Kolping Nachrichten

Kolpingpräses beweist Humor im Faschingsball 

Stadtpfarrer und Kolpingpräses Christian Altmammsnperger begeisterte als Superman und in weiteren lustigen Rollen

Osterhofen (kök) Zu einer internen Faschingsfeier trafen sich die Kolpingmitglieder am vergangenen Samstag im Kolpingsaal.

Dabei glänzte der Stadtpfarrer Christian Altmannsperger im Kostüm als „Superman“, sowie als Solist beim Sketch „Das Weihnachtsstarkbier“.

Die Zuhörer staunten über diese großartige schauspielerische Leistung des Ortspräses, als dieser in Schlangenlinie gehend als „Besoffener“

Weihnachtsbaumaufsteller so seine Probleme schilderte. „Liebe Leut, trinkst bitte kein Starkbier“. Beim Aufstellen fiel der Christbaum wieder um

und dann sang der Betrunkene dazu „Oh Tannenbaum“ und als die Christbaumkugeln zerbrachen: „Süßer die Glocken nie klingen“. Die Entwicklung

im Sketch nahm einen weiteren humorvollen Verlauf und immer wieder wurden diese Ereignisse mit bekannten Weihnachtsliedern untermauert.  Außerdem

lieferte er einen weiteren Sketch zusammen mit Diakon Magnus Pöschl. Dieses Mal war er als Autofahrer unterwegs, um in der Waschanlage am Freitagnachmittag

eine Autowäsche zu machen. Allerdings gab es da ein zeitliches Handicap, als fünf Autos vor ihm dran waren. Ausgerechnet der Mesner Helmut Kainz war vor ihm.

Im Zwiegespräch mit dem Diakon gingen dem Geistlichen die markigen Worte nicht aus. „Was muss denn der Pfarrsekretär ausgerechnet am Freitagnachmittags sein Auto waschen?

Hat der denn nicht an einem anderen Tag Zeit dafür. Auch Hans Klaus Müller bekam seine Kritik zu spüren: „Der ehemalige Realschulrektor braucht als Beamter bestimmt nichts

zu bezahlen für die Autowäsche, also könnte er ruhig ein anderes Mal in die Waschanlage fahren“. Christian Altmannsperger steigerte sich so in Rage, dass er sogar die

Autofahrer hinter ihm kritisierte. Unter anderem war auch der 2. Vorstand der KF mit dabei: „Na du kannst lang warten lieber Franz, denn ich mache dann bei meinem Auto eine Vollwäsche mit

Unterbodenschutzreinigung und diversen Pflegeanwendungen“, sagte er . In gemütlicher Faschingslaune feierten die Kolpingmitglieder noch lange an diesem Abend.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Konradis kommen am 22. Februar nach Osterhofen 

Burghauser Sänger „Die Konradis“ kommen am 22. Februar nach Osterhofen

 

Freche A-capella-Lieder im Programm: "Altersteilzeit"

 

Osterhofen (kök) Der Kartenvorverkauf für das Konzert der Konradis ist bereits seit zwei Wochen angelaufen und dauert noch bis Freitag 22. Februar 12 Uhr an. Restkarten sind dann auch noch an der Abendkasse in der Stadthalle Osterhofen erhältlich. Vor dem Einlass um 18.30 Uhr gibt es im Eingangsbereich einen kleinen Stehempfang mit Sekt oder anderen kühlen Getränken. Für den kleinen Hunger können sich die Gäste auch gerne eine Breze aussuchen oder Salzstangerl und Flips an den Stehtischen geniessen. Ab 19 Uhr werden die Saaltüren geöffnet und die Gäste können sich die Plätze frei wählen.

 

Mit frischen und frechen A-cappella-Liedern werden die Vokalisten die Vor- und Nachteile der Altersteilzeit erörtern und mit ihren Stimmbändern scharfsinnig kommentieren. Dabei wird sich sicherlich der eine oder andere Konradi auch outen müssen. Neben Klassikern aus dem Repertoire der Konradis sind auch bekannte Schlager der jüngeren Musikgeschichte passend zum Konzerttitel zu hören. Natürlich dürfen bei dieser besonderen Beratung die Ohrwürmer der deutschen und internationalen A-cappella-Szene nicht fehlen. Seit 2006 veranstalten „Die Konradis“ regelmäßig Benefizkonzerte. Über 100.000,- € konnte das Oktett für soziale und kirchlichen Einrichtungen mit ihren sieben Konzertreihen "Sax, Songs, and Rock’n Roll" (2006), "Burghauser Impressionen - A cappella am Abgrund" (2007), "Wählt Wa(h)re Männer!" (2008), "A cappella on Tour" (2008), "ungeduscht" (2010/11), "[bàssdscho]" (2012), "VOKALtherapie" (2015) sowie den drei Kirchenkonzertprogrammen "Sakralissimo" (2009), "Mehr als du glaubst!" (2013/14) und "… das, was trägt!" (2016/17) ersingen. 

Der Eintritt in Osterhofen kostet im Vorverkauf bei der Firma Franz Stern, Passauer Straße, oder bei der PNP, Osterhofener Zeitung (Stadtplatz) 14,- Euro und an der Abendkasse 16,- Euro. Nähere Auskünfte erteilt Kurt Köhlnberger: Telefon 09932 4776

 

Nach 2011 kommt das Burghauser Vokalensemble „Die Konradis“ zum zweiten Mal nach Osterhofen in die Stadthalle, um ihr neues Bühnenprogramm mit dem Titel „Altersteilzeit“ zu präsentieren. Dieses hatten sie bereits mit großem Erfolg im vergangenen Jahr fünfmal vor ausverkauftem Publikum in Burghausen ausgeführt. Dabei machten sich die 8 Sänger, die seit Jahren als die beliebteste "Boy Group" Burghausens gehandelt werden, öffentlich Gedanken über ihre bevorstehende Altersteilzeit. Die Besucher des Konzerts dürfen sich in der Herzogstadt Osterhofen ebenfalls auf ein tolles Bühnenprogramm freuen.

 

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Kolpingfamilie Altötting erkundet Erdgeschichte auf dem Astener Eiszeitweg  

Die Winterwanderung der Kolpingfamilie Altötting verlief dieses Jahr auf dem Eiszeitweg in Asten. Unter fachkundiger Leitung von Kolpingbruder Alois Remmelberger aus Burgkirchen/Alz wanderten dreißig gut gelaunte Kolpinger bei sonnigem Wetter auf den Spuren der Erdgeschichte unserer Heimat. Der gut fünf Kilometer lange Themenweg war im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ angelegt und im Frühjahr 2018 eröffnet worden. Zahlreiche Schautafeln am Weg geben einen Einblick in die verschiedenen Landschaftsarten wie beispielsweise das sechs Hektar große Naturschutzgebiet Astener Moos. Alle möglichen Gesteinsarten, angefangen von Granitblöcken, welche Gletscher in der Eiszeit aus den Alpen nach Asten transportiert hatten, bis zum Tuffstein, der in früheren Zeiten als Baumaterial verwendet wurde, sind im Geo-Park bei Laufing zu sehen. Auch das seltene Heck-Rind, eine Nachzüchtung des Auerochsen, mit seinen mächtigen Hörnern konnte man beim Weiden beobachten. Ein Relikt der Eiszeit sind auch die Feuchtgebiete und Naturweiher, sogenannte „Toteislöcher“, welche bedrohten    Amphibienarten wie Kamm-Molch und Gelbbauchunke einen Lebensraum bieten. Präses Diakon Thomas Zauner sponn den Gedanken weiter und unterstrich bei Brunn, wo eine unterirdische Quelle entspringt, die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für den Menschen. Ein von ihm vorgetragenes Gebet zur Bewahrung der Schöpfung und das gemeinsam gesungene „Ave Regina“ waren ein stimmungsvoller geistlicher Impuls am Ende der Exkursion.    
Vorstand Franz Steiner dankte zum Schluss Alois Remmelberger für seine mit viel Leidenschaft vorgetragenen Ausführungen, dem Präses Diakon Thomas Zauner für das Gebet und dem Kolping-Vorstandsmitglied Helmut Prokscha für die Grundorganisation, damit die Kolpingfamilie diesen beeindruckenden Weg begehen konnte. Für nächstes Jahr ist der Eiszeitweg im Norden von Asten in Planung. Im Anschluss an die Führung traf man sich zu einer gemeinsamen Jause in der Dorfwirtschaft Asten.
 

Verfasser: HP

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Diözesane Ehrennadel für Waltraud Huber 

Kolpingsfamilie Marktl freut sich über die Auszeichnung für ihr Vorstandsmitglied

 

Aufgrund ihrer zahlreichen Verdienste hat der Diözesanvorstand das verdiente Vorstandsmitglied Waltraud Huber von der Kolpingsfamilie Marktl mit der diözesanen Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder lobte in seiner Laudatio die Geehrte und hob sie als Seele, Rückhalt und guten Geist der Marktler Kolpingsfamilie hervor. Seit 1991, so Alfranseder, gehört sie der Kolpingsfamilie an und ist seit dem Jahr 2000 aktiv im Vorstand tätig. Zunächst war sie Beauftragte für die Familienarbeit und seit 2005 übt sie mit Leidenschaft das Amt der Schriftführerin aus. Zusammen mit ihrem Mann Albert Huber ist sie für das Layout des Programms der Kolpingsfamilie zuständig. "Waltraud bereichert das Verbandsleben mit Ideen und Initiativen vielfältiger Art und setzt diese dann auch tatkräftig um. Sie ist ein Impulsgeber und großes Organisationstalent", lobte der Diözesanvorsitzende und erwähnte viele Initiativen, die auf Waltraud Huber zurück gehen. Vorsitzender Manuel Sprüderer und Präses Pfarrer Josef Kaiser freuten sich mit Waltraud Huber über diese Auszeichnung und dankten ihr im Namen der Kolpingsfamilie für ihr reichhaltiges Wirken.

Verfasser: HB

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Neuaufnahme bei der KF Heiligkreuz 

Acht neue Mitglieder konnte die Kolpingjugend vor Kurzem beim Gottesdienst zum Adolph Kolping Gedenktag in ihren Reihen aufnehmen. Seit einiger Zeit besuchen die jungen Mädchen und Jungs regelmäßig die Gruppenstunden und erfahren dort über das Leben ihres Vorbildes, wobei auch Spiel und Spaß in der Gemeinschaft nicht zu kurz kommen. Als Gruppenleiterin wurde Sabine Oettl verabschiedet. Sechs Jahre lang hat sie alle zwei Wochen eine Gruppenstunde für Kinder organisiert und abgehalten. Hier sprach vor allem Ernst Hartl ein großes Lob für diese Leistung aus.

Statt einer Predigt zeigte die Jugendleitung der Kolpingfamilie auf, dass man mit Körperhaltung, Mimik und Gestik das Innere wiederspiegle und so viele Sachen zum Ausdruck bringe. Verdeutlicht haben sie dies mit einem großen Spiegel, in den jeder beim Betreten des Gotteshauses blicken sollte. Auch wenn manchmal kein Wort gesprochen werde, vermittle man eine Botschaft. Als Christ und als Mitglied einer Kolpingfamilie sei man berufen Botschafter des Glaubens zu sein, vor allem im Alltag.

Dabei soll man an den Gründervater denken, der als Alltags-Christ Menschen begeistern konnte, ihnen Mut machte und Hoffnung schenkte.


Begeisterung wurde auch beim anschließenden Würstlfrühstück im Jugendheim geweckt, bei dem viele Heiligkreuzer zu Gast waren und die Zeit nutzten um miteinander zu plaudern.

Verfasser: Tine Limmer

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KF Heiligkreuz beteiligt sich an der Aktion "Mein Schuh tut gut" 

Wie eine Familie wachsen auch die Kolpingsfamilien Trostberg und Heiligkreuz immer mehr zusammen. Nicht nur das Café International wird gemeinsam organisiert, sondern auch bei der Aktion „Mein Schuh tut gut“ geht man gemeinsame Wege.

Schon im Oktober hat die Trostberger Kolpingsfamilie St. Andreas einen Abgabetag für gebrauchte Schuhe angeboten. Bei den Heiligkreuzern war es am vergangenen Wochenende soweit. Zusammengekommen sind etwa 1400 Schuhe in 29 Kartons. Ein ums andere Mal kamen Bürger, die ihre Schuhe für die gute Sache spenden wollten. Gut erhaltene Bergschuhe fanden sich dabei ebenso wie Kinderschuhe, Stiefel, Sportschuhe und Flipflops.

Geordnet und sortiert verpackten die Mitglieder die Schuhe in großräumige Kartons und haben sie auf Paletten gestapelt, die nun von einer vom Kolpingwerk beauftragten Recyclingfirma abgeholt werden. Vor drei Jahren noch mussten alle Pakete über den Postweg Trostberg verlassen. Nun warten sie in der Lagerhalle von Kolpingmitglied Bernhard Paetzelt auf die Verladung in Richtung Hilpoltstein, wo sie weiter sortiert und gebündelt werden.

 Insgesamt ist die Aktion nicht nur regional ein großer Erfolg. Vor drei Jahren war vom Kolpingwerk das Ziel 25 000 Schuhe zusammenzubekommen. In den letzten beiden Jahren waren es dann über 200 000 Schuhe die eingegangen sind. Für dieses Jahr wird die Grenze von einer halben Million Paar Schuhe erwartet, so Otto Jacobs, Referent des Kolpingwerkes Deutschland. Im Sortierwerk entscheidet sich, welche der Schuhe wohin geliefert werden. 90 Prozent der Sammelware konnten noch weiter verwendet werden. Davon gehen etwa 3 Prozent in die Kolping-Secondhand Läden, 27 Prozent in den Export in Schwellenländern und 70 Prozent in Entwicklungsländer, berichtet er.

