werte, auf die man sich beruft, die man in einem langen Prozess errungen hat, und das andere ist eine Gemeinschaft, eine Gruppe, ein politisches Gebilde, das sich gemeinsamen Werten verschrieben und versprochen hat und diese auch verteidigt. Historiker Dr.  Rose reizte die Teilnehmer mit der Frage, ob es auch andere Wertegemeinschaften gibt, zum Beispiel die „Wertegemeinschaft USA“ oder das „traditionelle Werte verteidigende Russland“, von China oder afrikanischen Völkern ganz zu schweigen und was erleben wir zur Zeit in den USA? Eine lebhafte Diskussion schloss sich an. Nach der letzten Kurseinheit zeigten sich alle Teilnehmer begeistert über die Vielfalt des Themas Werte und dankten den Referenten für die tollen Ausführungen an diesem Wochenende. Das nächste Bildungswochenende für Erwachsene findet vom 4. bis 6. Januar 2019 in Niederalteich statt, gab Köhlnberger bekannt. Das Thema wird dann lauten „Sternstunden“.

   

Verfasser: HB

» lesen «
» schließen «

Maria zur Ehre - Maiandacht der Kolpingsfamilie an der Josefskapelle 

Zur traditionellen Maiandacht an der Josefskapelle am Bockerlbahnradweg hatte die Kolpingsfamilie am Freitagabend eingeladen und rund 110 Gläubige waren dieser Einladung gefolgt. Bei strahlender Abendsonne begrüßte Kaplan Tobias Reiter die Anwesenden. Er meinte, dass Landau eine richtige Marienstadt sei und dass es schon eine Seltenheit wäre gleich zwei Marienkirchen am Ort zu haben, zum einen die Stadtpfarrkirche und zum anderen die Steinfelskirche. „Wir können sicher sein, dass die Muttergottes in ihrer Mütterlichkeit auf die Stadt herabschaut und die Landauer begleitet“, so der Geistliche. Er rief die Anwesenden auf, es als Pflicht zu sehen aus diesem Grund Maria zu ehren. Sodann stimmte er das erste Marienlied an, welches die Anwesenden gleich kräftig mitsangen. In den vorgetragenen Texten und den gemeinsamen Gebeten wandten sich die Gläubigen an „Maria, die in den Himmel aufgenommen wurde“ und baten um ihre Fürsprache und ihren Schutz. Am Ende der Andacht dankte Kolpingsvorsitzender Martin Wenninger stellvertretend für die Kapellenbauer der Familie Waas für das Herrichten  des Altares und lud zur Fahrradsegnung mit Gottesdienst  ebenfalls an der Josefskapelle am Sonntag, 22. Juli, 10:30 Uhr, ein.

Verfasser: M. Wenninger

» lesen «
» schließen «

Maibaumsegnung, Bayernhymne und Marienverehrung bei der Kolpingsfamilie 

Jungkolping bewachte den Maibaum am Kolpinghaus – Viele Helfer mit „Irxenschmalz“

Osterhofen (kök) Es ist seit Jahren der einzige Maibaum im Stadtzentrum von Osterhofen und die Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen feiert den 1. Mai traditionell mit dem Singen der Bayernhymne und einem Marienlied zur Ehren der Mutter Gottes. Dies ist auch einmalig im Kolpingwerk in der Diözese Passau. Stadtpfarrer Christin Altmannsperger versorgte die „Kräftigen Männer“ mit einem Einstandsgetränk als neuer Präses der KF und dankte allen Helfern für die Organisation des Maibaumfestes.

Viele Jungkolpingmitglieder unter der Leitung von Manuela Maier hatten kein Auge zugemacht, denn der Maibaum wurde die ganze Nacht bewacht, damit er nicht gestohlen werden konnte. Früh morgens gab es Gymnastikübungen und einige machten sogar einen kleinen Parklauf, um wieder frisch zu werden für das Aufstellen des Maibaumes um 10 Uhr. In diesem Jahr kamen wieder sehr viele Helfer zusammen und gemeinsam wurde mit Muskelkraft der Maibaum am Kolpinghaus in den Seewiesen in Richtung Stadion aufgestellt. Zuvor wurden neue schwarz-orange Kolpingfähnchen moniert, Handwerkerzunftzeichen angebracht (Metzger, Bäcker, Glaser, Mauerer, Schreiner, Maler, Elektriker, Schuster und Zimmerer). Natürlich durften das Stadtwappen, das Kolpingzeichen und das Emblem des Spielmannszuges der KF nicht fehlen. An der Spitze des Baumes wurde ein Fichtenkranz mit Ketten festgeschraubt und angenagelt. Vorsicht war das oberste Gebot beim Aufstellen des Maibaumes mit „Schwaiberl“. Zur Sicherung wurde allerdings zusätzlich ein großes Seil an einem Lader befestigt. Unter dem Kommando von Ade Erndl wurde der Baum in die Höhe gestellt. Viele Zuschauer applaudierten, als der Baum in die Senke langsam hineinrutschte und anschließend mit Balken und Holzkeilen fixiert wurde. Es war in diesem Jahr gar nicht so einfach, denn die angrenzenden Bäume und Sträucher werden jedes Jahr größer und schränken den Bewegungsradius ein, aber mit Maßarbeit gelang das Aufstellen ohne Probleme.  Gegen 12.30 Uhr stand der stattliche Baum und gleich wurden die Grillsachen auf den bereitgestellten Grillstationen aufgelegt und der erste Durst gestillt. Das Kolpinghaus mit Garten und der angrenzende Parkplatz bieten hierfür eine wunderbare Atmosphäre. Die große Eiche und Sonnenschirme spendeten den notwendigen Schatten, als die Sonne stark zum Vorschein kam. Die Segnung des Baumes fand erstmals durch den  neuen Präses Christian Altmannsperger statt, der mit Weihwasser den Baum besprengte. Alle erhoben sich von den Plätzen und nach der Segnung wurde die erste Strophe der Bayernhymne gesunden. Zur Ehre Mariens wurde auch noch ein Marienlied angestimmt, bevor es am Nachmittag den mitgebrachten Kaffee und Kuchen gab. Bei herrlichem Frühlingswetter wurde noch ausgiebig gefeiert bis zum späten Abend. Josef Rainer, der 1. Vorstand der KF, bedankte sich ebenfalls bei allen Teilnehmern und Mitgliedern, besonders beim „Chefanweiser“ Ade Erndl und den „Kräftigen Männern“ der KF.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

» lesen «
» schließen «

Kolpingjugend Landau auf Reisen 

Mit dem Jugendbus des KLJB Kreisverbandes Dingolfing-Landau fuhr die Kolpingjugend Landau für zwei Tage an den Achensee. Die Zillertaler Heumilch-Sennerei in Fügen empfing die Gruppe mit einer Führung durch die Schaukäserei. Reinste gentechnikfreie Heumilch von den Bergbauern des Zillertals wird dort verarbeitet. Dies schmeckte man auch bei der Verkostung verschiedener Käsesorten und der Heumilch. Damit eine große Vielfalt vorhanden ist, kümmern sich mehr als 270 Bauern liebevoll um ihre Kühe und liefern täglich die Heumilch an die Sennerei.

Ein Erlebnis der besonderen Art war auch das Planetarium in Schwaz. „Die Magie der Sterne“, so hieß die Vorstellung. Sie zeigt den faszinierenden Sternenhimmel mit seinen verschiedenen Konstellationen. Die Kolpingjugend fand heraus, wie man sich am Nachthimmel am besten orientieren kann, sodass man keinen Kompass benötigt um den Nordpol zu finden. Außerdem entdeckten sie die populärsten Sternbilder und tauchten in die Geschichte hinter ihnen ein. Das Gelernte wurde natürlich in der Nacht gleich angewandt.

Am nächsten Tag standen bei traumhaften Wetter ein Spaziergang am Achensee und der Besuch der Zillertaler Erlebnistherme auf dem Programm. Mit ihrem großen Erlebnisbecken und den vielen Massageliegen lud sie zum Entspannen ein. Viel Aktion gab es im Wellenbecken, im Strömungskanal und im Außenbereich. Auch die längste Wasserrutsche Westösterreichs wurde von der Kolpingjugend erobert, ob mit Reifen oder durch die Dunkelheit stürzte man sich mit Begeisterung in die Tiefe.

Dieser Ausflug wurde unter anderem durch die VR-Bank Landau eG möglich, von der die Kolpingjugend eine finanzielle Unterstützung erhielt.

Verfasser: Silvia Lerchenberger

» lesen «
» schließen «

Wie die Natur den Tisch bereichert 

Herzhafter Kräuterkuchen und Blüten-Käsebällchen als kulinarische Gaumenfreude

Kräuterführung mit Kostprobe kam sehr gut an – Wie die Natur den Tisch bereichert

Osterhofen (kök) Die Kräuterpädagogin Angela Eiblmeier zeigte in ihrem Garten essbare Blüten und Blätter, erläuterte das Wissen um die Wildkräuter und gab Tipps zur Herstellung von Kräuterschorle und Holundersirup. Auf Einladung der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen und der Katholischen Erwachsenenbildung Deggendorf fanden sich 22 Kursteilnehmer am Dienstag in Holzhäuser ein. Von der Kräuterexpertin erfuhren sie dort, wie die „Wilden Kerle“ mit Gundermann, Giersch und Brennnessel sinnvoll, gesund und kulinarisch den Speisezettel ergänzen können.  Die Kostbarkeiten aus der Schatzkammer Natur konnten nach der Führung in kleinen Häppchen probiert werden.