Dazu tragen die Trostberger und Heiligkreuzer gerne bei. Nachhaltigkeit und zu wissen, dass „mein Schuh gut tut“ ist für die Verantwortlichen Birgit Niedermeier (Kolping Trostberg) und Ernst Hartl (Kolping Heiligkreuz) ein gutes Argument die Aktion auch im nächsten Jahr wieder anzubieten. Immerhin werden in Deutschland pro Jahr an die 600 Millionen Paar Schuhe von ihren Besitzern aussortiert und nicht mehr getragen. Dieser Überfluß belastet vor allem die Umwelt und Müllhalden, während sie anderswo noch gebraucht werden können. „Hilfe kann so einfach sein.“ Sind sich beide einig.

Verfasser: Tine Limmer

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Kolpingsfamilie Reut übergibt Spenden aus Nikolausaktion 

Die Kolpingsfamilie Reut hat wie jedes Jahr einen Teil der Einnahmen der Nikolausaktion für wohltätige Zwecke gespendet. 150 Euro gingen diesesmal an die Arnstorfer Tafel. Walter Huber, der Ansprechpartner der Tafel, freute sich über den überraschenden Geldsegen. Weitere 150 Euro wurden bereits bei der Adventfeier der Kolpingsfamilie an Pater Roy Kurian übergeben, der damit die Opfer der Hochwasserkatastrophe in seiner indischen Heimat unterstützen wird.

Verfasser: Hans Sailer

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Kolping-Seminar zum Thema Sternstunden kam sehr gut an 

Dreikönigsfest in Niederalteich gefeiert - Bildungswochenende über die „Sterndeuter“

 

Osterhofen/Niederalteich (kök) Das Kolping-Bildungswerk Passau hatte unter der Leitung des ehrenamtlichen Bildungsreferenten Kurt Köhlnberger aus Osterhofen zum Thema „Sternstunden – die Sterndeuter – Gold, Weihrauch und Myrrhe“ vom 4. bis 6. Januar nach Niederalteich ins Bildungshaus St. Pirmin eingeladen. Mit dabei waren die Referenten Alfred Friedrich aus Frauenau, der über Heilsteine und Weihrauch redete sowie akademischer Direktor Dr. Hans Göttler mit „Echte Advents- und Weihnachtsgeschichten aus Altbayern“. Abgerundet wurde das Wochenende mit der Bedeutung der Krippenfiguren, Adventstänzen und mit dem Weihnachtsquiz „Sternenklar – 24 Türchen“. Höhepunkt war der Besuch der Byzantinischen Messe in der Nikolauskapelle am Sonntag.

 

Das Bildungswochenende mit Teilnehmern aus Passau, Neuötting, Marktl, Landau/Isar und Osterhofen begann mit einem Überblick zur Geschichte der Heilsteine. Alfred Friedrich aus Frauenau erforscht seit 35 Jahre die Welt der Steine, den Duft des Weihrauchs und die Wirkungsweise unter dem Gesichtspunkt der Naturheilkunde. „Steine sind keineswegs tote oder kalte Materie, nein in ihnen stecken Schwingungsmuster und diese könnten bei richtiger Platzwahl oder Anwendung positive Effekte erzeugen“, sagte eingangs der Referent. Heilsteine sind Mineralien denen nachgesagt wird, dass sie eine positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele haben. Bei vielen Steinen gibt es mittlerweile wissenschaftliche Beweise, dass sie eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Das hat auch die Hl. Hildegard von Bingen schon erkannt. Allerdings ist es auch so, dass die Bereitschaft vorhanden sein muss, etwas zu unternehmen, um bei Krankheiten Fortschritte erzielen zu können. Helfende Spurenelemente sind in den Trinksteinen vorhanden und das Wohnklima kann mit dem einen oder anderen Stein verbessert werden. Gute Umhängesteine sind nicht nur schön, sondern tragen ebenfalls zum Wohlbefinden bei. Der Samstagvormittag begann mit der Geschichte vom vierten König und mit dem Text „d´Maus im Krippenschachterl“. Die Bedeutung der einzelnen Krippenfiguren erläuterte Köhlnberger anhand einer Power-Point-Präsentation, ebenso die schönsten Weihnachtskrippen aus aller Welt und „Upcycling-Kalender“ selbst gemacht. Unter dem Motto „Stern begleite uns“ wurden Adventstänze eingeübt. Jeweils in Dreiergruppen wurden dann Sternstunden im persönlichen Bereich aufgeschrieben. Heilungsgeschichten, Sternstunden in der Geschichte sowie besondere Glücksmomente fanden ebenfalls Platz auf einem Plakat. Mitgebrachte Fotos, Postkarten und Bücher von der Kindheit stellten die Teilnehmer gegenseitig vor. „Weihnachten früher und heute“, über dieses Ereignis gab es rege Diskussionen. Außerdem wurde die Waldweihnacht im Familienkreis und „Advent im Schaufenster“ (eine Kolpingaktion) in Bildern vorgeführt. „Echte Advents- und Weihnachtsgeschichten aus Altbayern“ aus dem Buch: „Der Dori geht zum Herrn“, las Dr.Hans Göttler am Samstagnachmittag in Bayerischer Mundart vor. Geschichten vom „Ponzauner Wigg“ durften da auch nicht fehlen („Weihnachtl´n duads in Niederbayern“). Geschichten über die Mettensau („Der Weihnachter“) und das „Weihnachtsholzscheit“ rundeten die Lesung des Münchner Turmschreibers ab. Die gute alte Zeit war früher oft auch nicht einfach, aber bestimmte Regeln und Bräuche wurden doch eingehalten. Ein Lebkuchen oder Nikolaus (heute „Nikola“ oder „Weihnachtsmann“) wären früher undenkbar gewesen. Advent war in jener Zeit eine echte Vorbereitung auf Weihnachten gegeben. „Es liegt aber an uns, dass wir die christlichen Bräuche in Ehren halten und den Verlockungen der Konsumgesellschaft widerstehen“, so Köhlnberger. In zwei Mannschaften wurden Weihnachts-rätsel und Spiele beim „Bunten Abend“ gelöst. Lustig war es beim „Weihnachtsmontagsmaler“, „Der Weihnachtsbrief“, „Nuss Transport“ oder bei der „Schneeballschlacht“ und beim „Schneemann“. Bei jedem Tag im Dezember gab es bis zum 24. ein Spiel oder eine Quizfrage. „Weihnachtslieder gurgeln“, bekannte Weihnachtsfilme an der Melodie erkennen und ein „Weihnachts-Dalli-Klick“ rundeten den lustigen Abend ab. „Die vier Kerzen“ und „Ein Geschenk für den König“ läuteten den Sonntagvormittag ein. Abt Dr. Marianus Biber von der Abtei Niederalteich zelebrierte in der Nikolauskapelle den Gottesdienst. Das Dreikönigsfest wurde groß gefeiert. „Theophanie (Gott-Erscheinung) unseres Herrn, Gottes und Erlösers Jesus Christus“ ist auch als das „Dreifaltigkeitsfest“ bekannt. Nach diesem ergreifenden Hochfest und dem anschließenden Mittagessen verabschiedeten sich die Teilnehmer des Seminars.

Verfasser: HB

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Familienkreis Junge Familie feierte 25-jähriges Bestehen 

Kolpinggruppe „Junge Familie“ feierte 25-jähriges Bestehen

     Emotionaler Rückblick auf eine sehr erfolgreiche Zeit – Thema Familienleben steht im Mittelpunkt

Osterhofen (kök) Mit einem Brunch ging das Jubiläumsjahr 2018 beim ersten Familienkreis der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen, der Gruppe „Junge Familie“, am Sonntagvormittag zu Ende. In den vergangenen 25 Jahren wurden weitere 6 Familienkreise in der Herzogstadt gegründet und zeugen von einer außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte. Viele Aktionen und Treffen wurden das ganze Jahr hindurch veranstaltet. Begonnen wurde mit einem „Jubiläumstanz“ bei der Faschingsfeier der KF mit dem Titel „Glück“ im Januar des vergangenen Jahres. Danach folgten die monatlichen Treffen mit einem Buchstaben-Jubiläums Rätsel  bevor es im November bei dem Spielenachmittag „Schlag den Star“ gelöst wurde. Dass die Gruppe das Leben in der Familie als glücklich und als zentrale Aufgabe empfindet ist nicht nur dem Gründervater, dem „Familienapostel“ Adolph Kolping mit seinem Grundprogramm und Gedankengut, zu verdanken, sondern auch dem Geschäftsführer des Kolpingwerkes in der Diözese Passau, Harald Binder, der die Gruppe stets tatkräftig unterstütze. So wurden in den vergangen Jahren auch viele Familien-, Mutter-Kind- und Vater-Kind-Wochenenden umgesetzt.

Gegründet wurde der Osterhofener Familienkreis von Monika und Marinko Sisko mit der Idee, dass keine Überbeanspruchung sattfinden soll, indem die Treffen nicht zu oft stattfinden und eine Arbeitsaufteilung erfolgt. Zunächst gab es vor allem aber von den Männern eher eine Abneigung für so eine Gruppe: „Was soll ich denn noch alles machen“, „Ich habe keine Zeit“, „Andere Familien interessieren mich nicht“, „Ich mache ohnehin viel für die Familie“, „Wir haben eine große Verwandtschaft, da ist immer was los“ usw.  Schließlich ließen sich die Männer doch überreden, denn man braucht ja nicht bei jedem Treffen dabei zu sein und dann überzeugte das Konzept, wenn immer ein oder zwei Familien eine Zusammenkunft organisieren. Wichtig dabei war und ist es, dass man sich auf alle verlassen kann mit Zu- und Absage und noch eines ist erwähnenswert: „Jeder hat Ideen und Talent“. Es wurden immer wieder auch Erziehungs- und Bildungsthemen, Glaubensfragen und Gesellschaftliche Aktionen aufgegriffen und verschiedenes umgesetzt. Mal war es die Gestaltung eines Marionettentheaters „Der Hühnerhof“, ein anders Mal die Durchführung eines Märchentages für die Öffentlichkeit oder der große Kinderfasching in der Stadthalle. Zuvor jedoch fand im eigenen Kreis ein kindgerechter und altersgerechter Kinderfasching innerhalb der Gruppe statt. Hier gab es dann noch ganz andere Möglichkeiten mit Spielen, an denen die Eltern mitwirkten. Aus dem Erlös von Veranstaltungen wurden mehrere Spenden an soziale Projekte getätigt. Viele Ausflüge, eine Waldweihnacht, eine besondere Jesusgeschichte vor Ostern und diverse Bastelnachmittage rundeten die Jahresprogramme ab. Und wenn das Wetter bei einem Ausflugstermin nicht mitspielte, dann musste das Treffen nicht ausfallen, denn dann gab es eine Ersatzprogramm mit einem Hallenbadbesuch. „Wichtig ist, dass die Männer mit dabei sind“, sagt die Gründerin der Gruppe Monika Sisko. Wir wollten eben ein zusätzliches Angebot machen zu den bestehenden Mutter-Kind-Gruppen, die vormittags ohne Väter ein Treffen anbieten. „Wir haben unsere Treffen so organisiert, dass alle mitmachen können und da hat sich meistens der Sonntagnachmittag bewährt“. Die Männer waren dann nicht irgendwo beim Arbeiten, auf der Baustelle oder im Garten. Überredungskunst war freilich auch noch gefordert, denn Formel 1 oder Fußball schauen kann man doch öfter machen und dies muss nicht unbedingt dann sein, wenn der Familienkreis zusammenkommt. Die Kinder, die anfangs ungefähr im gleichen Alter waren, hatten ihren Mittagsschlaf hinter sich und alle konnten dann kommen. In einem umfangreichen Bilderrückblick erläuterte Kurt Köhlnberger mit einer Power-Point-Präsentation die Höhepunkte der zurückliegenden Zeit. Dabei sahen die Familienkreismitglieder schöne Fotos von diversen Zeltlagern an der Donau, am Höfererweiher und in Sattling bei Winzer. Advent- und Nikolausfeiern, Plätzchen backen mit den Kindern, Schlittenrennen, „Wolpertinger-, Sommer- und Winterolympiaden“, Palmbuchen binden und Heu Hasen basteln sowie der Besuch der Ostereierausstellung waren ebenso schöne Sachen. Ausflüge zu den Bavaria Filmstudios, den Tiergärten Straubing, München und Nürnberg und die Donaudampfschifffahrt in Passau wurden wieder in Erinnerung gerufen. Drachen und Indianertrommeln basteln, „Männer kochen für Frauen“,  mehrere Weinabende der KF und das erste Vater-Kind-Wochenende  waren weitere Höhepunkte der Truppe. Taschenlampen-  und Fackelwanderungen, Fußball-, Tischtennis- und Kegelturniere wurden durchgeführt und immer wieder gab es Wanderungen im Bayerischen Wald. Mittlerweile hat sich die Gruppe verändert und damit auch das Programm, da die Kinder fast gar nicht mehr dabei sind, da sie ihren eigenen Weg gehen und das ist auch richtig so. Man kann nun mehr auf andere Dinge eingehen und gemeinsame Unternehmungen ohne  Kinder organisieren. Das Programm hat sich immer mit dem Alter der Kinder verändert. Im Jubiläumsjahr und zum Brunch kamen jedoch sehr viele Kinder mit ihren Partner, Ehepartner und sogar mit einem Enkelkind. Mittlerweile gibt es bisher drei Enkelkinder in der Gruppe. Mit einem Jubiläumsgruppenfoto und dem durchschauen der Chroniken endete der Frühstücksbrunch im Kolpinghaus. Am Montag, den 7. Januar trifft sich die Truppe zum Elternabend jedoch schon wieder, um die Jahresplanung 2019 auszuarbeiten.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Diakon Thomas Zauner neuer Präses der Kolpingfamilie Altötting 

Nach dem versetzungsbedingten Weggang von Kaplan Christoph Leuchtner im Sommer    darf sich die Kolpingfamilie Altötting über einen neuen Präses freuen. Zu Beginn des gut besuchten morgendlichen Rorate-Gottesdienstes am dritten Adventssonntag (Gaudete) in der Stiftspfarrkirche entbot Kolping-Diözesanpräses und Pfarrer von Marktl Peter Meister den zahlreich anwesenden Kolpingmitgliedern und Gottesdienstbesuchern einen herzlichen Willkommensgruß. Eine große Freude sei es ihm, zum Fest „Gaudete“, was übersetzt „Freuet Euch“ heißt, persönlich die Amtseinführung von Diakon Thomas Zauner als neuen Präses der Kolpingfamilie vorzunehmen. Er dankte ihm für seine Bereitschaft, das Amt des Präses anzunehmen. In seiner Predigt erinnerte Hauptzelebrant Peter Meister daran, dass der selige Adolph Kolping (1813-1865) immer das Wohl der Menschen in den Mittelpunkt seines Wirkens gestellt habe. „Die damalige Zeit zu Beginn der Industriealisierung war nicht leichter als heute. Menschen wurden auf der Suche nach Arbeit entwurzelt, und die Kluft zwischen arm und reich wurde immer größer“, so der Diözesanpräses. Der „Gesellenvater“ erkannte die Nöte der Zeit und gab mit seinen Gesellenvereinen und -häusern der Jugend Heimat, Schutz und Bildung. In diesem Kontext war Adolph Kolping ein Wegbereiter der katholischen Soziallehre. Er ermunterte die anwesenden Mitglieder im Sinne Adolph Kolpings: “Bringt Euch weiter in Kirche und Gesellschaft ein!“ Dabei zitierte er den Gründer des katholischen Sozialverbandes: „Wer Menschen gewinnen will, muss sein Herz zum Pfande geben.“ Den Höhepunkt des Gottesdienstes bildete die Überreichung der Ernennungsurkunde zum Präses der Kolpingfamilie Altötting an Diakon Thomas Zauner, unterzeichnet von Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl sowie der Notarin der Bischöflichen Kurie, Monika Winter. Vorsitzender Franz Steiner reichte Neu-Präses Thomas Zauner neben dem Altar die Hand zum Willkommensgruß und wünschte ihm viel Tatkraft und Freude in seinem neuen Amt. „In der Vergangenheit hatten immer die Kapläne die Funktion des Präses wahrgenommen und sind damit nicht schlecht gefahren. Nun haben wir mit Diakon Zauner eine langfristige Lösung. Wir freuen uns auf viele schöne Begegnungen und auf ein harmonisches Miteinander“, so der Vorsitzende. Neu-Präses Thomas Zauner dankte allen für die freundliche Aufnahme. „Ich komme mit vielen Familien in Kontakt und kann mir gut vorstellen, dass sich die eine oder andere Familie der Kolpingfamilie anschließt“, so Zauner hoffnungsvoll. Auch versprach er als sichtbares Zeichen seiner Verbundenheit mit der Kolpingfamilie, sich eine Kolping Stola mit dem „Kolping-K“ zuzulegen.
Beim anschließenden Frühstück im Konradsaal wurden drei Mitglieder geehrt: Johann Salzinger für 25 Jahre, Sepp Breitenlohner für 60 Jahre sowie Rudolf Sextl für 65 Jahre Treue. Vorsitzender Steiner überreichte Urkunden und kleine Präsente. Dabei sagte er: „Jeder einzelne steht für einen guten Zusammenhalt und trägt zu einer lebendigen Gemeinschaft bei.“ Im Anschluss gab Vorsitzender Steiner bekannt, dass man sich auch dieses Jahr bei der bundesweiten Schuhsammelaktion des Kolpingwerkes unter dem Leitwort „Mein Schuh tut gut“ beteiligt habe. Im mittlerweile dritten Jahr dieser Aktion hat Anni Thalhammer 105 Paar gut erhaltene Schuhe gesammelt. Diese Initiative geht auf den Verbandsgründer Adolph Kolping zurück, der, bevor er die Berufung, Priester zu werden, in die Tat umsetzte, den Beruf des Schuhmachers erlernt hatte. „Damit zeigt ihr Euch solidarisch mit den Bedürftigen unserer Gesellschaft,“ erläuterte Steiner anerkennend. Bei der Feier wurde auch für die Kolping Weihnachtsaktion 2018, die dieses Jahr das Land Malawi in Afrika unterstützt gesammelt. Drei Viertel der Bevölkerung dort leben von kleinbäuerlicher Landwirtschaft. “Die Spende ist als Hilfe zur Selbsthilfe gedacht“, so Vorsitzender Steiner. Es kam eine Summe von 500 Euro zusammen.
 

Verfasser: HP

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Eine Frau in der Führungsposition der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz 

Vizepräsidentin Kathrin Zellner berichtet aus ihrem Alltag

 

Seit einem Jahr ist die 33-jährige Friseurmeisterin Kathrin Zellner als Vizepräsidentin der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz tätig. Die fusionierte Handwerkskammer gehört zu den größeren Handwerkskammern in Deutschland. Deshalb werden immer zwei Arbeitnehmervizepräsidenten von der Vollversammlung gewählt. Damit können Kolping und der DGB je einen Vizepräsidenten stellen. Kathrin Zellner ist verheiratet, hat zwei Kinder und gehört seit 2004 der Vollversammlung der Handwerkskammer an. Seit 2009 ist sie im Kammer-Vorstand tätig.

 

Als Nachfolgerin von Franz Greipl, der auch ihr Mentor war und knapp 25 Jahre das Vizepräsidentenamt ausübte, hat sie sich inzwischen gut in das vielfältige Aufgabenfeld eingearbeitet. Neben den bisherigen Organ-Verpflichtungen (Vollversammlung und Vorstandssitzung) kommen jetzt vor allem die regelmäßigen Präsidiumssitzungen dazu. Das Präsidium, dem neben dem Präsidenten die fünf Vizepräsidenten angehören, werden alle wichtigen Aufgaben der Handwerkskammer vorbereitet und abgeklärt und Vertretungen abgesprochen. „So vertrat ich bisher die Kammer bei verschiedenen Empfängen, Betriebsbesichtigungen, nahm Mitarbeiterehrungen vor, war bei Betriebsjubiläen und Freisprechungsfeiern offizielle Vertreterin der Kammer. Wichtig ist mir auch den Kontakt über unsere Kammer hinaus zu halten. Die regelmäßigen Treffen der Arbeitnehmervizepräsidenten auf Landes- und Bundesebene bieten einen guten Erfahrungsaustausch und zudem kann ich dann meine Kenntnisse auch in der Kommission Handwerk des Bundesverbandes einbringen“, erklärt die engagierte Frau, die dieses Pensum nur mit Unterstützung ihrer Familie und ihrer Eltern leisten kann und sich dabei auch auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Kammerverwaltung verlassen kann.

 

Als eine besondere Herausforderung sieht Kathrin Zellner die gemeinsame Arbeit zwischen Kolping und den DGB-Kollegen auf Arbeitnehmerseite. Deshalb finden vor allen Vollversammlungen der Handwerkskammer abendliche Vorbesprechungen statt, in der alle Tagesordnungspunkte erörtert und Positionen festgelegt werden. Damit ist die Arbeitnehmerseite, so Zellner, in der Regel besser auf die Organsitzungen vorbereitet, als die Arbeitgeber. Ein besonderes Anliegen dabei ist es, dass die Stellvertreter an diesen Vorbereitungssitzungen teilnehmen, damit diese stets in die Arbeit eingebunden sind. Darüber hinaus organisieren die beiden Vizepräsidenten jährlich eine zweitägige Klausurtagung, bei der aktuelle handwerkspolitische Themen auf der Tagesordnung stehen. Sowohl bei den Vorbereitungen, wie auch bei den Klausurtagungen sind die verbandlichen Vertreter von Kolping und DGB dabei, sodass der Verband über die aktuelle Arbeit in der Handwerkskammer informiert ist und gleichzeitig Kolping und DGB auch ihre Themen den Vertretern nahebringen können.

 

Positiv sieht die Kammervertreterin ihr Wirken im Passauer Diözesanvorstand, dem sie seit 2010 angehört. Damit fließen handwerkliche Belange auch in den Verband ein, bemerkt die Handwerksvertreterin und hebt auch ihre örtliche Verwurzelung in der Kolpingsfamilie Freyung hervor.

 

„Eines meiner persönlichen Ziele ist, das Handwerk als Fundament unserer Wirtschaft zu präsentieren und für die qualifizierte Ausbildung im Handwerk zu werben“ und verweist dabei auf einen kürzlich durchgeführten Aktionstag in einem Kindergarten. Dort wurde den Kindern das Friseur-Handwerk nahegebracht und die Kinder konnten sich an Übungsköpfen und an künstlichen Fingernägeln beweisen. Auch ein KFZ-Betrieb wurde für diese Aktion gewonnen.

 

Im Moment bereitet Kathrin Zellner die für Juni 2019 anstehende Handwerkskammerwahl vor, um gemeinsam mit dem DGB wieder eine starke Arbeitnehmerliste aufzustellen.

Verfasser: HB

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Adventskranzsegnung im Kolpinghaus 

Adventskranz ein Zeichen der Hoffnung

 

Die Kolpingsfamilie lud am Freitagabend zur Adventskranzsegnung ein Der zweite Vorsitzende, Günter Gsödl, begrüßte die Anwesenden, die sich im Kolpinghaus eingefunden hatten. Pater Nelson gestaltete sodann eine kleine Andacht. Er stellte dabei fest, dass der Adventskranz ein Zeichen der Hoffnung sei. „Es genügt nicht, sich selber Hoffnung zu machen, es braucht einen Grund. Der Grund ist Weihnachten und die Geburt Christi, auf die wir warten.“ Gemeinsam mit den Anwesenden wurden Adventslieder gesungen und Gebete gesprochen, sodann segnete der Geistliche die mitgebrachten Adventskränze.

Verfasser: Wenninger

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Erfolgreiche Weiterbildung zum Betriebswirt 

Kolping-Akademie verleiht Wirtschaftsdiplome

 

Mit dem „Fernlehrgang zum Praktischen Betriebswirt (KA)“ hat die Kolping-Akademie unter der Trägerschaft des Kolping-Bildungswerkes im Bistum Passau eine wertvolle Lücke im Weiterbildungs-Angebot geschlossen. Zum achten Mal in Folge verlieh die Kolping-Akademie in diesem Jahr an die erfolgreichen Absolventinnen das Wirtschaftsdiplom.

 

Bildungswerk-Vorstand Harald Binder konnte den Kursteilnehmern, die als Berufstätige die mutige Entscheidung getroffen haben, sich neben Beruf und Familie erfolgreich weiterzubilden. Mit der heutigen Aushändigung der Zeugnisse beginne ein neuer Lebensabschnitt und er hoffe sehr, dass sich die in die duale Weiterbildung investierte Zeit auch lohnend auf die weitere berufliche Entwicklung auswirke.

 

Die Leiterin der Kolping-Akademie, Diana Königseder, verwies auf anstrengende 18 Monate intensives Studium in den Bereichen Betriebswirtschaftslehrer, Rechnungswesen, Personalwesen, Unternehmensführung und Wirtschaftsrecht sowie Steuerrecht. Ebenso stand auf dem Lehrplan das Fach Volkswirtschaftslehre, in dem alle Teilnehmer eine spezifische Facharbeit anfertigen mussten. In ihrem weiteren Kursrückblick stellte sie die einzelnen Teilnehmer vor und untermalte ihre Ausführungen mit Anekdoten aus dem Kursverlauf und wagte mit einem Business-Horoskop für jede Absolventin einen Blick in die Zukunft. Abschließend dankte die Akademie-Leiterin den Teilnehmerinnen für ihr Durchhaltevermögen und wünschte ihnen beim Karriereleiter-Aufstieg die nötige Balance zwischen Zielstrebigkeit und Menschlichkeit.

 

Als Lehrgangssprecherin hob Katrin Hastetter die Leistung hervor, sich trotz privater und beruflicher Verpflichtungen auf das Studium einzulassen, eineinhalb Jahre präsent zu sein und im Selbststudium zu lernen. Sie dankte dabei auch den Familien der Absolventinnen, die durch ihre Unterstützung den Erfolg erst möglich gemacht haben. Lehrgangsbeste wurden Katrin Hastetter aus Beutelsbach mit der Gesamtnote 1,5 (Arbeitgeber: Bischöfliches Ordinariat) sowie Natalie Fesl aus Hauzenberg mit der Note 1,7 (Arbeitgeber: Firma Eterna). Die beste Facharbeit in Volkswirtschaftslehre mit einer glatten 1,0 verfasste Elena Maria Kellinghaus aus Neufahrn in Niederbayern zum Thema „Technischer Fortschritt – Wirtschaftswachstum und Beschäftigung“.

 

Der Vorsitzende des Bildungsbeirates, Gerhard Alfranseder, würdigte die Leistungen der Absolventinnen und der Kolping-Akademie, die nicht nur fachliches Wissen, sondern auch Persönlichkeitsbildung vermittle. Ein besonderes Dankeschön richtete er an die Dozenten der Kolping-Akademie für ihren unermüdlichen Einsatz.

 

Positiv vermerkte in einem Grußwort Parl. Staatssekretär a. D. Dr. Klaus Rose, dass in diesem Lehrgang nur weibliche Teilnehmerinnen bis zum Abschluss durchhielten und zollte ihnen Respekt für die Disziplin, die sie neben Beruf und Familie aufbrachten, um diese Weiterbildung so erfolgreich abzuschließen. Musikalisch umrahmt wurde die Feierlichkeit von Michael Handwerker mit seiner Sologeige.

Verfasser: HB

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Spielwarenbasar der Kolpingjugend 

Großer Ansturm herrschte am Samstagnachmittag im Pfarrzentrum St. Johannes beim Spielwarenbasar der Kolpingjugend Landau. Die Augen der anwesenden Kinder leuchteten beim Anblick der vielen, auf den Tischen aufgestapelten Spiele, Puzzle, Bücher, Puppen, Fahrzeuge usw. und auch die Eltern bzw. Großeltern hatten ihre Freude daran; konnten sie doch guterhaltene Spielwaren zu Schnäppchenpreisen erstehen. Mit selbstgebackenen Kuchen und Torten zum dortigen Verzehr bzw. zum Mitnehmen hatten die Jugendlichen auch für das leibliche Wohl der Einkäufer gesorgt.