Der Giersch bringt manchen Gartenfreund zur Verzweiflung, wird er doch verteufelt als Unkraut, das kaum auszurotten möglich erscheint. Nicht so bei Angela Eiblmeier in Holzhäuser, die den Giersch schätzt, wachsen lässt und öfter im Jahr erntet. So wird er beispielsweise bei der Kräuterschorle mit eingeplant, beim Smoothie, bei der Gelbe Rüben-Gierschcreme und  sogar beim Kräuterkuchen verwendet. Bei der Schorle sollten die Kräuter gewaschen und kräftig gedrückt werden. Auch die Trocknung verschiedener Wildkräuter erläuterte Frau Eiblmeier. Für einen herzhaften Kräuterkuchen reichen drei Handvoll kleingeschnittene Wildkräuter wie Brennnessel und Giersch. Mit gehackter Zwiebel, geriebenem Käse und kleinen Schinkenwürfeln, Mehl und Milch, Eier, gemaltem Kümmel, Pfeffer und Salz lässt sich dieser leckere Kuchen leicht herstellen. Der Kuchen schmeckt warm und kalt gleichermaßen. Von der kalten Variante konnten sich die Kursteilnehmer bei der Kostprobe überzeugen. Zwei wunderschöne und sehr nützliche Wildpflanzen, die von Wildkräuter- Neulingen auch leicht verwechselt werden, sind Gundermann (auch als Gundelrebe bekannt) und Rote Taubnessel. Beide Arten sind essbar und nicht giftig, weshalb eine Verwechslung nicht besonders schlimm ist, so Frau Eiblmeier. Dass die Frühjahrsknospen der Lindenblätter ebenfalls essbar sind und schmecken überraschte die Gäste auf dem Eiblmeier Anwesen.  Auch sonst gab der Einblick in die Wildkräuterwelt interessante Gedanken und Umsetzungsmöglichkeiten zum Verzehr von Wildkräutern. Wie aus Löwenzahn Kapern entstehen und wozu die Braunelle in der überlieferten Volksmedizin verwendet wird - auch dazu gab es reichlich Informationen. Die Kräuterführung inspirierte im Hecken-Wald- und Wiesengarten zum wilden Gartengenuss. Aus dem Wildkräuterreich von Frau Eiblmeier konnten nach der Führung die kulinarischen Gaumenfreuden aus der „wilden Schmankerlküche“ genossen werden. Der Kuchen, in kleinen Portionen geschnitten, sah aus wie eine Pizza und schmeckte vorzüglich. Auch die kleinen Blüten-Käsebällchen auf Kräcker überzeugten so manchen Gast und  diese wären doch eine Alternative zu den Dingen, die so nebenbei oft beim Fernsehen verzehrt werden, so eine Teilnehmerin. Aus Überzeugung kann nun ein Umdenken erfolgen und die Achtung vor den Wildkräutern gesteigert werden. Wozu soll ich noch den Giersch bekämpfen, wenn ich diesen sinnvoll ernten und verwenden kann, meinte eine weitere Teilnehmerin.  Rezepte aus der Wildkräuterküche des Frühlings rundeten den Interessanten Rundgang und die Kostprobe ab. Josef Rainer, der 1. Vorstand und Kurt Köhlnberger, der Bildungsbeauftragte der KF bedankten sich im Namen der Teilnehmer für die Bewirtung und den tollen Rundgang.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

» lesen «
» schließen «

Jahreshauptversammlung der KF Altötting:177 Paar Schuhe gesammelt  

Sie ist eine wichtige Gemeinschaft im Vereinsleben der Stadt: Die Kolpingfamilie. Ende letzten Jahres wurde deren Bedeutung für die Stadt mit der Verleihung der Bürgermedaille an den Vorsitzenden Franz Steiner gewürdigt.
Am Dienstag dieser Woche fand die alljährliche Jahreshauptversammlung im Gasthof „Plankl“ statt. Zu Beginn der gut besuchten Versammlung entbot Franz Steiner den 40 anwesenden Mitgliedern einen herzlichen Willkommensgruß. Anschließend erhob man sich, um des seit der letzten Jahreshauptversammlung verstorbenen Mitglieds Gerhard Feuerecker zu gedenken. „Die Kolpingfamilie ist eine überaus lebendige Gemeinschaft, das bezeugen die über 20 Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr, was zwei Veranstaltungen pro Monat entspricht“, so Vorsitzender Steiner am Anfang seines Rechenschaftsberichts, der dieses Mal chronologisch mit einer Bilderschau präsentiert wurde. Dabei stellte Steiner zwei Ereignisse besonders heraus: Ein voller Erfolg war der Jahresausflug im Juli letzten Jahres zusammen mit den Firmlingen in die Heimat des Präses Christoph Leuchtner nach Haidmühle und auf den Dreisessel im Bayerischen Wald. Herausragend war auch der Jahresausflug in der Osterwoche dieses Jahres nach Meran, an dem sich 34 Mitglieder beteiligten. Höhepunkte in Meran waren die Besichtigung der Gärten von Schloss Trauttmannsdorff sowie die Wanderung auf dem Tappeinerweg mit Blick auf Meran. Auch schaute der Nationalpräses von Südtirol, Dr.Josef Stampfl, vorbei und erzählte einiges über die Arbeit der Kolpingfamilien in Südtirol sowie über das Zusammenleben der unterschiedlichen Volksgruppen. Namentlich bedankte er sich bei Anni Thalhammer für die Organisation der Fahrt und bei Rupert Fraundorfner für die Gestaltung des geselligen Abends mit dem Akkordeon. „Die Fahrt hat sicherlich zum Zusammenhalt unserer Gemeinschaft beigetragen“ so Steiner. Mit der Mitgliederentwicklung ist man nicht unzufrieden. Aktuell zählt die Gemeinschaft bei einem Mitgliedzuwachs von fünf Personen im vergangen Jahr 136 Mitglieder. Diese werden bei der Maiandacht, die dieses Jahr am 15. Mai in Burghausen in der Kirche „Zu unserer Lieben Frau“ stattfindet, offiziell in den Verband aufgenommen. Vorsitzender Steiner wertete dies als gutes Zeichen und dass die Kolpingfamilie Zukunft hat.
Dass die örtliche Kolpingfamilie gerne bereit sei, Gutes für die Bedürftigen unserer Gesellschaft zu tun, sehe man auch an der deutschlandweiten Schuhsammelaktion des Kolpingwerkes unter dem Leitwort „Mein Schuh tut gut“ im Dezember vergangenen Jahres. Hatte man bei der Aktion im Jahr davor 80 Paar gut erhaltene Schuhe gesammelt, so konnte man 2017 die Sammelbilanz mit über 177 Paar mehr als verdoppeln. Die Initiative, Schuhe zu sammeln, geht auf den Verbandsgründer Adolph Kolping zurück, der, bevor er die Berufung, Priester zu werden, in die Tat umsetzte, den Beruf des Schumachers erlernte. Die Schuhe werden an die Kolping Recycling GmbH geschickt, wo diese sortiert werden und über ihre weitere Verwendung entschieden wird. Die Aktion wird auch 2018 wieder stattfinden. Lobende Worte fand Steiner auch für die Briefmarkenaktion von Anni Thalhammer. So wurden im letzten Jahr 12 kg gebrauchte Briefmarken für die Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes gesammelt, mit deren Erlös die berufliche Bildung in Afrika und Lateinamerika finanziert wird. Aber auch vor Ort setzen wir ein Zeichen, so Steiner: „Aus Verbundenheit mit den Kapuzinern findet am Samstag, dem 28.April, im Gasthof Spirkl in Kastl unter der Leitung von Franz Hager ab 13 Uhr ein Benefizkegeln zu Gunsten der Renovierung der Bruder-Konrad-Kirche statt.“ Dank zahlreicher Sponsoren gebe es zahlreiche attraktive Preise. Schirmherr des Turniers ist zweiter Bürgermeister Wolfgang Sellner. Schon 2013 hatte die Kolpingfamilie die Kapuziner mit einem Kegelturnier für die damalige Renovierung der Basilika unterstützt. Anerkennende Worte fand Steiner auch für den 20 Mitglieder umfassenden Kolpingchor, der wie erst kürzlich beim Frühlingssingen geschehen, den Veranstaltungen eine festliche Note verleiht. Er bezeichnete diesen als Aushängeschild des Vereins. Er dankte allen Mitgliedern sowie der Vorstandschaft für die großartige Hilfsbereitschaft bei allen Aktionen. Steiner: „Damit setzten wir das Leitwort des Kolpingwerkes Deutschland „Verantwortlich leben – solidarisch handeln“ in die Tat um. Leider“, so Steiner weiter, „müssen wir uns dieses Jahr von unserem geschätzten Präses verabschieden. Es waren drei bereichernde Jahre“, meinte Steiner mit etwas Wehmut in der Stimme. „Wir werden den Abschied deshalb im Sommer in einem würdigen Rahmen feiern.“
Kassier Heinz Wibmer trug den Kassenbericht vor, in dem ein kleines Plus ausgewiesen werden konnte. Die Kassenprüfer Emmy Rau und Christian Wieser attestierten eine einwandfreie Kassenführung. Im Anschluss an den Kassenbericht erteilte die Versammlung einstimmig die Entlastung.        
Abschließend ergriff Vorsitzender Steiner nochmals das Wort und ehrte Georg Menzel und in Abwesenheit Georg Weichselgartner für 70 Jahre Treue und überreichte ihnen eine Urkunde sowie ein kleines Präsent. Das gemeinsam gesungene Kolpinglied setzte einen emotionalen Schlusspunkt. Der Jahreshauptversammlung war eine Messe, zelebriert von Kolpingpräses Kaplan Leuchtner, in der Stiftskirche voraus gegangen.

 

Verfasser: HP

» lesen «
» schließen «

KF Altötting auf den Spuren Adolph Kolpings in Südtirol 

Vier erlebnisreiche Tage verbrachten 34 Mitglieder die KF Altötting in der Osterwoche in Meran in Südtirol. Das Programm hatte die stellvertretende Vorsitzende Anni Thalhammer zusammen mit Vorsitzendem Franz Steiner zusammengestellt. Als Unterkunft hatte man sich, wie es sich für eine Kolpingfamilie gehört, für das im Jugendstil erbaute Kolpinghotel entschieden.
Gleich am ersten Tag stand eine Führung mit Weinverkostung auf Schloss Rametz auf dem Programm. So erfuhr man durch den kompetenten Führer, dass mittlerweile 60 Prozent Weiß- und 40 Prozent Rotwein angebaut wird. Am darauffolgenden Tag besuchte man bei herrlichem Frühlingswetter die einzigartigen Gärten von Schloss Trauttmannsdorff. Dabei war die Einkehr im Palmencafe am Seerosenteich ein absolutes Highlight. Am Abend folgte der gesellige Teil mit Rupert Fraundorfner am Akkordeon. Auch schaute der Nationalpräses von Südtirol, Dr. Josef Stampfl, vorbei und erzählte einiges über die Arbeit der Kolpingsfamilien in Südtirol sowie über das Zusammenleben der unterschiedlichen Volksgruppen. So ist dokumentiert, dass die Kolpingsfamilie Meran bereits 1854 gegründet wurde und Adolph Kolping den „Gesellenverein“ 1855 persönlich besuchte. Der zweite Tag begann mit einer kundigen Führung durch die in den sechziger Jahren erbaute Kirche in Algund durch den Vorsitzenden der örtlichen Kolpingsfamilie. Am Nachmittag wanderte man zu Fuß von Algund auf Waalwegen inmitten von Weingärten, ein Teil der Gruppe auch auf dem Tappeiner Weg hoch über dem Meraner Becken, zurück nach Meran - bei herrlichem, Wetter und bei wunderbarer Sicht auf dieses gottgesegnete Land.
Am Sonntag, dem Abreisetag, zelebrierte Präses Christoph Leuchtner im Beisein von Nationalpräses Dr. Josef Stampfl in der Kapelle des Kolpinghotels einen Gottesdienst. Gestärkt an Leib und Seele kehrte man nach Hause zurück und den meisten war klar: Schön war`s und es gibt wieder einen Ausflug in den nächsten Jahren. 