Bereits am Freitagnachmittag war die Kolpingjugend gefordert die Waren anzunehmen und die rund 1800 Artikel nach verschiedenen Kategorien auf den Tischen anzuordnen Nachdem am Abend wieder alle "Restwaren" bzw. die Verkaufserlöse an die Verkäufer zurückgegeben waren, konnte die fleißige Truppe sich über einen schönen Betrag für ihre Gruppenkasse freuen. Damit aber auch anderen eine Freude bereitet werden kann, entschieden sich die Jugendlichen auch dieses Jahr für die Geschenkeaktion von "Donum Vita" Spiele zu spenden. Silvia Gradwohl freute sich die Spielr entgegenzunehmen, damit kann sie wieder einige Kinder glücklich machen, deren Eltern sich keine Weihnachtsgeschenke leisten können.

Verfasser: Wenninger

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Im Jubiläumsjahr gab es lustige Spiele bei der Kolpinggruppe Junge Familie 

Schlag den Star als Vorlage für einen Spielenachmittag – Bildung und Spaß im Kolpinghaus

Osterhofen (kök) Vor 25 Jahren wurde die die Gruppe „Junge Familie“ innerhalb der Kolpingsfamilie Osterhofen als eigenständiger Familienkreis gegründet. Im Jubiläumsjahr 2018 gibt es zahlreiche Veranstaltungen mit Besonderheiten. So wurde am vergangenen Sonntag erstmals ein Spiel mit dem Titel „Schlag den Star“ gespielt. Hierbei kam es auch zu einem kleinen Fotorückblick mit „Dalli-Klick“.

Die Familien Kröninger, Koller und Köhlnberger hatten das Treffen am Sonntag im Jungendanbau des Kolpinghauses vorbereitet. Zunächst gab es Kaffee und Kuchen, bevor zwei Gruppen eingeteilt wurden. Spielleiter Kurt Köhlnberger erläuterte das Spielsystem in dem es beim 1. Spiel um einen Punkt ging und die Spannung von Spiel zu Spiel mit einem weiteren Punkt gesteigert wurde. So konnte jede Mannschaft im Endspurt noch eine beachtliche Punktzahl erreichen und den „Goldschatz in der Truhe“ (Pralinen und Schokotaler) gewinnen. Das erste Spiel für „Schlag den Star“ basierte auf eine Sammlung von Buchstaben, indem einzelne Buchstaben das ganze Jubiläumsjahr 2018 bei Veranstaltungen ausgegeben bzw. versteckt wurden. Die Sache war manchmal so lustig, dass die Treffen somit um einiges bereichert wurden. Im Kultlokal „Zum Haber“ suchten sogar der Wirt, Frater Stephan, die Bedienung und einige Gäste den Zettel auf dem ein „K“ stand. Beim „Kegeln“ war der Zettel  (Buchstabe N) im Außenbereich in einem Futterhäuschen und bei der Radtour wurde der Buchstabe nicht erkannt, da die Gastgeberin diesen als Markierung für den Familiennamen auf dem Tortenboden zuordnete. So dauerte es manchmal lange, aber alle Zettel mit den Beschriftungen wurden doch noch gefunden. Jetzt kam es darauf an, wer von den Gruppenmitgliedern die zusammengesetzten Buchstaben als Lösungswort als erster erkannte. Dies war gar nicht so einfach, denn die Buchstaben, die zwei Wörter ergaben, wurden in einer „Geheimsprache“ dargestellt. Jeder Buchstabe ist in Wirklichkeit um einen Buchstaben vor dem Alphabet zu ersetzen. Nach einer guten Minute hatte eine Teilnehmerin die richtige Lösung parat. Sherlock Holmes hätte an diesem Rätsel sicherlich seine Freude gehabt. Weiter ging es mit dem Spiel „Seltene Tiere“ erkennen, „Mühle mit neun Stühlen“, „Schussern“, „Prominente an ihren Augen erkennen“, „Kartenhäuschen auf Zeit bauen“, „Die schiefe Kegelbahn“, „Hauptstädte in Europa auf einer Landkarte mit einem Stift markieren“, „Filmmusik-Rätsel“, „Großmutter, Wolf und Jäger“ (Knobelspiel), „Am laufenden Band“, „Janga“ (Holzturm umbauen, ohne umzuwerfen) und „Lieder gurgeln und erkennen“ sowie mit Dalli-Klick über Veranstaltungen der vergangenen 25 Jahre. Dies war eine besonders interessante Sache, da die Gruppe so viel Schönes erlebt hat. Da waren Bilder vom ersten Familienwochenende in Windberg, vom Zeltlager an der Donau, von Radtouren, der Waldweihnacht im Stadtwald und der Nikolausfeier bis hin zum „Männer kochen für Frauen“, ein Tierpark Besuch in Nürnberg und mit dem 10-jährigen Jubiläum in Österreich in der Berghütte in Weißenbach/Tirol zu sehen. Alle Fotos wurden schnell erraten, aber die Bilder wurden noch lange bestaunt, da so viel Interessantes von Früher zu sehen war. Falsche Antworten waren auch darunter und so ging der Punkt an die Gegnermannschaft. Die Siegermannschaft freute sich nach der letzten Spielrunde bei der Preisverleihung über die „Schatztruhe“. Der Gemeinschaftssinn ist aber im Vordergrund und so wurden die süßen Sachen gerecht unter beiden Mannschaften aufgeteilt. Ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr ist ein ausgiebiger Frühstücksbrunch im Kolpingsaal am Sonntag, den 30 Dezember. Jede Familie nimmt seine Sachen selbst mit und eine große „Frühstückstafel“ wird dann im Kolpingsaal aufgebaut. Neben den Erwachsenen sind alle Familienmitglieder (Kinder mit Freund/- Freundin, Enkelkinder usw.) eingeladen. Ein Jubiläumsfoto ist außerdem für dieses besondere Treffen eingeplant, bei dem auch Fotoalben mitgenommen werden und weitere Bilder per Beamer an die Wand projiziert werden.       

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Erstmals eine Frau an der Spitze des deutschen Kolpingwerkes 

MdB Ursula Groden-Kranich neue Bundesvorsitzende – 370 Delegierte tagten in Köln

 

52 Jahre nach dem Beschluss der damaligen Bundesversammlung auch weibliche Mitglieder in die Gemeinschaft von Kolping aufzunehmen ist jetzt erstmals eine Frau als Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland gewählt worden. 370 Delegierte aus den 27 Diözesanverbänden wählten die 53-jährige Bundestagsabgeordnete aus Mainz an die Spitze des 240.000 Mitglieder umfassenden Sozialverbandes. Die neue Bundesvorsitzende löst Thomas Dörflinger ab, das Kolpingwerk führte und von Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg mit dem internationalen Kolping-Ehrenzeichen gewürdigt wurde. Außerdem wurde aus Anlass seines Ausscheidens ein Buch mit 27 beispielhaften Projekten aus den Kolpingsfamilien herausgegeben. Aus dem Bistum Passau ist darin die Kolpingsfamilie Osterhofen mit ihrer Familienarbeit und der Aktivitäten des diözesanen Familienreferenten Kurt Köhlnberger enthalten.

 

Der Diözesanverband Passau war mit Diözesanvorsitzenden Gerhard Alfranseder und Diözesanpräses Peter Meister an der Spitze im Kölner Gürzenich vertreten. Weitere Delegierte waren Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder und die Diözesanvorstandsmitglieder Katrin Langbauer, Rudi Krause und Roland Kronawitter. Diese historische Versammlungsstätte hat auch für das Kolpingwerk insoweit eine Bedeutung, weil am 06. Mai 1849 als Kolping die Kolumbaschule für sein weltweites Kolpingwerk gründete, am selben Tag Karl-Marx im überfüllten Gürzenich sprach. Inhaltlich beschäftigte sich die Bundesversammlung mit dem Zukunftsprozess „Kolping-Upgrade“, der 2022 mit einem großen Kolpingtag in Köln abgeschlossen werden soll. Außerdem wurde ein neues Corporate Design beschlossen, das künftig für alle 2.400 Kolpingsfamilien, sowie Kolpinghäuser, Bildungsunternehmen und Familienferienstätten gelten soll. Die gemeinsame Wort-Bild-Marke soll ein einheitliches Erkennungszeichen auch nach außen sein. Außerdem wurde eine Resolution zur Europawahl unter dem Motto „Europa braucht eine Stimme“ verabschiedet. Im letzten Rechenschaftsbericht von Thomas Dörflinger konnte er diese erfreuliche Entwicklung des Kolpingwerkes aufzeigen. Auch die finanzielle Situation ist aufgrund der 2006 gegründeten Gemeinschaftsstiftung positiv.

 

Im Mittelpunkt der weiteren Ehrungen stand wiederum eine Frau und eine Institution. Mit großem Applaus wurde der früheren Landtagsabgeordneten Barbara Stamm das Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland verliehen. Barbara Stamm ist seit über 40 Jahren Kolpingmitglied und hat sich in verschiedene Weise als soziales Gewissen immer wieder in den Verband eingebracht und sich insbesondere in ihrem Diözesanverband Würzburg engagiert. Zum siebten Mal wurde seit 2010 die höchste Auszeichnung im Kolpingwerk Deutschland, die Adolph-Kolping-Plakette verliehen. Diese Auszeichnung erhalten Persönlichkeiten und Organisationen, die sich nachhaltig für das Gedankentum Adolph Kolpings einsetzen. In diesem Jahr wurde dem Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) diese Auszeichnung überreicht. Mit der Ehrung würdigt man das Handwerk als die „Wirtschaft von nebenan“. 5,4 Mio. Beschäftigten und knapp 400.000 Auszubildenden erwirtschaften in rund einer Million Handwerkbetrieben 530 Milliarden Umsatz. Das Handwerk verbindet Innovation und Tradition. Nachdem das Kolpingwerk als ehemaliger Gesellenverein aus dem Handwerk erwachsen ist, gibt es heute noch eine lebendige Verbindung, die auch durch die Mitwirkung der Arbeitnehmer in den Kammergremien deutlich wird. ZDH-Präsident Hans-Peter Wollseifer nahm die Auszeichnung in der Kölner Minoritenkirche mit großer Freude entgegen. Der Präsident betonte, dass ZDH und Kolping wesentliche Werte und Anliegen teilen und auch ganz im Sinne des Leitbildes von Kolping, „Verantwortlich leben – solidarisch Handeln“ in die Gesellschaft hineinwirken. Abschließend erklärte Wolfseifer: „Gerne engagieren wir uns auch künftig gemeinsam mit dem Kolpingwerk für gerechte Lösungen, die dem Gemeinwohl dienen. Das ist unser Selbstverständnis vom ehrbaren Handwerk, das Werte schafft und Werte lebt.

Verfasser: HB

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Erfolgreiche Bilanz und gute Aussichten bei der Kolpingjugend 

Diözesankonferenz tagte in Burghausen – gelungene Jugendbegegnung

 

Optimistisch und engagiert arbeiteten die Delegierten der Herbst-Diözesankonferenz der Kolpingjugend im Bistum Passau für eine gute Zukunft in der Jugendherberge Burghausen. Eingangs hatte Diözesanpräses Peter Meister die Leitungsverantwortlichen aus den Kolpingsfamilien aufgefordert sich vielfältig in das Leben in der Pfarrgemeinde einzubringen.

 

Für die verbandliche Kommunikation und Werbung wurde ein Konzept mit Newsletter und neuer Internetseite beschlossen. Eine Arbeitsgruppe soll bis zur nächsten Diözesankonferenz ein Konzept für die praktische Umsetzung erarbeiten.

 

In die Jahresplanung 2019 integriert die Kolpingjugend wieder eine sehr hochwertige Gruppenleiterausbildung. Die traditionelle Pfingstfreizeit findet in der zweiten Pfingstwoche statt. Im Mittelpunkt des Angebots für 9- bis 13-Jährige steht das Thema „Superhelden“. Weitere diözesane Angebote und regionale Aktivitäten runden das Angebot für 2019 ab. Zusätzlich wird sich die Kolpingjugend auch wieder an den Veranstaltungen des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und des Bischöflichen Jugendamtes beteiligen. BDKJ-Diözesanpräses und Jugendpfarrer Wolfgang de Jong dankte der Kolpingjugend für ihre Arbeit und informierte ausführlich über verschiedene Angebote wie die Nacht der Lichter, die traditionelle Jugend-Wallfahrt und die 2019 stattfindende 72-Stunden-Aktion.

 

Außerdem installierte die Diözesankonferenz einen Wahlausschuss für die Neuwahl der Diözesanleitung der Kolpingjugend im März 2019.

 

Zum Thema „Missbrauch von Kindern und Jugendlichen“ informierten Jugendpfarrer de Jong und Jugendreferent Klaus Herrndobler über die Verpflichtung für Gruppenverantwortliche, bei der Bistumsverwaltung ein sog. „erweitertes Führungszeugnis“ zur Einsichtnahme vorzulegen.

 

Rückblick auf erfolgreiche deutsch-uruguayische Jugendbegegnung

 

Mit einer Bilderschau begann der Rückblick auf die Uruguay-Jugendbegegnung Ende September und das bundesweite Kolping-Jugendevent „Sternenklar 2018“ in Frankfurt/Main. Die zwölfköpfige Gastgruppe aus dem Partnerland Uruguay erkundete im 33. Jahr der Partnerschaft verschiedenste Orte im Bistum Passau. Es standen Begegnungen und Gespräche mit den Kolpingsfamilien in Gern, Burghausen, Heiligkreuz, Osterhofen und Landau auf dem Programm. Besondere Verdienste erwarb sich die Kolpingsfamilie Marktl mit Vorsitzendem Manuel Sprüderer bei der Organisation. Ein Highlight war der Besuch des Berufsbildungszentrums der Kolpingsfamilie Regen. Dort konnten die uruguayischen Jugendlichen verschiedene Berufsfelder erkunden und sich vom pädagogischen Konzept des Hauses überzeugen.

 

Tief beeindruckt zeigten die Gäste sich beim Köln-Ausflug am Grab des Verbandsgründers Adolph Kolping in der Kölner Minoritenkirche. Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg und Lateinamerika-Referent Peter Schwab empfingen die Uruguayos anschließend in der Kölner Zentrale und machten sie mit dem weltweiten Kolpingwerk vertraut. Als sehr bereichernd empfanden sie auch den Aufenthalt bei Gastfamilien in Altötting, Gern, Heiligkreuz, Marktl, Neuötting und Vilshofen. Weiterer Höhepunkt war die Teilnahme am Bundesjugendevent „Sternenklar“ in Frankfurt, wo sie mit weiteren 70 Teilnehmern aus dem Bistum Passau interessante Workshops, gute Begegnungen und eine mitreißende Atmosphäre erlebten.

 

Zum Abschluss der Diözesankonferenz sprach Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder den Dank an alle Leitungsverantwortlichen in der Kolpingjugend aus und bat auch weiterhin so engagiert mitzuarbeiten. Besonders lobte er das Jugendbegegnungsteam um Klaus Herrndobler, die mit der 16-tätgigen Jugendbegegnung zum Verständnis unserer Partnerschaftsarbeit beigetragen haben. Er dankte dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, da über das Jugendhaus Düsseldorf gemäß Bundesjugendplan einen Großteil der Kosten finanzierte. Ebenso ging sein Dank an den Katholischen Fond in München, der einen Teil der Flugkosten übernahm. „Ohne diese beiden Zuschussgeber wäre eine Uruguay-Jugendbegegnung so nicht zu stemmen und unsere Partnerschaft um ein wichtiges Element ärmer“, so der Diözesanvorsitzende.

Verfasser: HB

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Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind. 

Männerwochenende des Kolping-Bildungswerkes im Kloster Neustift

 

Zu einem speziellen religiösen Männerwochenende lud das Kolping-Bildungswerk in das Kloster Neustift (bei Ortenburg) unter der Leitung von Martin Rasch (Burgkirchen/Alz), der lange Zeit als Führungskraft in einem internationalen Konzern tätig war, ein. Intensiv haben sich die Teilnehmer mit dem Thema „Dankbarkeit“ auseinandergesetzt. Eingangs wurde ein Blick auf die Erfahrungen in der Kindheit der Teilnehmer geworfen. Da kamen manche schönen Erinnerungen zum Vorschein: das erste Fahrrad, die Eisenbahn zu Weihnachten, aber auch ganz einfache, schöne Geschenke. Mit diesen Kindheitserinnerungen kam Freude auf und die Dankbarkeit war zu spüren.

 

In einem weiteren Schritt wurde darauf geschaut, was es leichtmacht bzw. braucht, dankbar zu sein. Ganz entscheidend ist aufmerksam im Hier und Jetzt zu sein. Die Welt ist so reich an Gelegenheiten sich zu freuen und dankbar zu sein. Es braucht nur etwas Aufmerksamkeit! Als besonders hilfreich stellte der Referent Rituale am Morgen und Abend dar. Beginne ich den Morgen mit einem Gebet, so wird mein Bewusstsein gestärkt, dass mir ein neuer Tag geschenkt wird. Nachrichten und Mails können da gerne warten und sind später dran. Am Abend, so Martin Rasch, kann es helfen, dankbar auf den Tag zu schauen und zwei oder drei Punkte festzuhalten, die Freude gemacht haben oder überraschend waren. Rituale und Gewohnheiten helfen die Dankbarkeit als Haltung und Einstellung einzuüben.

 

Der Frage wurde nachgegangen, wo es Schwierigkeiten mit Dankbarkeit gibt. Es wurde festgestellt, dass reine Höflichkeit oder „verzweckte“ Geschenke keine Dankbarkeit auslösen. Besonders schwierig ist es auch, wenn Dankbarkeit mit Abhängigkeiten verknüpft wird.

 

Wie kann man in schwierigen Situationen wie Ärger oder Frust dankbar sein? Mit einem Filmausschnitt von Br. David Steindl-Rast wurde dieser Frage nachgegangen und sein Impuls aufgegriffen: „stopp – look – go“. Dies bedeutet, so der Referent: innehalten, was passiert da gerade, was kann mich dieser gegebene Augenblick gerade lehren, was kann ich daraus lernen? Br. David drückt es so aus: „Dankbarkeit ist die Tapferkeit des Herzens sich der Gelegenheit zu stellen, die ein gegebener Augenblick bietet.“. Abgerundet wurde das Thema mit einem Blick in die Bibel. Es gibt unzählig viele Stellen zum Danken, ganz besonders bei den Psalmen, so der Referent. Auch hier gab es interessante Erkenntnisse und manche Neuentdeckung. Jeder Tag ist neu geschenkt, ist ein neuer Anfang, den Gott mit uns macht. Mit dieser Haltung und Einstellung der Dankbarkeit und Offenheit entsteht eine enge Bindung zwischen dem Geber und Empfänger, zwischen Gott und den Menschen.

 

Die Freude und Dankbarkeit war im Laufe des Wochenendes bei den Teilnehmern deutlich spürbar. Zum Gelingen des Wochenendes hat die große Gastfreundlichkeit und der gute Geist der Benediktinerinnen im Kloster Neustift wesentlich beigetragen.

 

Ein dankbarer Teilnehmerkreis ist am Sonntag erfüllt und reich an neuen Erfahrungen und Eindrücken zufrieden nach Hause gefahren. Für das Jahr 2019 plant das Kolping-Bildungswerk wieder im Kloster Neustift ein Wochenende, bei dem es um Aufbruch und Veränderung gehen wird.

Verfasser: HB

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Altkleider- und Altpapiersammlung der Kolpingsfamilie 

Bei angenehmen Temperaturen machten sich rund 40 Helfer und Helferinnen der Kolpingsfamilie Landau am Samstagvormittag, dieses Mal vom Volksfestplatz aus, auf um die von der Bevölkerung zahlreich bereitgestellten Papierbündel und Kleidersäcke einzusammeln. Straße für Straße im Stadtgebiet Landau und in den Ortschaften Fichtheim, Wolfsdorf, Möding und Thalham wurde mit den von der Stadt Landau und den Firmen Froschauer, Kühbeck, Leeb und Prebeck zur Verfügung gestellten Fahrzeugen abgefahren und die aufgelesenen Waren zur Sammelstelle gebracht. Hier wurde das Sammelgut in den bereitgestellten Container bzw. Lastwagen umgeladen. Auch die Kolpingsfamilien Pilsting und Wallersdorf brachten ihr Sammelgut zur Verladestation in Landau und so waren am Ende der Sammlung sowohl der Altpapiercontainer als auch der Lastwagen für die Altkleider bis oben gefüllt.

Verfasser: Wenninger

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Naturjuwelen an der freifließenden Donau 

Freifließende faszinierende Donau im Foto- und Videovortrag nähergebracht

Vortrag mit Prädikat „Besonders Wertvoll“– Einblicke in eine phantastische Tier- und Pflanzenwelt

Osterhofen (kök) Ein Glücksgriff war die Veranstaltung der Kolpingsfamilie (KF) Ostehrofen am vergangenen Dienstag im Kolpinghaus als der Hobbyfotograph Josef Baumgartner aus Hofkirchen seinen Vortrag „Natur an der freifließenden Donau“ im Kolpingsaal Osterhofen präsentierte. Einzigartige Naturaufnahmen mittels Fotoausrüstung konnten die Besucher des Vortrages bestaunen. Unsere Heimat, die Donau, ist in unmittelbarer Nähe ein wahres Naturjuwel, das vielen bedrohten Tier- und Pflanzenarten einen kleinen Platz zum Überleben bietet. Von der Isarmündung bis Vilshofen und darüber hinaus erlebten die Zuhörer ein wirkliches Naturspektakel, denn auch die Luftaufnahmen gaben einen ungewohnten Anblick und ein überaus imposantes Farbenspiel frei. „Aus der Vogelperspektive“ und vom Versteck  eines Tarnzeltes aus, ergaben sich für Josef Baumgartner  Fotos von größter Qualität, Intensität und Glücksmomenten, die kaum zu beschreiben sind.

Franz Stern, der 2. Vorsitzende der KF begrüßte im Namen des Veranstalters und der Mitorganisation der Katholischen Erwachsenenbildung Deggendorf die Zuhörer zu einem interessanten Vortrag, den die Besucher bestimmt noch lange in Erinnerung behalten werden. Herr Baumgartner erläuterte eingangs wie er zu seinem Hobby der Photographie gekommen ist. Dies begann mit 14 Jahren mit dem Fischen an der Donau sowie mit dem beobachten und fotografieren von Vögeln. Die Fotomotive wurden anschließend in den letzten 20 Jahren erweitert auf andere Tierarten und auch auf Pflanzen. Das Filmen mit einer speziellen Kamera eröffnete ihm einen phantastischen Zugang zu einer völlig anderen „Welt“ mit gigantischen Perspektiven und Annäherungsmöglichkeiten, ohne die Tiere in ihrem Bereich zu stören. Herr Baumgartner, der in Hofkirchen wohnt und in Sattling bei Winzer arbeitet, ist vor allem am Wochenende in den frühen Morgenstunden unterwegs um tolle Aufnahmen machen zu können. Er begann seinen Vortrag mit dem „Frühlingserwachen“ an der Donau, untermalt mit Vogelstimmen, so dass dies ein echt „lebendiger“ Abend wurde. Einen Buntspecht zu fotografieren ist eher möglich, als ein Blaukelchen vor die Linse zu bekommen. Geduld ist allemal erforderlich, aber auch eine sehr gute Fotoausrüstung. Die Nahaufnahmen nahmen die Besucher in den Bann. Im März ist die Zug- und Balzzeit der Gänse und Enten. Löffelente, Gänsesäger, Grünschenkler (Durchzügler) und Kolbenente waren ebenso auf den Bildern zu sehen wie skandinavische Arten wie Krick-, Pfeif- und Spießente, die in sehr kalten Wintern sich hier her an die Donau zurückziehen, um diese Jahreszeit leichter überleben zu können. Auch von der Pflanzenwelt wurden wunderbare Aufnahmen gezeigt, so wie von der Sumpfdotterblume, Küchenschelle, Schlüsselblume und vom Blaustern. Die Wichtigkeit der Altwässer wurde hervorgehoben und die Fließgeschwindigkeit der Donau, die den bedrohten Tierarten ein Überleben ermöglicht. Die Kiesbänke würden bei zu langsamem Wasserverlauf versanden oder mit Schlamm überdeckt werden, so Baumgartner. Ein dramatischer Rückgang der Wiesenbrüter wurde angesprochen. So gab es im Jahr 1980 noch 90 Paare vom Brachvogel und heuer sind es nur noch ca. 5 bis 8 Paare hier bei uns. Auch die Feldlerche, Rotschenkel, Uferschnepfe und der Kiebitz sind stark gefährdet. Die intensive Landwirtschaft und teils ein „Urlaubsverhalten“ mit freilaufenden Hunden fordern ihren Tribut. Von der Mühlhamer Schleife bis zur Donaubrücke und Nahe Arbing ist die Donau zum Naherholungsgebiet geworden, das viele Menschen aus dem weiten Umkreis ebenfalls anzieht. „Die Ringelnatter und der Laubfrosch“ lautet das nächste Kapitel des Vortrages. Beeindruckende Filmaufnahmen über eine Ringelnatter, die aus dem Ei schlüpfte, ließen das Herz der Gäste höher schlagen. Der lebendige Vortag hatte auch den „fliegenden Edelstein“, den Eisvogel, im Blick. Weiter ging es mit einem Sonnenaufgang im Sommer an der Donau, wenn um 5 Uhr morgens der Frühnebel durchdrungen wird. Zu den Sommerimpressionen gehörte aus das Johanniskraut und Distelfalter waren zu sehen. Ein Frauenschuh bei Gewitterstimmung, Vögel im Schilf und die Tierwelt im Auwald zeugen von einer einzigartigen Vielfalt. Mit dabei war der Sumpfrohrsänger, Drosselrohrsänger, Schlagschwirl, die Rohrammer, Zwergdommel und in unserer Gegend auch das Blaukelchen, das in Mitteleuropa schon selten geworden ist. Steinmarder, Fuchs, Waldohreulen und ein Jungkuckuck waren schwer vor die Linse zu bekommen, während die Beutelmeise, Gartenrotschwanz, Gelbspötter und zahlreiche Libellen öfter vom Tarnzelt aus zu beobachten waren. Ein weiteres spannenden Kapitel war „Im Tal der Echsen und Schlangen“ in der Nähe von Obernzell (Jochenstein) mit der Äskulap- und Schlingnatter sowie der Mauer- und Smaragdeidechse. Nachts an der Donau ist es auch schön und Leben rührt sich hier auch allerhand. Die Nachtfalter haben hier ihr aktives Leben. Künstlerische Fotos von den Donauhangwäldern und eine „Glückssträhne“ der Fotografie ließen die Spannung des Abends näherkommen. Rohrweihe, Flussregenpfeiffer und das kleine Sumpfhuhn, das nur noch sehr selben vorkommt, wurden gezeigt. Die Herbst- und Winterzeit stand den anderen Jahreszeiten keineswegs nach. Ein phantastisches Farbenspiel war in den Isarauen zu sehen und im Winter das Treibeis sowie Reif an Sträuchern und Bäumen. An der Donau zwischen Straubing und Vilshofen ist das Leben noch im und am Fluss. Hier fließt Bayerns großer Strom frei, ohne Staustufen und Kanalwände. Auwälder voller Leben säumen seine Ufer, davon konnten sich die Zuhörer überzeugen. Einer der Teilnehmer meinte, dieser Vortrag gehöre unbedingt in den Lehrplan der Schulen mit aufgenommen, denn wenn ich was kenne und lieben lerne, dann schätze ich auch diese einzigartige Natur und ich setzte mich für den Erhalt dieses Lebensraumes ein. Mit einem langanhaltenden Applaus endete nach einer Diskussion der überaus beeindruckende und faszinierende Vortragsabend.      