Verfasser: HP

» lesen «
» schließen «

Bei der Kegel- Ortsmeisterschaft in Marktl war die Kolpingsfamilie war dabei 

Marktl:

 

30.Jahre veranstaltet der TSV-Abteilung Kegeln eine Ortsmeisterschaft.

Unsere Kolpingsfamilie war von Beginn an dabei und immer unter den Pokal Gewinnern.

In den 11 Wertungen konnten heuer zur Freude vom sportl. Leiter Josef Oberhuber.

Die Herren mit 723 Holz,

Die Damen mit 650 Holz 

Sowie die Mixed - Mannschaft 711 Holz

Das Tandem Team Vilsmaier Alois/Aigner Alois mit 135 Holz belegten jeweils den 1 Platz .

In der Einzel-Wertung Schüler A mit Emmely Pleinniger mit 176 Holz,

In der Senioren-Wertung  belegte bei den  Damen  Reserl Lehner 192 Holz

und bei den Herren Alois Vilsmaier mit 212 Holz jeweils den 1. Platz.

Mit diesem Ergebnis wurden beide Ortmeister.

 

verantw. Kolping Marktl

Verfasser: Kolping Marktl

» lesen «
» schließen «

Bundesverdienstkreuz für Elmar Wibmer  

Der langjährige Rechnungsprüfer des Kolpingwerkes im Bistum Passau, Elmar Wibmer, ist von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz für sein zahlreiches ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet worden. Der neue Kultusminister und Kolpingsohn, Bernd Sibler, hat ihm diese Auszeichnung jetzt im Rahmen eines Festaktes in München ausgehändigt.

 

Elmar Wibmer war beruflich als versierter Banker, zuletzt als Vorstand der VR meine Raiffeisenbank eG, die eine der größten Genossenschaftsbanken in Bayern ist, tätig. Für Kolping engagiert sich Elmar Wibmer schon seit 1962. Er war sowohl vier Jahre in seiner Kolpingsfamilie Altötting als Vorstandsmitglied tätig und ist seit 1987 versierter Rechnungsprüfer für den Diözesanverband. Daneben ist Elmar Wibmer noch in vielen anderen Bereichen ehrenamtlich engagiert. Dazu gehört Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung der Pfarrei St. Josef in Altötting sowie die Unterstützung des Kinderdorfes von Pater Gerd Brandstetter in Brasilien.

 

Wir gratulieren Elmar Wibmer ganz herzlich zu dieser hohen Auszeichnung und danken ihm bei dieser Gelegenheit ganz besonders für seine aktive Mitwirkung im Kolpingwerk.

Verfasser: HB

» lesen «
» schließen «

Wenn Träume von einer besseren Welt zerplatzen 

Emmausgang der Kolpingsfamilie nach Haardorf zur Expositurkirche St. Martin – Sehr viele Teilnehmer

Osterhofen (kök) 53 „Emmausjünger“ von der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen machten sich am Dienstagabend vom Kolpinghaus auf den Weg nach Haardorf zur Kirche St. Martin, die im letzten Jahr renoviert wurde und Ende April den kirchlichen Segen von Bischof Oster erhalten wird. Bei herrlichem Wetter redeten die KF Mitglieder miteinander, als sie zu Fuß den Radweg entlang gingen in Richtung Mühlham und Haardorf. Eine Statio hatte das Thema Träume zum Inhalt. Alois Dorfmeister erläuterte den geschichtlichen Hintergrund und Hans Weigl gab einen Überblick über die Sanierung der Expositurkirche.

Traditionell begann die kurze Andacht in der Kirche mit dem Lied „Wo zwei oder drei“. „Stellt euch vor, ihr liegt  gemütlich im Bett oder auf der Couch, oder vielleicht am Strand unter Palmen und ihr träumt so vor euch hin. Wovon würdet ihr denn so träumen? Welchen Traum hast du? Frieden, Reichtum, ruhiges Leben, ... Träume hatten auch unsere zwei Jünger aus Emmaus“ sagte Kurt Köhlnberger im Einführungstext. Danach las Franz Stern den wohl bekanntesten Text der Auferstehungsgeschichte vor. Träume hatten also auch unsere zwei Jünger. Sie träumten, genauso wie wir, von einer besseren Welt. Sie träumten davon, wie Jesus das Land Israel von den Römern befreite, sie träumten davon, wie Jesus sie zu einem ruhmreichen und wohlhabenden Land führen würde. Doch ihre Träume sind zerplatzt wie Seifenblasen! Am Kreuz ist der Traum von einer besseren Welt durch und mit Jesus zerplatzt! Und wie sieht die Realität für viele Menschen bei uns oft aus? Der Traum vom Frieden – zerplatzt (zur Zeit gibt es 22 Kriege weltweit),  der Traum von der Gerechtigkeit – zerplatzt, der Traum von der Gesundheit – zerplatzt, der Traum von Sicherheit – zerplatzt, der Traum von Zweisamkeit – zerplatzt, der Traum von Liebe – zerplatzt. Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum, heißt ein berühmter Satz. Jesus Christus hat seinen Traum von einer besseren Welt gelebt. Er hat den Menschen mit Gott wieder verbunden, er hat den Hass durch die Liebe verbannt, er hat den Tod durch seine Auferstehung besiegt. Das Kreuz und die Auferstehung sie sind kein Traum – sie sind Wirklichkeit. Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum – dann werden Frieden, Glaube, Hoffnung und Liebe Wirklichkeit werden. Daran sollten wir tagtäglich arbeiten, so der Tenor der Besinnung. Kinder zeigten dies auf sehr anschauliche Art und Weise, als bei den Fürbitten Seifenblasen in den Raum geblasen wurden. Der Traum vom Frieden wird Wirklichkeit, wenn wir beginnen einander zu verzeihen! Der Traum von Gerechtigkeit wird Wirklichkeit, wenn wir beginnen miteinander zu teilen! Der Traum von der Liebe wird Wirklichkeit, wenn wir beginnen einander in Wertschätzung zu begegnen. Der Traum vom lebendigen Evangelium wird Wirklichkeit, wenn wir beginnen Jesus nachzufolgen. Der Traum von einem besseren Leben wird Wirklichkeit, wenn wir beginnen auf Gott zu vertrauen, sagten die jungen Christen und Lektoren. Die Expositur Kirche in Haardorf ist dem heiligen Bischof Martin geweiht. Der Ort der Kirche war ursprünglich  in Mühlham erklärte Alois Dorfmeister nach den Besinnungstexten. 1259 übergab Graf Albert von Hals die Kirche dem Kloster „samt allem Zubehör“ (im Jahre 1224 hatte Mühlham schon einen eigenen Pfarrer) an das Kloster Osterhofen. Diese Kirche war bis ins 15. Jahrhundert eine Filiale des Klosters Osterhofen. Sie aber geriet dann wie zwei Bauernhöfe und das Schloss in Gefahr, in die Donau zu rutschen. 1497 wurde sie deshalb abgebrochen und verlegt. Bald darauf riss die Donau den einstigen Kirchenstandort mit sich. Mit dem aus dem Abbruch gewonnenen Steinmaterial wurde die Kirche im vom Hochwasser weniger gefährdeten Haardorf errichtet. Hier gab es schon seit Jahrhunderten die Wallfahrtskirche Kreuzberg. Da die Haardorfer am Kreuzberg wegen des großen Wallfahrerzulaufs keinen Platz mehr hatten, war der Bau der Kirche die Lösung des Problems. Die gotische Pfarrkirche wurde vom Weihbischof Bernhard zu Lyben und dem damaligen Bischof von Passau zur Ehre Gottes und des heiligen Martin geweiht. Die geschnitzten Holzfiguren der Heiligen Florian, Severin, Georg und Sebastian geben dem Hochaltar sein Gesicht. Zwischen den Figuren Maria Immaculata und des hl. Josef befindet sich das barocke Figürchen der Gottesmutter mit Jesusknaben. Das Relief am Chorbogen der Heiligen Joachim und Anna mit ihrer Tochter Maria, die der Schlange den Kopf zertritt, stammt wohl aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Darüber befindet sich die Figur der barmherzigen Muttergottes mit ausgestreckten Händen. Der Chorbogen- Kruzifixus wurde 1779 gestiftet. Die barocke Statue des hl. Johannes Nepomuk wurde 1771 vom Stuckateur Benjamin Schreidter gefertigt. An der fensterlosen Nordwand befindet sich ein im neugotischen Rahmen gefasstes Bild des heiligen Bruder Konrads von Parzham. An der Südwand hängt eine sehenswerte 0,5 Meter hohe Holzskulptur des heiligen Martin hoch zu Pferde, welcher seinen Mantel teilt. Der 1860 entstandene Kreuzweg besitzt die originalen neuromanischen Rahmen. Die Gemälde an der Orgelempore entstanden um 1900. Dargestellt sind Szenen aus dem Leben des Heiligen Severin. Die Orgel wurde 1935 von Michael Weise in Plattling gebaut. Die Ölberggruppe im Vorraum der Kirche schuf Benjamin Schreidter 1771. Die Expositur Haardorf zählt 375 Katholiken und gehört seit 1.6.1969 dem Pfarrverband Osterhofen an, sagte der Kirchenpfleger Hans Weigl, der die Renovierungsarbeiten mit Anbau eines Sakristeiraumes und eines behindertengerechten Aufganges zur Kirche und zum Friedhof erläuterte. Die Eigenleistungen der Dorfgemeinschaft seien enorm gewesen und der finanzielle Kraftakt ist nur durch diesen Zusammenhalt möglich, so Weigl. Anschließend stärkten sich die „Wallfahrer“ im Gasthaus Knöckl, bevor die Heimreise wieder angetreten wurde.

 

Verfasser: Kurt Köhlnberger

» lesen «
» schließen «

Kreuzweg der Kolpingsfamilie Altötting auf dem Schellenberg 

Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein konnte Vorsitzender Franz Steiner rund 20 Wanderer der Kolpingfamilie Altötting, darunter Präses Christoph Leuchtner zum Kreuzweg in Kirchberg bei Simbach begrüßen. Vorstandsmitglied Heinrich Birndorfer, ein gebürtiger Simbacher, hatte die Strecke ab Simbach bis zum Parkplatz in Kirchberg mit Pfeilen und dem Text „Kolping-Kreuzweg“ ausgeschildert. Präses Christoph Leuchtner und die Teilnehmer beteten abwechselnd an den 14 Stationen einen Kreuzweg-Text mit tiefgehenden Gedanken - von Renate Morawietz übertragen auf die heutige Zeit. Es waren zwei besinnliche Stunden des Innehaltens, die den Charakter der Passionszeit unterstrichen und die jedem Teilnehmer gut taten. Im Anschluss traf man sich zu einer gemeinsamen Jause im Gasthof Göttler in Simbach/Inn.