 

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Einkehrwochenende Auf den Spuren des Bruder Konrad 

Kolpingsfamilie beschäftigte sich mit dem Volksheiligen beim Einkehrwochenende.

Traditionell immer am Wochenende vor den Herbstferien steht im Programm der Kolpingsfamilie Landau ein religiöses Einkehrwochenende. Die knapp 30 Teilnehmer in der Altersspanne vom Grundschulkind bis zum Senior, sowie Pfarrvikar Nelson Parakkadath, machten sich am späten Freitagnachmittag auf zum Bildungshaus Hermannsberg. Das Haus auf einer Anhöhe am Ortsrand vom Wiesent gelegen, strahlt schon aufgrund seiner idyllischen Alleinlage Ruhe aus, so dass es einem leicht fällt etwas abzuschalten und in sich zu gehen.

Kolpingmitglied Maria Gsödl, welche sich federführend um die inhaltliche Durchführung der Einkehrtage angenommen hatte, freute sich bei der Begrüßung besonders, dass das von ihr gewählte Thema „Bruder Konrad“ auch in gewisser Weise eine Verbindung zur Unterkunft herstellte. Das Haus Hermannsberg gehört nämlich zur KJF (Katholische Jugendfürsorge) Werkstätten gemeinnützige GmbH und ist an die Bruder Konrad Werkstätte in Mitterfels angeschlossen. 

Nach dem Zimmerbezug und einer Stärkung beim Abendessen führte die Referentin unter Bezugnahme auf den heuer jährenden 200. Geburts- bzw. Tauftag von Bruder Konrad in das Thema ein. Sie lud ein sich in diesem Zusammenhang an die eigene Taufe zu erinnern und die Zeichen der Taufe zu überdenken. Symbolisch wurden die Gesprächsergebnisse in einem Bodenbild dargestellt.

Auch wenn der heilige Bruder Konrad den Teilnehmern allen ein Begriff war und so manch einer sich schon einmal etwas näher mit dessen Person beschäftigt hatte, empfanden die meisten den am nächsten Morgen vorgeführten Film als hilfreich, um sich dessen Lebensweg noch einmal in Erinnerung zu rufen.

Sodann waren die Teilnehmer aufgerufen sich mit Bruder Konrad quasi „auf den Weg zu machen“. Im Haus waren Stationen vorbereitet, die Ortsnamen trugen, die im Leben des Bruder Konrad sehr wichtig waren. Durch einen Laufzettel erfuhren die Teilnehmer jeweils die Bedeutung des Ortes für Bruder Konrad und zugleich einen Impuls um sich zu Themen wie z.B. „Woher komme ich?“, „Wachsen im Glauben“ oder „Im Gebet verbunden“ Gedanken zu machen. Den Höhepunkt des Wochenendes bildete ein Gottesdienst am Spätnachmittag, welchen Pater Nelson zelebrierte und bei dem die Anwesenden bereits bei der Vorbereitung und auch während der Feier aktiv als Lektoren und Chor mitwirkten.

Aber auch das freundschaftliche Miteinander kam nicht zu kurz, sei es bei einer abendlichen Talk-Runde mithilfe von Impulskarten oder beim anschließenden gemütlichen Beisammensein bei lustigen Brettspielen und entspannten Gesprächen.

Am Sonntagvormittag rundeten Kreistänze aus verschiedenen Ländern das Wochenende ab, bevor in einer Abschlussrunde noch ein  Feedback an das Leitungsteam gegeben wurde.

Beim Abschied waren sich alle einig, dass man ein schönes, entspanntes Wochenende verbracht hatte, bei dem man sich durch die Auseinandersetzung mit dem Volksheiligen Bruder Konrad auch wieder einmal intensiv mit dem eigenen Glauben beschäftigt hatte.

Verfasser: Wenninger

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Kolpingprojekte im Partnerland Uruguay vorgestellt 

Uruguay ein kleines Land mit vielen Facetten wird vom Kolpingwerk unterstützt

Land und Leute in Uruguay im Vortrag näher gebracht – 33 Jahre Partnerschaft des Kolpingwerkes

Osterhofen (kök) Wer könnte einen besseren Überblick über die Situation in Uruguay geben, als der Diözesanvorsitzende des Kolpingwerkes in der Diözese Passau Gerhard Alfranseder aus Martkl am Inn? Die Zuhörer im Kolpinghaus Osterhofen waren am Dienstagabend begeistert vom Vortrag über Land und Leute in Uruguay und den durchgeführten Projekten, die vom Kolpingwerk Diözesanverband  (DV) Passau mit unterstützt werden. Über drei Jahrzehnte besteht schon eine Freundschaft zwischen dem kleinen Land in Südamerika und der kleinen Diözese Passau. Einzigartig ist nicht nur der Jugendaustausch und die gegenseitigen Besuche, sondern, dass der Sohn des Diözesanvorsitzenden mit einer sehr engagierten Uruguayerin verheiratet ist.

Uruguay hat etwa 3,4 Millionen Einwohner und das Land ist ungefähr halb so groß wie Deutschland erzählte eingangs Alfranseder. Man braucht ca. 24 Stunden bis man zu diesem Land kommen kann, das auch demokratisch in einem Präsidialsystem regiert wird. Es gibt dort etwa 80 % Katholiken auf dem Papier, wobei leider nur 2 % in der Kirche aktiv sind. Gerade deshalb ist auch die Arbeit des Kolpingwerkes von Bedeutung, denn mit sozialen und caritativen sowie arbeitsvorbereitenden Projekten fördert der Verband aus Deutschland bzw. aus Passau besonders jugendbezogene Maßnahmen. Sinn dazu ist auch, die Landflucht zu stoppen, denn die Wohnungsnot führt in der Hauptstadt Montevideo oft zu riesigen Problemen und ringsum breiten sich Slums aus. Aber auch hier versucht das Kolpingwerk ein Stück weit zu helfen, indem Kindertagesstätten errichtet, unterhalten und unterstützt werden. Es gibt mittlerweile 35 Kolpingsfamilien (KF) in Uruguay, die teilweise sehr junge Vorstandschaften haben und die Probleme der Jugend dort kennen. So werden beispielsweise auch Sozialarbeiter finanziert, die bei Drogenproblemen helfen können. Mit einfachen Mitteln wird auch ein „Tag des Kindes“ organisiert. Mit einfachsten Mitteln werden hier sehr viele positive Entwicklungen in die Wege geleitet. Aus einem alten Schwimmbad entstand ein Pfarrzentrum, in Montevideo wurden Jugendwohnmöglichkeiten für Studenten geschaffen und die KF haben eine holprige dürre Wiese in einen Fußballplatz in einem kleinen Dorf umgewandelt. Weitere Projekte der KF sind verschiedenster Art wie etwa die Schaffung von Trimm-Dich-Geräten an Schulen, der Anbau von Kräutern, die zum Verkauf bzw. zur Vermarktung dient, die Ausbildung in Handwerksberufen sowie in technischen Berufen. Eine KF nennt sich „Migrantes“ und kümmert sich um Migranten in der Millionenstadt Montevideo. Mit Spenden aus dem DV Passau  wurden auch Brennöfen angeschafft, damit eine Töpferei als Hilfe zur Selbsthilfe arbeiten kann. Überhaupt sind die geförderten Projekte mit viel Segen begleitet und so wurden viele Projekte nun auch von der Regierung unterstützt, die auch erkannte, wie wichtig die Bildung aus Ausbildung ist. Mit vielen Bildern untermalte der Referent den Abend. Es wurden auch die wirtschaftlichen Aktivitäten des Landes sowie die Aktionen auf der Tourismusbranche vorgestellt. Der Austausch des Handels mit China führt allerdings nicht immer in die richtige Richtung. Bio-Rindfleisch für T-Shirts und Billigramsch, Weizen und Reis für Cola und Roller, denn Autos können sich die wenigsten in Uruguay leisten. Typisch für Uruguay sind die Gauchos, die Rinderzucht betreiben und auf einer Hacienda wohnen,  Mate-Tee trinken und ein „Asado“ (Rindfleisch vom Holzkohlengrill) essen. Immer wieder hob Alfranseder, die Genügsamkeit, Fröhlichkeit und Herzlichkeit der Bevölkerung hervor. In den letzten Jahrzehnten wurde aus dem Entwicklungsland Uruguay mittlerweile ein „Schwellenland“. Alle fünf Jahre wird das Land von Kolpingfreunden aus Passau besucht, um den Fortgang der geförderten Maßnahmen anzuschauen. Dies empfinden die KF in Uruguay überhaupt nicht als Kontrolle (soll es auch nicht vordergründig sein), sondern sie freuen sich die umgesetzten Projekte präsentieren zu können. Jährlich spenden die KF in Diözese Passau ca. 20.000 Euro für das Partnerland in Uruguay. Mit einem Dank des 2. Vorstandes der KF Osterhofen, Franz Stern, an den Referenten endete der sehr informative Abend, der auch im Namen des Katholischen Erwachsenenbildungswerkes Deggendorf organisiert wurde.     

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Theater-Herbst bei Kolping 

Die Theater-Tradition ist in den Kolpingsfamilien vielfach fest verankert. Viele Kolpingsfamilien führen gerade in den Herbst-Monaten ihre Theaterstücke auf.

 

Wieder in die Tradition des Theater-spielens hat sich die Kolpingsfamilie Vilshofen vor einigen Jahren eingereiht. Ihre Besonderheit ist, dass sie jeweils ein selbstgeschriebenes Stück aufführen. Autor und Regisseur ist Gemeindereferent Andreas Kindermann. Mit „FAST. Ein deutsches Volksstück“ geben die Vilshofener Kolpingmitglieder ihrem Publikum wieder viel Stoff zum Nachdenken, aber auch Anlass das Leben neu zu sehen und Selbstbewusstsein neu zu definieren. Auch der Aldersbacher Pfarrer Sebastian Wild, ehemals Präses der Kolpingsfamilie Vilshofen schlüpft wieder in eine Theaterrolle. Dieses Mal tut er als böser Geist Mephisto das Gegenteil, was ihm sonst als Seelsorger das Hauptanliegen ist. Premiere ist am 26. Oktober um 20:00 Uhr. Der Diözesanverband bietet dazu ein eigenes Programm unter dem Begriff „Kulturtage in Vilshofen“ an.

 

Auf eine lange Theater-Tradition kann die Kolpingsfamilie Gern zurückblicken. Sie hat am 19. Oktober mit dem Stück „Tango zum Leichenschmaus“ Premiere.

 

Der Kolpingsaal wird sich wieder füllen, da ist sich die Kolpingsfamilie Pfarrkirchen sicher, wenn sie wieder ihr diesjähriges Theaterstück „Ja verreck, der Maibaum is weg“ aufführt. Premiere ist am Freitag, 09. November im Kolpinghaus Pfarrkirchen.

 

Die Plakate zu den einzelnen Theaterstücken mit den jeweiligen Aufführungsterminen sind als Bilddatei zu finden.

Verfasser: HB

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Kolping-Weiterbildungstag in Berlin 

Anlässlich der Auftaktveranstaltung zum 7. Deutschen Weiterbildungstag am 25.09.2018 im Haus der Kulturen der Welt, weist der Verband der Kolpingbildungsunternehmen Deutschland e.V. auf die besondere Bedeutung und die tragenden Rollen der allgemeinen und beruflichen Weiterbildung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hin.

Die Kolping-Bildungsunternehmen verstehen Bildung sowie berufliche und soziale Teilhabe als Basis einer funktionierenden Demokratie in einer sich permanent verändernden Welt.

 

Die Kolping-Bildungsunternehmen engagieren sich mit rund 6.000 hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an über 200 Standorten in Deutschland und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.

 

Der Verband der Kolpingbildungsunternehmen Deutschland e.V. ist Mitveranstalter des Deutschen Weiterbildungstags, der von einem breiten Bündnis namhafter Akteure der Weiterbildungsbranche getragen wird.

Verfasser: Kolping-Mainfranken

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Arbeit und menschliche Würde in der heutigen Welt untrennbar verbunden 

Der Verband der Kolping-Bildungsunternehmen Deutschland e.V. hatte in Kooperation mit dem Kolpingwerk Deutschland und dem der Verband der Kolpinghäuser zu einem Parlamentarischen Abend zum Thema „Sozialer Arbeitsmarkt – damit Integration gelingt“ eingeladen. Der Vorsitzende des Verbandes der Kolping-Bildungsunternehmen, Werner Sondermann konnte in der Parlamentarischen Gesellschaft, die schon zum zweiten Mal einen perfekten Rahmen bot - erfreulich viele Abgeordnete der Bundestagsfraktionen der CDU/CSU, der SPD, der FDP und des Bündnis 90/Die Grünen sowie weitere Gäste und Verantwortliche aus den einladenden Organisationen begrüßen.

 

Schirmherr der Veranstaltung war der Sprecher der Arbeitnehmer in der CDU/CSU Fraktion Uwe Schummer MdB, der in seinem Grußwort die Bedeutung der Arbeit für eine gelungene Integration in die Gemeinschaft und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben betonte. „Der Staat ist in der Pflicht dafür Sorge zu tragen, dass geeignete Maßnahmen und ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, damit die gewollte Inklusion realisiert und gelebt werden kann“ so Schummer.

 

Für den kurzfristig erkrankten Prof. Dr. Stefan Sell hatte spontan der Abgeordnete Peter Weiß, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU Bundestagsfraktion die Aufgabe übernommen, die gesetzlichen Vorhaben zum geplanten Sozialen Arbeitsmarkt zu erläutern. Er betonte insbesondere, dass eine Integration von Langzeitarbeitslosen – deren Zahl in den letzten Jahren nicht in dem gewünschten Maß gesunken ist – nur gelingen kann, wenn ein qualifiziertes Coaching durch erfahrene Bildungsunternehmen organisiert wird und dafür auch die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt werden. „Nur mit Eingliederungszuschüssen an potentielle Arbeitgeber geht es nicht“ sagte Weiß. Darüber hinaus hält er auch die Schaffung von Inklusionsfirmen für Langzeitarbeitslose mit hohem Förderbedarf für zwingend notwendig.

 

Dem an der Augsburger Universität lehrende Prof. Dr. Thomas Schwartz fiel es zu, die  theologische und philosophische Dimension von Arbeit in der heutigen Welt zu erläutern. „Heute wird Arbeit als eine der zentralen Dimensionen fu?r ein gelingendes und wu?rdevolles Leben angesehen“ stellte Schwartz zunächst fest um dann auf die Veränderungen in der Bewertung im Laufe der Geschichte einzugehen. In seinem Fazit erklärt Schwarz, dass die Schaffung eines geeigneten Instrumentes zur Integration von Langzeitarbeitslosen aus theologischer und philosophischer Sicht sowie aus dem Postulat des Grundgesetzes heraus eine zwingende Pflicht des Staates ist. „Sozialer Arbeitsmarkt meint: daran zu arbeiten, dass Langzeitarbeitslose wieder in die Lage versetzt werden, in ihrer Existenz Sinn und Wu?rde zu finden“ so Schwartz.

 

Die anschließende interessante Talkrunde mit etlichen Gästebeiträgen drohte aufgrund der spannenden Diskussion den Zeitplan zu sprengen. Aber dann konnte doch noch der Übergang zum „Programmpunkt Speis und Trank“ gefunden und der weitere Abend bei intensiven Gesprächen genossen werden. „Sehr gelungen“ war ein häufig gehörter Kommentar von vielen der etwa fünfzig Gäste des Abends.

Verfasser: Axel Möller, Kolping-Bildungsunternehmen Deutschl.

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Neue Kegelspiele sorgten für Spaß und Spannung - Jungkolping wird zweiter 

Jungkolping verliert im Duell denkbar knapp mit einem Spiel Unterschied –Wettkämpfe „Alle Neune“

Osterhofen (kök) Die „Kegel-Olympiade“ der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen wird seit einigen Jahren sehr gut angenommen. Knapp 30 Teilnehmer wetteiferten auf zwei Kegelbahnen im Landgasthof Weber am Dienstagabend um Punkte. Das  Spielsystem „Tore schießen“, „Schlag den Star“ und „Fuchsjagd“ war schon geläufig, aber es kamen zwei neu erfundene Spielvariationen hinzu. Diese Kegelspiele lauteten „Würfelglück und Taktik“ sowie „Eins bis Neun“. Für jeden Olympischen Ring (Kontinent) wurde ein Spiel ausgetragen. Die Erwachsenen der Familienkreise gewannen gegen Jungkolping am Ende knapp mit 3:2 und sangen dann „So sehen Sieger aus“. 

Vierzehn Jungkolpingleute hatten zunächst große Mühe gegen die „alten Hasen“ mitzuhalten, denn sie verloren die ersten beiden Spielpartien eindeutig, aber im Laufe des Abends wurde es immer spannender. Die nächsten beiden Spielearten gewann Jungkolping und so musste die Entscheidung des Tagessieges beim letzten Spiel „ausgekegelt“ werden. Kurt Köhlnberger, der Bildungsbeauftragte der KF erläuterte Spiel für Spiel. Der Anfang lautete „Würfelglück und Taktik“. Dabei standen zwei Gegner gleichzeitig auf den Kegelbahnen und versuchten so viel wie möglich an Kegeln zu treffen. Der runde Würfel zeigte zu Beginn jedoch an, mit welcher Zahl die Anzahl der um geschobenen Kegel zu multiplizieren war. Ein Handicap gab es allerdings bei der Zahl Sechs, denn wenn dann auch noch sechs Kegel getroffen wurden, so wurde die Gesamtzahl (also 36) als Minuspunkte gewertet. So war es bis zu Schluss spannend und lustig, wenn wieder ein solches Ergebnis erzielt wurde. „Das Spiel eins bis neun“ war schnell erklärt. Zuerst musste nur ein Kegel getroffen werden, dann zwei usw.  Welches Team am schnellsten alle neun nacheinander „erledigt“ hatte, gewann diesen Durchgang. Beim „Schlag den Star“ und „Tore schießen“ gewann Jungkolping, so dass es nun im Gesamtstand 2:2 hieß. Jeder Spieler bzw. jede Spielerin hatte bei diesen Spielen ebenfalls einen festen Partner auf der Gegenseite und beide gingen gleichzeitig mit den Kugeln in die vollen. Beim Spiel „Schlag den Star“ war beim 1. Spiel ein Punkt zu erreichen, beim zweiten Paarduell ging es um zwei Punkte usw. bis das letzte Spiel schließlich die Entscheidung brachte und die Gesamtpunktezahl 60 überschritt. Da aber beim letzten Spiel (15 Punkte) mehrmals beide Gruppen die gleiche Anzahl an Kegeln zu verzeichnen hatten, war hier die Dramaturgie von höchstem Unterhaltungswert und es gab viel zu Lachen. Beim „Tore schießen“ kam es darauf an, welche Gruppe zuerst alle neun Kegel abräumte, denn dann durfte ein Ball in das Tor der anderen Mannschaft mit Kreide gemalt werden. Gewonnen hatte die Mannschaft, welche zuerst fünf Tore erzielte. Da es manchmal vorkam, dass beide Mannschaften gleichzeitig abräumten und jede Gruppe ein Tor erhielt, war es auch hier sehr spannend. Nachdem sich Jungkolping hier in Topform präsentierte  und erfolgreich mit 5:4 gewann, musste das letzte Spiel „Fuchsjagd“ entscheiden. Die Aufholjagd von Jungkolping wurde an diesem Abend leider nicht belohnt und so gewannen die Familienkreismitglieder mit Unterstützung von Präses Christian Altmannsdorfer diesen Wettkampf als die Kegelzahl 40 als „Fuchs“ genau erreicht wurde und der „Wolf“ in Abstand gehalten werden konnte.  Eigentlich gab es nur „Sieger“, denn gefallen hat es allen, ob jung oder alt und eine Neuauflage im nächsten Jahr ist fest eingeplant. Wer weiß, vielleicht lassen sich die Teilnehmer wieder neue Spielideen für einen lustigen Kegelabend einfallen.  

Verfasser: K

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Kolpingsfamilie Osterhofen sammelt alte Handys 

Beitrag zu mehr Gerechtigkeit und Umweltschutz

Kolpingsfamilie Osterhofen ruft zu Handyspenden auf – Eine Sammelstelle in der Bücherei

Gebrauchte Handys spenden und Gutes tun! Das Kolpingwerk Deutschland unterstützt als Kooperationspartner die Handyspendenaktion von missio Aachen und missio München und ruft zum Mitmachen auf. „Damit können wir die Situation der Menschen im Kongo verbessern und einen Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen leisten“, so die Verantwortlichen des Kolpingwerkes. In den Handys beziehungsweise Smartphones sind wertvolle Erze und Metalle verbaut - Rohstoffe, die oft unter menschenunwürdigen Bedingungen im Kongo abgebaut werden. Die Menschen, die diese Stoffe

aus dem Boden holen, sind oft schlimmster Gewalt ausgesetzt. Viele Menschen sind deshalb auf der

Flucht oder versuchen zu fliehen. Im Osten des afrikanischen Landes Kongo kämpfen bewaffnete Milizen

um Bodenschätze. Durch den illegalen Verkauf von Erzen, wie Coltan, finanzieren sie ihren Krieg.

In diesem Gebiet findet man außerdem eine der letzten freilebenden Gorillas in den Bergwäldern. Viele

Wildhüter mussten schon sterben, weil ein brutaler Raubbau durch Waldrodung und Waldbrand hervorgerufen wird und Mord an der Tagesordnung ist. Die grausamen Kämpfe des Bürgerkrieges haben

demnach etwas mit unseren Handys zu tun: Coltan sorgt dafür, dass unsere Handys nicht überhitzen.

Handys werden recycelt

Die gespendeten Handys werden recycelt, um die wertvollen Rohstoffe zu gewinnen. Ein Anteil des Erlöses

geht zu gleichen Teilen an missio und das Kolpingwerk Deutschland. Das Kolpingwerk Deutschland unterstützt mit seinem Anteil die Bewusstseinsbildung für die Bekämpfung von Fluchtursachen; missio finanziert mit seinem Anteil Hilfsprojekte im Kongo. Die Schumacher, von Pidoll GbR in Köln ist der rechtliche Träger und Betreiber des Handy-Rücknahmesystems Mobile-Box. Sie führt die Handysammlung durch, bereitet geeignete Geräte für den Wiederverkauf auf und sorgt für das fachgerechte Recycling der Rohstoffe. Fast jeder hat ein oder mehrere Handys zuhause, die nicht mehr benutzt werden. In Deutschland gibt es schätzungsweise 124 Millionen nicht mehr gebrauchte Handys. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, diese Handys zu spenden und damit etwas Gutes zu tun. Alle SIM- und Speicherkarten sollen aus dem Handy vor der Abgabe entfernt werden. Die Handys können inklusive Akku und Rückschale in die

Aktionstüte oder in die Sammelbox gegeben werden. Die Kolpingsfamilie Osterhofen beteiligt sich an der Handyspendenaktion und hat mehrere Annahmestellen in der Herzogstadt eingerichtet. Wer an einer Verlosung von Sachpreisen teilnehmen möchte, kann auch seine Adresse auf der Sammeltüte angeben. Nicht mehr gebrauchte, auch defekte Handys können abgegeben werden bei: Stadtbücherei Osterhofen, Kolpinghaus, Pirkl Handyreparatur, Elektro Thierfelder und die Firma Nachrainer Telekommunikation. Nähere Informationen im Internet sind unter www.kolping.de/handyaktion zu finden. Ansprechpartner der

Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen ist der Initiator vor Ort, Franz Stern (zweiter Vorsitzender der KF). „Die

Aktion läuft ungefähr ein Jahr lang“, so Franz Stern, der sich auch für die Organisation der Altkleidercontainer am Kolpinghaus und in den Baderwiesen eingesetzt hat. Auch in Zeiten vor der Einführung der Recyclinghöfe hat die KF Osterhofen schon Aluminium gesammelt, denn die Rohstoffe sind

viel zu schade für die Tonne und gehören unbedingt in den Kreislauf des Recyclings. Mit der Handyaktion

knüpft die KF nahtlos in die „Schöpfungsverantwortung“ an. Jeder kann ein Teil dazu beitragen, dass die Welt ein stückweit gerechter wird und die Umwelt geschont wird. Für die KF ist „Umweltschutz“ nicht nur ein Wort. So wie im Sinne Adolph Kolpings, dem Gründervater des Kolpingwerkes: „Die Tat ziert die Frau, beziehungsweise den Mann“.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Deutsch-uruguayische Freundschaft gestärkt 

12 Jugendliche aus Uruguay zu Besuch im Bistum Passau

 

Seite 1985 ist der Diözesanverband Passau Partnerland des Kolpingwerkes in Uruguay. Regelmäßig finden Jugendbegegnungen statt. Mitte September konnte Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder 12 uruguayische Jugendlich zu einem 16-tägigen Aufenthalt begrüßen. Ein vielseitiges Begegnungsprogramm wurde den Jugendlichen geboten. Ausgehend von ihrem Quartier, dem Jugendhaus Dornach, fanden Begegnungen mit den Kolpingsfamilien Gern, Burghausen, Heiligkreuz, Landau, Regen und Osterhofen statt. Auch die Dreiflüssestadt Passau stand auf dem Programm und Dompropst Msgr. Dr. Michael Bär erläuterte den Gästen den Passauer Bistumsdom. Große Freude bereitete den Jugendlichen ein kurzer Besuch in Köln am Grab Adolph Kolpings in der Minoritenkirche und ein Gespräch mit dem Lateinamerika-Referenten Peter Schwab. Danach ging es nach Frankfurt, wo die Uruguayos mit über 70 Teilnehmern aus dem Diözesanverband am Event „Sternenklar“ teilnahmen. Nach der Rückkehr aus Frankfurt waren noch zwei Tage bei Gasteltern in Kolpingsfamilien angesagt, bevor Diözesanpräses Peter Meister die Gäste bei einem Gottesdienst mit anschließender Feier verabschiedete.

Verfasser: HB

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Kaffee- und Kuchenverkauf während des verkaufsoffenen Sonntags 

"Die Qual der Wahl“

Kolpingsfamilie konnte sich über zahlreiche Besucher am Kaffee- und Kuchenstand freuen

 

Buchstäblich das Wasser konnte einem im Mund zusammenlaufen, wenn man dem Kaffee- und Kuchenstand der Kolpingsfamilie im Hof des Autohauses Vollmann einen Besuch abstattete. Etwas mehr als 30 süße Köstlichkeiten standen in der Kühltheke zur Auswahl bereit und so hatte mancher die Qual der Wahl. Zahlreiche Besucher hatten den Weg in die Straubinger Straße gefunden um sich die von den Kolpingfrauen und auch -männern gebackenen Torten und Kuchen schmecken zu lassen und eine Tasse Kaffee dazu zu genießen.  Wieder andere hatten gleich ein Behältnis für die Leckerein dabei oder ließen sich die süßen Köstlichkeiten für den Nachmittagskaffee zu Hause einpacken. Das Standteam hatte alle Hände voll zu tun um dem Ansturm gerecht zu werden, freute sich aber sehr darüber, dass der Kaffee- und Kuchenstand so gut von der Bevölkerung angenommen wurde.