Verfasser: HP

» lesen «
» schließen «

Viel Lob für die KF Osterhofen in der Jahreshauptversammlung 

Bildungs- und Aktionsgemeinschaft bietet für alle Altersschichten tolle Angebote – Viele Berichte

Osterhofen (kök) Da kam der stellvertretende Diözesanvorsitzende Karl-Heinz Barth  vom Kolpingwerk Diözesanverband Passau ins Staunen beim Jahresrückblick der Kolpingsfamilie Osterhofen am Dienstagabend im Kolpingsaal. Als Pate der hiesigen KF ist er schon öfter in Osterhofen gewesen und bewundert jedes Mal die Aktivitäten und umfangreichen Angebote für Kinder bis hin zu den Senioren. Besonders war er von den fünf Familienkreisen, der Jugendgruppe und der Frauengruppe angetan, die immer wieder neben den gesellschaftlichen Ereignissen auch soziale und religiöse Akzente setzen.

Ein Novum in der Jahresversammlung war wegen der Grippewelle und wegen privaten Terminen der Ausfall von mehreren Vorstandsmitgliedern. Umso erstaunlicher war, dass dies Veranstaltung dennoch hervorragend geleitet und durchgeführt wurde. In Abwesenheit wurde Stadtpfarrer Christian Altmannsperger zum Ortspräses offiziell  einstimmig gewählt. Die Einführung fand bereits im Adventsgottesdienst Mitte Dezember statt und die Zusage das Amt zu übernehmen war schon lange vorhanden. Ebenso musste der Kassierer ersetzt werden. Dafür hatte der Vertreter Andreas Stumpf von der Jugendgruppe den Kassenbericht in hervorragender Art und Weise präsentiert. Nachdem die Kassenprüfer eine einwandfreie Kassenführung von Ewald Rohrmoser bescheinigten, konnte die Entlastung der Vorstandschaft erteilt werden. Souverän und gekonnt leitete der 2. Vorstand Franz Stern in Vertretung des erkrankten 1. Vorstandes Josef Rainer die Sitzung und erläuterte den Tätigkeitsbericht des katholischen Ortsvereines. Ein besonderer Dank galt dem Fähnrich Wolfgang Schmalhofer, der zuverlässig die Kolpingfahne bei vielen Veranstaltungen mitführt. Im Grußwort des Paten Karl-Heinz Barth aus Regen ging es vor allem um den Dank, den er im Namen des Diözesanverbandes überbrachte, denn die KF Osterhofen sei wahrlich eine sehr lebendige und vorzeigbare KF mit Vorbildcharakter. Insbesondere die vielen Familiengruppen und die Kinder und Jugendlichen die hier eine „Heimat“ haben, erwähnte er besonders. Im Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden wurden die Beteiligungen der Vorstandsmitglieder erwähnt, die auf Diözesanebene verschiedene Termine wahrgenommen hatten. Bei der Diözesankegelmeisterschaft in Regen wurde im letzten Jahr in der Teamwertung der 1. Platz belegt. Die KF hatte zum 31.12.2017 264 Mitglieder, was einen Zuwachs zum Vorjahr (+6) bedeutet. Das Jahresprogramm vom 28.3.2017 bis zum 26.3.2018 wurde in einer Bildershow wieder lebendig. Hervorgehoben wurde das geistliche Konzert mit den Konradis aus Burghausen, der Emmausgang nach Kurzenisarhofen, das Maibaumfest am Kolpinghaus, die Maiandacht im Garten der Fachklinik, einen Wallfahrt nach München sowie die Verabschiedung des langjährigen Präses Hans Herlinger mit einem „Feierabend“. Weitere sehenswerte Bilder wurden von der Bergmesse auf dem hohen Bogen gezeigt. Viele Bildungsangebote prägten das Programm der KF: „Fingerhäkelei aus Draht“, eine Ausstellung „Gott liebt die Fremden“, „Der Hl. Nikolaus“, „Die Weihnachtslegende in Niederbayerischer Mundart“, ein Vortrag mit dem Thema „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“, „Naturschutz beginnt im Garten“ und „Die Niederbayerische Passion“. Peter Weigl berichtete von der Gruppe „Junge Familie“, die in diesem Jahr das 25-jährige Bestehen feiert. Im letzten Jahr gab es ein Wochenende in Neukirchen Hl. Blut und weitere Treffen der ältesten Gruppe eines Familienkreises in Osterhofen wurde auf lustige Art und Weise vorgestellt. Walter Mayer war Berichterstatter für den „Familienkreis“. Hier gab es ein Grillen an der Donau, ein Reindlessen in Finsterau mit Museumsbesuch, sowie unter anderem eine Fahrt zu einer Waldweihnacht. Für die Frauengruppe, die bereits seit 35 Jahren besteht, berichtete Margit Geiger. Insbesondere hob sie das kürzlich stattgefundene Fastenessen hervor.  Die „Stille Gruppe“ (Seniorengruppe Frau Rosmarie Marx) feierte im Dezember das 10-jährige Bestehen mit einem Festakt. Manu Maier von der Jungkolpinggruppe berichtete vom Besuch im Bayernpark, dem Bau der Terrasse vor dem Jugendraum, das Theater in Vilshofen und den Kinderfasching. Berichte des Kolping Musikstudios von Ludwig Einhell und vom Spielmannszug der KF (Kurt Köhlnberger) und vom Hausbauverein „Kolpinghaus Osterhofen e. V.“ (Ade Erndl) wurden abschließend erläutert. Mit einem großen Dank an alle Führungskräfte und die treuen fleißigen Mitglieder endete die Versammlung.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

» lesen «
» schließen «

Kolping Bezirkschafkopfrennen in Marktl 

Marktl

Ein fester Bestandteil unseres Pogramms,dazu zählt jahrelang

das Bezirkschafkopfrennen.

Heuer trafen sich die Kolpingsfamilien aus Burgkirchen und Neuötting in Marktl.

 

Insgesamt 6 Partien kamen zustande.

Diözesan-Vorsitzender Gerhard Alfranseder und Rudi Krause als Vertreter vom DV-Verband

und die Teilnehmer konnte der Turnierleiter Josef Oberhuber begrüßen.

 

Nach 64 Spielen ging Josef Resch aus Marktl mit 116 Punkten als Sieger hervor.

Gefolgt von Peter Asenkerschbaumer 84 Punkte und Hans Ketterl ebenfalls 84 Punkte

aus Neuötting folgten auf den Plätzen.

Rudi Krause mit 51 Punkte als nächster,wieder zwei Neuöttinger Paul Dörfl 35 P und

Gerd Asenkerschbaumer mit 33 P. erhielten die Preise.

Den Trostpreis einen Wurstkranz sicherte sich unser Vorstand Manuell Sprüderer mit

70 misen Punkten.

 

Verfasser: Kolping Marktl

» lesen «
» schließen «

Der Garten als Naturschutzgebiet im eigenen Wirkungskreis 

Eine „Kräuterspirale“ und ein Gartenteich bereichern die Vielfalt – Vortrag im Kolpinghaus

Osterhofen (EB) Die Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen veranstaltete zusammen mit der Katholischen Erwachsenenbildung Deggendorf in der vergangenen Woche einen Vortrag zum Thema „Naturschutz beginnt im Garten“. Kurt Köhlnberger erläuterte dabei die Vorteile wenn heimische Pflanzen, Sträucher und Bäume bevorzugt werden. Der Garten kann somit in einen Biogarten verwandelt werden. Die Begeisterung für mehr Umwelt- und Naturschutz wurde in vielen Bildern verdeutlicht. „Gift und Kunstdünger im Garten, das muss nicht sein. Natürlich ärgern wir uns, wenn viele Nacktschnecken über Blatt-, Wurzel- oder Fruchtgemüsepflanzen herfallen. Es geht aber auch ohne Schneckenkorn und Spritzmittel, die nicht nur Schädlinge töten, sondern auch Nützlingen schaden“, sagte Köhlnberger.