Verfasser: Wenninger

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Diözesanpräses übernimmt "Papst-Pfarrei" 

Peter Meister neuer Pfarrer vom Pfarrverband Marktl-Stammham

 

Nach dem „Kaiser-Reich“ folgt nun ein „Meister“. Mit dieser Anspielung begrüßte Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder Diözesanpräses Peter Meister in seiner neuen Pfarrei im Pfarrverband Marktl-Stammham. Gleichzeitig freute er sich, dass er mit Genehmigung des Bischofs auch weiterhin Kolping-Diözesanpräses bleibt. In einem feierlichen Gottesdienst übertrug Dekan Heribert Schauer, selbst Präses der Kolpingsfamilie Neuötting, im Auftrag des Bischofs dem Diözesanpräses seine erste fest verliehene Pfarrei. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und zahlreicher Kolpingsfamilien empfing Pfarrgemeinderatsvorsitzender Alfred Kleiner (selbst Kolpingmitglied) in Vertretung aller kirchlichen Gremien den neuen Pfarrer mit den Worten „Die ersten Begegnungen haben gezeigt, wir passen zusammen. Die Menschen in Marktl und Stammham freuen sich auf Sie.“

 

Sein Treueversprechen legte Pfarrer Meister vor Dekan Schauer und den Mitzelebranten, den Kolping-Diözesanpräsides Karl-Dieter Schmidt (Regensburg) und Jens Johanni (Würzburg), sowie seinem Vorgänger, dem langjährigen Diözesanpräses Josef Kaiser und den beiden Kolping-Präsides Adi Fritscher (Ehrenpräses KF Heiligkreuz) und Bernhard Saliter (Präses KF Arnstorf) ab. In seiner Ansprache gab der Dekan dem neuen Pfarrer mit auf den Weg: „Im Dienen sollst du groß sein“. Er dankte Pfarrer Josef Kaiser für seine langjährige pastorale erfolgreiche Arbeit und schloss seine Ausführungen mit dem Zitat Adolph Kolpings „Wer den Menschen gewinnen will, muss sein Herz zum Pfand geben“.

 

Bürgermeister Hubert Gschwendtner überbrachte die Grüße der politischen Gemeinden. Nach dem Gottesdienst konnten die Gläubigen dem neuen Pfarrer persönlich ihre Glückwünsche aussprechen. Neben KF-Vorsitzendem Manuel Sprüderer und zahlreichen Mitgliedern der KF Marktl überbrachten auch Kolping-Abordnungen von Heiligkreuz, Burghausen, Burgkirchen, Neuötting, Arnstorf, Sandbach, Landau und Regen ihre Glückwünsche. Pfarrer Peter Meister bedankte sich bei allen Gläubigen für die herzliche Aufnahme. Es sei ihm eine große Freude und Ehre hier in Marktl seelsorgerisch zu wirken und dankte insbesondere den beiden Ruhestands-Geistlichen Josef Kaiser und Adi Fritscher, dass sie ihn auch künftig unterstützen und vertreten werden, wenn er als Diözesanpräses unterwegs ist, wie beispielsweise nächste Woche, wo er mit über 80 Jugendlichen am Bundesjugendevent „Sternenklar“ in Frankfurt teilnimmt.

Verfasser: HB

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Kolpingjugend aus Uruguay zu Besuch bei Kolpingsfamilie Landau 

Aus Fremden wurden Freunde

Lateinamerikanischer Rhythmus und bayerische Polka

Kolpingjugend aus Uruguay zu Besuch bei Kolpingsfamilie Landau

Wie bereits vor einigen Jahren, befindet sich auch heuer wieder eine Gruppe aus Uruguay im Rahmen des Kolpingjugendaustausches in der Diözese Passau. In diesem Zusammenhang besuchten die Jugendlichen, die seit Freitag letzte Woche im Jugendhaus in Dornach verweilen und von dort aus verschiedene Unternehmungen starten, die Kolpingsfamilie Landau.

Es herrschte auf beiden Seiten eine gewisse Anspannung, wie der Mittwochabend den verlaufen werde, schließlich konnte die Verständigung nur in Spanisch oder mit Dolmetscher erfolgen. Dass dies aber kein Problem darstellte, war allen schnell klar.

Das erste Eis wurde bereits beim Abendessen gebrochen, wo den Gästen als typisches bayerisches Essen Schweinebraten mit Knödel, Kraut und verschiedenen Salaten serviert wurde. In einer kurzen Vorstellungsrunde verschaffte man sich gegenseitig einen Überblick über die einzelnen Anwesenden und in den anschließenden Power-Point-Präsentationen wurde über die jeweilige Kolpingarbeit informiert.

Danach holten die uruguayischen Gäste Gitarre und Liederbuch hervor und luden zum gemeinsamen Singen ein. Dies gestaltete sich für die Landauer etwas schwierig, weil die Texte in Spanisch geschrieben waren, aber spätestens beim „Guantanamera“, war man zumindest beim Refrain textsicher und die Stimmung bestens. Auch die zwei Jugendlichen, die einen uruguayischen Tanz aufführten ernteten viel Beifall für ihre Darbietung.

Sodann waren die Bayern wieder an der Reihe. Maria Gsödl lud zu bayerischen Tänzen ein, wobei man sich darauf verständigte, dass die Tanzpaare jeweils aus einem Landauer Kolpingmitglied und einem Gast gebildet werden sollten. Hier hieß es dann latenamerikanischer Rhythmus trifft auf Polkaschritt. Schnell hatten die Beteiligten die Schrittfolge heraus und auch wenn nicht alles perfekt war, der Spaß dabei war allen anzumerken.

 So verging der Abend im Flug und beim Abschied waren sich alle einig, dass innerhalb weniger Stunden aus Fremden Freunde geworden waren. Diese neu entstandene Freundschaft können die Jugendlichen nun am Wochenende beim Kolpingjugendevent „Sternenklar“ in Frankfurt noch weiter vertiefen.

Verfasser: Wenninger

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Kirchentreppe rechtzeitig zum Schulstart fertig 

Großes Engagement von zwei Kolping-Mitgliedern

 

Damit das Geländer für die Aufgangstreppe zur Kirche, Kindergarten und Grundschule in der Pfarrei Sandbach planmäßig fertig wurde, haben sich die beiden Kolpingmitglieder Michael Weinberger und Karl-Heinz Sperlein (beides ehemalige Vorsitzende der Kolpingsfamilie Sandbach) mächtig ins Zeug gelegt und aktiv dazu beigetragen, dass die Arbeiten rechtzeitig fertig wurden. Für die zahlreichen Nutzer, insbesondere ältere Menschen und Kinder, bedeutet die bauliche Veränderung mehr Sicherheit. Auch Pfarrgemeinderatsvorsitzende Susanne Niederhofer, selbst Kolpingmitglied, freute sich über dieses Engagement und der neue Aufgang wird jetzt zusammen mit dem Erntedankfest am 07. Oktober entsprechend gefeiert.

Verfasser: HB

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Kinderwarenbasar in der Stadhalle Landau 

Allerlei Gebrauchtes rund ums Kind wechselte Besitzer - Kinderwarenbasar der Kolpingsfamilie war wieder Besuchermagnet

 

Bevor um 9 Uhr die Tore geöffnet wurden, warteten bereits viele Schnäppchenjäger am Samstagmorgen vor der Stadthalle, um sich mit Gebrauchtem rund ums Kind für die kommende Herbst-/Wintersaison einzudecken.

Bereits zum 48. Mal richtete die Kolpingsfamilie den Kinderwarenbasar in der Bergstadt aus. Angefangen von Kleidung bis hin zu Hochstühlen, Buggys und Autositzen wurde nach dem Second-Hand-Prinzip vieles zum günstigen Preis angeboten, wonach die rund 250 Käufer Ausschau hielten.

Die 8.400 Artikel umfassende Angebotspalette ließ sicherlich keine Wünsche offen. Zur Freude der Kinder wechselten auch sperrige Spielwaren, wie Kaufladen und Werkbank, ihre jungen Besitzer. Halbjährlich und somit saisonberücksichtigt bereitet die Kolpingsfamilie den Weg zum günstigen Einkauf gebrauchter, gut erhaltener Waren für Kinder.

Organisatorin Maria Wenninger freute sich über einen reibungslosen Verlauf und sprach den 35 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern einen großen Dank aus.

Verfasser: Wenninger M.

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Ein Pionier der Jugendsozialarbeit ist von uns gegangen 

Herbert Köck hatte als Leiter das Kolping-Berufsbildungszentrum Regen aufgebaut

 

Im Alter von 91 Jahren ist der profilierte Berufsschullehrer Herbert Köck von Gott heim gerufen worden. Herbert Köck gehörte zu den Stützen der Kolpingsfamilie Regen. Mit dem inzwischen verstorbenen Altbürgermeister Alois Reitbauer als Vorsitzender und Heimleiter Georg Weikl baute er kontinuierlich seit 1954 die berufsbezogene Jugendsozialarbeit der Kolpingsfamilie Regen auf. Begonnen hatte alles 1954 mit dem Grundlehrgang Metall in der Kolpingstraße. 1969 startete unter der nebenberuflichen Leitung von Herbert Köck der von der Bundesagentur für Arbeit genehmigte Förderlehrgang. 1977 konnte dann das neue Berufsbildungszentrum in der Osserstraße mit den Berufsfeldern Metall, Holz, Bau und Farbe eröffnet werden. Später kamen dann noch die Berufsfelder Gartenbau, Ernährung und zuletzt Logistik hinzu.

 

Als hauptberuflicher Berufsschullehrer lag ihm die schulische Bildung der jungen Menschen besonders am Herzen. Deshalb war es sein großes Anliegen eine eigene Sonderberufsschule in Regen zu schaffen. 1989 wurde die Adolph-Kolping-Berufsschule vom Kultusministerium genehmigt, deren Schulträgerschaft 1993 das Kolping-Bildungswerk im Bistum übernommen hatte.

 

1994 übergab Herbert Köck die Einrichtungsleitung an Norbert Loibl.

 

Wie KF-Vorsitzender Karl-Heinz Barth in seiner Trauerrede herausstellte, prägte Herbert Köck über vier Jahrzehnte die berufsbezogene Jugendsozialarbeit. Knapp 4.000 jungen Leuten vermittelte Herbert Köck Halt und Orientierung und half ihnen in der beruflichen Ausbildung Fuß zu fassen und bildete die Jugendlichen zum „tüchtigen“ Handwerker aus. Auch in seinem Ruhestand nahm er regen Anteil am Leben des Kolping-Berufsbildungszentrums und war ein gern gesehener Gesprächspartner für die Ausbildungsmeister. Für seine Verdienste um Kolping wurde er Ehrenmitglied der Kolpingsfamilie Regen und vom Diözesanverband mit der diözesanen Ehrennadel ausgezeichnet. Mit Herbert Köck verlieren wir einen Pionier des gelebten Christentums, einen echten Kolpinger, der das Wirken des seligen Adolph Kolpings beispielhaft in Regen fortführte.

Verfasser: HB

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Mit dem Radl Pilgern von Kloster zu Kloster 

Eine besondere Radltour erlebten kürzlich Teilnehmer einer Veranstaltung des Kolping-Bildungswerkes. Unter dem Motto: „Gemeinschaft und Glaube“ machten sich 12 mutige Radler unter der Leitung von Sabine Greineder und Luis Blank (beide KF Vilshofen) auf eine Tour durch Oberösterreich, die es in sich hatte. Start und wieder Ziel war bei strahlendem Sonnenschein das Chorherrenstift der Augustiner in Reichersberg. Nach einem ersten Kennenlernen, einer Vesper mit den Mönchen und einer Nacht im Kloster konnte die Tour beginnen, Nach dem Früh-Gottesdienst, ging es auf die vollbepackten Räder. Tagesziel war das Mutterhaus der Franziskanerinnen in Vöcklabruck. Es galt, 60 km zu strampeln und dabei noch die Herausforderung, den Hausruck (etwa 800 Höhenmeter) zu überqueren. Mensch und Maschine waren hier durchaus gefordert. Die Radler wurden dafür belohnt mit einer spannenden Streckenführung und einer immer wieder herrlichen Aussicht. Müde, aber zutiefst zufrieden wurde das Ziel in Vöcklabruck von allen erreicht. Wiederum kam der geistliche Teil nicht zu kurz. Eine Vesper und am nächsten Tag Gottesdienst mit den Schwestern gab neue Kraft um auch die nächste Etappe zu meistern. Das Stift St. Florian (bei Linz) war das Ziel. Auf dem Römerradweg entlang der Traun durch wunderbare Landschaften wurden so richtig „Kilometer gemacht“. Dies war auch notwendig um die 90 km an einem Tag zu schaffen. Alle Radler kamen heil und glücklich in St. Florian an. Abendessen, und ein Besuch der wunderschönen Stiftskirche beschlossen den Tag. Am nächsten Morgen erlebten die Teilnehmer eine spannende und höchst interessante Führung durch das Stift. Alle waren sehr beeindruckt wie geschichtsträchtig und riesig dieses Kloster ist, das von den Augustiner-Chorherren geleitet wird. Danach ging es wieder auf die Fahrräder, um die nächste Etappe zu bewältigen. Sie führte von St. Florian in das 25 km entfernte Linz. Von hier ging es mit dem Zug nach Schärding und von da noch einmal auf eine Strecke von 20 Kilometer zurück zum Ausgangspunkt, das Kloster Reichersberg. Alle Teilnehmer habe die doch herausfordernde Streck bewältigt, wenn auch die eine oder andere Panne auftrat und manch mächtige Steigung zu bewältigen war. Die beiden Leiter dieser Kolping-Kloster-Radltour, Sabine Greineder und Luis Blank, waren umsichtige und erfahrene Führer und für die unglaublich schöne Streckenführung verantwortlich. Eine sehr gelungene Mischung aus Sport, Gebet und Besinnung, wunderbaren Landschaften und eine tolle Gemeinschaft lassen diese Tage unvergesslich werden.

Verfasser: Gerhard Alfranseder

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