Leider gebe es immer noch sehr viel moderne Monotonie und „Schnickschnack“ in deutschen Gärten und viele Gärten gleichen sich wie ein Ei dem anderen durch Immergrüne Bodendecker, Koniferen, Ziergehölze und Zierpflanzen sowie durch einfarbig-grüne Rasenflächen, die akkurat und perfekt aussehen sollen. Monoton sind einige Gärten weil sie nur aus einer kleinen Anzahl gleicher Pflanzenarten bestehen und deshalb nur wenigen Tieren als Lebensstätte dienen – monoton ist hier auch die Arbeit im Garten. Kreativität und gestalterische Tätigkeit wären aber sehr sinnvoll, sagte Köhlnberger in seiner Einleitung. Dies wäre ein Ansatzpunkt umzudenken: Wie können wir diese Flächen gestalten, dass sie für die Umwelt von großer Bedeutung im eigenen Wirkungskreis werden? Standortgerechte, züchterisch wenig behandelte, robuste Pflanzen die bei uns heimisch sind geben heimischen Tieren auch Nahrung. Keine aufwändige Bewässerung, auf Torf kann verzichtet werden (Schutz der Moore) und chemischer Pflanzenschutz entfällt, das müsste das Ziel sein. Auf der Eiche leben 300 Insektenarten, auf der Platane nur 1 Art. Natürlich hat nicht jeder so viel Platz eine Eiche zu pflanzen, aber es gibt genügend andere Möglichkeiten zur Stärkung der Vielfalt beizutragen. „Wenn wir also heimische Bäume und Sträucher pflanzen haben wir mehr Singvögel im Garten und auch seltener „Schädlinge“, so Köhlnberger. „Versuchen Sie aus ihrem Garten einen Ökogarten zu machen! Heimische Wildsträucher sollten bevorzugt werden und diese schonen auch den Geldbeutel“. Auf der Hasel gibt es 70 Insektenarten und auf dem Weißdorn sogar bis zu 150 und das bedeutet, dass das ökologische Gleichgewicht gestärkt wird. Auf fremdländischen Gehölzen(Flieder, Forsythie, Essigbaum)  sind nur auf 10 % der Blätter Fraßspuren von Kleinschmetterlingsraupen während auf heimischen Gehölzen an 50 bis 60 % der Blätter Fraßspuren von Raupen feststellbar sind. Dies hat zur Folge, dass es in solchen Gärten 5 bis 6 Mal mehr Vögel gibt. Im Vortrag wurden auch die wichtigsten „Schädlinge“ und eine biologische Abwehr erläutert. Ein fleißiger Helfer im Garten ist beispielsweise die Tigerschnegel oder Tigernacktschnecke genannt. Die Tiere sind strikt nachtaktiv und verstecken sich tagsüber. Sie ernähren sich von Pilzen, welken und abgestorbenen, selten auch frischen Pflanzenteilen sowie von Aas und räuberisch von anderen Nacktschnecken. Der Tigerschnegel kann dabei Exemplare überwältigen, die ebenso groß sind wie er selbst. Weil Schnegel, unabhängig von ihrer Größe, die Eier anderer Schnecken und deren Nachkommen fressen, sind sie vor allem in Gemüsegärten als Nützlinge und nicht als Schädlinge anzusehen. Gift im Garten sollte deshalb auf keinen Fall eingesetzt werden. Wenn Nützlinge gefördert werden, ergibt dies sehr positive Effekte. Die Arbeit im Garten kann dazu mit vielen kleinen Maßnahmen erleichtert werden, denn die Muse, das Entspannen und zur Ruhe kommen sind sehr wertvoll und wichtig. Bei aller Plackerei – ein Garten ist in erster Linie ein Ort zum Wohlfühlen. Gartenarbeit entspannt, ersetzt das Fitnesszentrum, der Blutdruck sinkt, der Herzschlag wird langsamer, Muskelspannung und elektrische Leitfähigkeit der Haut werden reduziert. Forscher der University of Essex haben herausgefunden, dass bereits fünf Minuten körperliche Arbeit im Grünen die Stimmung und das Selbstwertgefühl deutlich verbessern können. Beides sind Indikatoren für die psychische Gesundheit. Andere Studien zeigen, dass Gartenbesitzer gesünder und entspannter sind als ihre Nachbarn ohne Garten. Weitere Themen im Vortrag waren Gärtnern nach dem Mondkalender, der Bau einer Kräuterspirale (Kräuterschnecke) und eines Gartenteichs.
 

 

Verfasser: Kurt Köhlnberger

» lesen «
» schließen «

Josef Weber für 40-jährige Mitgliedschaft am Josefitag geehrt 

Dialog über den Hl. Josef in der Stadtpfarrkirche – Holzfigur erinnert an den Schutzpatron

Osterhofen (kök)  Der Hl. Josef stammte aus der Stadt Davids, aus Bethlehem, wohnte aber in Nazareth in Galiläa und war von Beruf Handwerker, genauer gesagt Zimmermann. Deshalb geben die Künstler die ihn darstellen, ihm gerne eine Säge oder einen Hobel in die Hand. Er verstand sein Handwerk und war ein angesehener Mann.  Adolph Kolping verehrte den Hl. Josef und die Kolpingsfamilie (KF) gestaltet am Gedenktag, jedes Jahr am Namenstag, einen Gottesdienst. Dabei wurden am Sonntag in der Stadtpfarrkirche entsprechende Texte vorgetragen. Höhepunkt der Josefifeier war die Ehrung von Josef Weber, dem Glasermeister, der seit 40 Jahren dem internationalen Kolpingwerk und  der KF Osterhofen angehört.

Die KF Osterhofen stiftete vor vielen Jahren eine Holzfigur, die den Hl. Josef mit einem Hobel und einen Lilienstab darstellt. Diese große Figur befindet sich in der Nähe des Marienaltars auf der linken Seite des Gotteshauses in der Stadtpfarrkirche. Der Lilienstab steht symbolisch für die Reinheit. Stadtpfarrer und Präses Christian Altmannsperger führte in der Predigt in den Dialog über den Hl. Josef ein. Die beiden Vorsitzenden der KF, Josef Rainer und Franz Stern, erläuterten dabei das Geschehen um den Nährvater Jesu.  „ Nachdem ihm ein Engel im Traum erschienen ist und ihm gesagt hat was er tun soll, hat er die volle Verantwortung für Maria und das Kind übernommen. Es ist erstaunlich, dass es immer wieder Menschen wie Josef gibt, die ihre Angst überwinden und in Eigenverantwortung nach ihrem Gewissen handeln. Nur mit Gottes Hilfe konnte Josef den Weg gehen und Verantwortung übernehmen.  Er führte Maria nach Bethlehem, damit das Wort der Schrift sich erfüllte.  Adolph Kolping, der Gründer des Gesellenvereins, später Kolpingsfamilie genannt, war ein großer Verehrer des heiligen Josef. Vielleicht weil der heilige Josef ein einfacher Handwerker war, der keine große Reden geschwungen hat, sondern einfach das getan hat, was Gottes Wille war. Er hat nicht ohne Grund sein Werk unter den Schutz dieses Heiligen gestellt, denn der heilige Josef ist der Schutzpatron der Arbeiter, der Familien und auch der Sterbenden. Das Josef - Schutz - Fest wird in zeitlicher Nähe zum 01. Mai, dem Tag der Arbeit, oder am 19. März, dem Namenstag des heiligen Josef gefeiert“ so die Lektoren. In den Fürbitten kam die Wichtigkeit des Familienlebens zum Ausdruck. Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Kolpingmitglieder im Vereinslokal Josef Gerstl zur „Sepperl-Feier“. Das der geehrte auch den Vornamen Josef trägt und der 1. Vorstand das Patenkind von Josef Weber ist und ebenfalls Josef heißt ist natürlich eine schöne Randbemerkung an diesem Tag, der früher als Feiertag in Bayern begangen wurde. Kurt Köhlnberger zeigte aus seinem Fotoarchiv einige Bilder von Josef Weber, der mittlerweile auf eine 40-jährige Mitgliedschaft zurückblicken kann. Josef Weber war einer der aktivsten Handwerker die sich 1978 und 1990 bei der Kolping Handwerksausstellung „Handwerk Anno dazumal“ mit lebendigen Schauwerkstätten beteiligte. Zur damaligen Zeit gab es auch noch ein Volksfest, bei dem die KF einen Handwerkerfestzug mit bäuerlichen Landleben auf die Beine stellte. In der Presse stand damals, dass 10.000 Zuschauer den Handwerkerzug bestaunten. Eine große „Glaserfamilie“ mit alten Handwerksgeräten (Glaserkraxn) organisierte dabei Josef Weber. Außerdem war er in früheren Jahren auch beim Faschingszug beim Kolpingwagen und einer Fußgruppe mit dabei. Fotos von der „Steuerschraube“ und dem „Viehnanzamt“ sowie von der „Faschingshochzeit“ wurden in Bildern lebendig. Ebenso die Beteiligung der Familie Weber beim Emmausgang und den verschiedenen Bergmessen sowie das Engagement beim Bau des neuen Kolpinghauses in den Seewiesen, wo der geehrte die Glaserarbeiten vornahm. Es war ein sehr informativer Rückblick mit einer kleinen Laudatio auf einen engagierten Förderer der Kolpingarbeit und Unterstützer des Kolping Spielmannszuges. Josef Weber freute sich sehr über die Ehrung und die Urkunde, die von der Vorstandschaft ausgehändigt wurde. Die nächsten Veranstaltungen der KF sind die Niederbayerische Passion (Die Leidensgeschichte unseres Herrn Jesus Christus in Rottaler Mundart von Ludwig Ponzauner) am Montag 26. März um 19 Uhr in der Stadtpfarrkirche Osterhofen mit Lektor Ludwig Einhell. An der Orgel spielt der Ehrenbürger Otto Würgert. Die Passionsbilder stammen von Herbert Muckenschnabel. Tags darauf findet die Jahreshauptversammlung der KF statt. Alle Abteilungsleiter (Familienkreise, Jungkolping, Frauen- und Seniorengruppe, der Spielmannszug und das Kolping Musikstudio) sowie die Vorstandschaft erstatten dabei ihren Tätigkeitsbericht.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

» lesen «
» schließen «

Kaffee- und Kuchenstand der Kolpingsfamilie beim verkaufsoffenen Sonntag 

Improvisation war gefragt

Kaffee- und Kuchenstand der Kolpingsfamilie trotz Winterwetters gut besucht

Dass man bei der Altkleider- und Altpapiersammlung gelegentlich mit Schneefall zu kämpfen hat,  ist für die Kolpingsfamilie nichts Ungewöhnliches, aber dass es beim Kaffee- und Kuchenverkauf schneit und das Thermometer Minusgrade anzeigt, war noch nie vorgekommen. Und so hieß es am Sonntag improvisieren. Die Kuchentheke wurde daher nicht wie sonst im Zelt, sondern unter dem Vordach des Autohauses Vollmann aufgebaut und die temperierte Waschhalle kurzerhand in eine „Kaffeestube“ umgewandelt, welche durchaus von einigen gerne angenommen wurde um den Nachmittagskaffee samt süßer Köstlichkeit zu genießen. Zur Freude der Kolpingsfamilie fanden auch zahlreiche weitere Personen den Weg zum Kaffee- und Kuchenstand um  die von den Kolpingmitgliedern gebackenen Leckereien mit nach Hause zu nehmen.  Trotz des Winterwetters war also der Kaffee- und Kuchenstand der Kolpingsfamilie so gut besucht, dass am Ende des Tages von den mehr als 30 Kuchen und Torten nur noch wenige übrig waren.

Verfasser: Wenninger

» lesen «
» schließen «

Kolping präsentierte sich auf Frühlingsmesse 

In der Kaffee Lounge des Bistums wird Kolping Tatico-Kaffee ausgeschenkt

 

Auch in diesem Jahr präsentiert sich das Bistum Passau wieder auf der DreiLänderMesse in Halle 9. Die Standbetreuung übernehmen die verschiedenen Verbände und Einrichtungen des Bistums. Am Sonntag, 11. März war das Kolpingwerk ganztags mit dem Passauer Bistumsblatt auf dem Messestand vertreten.

 

An diesem Tag wurde in der Kaffee-Lounge auch der fair gehandelte Mexiko-Kaffee von Kolping, der von Kleinbauern geerntet und unter fairen Bedingungen gehandelt wird, ausgeschenkt. Dabei ergaben sich auch zahlreiche Gespräche mit den Messebesuchern. Auch Bischof Dr. Stefan Oster stattete an diesem Tag dem Stand des Bistums einen Besuch ab und war schnell im Gespräch mit den Messebesuchern und viele ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen einen Schnappschuss mit dem Bischof zu machen. Bischof Oster dankte auch dem Kolpingwerk für seine Arbeit und betonte die Seelenverwandtschaft seines Ordensgründers Don Bosco mit dem seligen Adolph Kolping.

 

Auch Dompropst Msgr. Dr. Michael Bär ließ es sich nicht nehmen am Bistumsstand mit den Besuchern ins Gespräch zu treten und so eine volksnahe Kirche zu präsentieren. Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder zeigte sich hocherfreut über die gute Frequenz des Bistumsstandes und über die vielen positiven Gespräche, die geführt wurden. Verantwortlich für den Messestand ist Ramona Würdinger von der Abteilung Räte, Verbände und Erwachsenenbildung des Bistums.

Verfasser: HB

» lesen «
» schließen «

Kolpingsfamilie richtete Kinderwarenbasar in der Stadthalle aus 

Große Auswahl rund ums Kind lockte viele Besucher

Kolpingsfamilie richtete einen Kinderwarenbasar in der Stadthalle aus

Landau. (leo) Am Samstag richtete die Kolpingsfamilie zum 47. Mal einen Kinderwarenbasar aus und lockte mit ihrem überaus großen Angebot an Gebrauchtem rund ums Kind wieder viele Besucher in die Stadthalle. Stöbern, Schauen, Schnäppchen machen lautete die Devise; so wühlten sich wieder junge Familien, Großeltern und werdende Mütter durch das abwechslungsreiche Warenangebot, um sich mit Kleidung, Spielwaren etc. aus zweiter Hand einzudecken und dabei den Geldbeutel zu schonen. Passend zur anstehenden Saison wurden vor allem Frühjahrs- und Sommer-Artikel offeriert. Silvia Gradwohl von der Außenstelle Donum Vitae e.V. in Landau hatte zugunsten der wertvollen Arbeit ihres Vereins einen kleinen Verkaufsstand mit zum Teil selbst gebastelten Osterdekorationen im Foyer aufgebaut, was die Vorstandschaft der Kolpingsfamilie begrüßte. „Wir haben bereits in der Vergangenheit den Verein Donum Vitae, der Menschen in einer Notlage und letztendlich Kindern hilft, mit Spenden unterstützt. So freuen wir uns, dass wir dafür heute mit der Möglichkeit des Verkaufs einen kleinen Beitrag leisten können“, so Maria Wenninger, bei welcher die Fäden der Basarorganisation zusammenlaufen. Erfreulich war wieder der große Andrang am Samstagmorgen. Vor allem die Nachfrage nach Spielwaren und Kleidung für die Kleinsten war groß, berichteten die 30 Helferinnen und Helfer, die alle Hände voll zu tun hatten. An den Tischen reihten sich Kleidung für Kids neben Fußballschuhen, Kinderfahrräder, Buggys, Laufställen, Hochstühlen, Kinderbettchen und vielem mehr in allen Größen, Farben und Formen. Auch viele Kinder- und Jugendbücher bereicherten das 10 000 Artikel umfassende Sortiment. Halbjährlich und somit saisonberücksichtigt bietet die Kolpingsfamilie ihren Besuchern die Möglichkeit zum günstigen Einkauf an. So wechselten wieder T-Shirts und Dirndlkleider, Sommerhemden und Babydecken die Besitzer. Bei der beträchtlichen Warenvielfalt kamen alle Schnäppchenjäger auf ihre Kosten. Aber auch die 300 Anbieter, welche die schnelle und problemlose Abwicklung lobten, freuten sich über die Möglichkeit, ihre einwandfreien Kindersachen an den Mann bzw. ans nächste Kind zu bringen. Der nächste Kinderwarenbasar in der Stadthalle Landau wird am 8. September stattfinden.

Verfasser: Wenninger

» lesen «
» schließen «

Kolpingsfamilie hatte zur religiösen Frühschicht eingeladen 

Gott - der rote Faden im Leben

Kolpingsfamilie hatte zur religiösen Frühschicht eingeladen

Zur ersten von zwei religiösen Frühschichten in der Fastenzeit hatte die Kolpingsfamilie ins Kolpinghaus eingeladen. Kolpingmitglied Maria Gsödl, welche die Frühschicht vorbereitet hatte äußerte in ihren einführenden Worten, dass die Fastenzeit eine gute Gelegenheit wäre sich Zeit zu nehmen, um auf den eigenen Lebensweg zu schauen. Dazu  teilte sie an die rund 20 Frühaufsteher ein Bild vom Labyrinth aus der Kathedrale von Chatre aus und lud ein den Weg zur Mitte mit dem Finger oder einen Stift nachzufahren.

Dabei wurde festgstellt, dass dies gar nicht so einfach war, obwohl der Mittelpunkt vom Startpunkt aus gesehen ganz nah war. Man kam an Sackgassen, Kehrtwendungen, näherte sich dem Mittelpunkt und entfernte sich dann wieder, bis man letztendlich dann doch die Mitte erreichte. In diesem Zusammenhang und im Hinblick auf die vorgelesene Sage des Theseus, stellte man fest, dass es im Leben oft ähnlich verlaufe und es wichtig sei „den roten Faden im Leben“ nicht zu verlieren.

 Man hinterfragte,  wer oder was der rote Faden im Leben sein kann und stellte dabei fest, dass der Künstler des Labyrinths von Chatre bereits eine Antwort gegeben hat. Die Umkehrstellen ergeben ein Kreuz - das Zeichen für die liebende Zuwendung Gottes zu den Menschen. „Die bergende Hand Gottes könnte der rote Faden für den Glaubenden sein“, sagte  Maria Gsödl  und zeigte dies auch „bildlich“ indem sie rote Wolle abwickelte und an alle weitergab. In Gebeten, Psalmen und Liedern  dankte man Gott für seine Zuwendung  und bat um weitere Wegbegleitung. Bei einem gemeinsamen Frühstück klang die Zusammenkunft aus.

 

 

Verfasser: Wenninger

» lesen «
» schließen «

Kolpingfamilie Altötting bei der Pfarrwallfahrt in Passau vertreten 

Gut zwei Wochen nach der Diözesanversammlung machte sich die Kolpingfamilie Altötting erneut auf dem Weg nach Passau. Grund war die Teilnahme an der alljährlich stattfindenden Pfarrwallfahrt des Dekanates Altötting, die dieses Jahr in die Domstadt und am Nachmittag nach Parzham zum Geburtshof des Hl.Bruder Konrad führte. Zehn Pilger repräsentierten die Kolpingsfamilie mit Vorsitzenden Franz Steiner, zweiter Vorsitzender Anni Thalhammer und Bannerträger Helmut Prokscha an der Spitze. Bischof Dr.Stefan Oster zelebrierte im Beisein von Präses Christoph Leuchtner den feierlichen Gottedienst im St.Stephans-Dom. Altötting feiert dieses Jahr mit drei Ausstellungen den 200.Geburtstag des Stadtheiligen Bruder Konrad (1818-1894), der auch dritter Patron unserer Diözese ist. Abschließend kann man festellen:Die Pfarrwallfahrt war für alle ein spirituelles Erlebnis war, das die Kolpingfamilie noch lange in guter Erinnerung behalten wird.        

Verfasser: HP

» lesen «
» schließen «

Fastensuppenessen Heiligkreuz 

840 Euro waren im Spendentopf der Kolpingsfamilie Heiligkreuz beim Fastensuppenessen zu finden. Dem voraus ging ein Familiengottesdienst mit der musikalischen Begleitung vom Lindacher Kinderchor.  Fleißige Helfer hatten zum 33sten Mal unterschiedlichsten Suppen gekocht und nach dem Motto „Gutes tun aus Prinzip“ angeboten. Dabei war es selbstverständlich, dass alle Plätze im Jugend- und Pfarrheim besetzt waren.  Kürbis-, Tomaten-, Gemüse- und Kartoffelsuppen wurden beim Solidaritätsessen angeboten. Damit kamen sie der Empfehlung der katholischen Kirche nach, in der Fastenzeit mehr Werke der Nächstenliebe zu verrichten und Almosen zu geben. Mit dem reichhaltigen Angebot an Torten und Kuchen war auch der Nachmittagskaffee gesichert. Der Erlös wird nun zum Teil für soziale Projekte in Heiligkreuz und für die Kolpingsfamilie in Uruguay verwendet, die schon lange mit den Heiligkreuzern in Kontakt stehen. Dabei soll in den verschiedenen Programm soziales Kapital generiert werden und Hilfe zur Selbsthilfe trainiert werden.

Verfasser: KF Heiligkreuz Tine Limmer

» lesen «
» schließen «

Winterwanderung der KF Altötting auf dem Franz-Xaver Gruber Friedensweg 

Es konnte keinen besseren Zeitpunkt für die Winterwanderung der Kolpingfamilie Altötting auf dem Franz-Xaver-Gruber-Friedensweg als dieses Jahr geben: 2018 jährt sich zum 200. Mal die Uraufführung des Liedes „Stille Nacht, Heilige Nacht“ des Komponisten Franz-Xaver-Gruber. Vorsitzender Franz Steiner konnte bei sonnigem Winterwetter rund 30 Wanderer zu Beginn des zwei Kilometer langen, nach dem berühmten Komponisten benannten, Friedensweges in Hochburg begrüßen.

Franz-Xaver Gruber wurde 1787 als Sohn eines Leinenwebers in Hochburg geboren. Sein Schullehrer erkannte seine musikalische Begabung und ermöglichte ihm eine Grundausbildung an der Orgel in der Kirche St. Jakob im nahegelegenen Burghausen. Gruber übte in verschiedenen Gemeinden des Salzburger Landes den Beruf des Lehrers aus und wurde 1833 Chorregent in Hallein. Hoch angesehen und relativ wohlhabend verstarb Gruber 1863 in Hallein. Das berühmt gewordene Lied wurde erstmals vor 200 Jahren am 24.12.1818 in Oberndorf bei Salzburg aufgeführt. Der Text des Liedes stammt aus der Feder des Salzburger Priesters Joseph Mohr (1792-1848). Das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“, welches in über 300 Sprachen alljährlich zu Weihnachten auf der ganzen Welt gesungen wird, wurde 2011 in die Liste des nationalen Kulturerbes Österreichs aufgenommen.
Als Hommage an den Komponisten wurde der Weg vor einigen Jahren auf Idee und Initiative des Tiroler Künstlers Hubert Flörl angelegt. Auf fünf Stationen werden auf Infotafeln der Lebenslauf Franz-Xaver Grubers sowie die Geschichte eines jeden Erdteils in der Zeit der Entstehung des Liedes beschrieben. Die Umrisse der Erdteile sind in Bronze gegossen, auf denen jeweils eine Strophe des "Stille Nacht"-Liedes eingraviert ist. Im Zentrum von Hochburg wurde 1976 neben dem Stiftsgasthof das Franz-Xaver-Gruber-Gedächtnishaus, ein 200 Jahres Holzhaus, welches in Form und Gestaltung dem Geburtshaus identisch ist, errichtet. Zum 200-jährigen Jubiläum finden zahlreiche Veranstaltungen statt. So hat die Stadt Burghausen im Jubiläumsjahr einen Orgel- Kompositionswettbewerb ausgeschrieben. Abgabetermin ist der 31. Mai 2018. 
Auch gibt es eine Verbindung zu Altötting: König Karlmann, der von 876 bis 880 in Altötting seine Pfalz hatte und in der Stiftskirche seine letzte Ruhestätte fand, besaß ein Wirtschaftsgut in Hochburg. Seit dieser Zeit gibt es eine Taufquelle, die noch heute frisches Quellwasser spendet. Eine Gedenktafel neben der Quellfassung erinnert an das Wirken der Karolinger in Hochburg. Im Anschluss an die Führung traf man sich zu einer gemeinsamen Jause im Gewölbe des geschichtsträchtigen Stiftsgasthofes in Hochburg.

Verfasser: HP

» lesen «
» schließen «

Diözesanversammlung zeichnet Vorsitzenden Alfranseder aus 

Dank an Franz Greipl - Adolph-Kolping-Preis an Marktl und Burghausen

 

Passau. Der Weg in die Zukunft beschäftigte die 100 Delegierten des Kolpingwerkes im Bistum bei ihrer jährlichen Diözesanversammlung im Passauer Bildungshaus spectrumKirche. Bundessekretär Ulrich Vollmer aus Köln rief unter dem Motto „Kolping-Upgrade“ die Kolpingsfamilien auf, sich in einer wandelnden Gesellschaft den Veränderungsprozessen, wie er sich beispielsweise aus dem demografischen Wandel ergibt, zu stellen.

 

Der verbandliche Zukunftsprozess soll eng verknüpft mit dem diözesanen Erneuerungsprozess in den Kolpingsfamilien diskutiert werden. In fünf Arbeitsgruppen setzten sich die Delegierten mit Zukunftsfragen auseinander. Bildungsreferent Kurt Köhlnberger (Osterhofen) zeigte praktische Modelle auf, wie Kinder und Jugendliche bei Veranstaltungen erreicht werden. Wie es gelingt, die Kolpingjugend zu aktivieren und welche pädagogischen Elemente eingesetzt werden können, machte Jugendreferent Klaus Herrndobler (Passau) deutlich. Im Bistum stellen zwischenzeitlich die weiblichen Mitglieder mit 51 Prozent die Mehrheit. Seit 51 Jahren gibt es weibliche Mitglieder im ehemaligen Gesellenverein. Frauenreferentin Kathrin Langbauer (Obernzell) beleuchtete die Angebotspalette für Frauen und warb dafür, neben gemeinschaftlichen Veranstaltungen auch auf die speziellen Belange von Frauen einzugehen. Auch wenn Passau, so Seniorenreferent Rudi Krause (Burgkirchen/Alz), den niedrigsten Altersdurchschnitt im Bundesgebiet mit knapp 48 Jahren aufweist, so gilt es dennoch die älteren Mitglieder nicht aus dem Blickwinkel zu verlieren und diese Mitglieder, die das Fundament für die heutige Kolpingarbeit gelegt haben, wertzuschätzen und auf ihre Lebenserfahrungen zu bauen. Ausführlich beschäftigte sich Diözesanpräses Peter Meister in seinem Forum mit dem Christsein heute und wie die Kolpingsfamilie als glaubensbegleitende Gemeinschaft Akzente setzen und die Neuevangelisierung in der Kolpingarbeit vertiefen kann. Auf Antrag der Kolpingsfamilie Heiligkreuz kam dabei auch die von Bischof verkündete Heraufsetzung des Firmalters auf 16 Jahre zur Sprache. Die Diözesanversammlung beauftragte den Diözesanvorstand sich dieses Themas anzunehmen und zusammen mit den anderen Verbänden den Dialog mit der Diözesanleitung zu suchen. Durch die Grenzsituation von Heiligkreuz (Gemeinde Trostberg) plädiert die Kolpingsfamilie aufgrund der Erfahrungen in der Erzdiözese München und Freising auf ein Firmalter von 14 Jahren.

 

Geprägt war die Diözesanversammlung von zahlreichen Ehrungen. Bereits beim feierlichen Eröffnungsgottesdienst, den der Spielmannszug der Kolpingsfamilie Osterhofen wunderbar musikalisch unter der Leitung von Wolfram Zacher gestaltete, würdigte Dompropst Msgr. Dr. Michael Bär den Vorbildcharakter von Diözesanpräses Peter Meister, der seit 10 Jahren im Amt ist, und händigte offiziell Diözesan-Schatzmeister Manfred Kronschnabl (Regen) die vom Bischof Dr. Oster verliehene Stephanusplakette für sein 30jähriges Wirken im Diözesanvorstand aus. In seiner Predigt wies Msgr. Dr. Bär daraufhin, dass eine Neuevangelisierung nur gelingt, wenn wir, wie die Geehrten, treue Zeugen für das Evangelium und für Jesus Christus sind. Wörtlich sagte der Dompropst: „Das Evangelium, wie Kolping es verstanden hat, ist sehr konkret, den Menschen zu helfen, eine einfache, aufmunternde Lebensmelodie für sie anzustimmen, voranzugehen und diese Menschen zu Jesus zu führen.“

 

Eine besondere Überraschung hatte Bundessekretär Vollmer für Diözesanvorsitzenden Gerhard Alfanseder (Marktl) parat. Er verlieh ihm auf Antrag des Diözesanvorstandes das diözesane Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland. Vollmer schilderte in der Laudatio das seit mehr als 50 Jahren bestehende Kolpingwirken des Geehrten. Er gehörte mit 21 Jahren zu den jüngsten Vorsitzenden einer Kolpingsfamilie und prägte diese 35 Jahre lang bis 2009. Daneben war er von 1980 bis 1984 als Diözesanleiter der Kolpingjugend tätig und mit großen Engagement übt er seit 2009 das Amt des Diözesanvorsitzenden aus. Dazu gratulierten auch Ehren-Diözesanvorsitzender Dr. Klaus Rose und der stv. Landesvorsitzende des Kolpingwerkes Bayern, Erwin Fath.

 

Mit großem Applaus dankte die Diözesanversammlung Franz Greipl aus Hemau (Diözese Regensburg). Wie die Passauer Handwerksbeauftragte Katrin Zellner (Röhrnbach) in ihrer Ansprache feststellte, hat Franz Greipl sich 30 Jahre für die Wahrung der Arbeitnehmerinteressen im ostbayerischen Handwerk eingesetzt und 24 Jahre als Vizepräsident der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz die gemeinsamen Interessen der Diözesanverbände Regensburg und Passau vertreten. Als seine Nachfolgerin im Amt des Vizepräsidenten könne sie, so Zellner, auf ein gut bestelltes Haus zurückgreifen und seine Arbeit fortführen. Für seine diözesanübergreifenden Verdienste überreichte Diözesanvorsitzender Alfranseder dem Maurermeister und Handwerks-Betriebswirt, der sein 1. Januar einen eigenen Betrieb leitet, die diözesane Ehrennadel in Silber des Passauer Kolpingwerkes.

 

In seinem Dank verwies Franz Greipl auf die Kolpingprägung, die ihm vieles erst ermöglicht habe. Er hob dabei vor allem Altbischof Wilhelm Schraml hervor, der ihm als Regensburger Diözesanpräses eine wesentliche Stütze in seiner beruflichen und familiären Entwicklung war.

 

Abgeschlossen wurde die Diözesanversammlung mit der Verleihung des Adolph-Kolping-Preises 2017 an die Kolpingsfamilie Burghausen und an die Kolpingsfamilie Marktl am Inn. Während die Kolpingsfamilie Marktl für ihre generationsübergreifende Arbeit mit 331 Mitgliedern in einer Pfarrei mit 1800 Katholiken geehrt wurde, zeichnete sich die Kolpingsfamilie Burghausen durch ihr vorbildliches pastorales Konzept zur Erstkommunion-Vorbereitung aus, welches sie seit 2012 in enger Abstimmung mit der Pfarrei durchführt.

Neben der Ehrenurkunde erhielten Dr. Claus Heikenwälder (Burghausen) und Manuel Sprüderer zusammen mit Andreas Dorfer jeweils ein Preisgeld von 250 Euro, welches die Kolpingsfamilien wieder für soziale Projekte verwenden werden.

 

Im Regularienteil berichtete Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder von den Aktivitäten der Kolping-Arbeit im vergangenen Jahr. Besonders erfreulich sind die zahlreichen Aktivitäten in den Kolpingsfamilien, die viele Impulse in die Pfarrgemeinde und in die politische Gemeinde ausstrahlen. Positiv berichtete der Diözesanvorsitzende von der Aktivierung des Arbeitskreises Eine Welt, der sich künftig verstärkt der Projektarbeit in Uruguay widmen möchte. Auch die Jugendbegegnung der Kolpingjugend wird von diesem Arbeitskreis mitbegleitet. Den Finanzbericht erteilte Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder. Er konnte auf gesunde Finanzen dank der großen Unterstützung durch das Bischöfliche Ordinariat verweisen. Positiv hervorgehoben wurden die vielfältigen Spenden der Kolpingsfamilien sowohl für die Entwicklungshilfe, wie auch für andere soziale Aktivitäten. Insgesamt, so Binder, wurden von den Kolpingsfamilien im Jahr 2017 soweit sie uns das mitgeteilt haben, knapp 60.000 € gespendet. In den letzten 17 Jahren haben die Kolpingsfamilien laut Diözesan-Geschäftsführer, fast 1 Million € Spenden für die unterschiedlichen Projekte erbracht. Die beiden Rechnungsprüfer, Josef Rossak (Marktl) und Elmar Wibmer (Altötting), bestätigten die einwandfreie Rechnungslegung. Auf Antrag wurde der Diözesanvorstand entlastet. Der stellvertretende Landesvorsitzende, Erwin Fath, stellte den Delegierten noch die in diesem Jahr vom Landesverband ausgerufene Landesaktion "WählBAR 2.018" vor. Er bat die Kolpingsfamilien aktiv diese Aktion in ihren Orten umzusetzen.

Verfasser: HB

» lesen «
» schließen «

Unser Programm für das erste Halbjahr 2018  

Sonntag, 28. Januar um 14:00 Uhr Schneeschuhwanderung oder Winter-spaziergang ab Lichteneck - anschließend Einkehr beim Knödlweber

Je nach Ambition und Wetterlage treffen wir uns beim Gasthof Weber zur sportlichen Aktivität und anschließendem gemütlichen Beisammensein. Schneeschuhe bitte selber mitbringen. Dauer der Aktivität: ca. 2 Stunden. Auch „Nur-Einkehrer“ sind herzlich eingeladen! Verantwortlich: Albert Veit, Tel. 620

 

Freitag, 16. Februar – Flutlicht-Ski in Mitterdorf

Verantwortlich: Albert Veit, Tel. 620

 

Samstag, 17. Februar – Kolping-Diözesankonferenz in Passau ab 09:00 Uhr   Wer mitfahren will, bitte bis 01.02. bei Christine anmelden.

 

Sonntag, 11. März – Frühschicht zur Fastenzeit um 07:00 Uhr im Pfarrhof - Meditationsraum

Einstimmung auf die Fastenzeit mit geistlicher Begleitung. Anschließend gemeinsames Frühstück m. Hefezopf und Butterbrezen. Bitte Kaffee/Tee und Geschirr selber mitbringen.

Verantwortlich: Christine Thim

 

Sonntag, 18. März - Fastenessen im Pfarrheim – ab 11:00 Uhr

Alle unsere Mitglieder sind dazu wieder besonders herzlich eingeladen! Bitte bringt Verwandte, Bekannte und Freunde mit. Die Einladungen an die kirchlichen Vereine und Verbände werden wieder schriftlich erfolgen. Auch die Zusammenarbeit mit den Firmlingen wird fortgesetzt, es gibt also auch Kaffee und ein Kuchenbüfett. 

Samstag, 17.März um 9 Uhr: Arbeitseinsatz in der AMF-Kantine

Sonntag, 18. März um 10:00 Uhr: Gottesdienst mit Chor 

             Verantwortlich: Christine Thim, Albert Veit

 

Freitag, 27. April  – Monatsversammlung im Waidler-Stüberl in der Friedhofsstraße um 20:00 Uhr

Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen zu einem geselligen gemeinsamen Abend.

 

Mittwoch, 09. Mai – Maiandacht in Liebersberg um 19:00 Uhr

Mit Präses Kaj Steinbeißer und musikalischer Umrahmung. Die Wanderer treffen sich um 18:30 Uhr beim Feuerwehrhaus in Schlag. Anschließend gemütliche Einkehr im „Mostkeller“ bei Familie Peter. Wir laden dazu auch wieder unsere Kolping-Nachbarn aus Freyung ein.

 

 Donnerstag, 31. Mai – Blumenteppichgestaltung und Fronleichnams-Prozession

Treffpunkt: 07:00 Uhr am Feldkreuz zur Gestaltung des Blumen-teppichs nach Vorstellung von Michael Heine. Bitte nach Möglichkeit Blumen, Sträucher und Scheren mitbringen!

Verantwortlich: Michael Heine

Anschließend laden wir alle unsere Mitglieder ein, sich an der Prozession nach dem Gottesdienst um 09:00 Uhr zu beteiligen.

 

Mittwoch, 06. Juni um 19:30 Uhr – Vorstandssitzung

 Wir treffen uns bei Helge Dageförde im Ortenburger Weg 15, um Vorstandsarbeit zu erledigen und das neue Programm für das 2. Halbjahr zu erarbeiten.

 

Samstag, 30. Juni – „Mit der Bibel im Rucksack“ zum Sonnenuntergang auf den Büchelstein

Treffpunkt um 19:30 Uhr am Pfarrheim in Grafenau, dann Fahrt nach Langfurth und gemeinsame leichte Wanderung zum Büchelstein (ca. 15 Minuten) zum Sonnenuntergang mit Abendgebet und gemeinsamem Picknick. Jeder sollte sich seine Brotzeit (Finger-Food) und Getränke selbst mitbringen.

              Verantwortlich: Kaj Steinbeißer

 

Nicht vergessen: Stammtische um 19:00 Uhr:

Frauen: jeden letzten Mittwoch im Monat: 31.01., 28.02., 28.03., 25.04., 30.05., 27.06., 25.07.

(Lokal nach Vereinbarung, Auskunft: Elke Veit, Tel. 620)

 

Männer: jeden letzten Donnerstag im Monat: 25.01., 22.02., 29.03., 26.04.,24.05., 28.06., 26.07., in der Pizzeria „Roberto“ am Stadtplatz

 

Termine für die monatliche Spielstunde im Übergangswohnheim:

29.01., 26.02., 19.03., 30.04., 28.05., 25.06., 23.07., jeweils um 17:00 Uhr.

Verantwortlich: Christine Thim und Brigitte Martin

 

Verfasser: Kolpingsfamilie Grafenau

» lesen «
» schließen «

Ein Topf voller Buntes - Närrischer Fasching bei der Kolpingfamilie Burghausen 

Dass die Kolpingfamilie Burghausen fröhlich und ausgelassen zu feiern versteht, das konnte man am vergangenen Samstag im Pfarrzentrum St. Konrad in Burghausen erleben. Die Akteure zündeten ein etwa vierstündiges Feuerwerk der guten Laune. Vorsitzender Dr. Claus Heikenwälder hatte mit seiner Mannschaft unter dem Motto „Ein Topf voller Buntes“ ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Neben den gut vierzig Burghauser Narren, darunter Präses Pfarrer Erwin Jaindl, konnte Heikenwälder auch zwölf Mitglieder der befreundeten Kolpingfamilie Altötting willkommen heißen.
Mit Elan startete das Programm mit der Show-Tanzgruppe „Freed Desires“ aus Kirchdorf/Inn. Das von Dr. Claus Heikenwälder zusammengestellte „Dalli-Klick-Spiel“ für Kinder und Erwachsene, bei dem die Gewinner beim Erraten der Bilder mit kleinen Präsenten belohnt wurden, kam besonders gut an. Stellvertretende Vorsitzende Marion Blumberger hatte einige Stimmungslieder zum Mitsingen ausgesucht, die, musikalisch begleitet von Dr. Claus Heikenwälder an der Gitarre, die Stimmung im Saal anheizten. Zu vorgerückter Stunde stattete die Tanzsportgruppe „Magic Dance“ aus Raitenhaslach, die dieses Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert, den Narren einen Besuch ab. Ein reichhaltiges Buffet bildete den kulinarischen Rahmen. Abschließend bleibt festzustellen: Die Kolpingfamilie Burghausen mit Dr. Claus Heikenwälder und seinem Team versteht es, ausgelassen Fasching zu feiern. Bleibt zu hoffen, dass sich beim nächsten Mal mehr Narren zu diesem schönen Ereignis einfinden.  

Verfasser: HP

» lesen «
» schließen «

Passauer Kolpingwerk in der Handwerksarbeit gestärkt 

Kathrin Zellner seit 01. Januar neue Handwerkskammer-Vizepräsidentin

 

Das Kolpingwerk ist als ehemaliger Gesellenverein stark mit dem Handwerk verwurzelt. Deshalb, so Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder, der die Handwerksarbeit der beiden Diözesanverbände Regensburg und Passau koordiniert, vertritt Kolping zusammen mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) seit Bestehen der Handwerkskammern dort die Arbeitnehmerinteressen. Die Vollversammlung als oberstes beschlussfassendes Parlament des Handwerks in Ostbayern besteht aus 48 Vertretern. Davon 32 Arbeitgeber- und 16 Arbeitnehmervertreter.

 

Durch den Rücktritt des langjährigen Vizepräsidenten, Franz Greipl (Hemau), wurde nun die aus Röhrnbach stammende 33-jährige Friseurmeisterin Kathrin Zellner zur neuen Vizepräsidentin der Handwerkskammer gewählt. Sie hat zum 01. Januar ihr Amt angetreten. Sie vertritt damit zusammen mit dem Präsidenten und den vier weiteren Vizepräsidenten die Interessen des ostbayerischen Handwerks. Kathrin Zellner, die der Kolpingsfamilie Freyung angehört, ist seit 2004 in der Selbstverwaltung der Handwerkskammer tätig. Seit 2009 gehört sie dem Vorstand an. Die neue Vizepräsidentin ist auch seit 2011 Mitglied im Kolping-Diözesanvorstand und verantwortet dort den Bereich Handwerksarbeit und Sozialpolitik. Ebenso gehört sie der sechsköpfigen Handwerkskommission auf Bundesebene an. Ebenso wurde Kathrin Zellner bei der Sozialwahl 2017 als Kolping-Vertreterin über die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA) wieder in den Vorstand der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege gewählt, die mit über 8 Millionen Versicherten zu den größten Berufsgenossenschaften in Deutschland gehört. Als Vorstandsmitglied leitet sie den achtköpfigen Bauausschuss der Berufsgenossenschaft. Außerdem ist sie im Verwaltungsbeirat der AOK Bayerwald tätig.

 

Durch die Wahl von Kathrin Zellner wurde das Mitglied der Osterhofener Kolpingsfamilie, Gotthard Ambros in den Vorstand der Handwerkskammer gewählt. Der 52-jährige Schreiner aus Hengersberg leitet im turnusmäßigen Wechsel mit der Arbeitgeberseite den Berufsbildungsausschuss der Handwerkskammer.

 

Bei einer Veranstaltung der Handwerkskammer zeigte sich Dompropst Msgr. Dr. Michael Bär sehr erfreut über das großartige Engagement von Kolping für die Handwerksarbeit. Mit fast 40.000 Betrieben und über 200.000 Beschäftigten stellt das Handwerk, so der Dompropst, einen wichtigen Wirtschaftsfaktor in unserer Region und damit auch in unserem Bistum dar.

Verfasser: HB

» lesen «
» schließen «

Fritz Obermaier Ehrenbürger von Altötting 

Fast 70 Jahre prägte Fritz Obermaier die Geschicke der Kolpingsfamilie Altötting in vielfältiger Weise und war insbesondere als Vorstandsmitglied für Gesellschaft und Politik ein profilierter Vertreter Kolpings in der Kommunalpolitik. Dem langjährigen Kommunalpolitiker und ehemaligen Berufsschullehrer wurde anlässlich seines 85. Geburtstages eine besondere Ehrung zuteil. Die Stadt Altötting hat ihn mit der Ehrenbürgerwürde ausgezeichnet. Bürgermeister und Kolpingmitglied Herbert Hofauer, betonte bei der Verleihung das prägende Element von Fritz Obermaier. Fritz Obermaier ist der 7. Ehrenbürger der Stadt. Er befindet sich in bester Gesellschaft mit dem früheren Altbischof Wilhelm Schraml und dem Papst emeritus Benedikt XVI.

Verfasser: HB

» lesen «
» schließen «