Kolping Nachrichten

Grandiose Bergtour vom Sanften zum Wilden Kaiser und Kolpingzitate im Rucksack 

Wanderung „Von Hütte zu Hütte“ war sehr anspruchsvoll

Osterhofen (kök)  Das Kolping-Bildungswerk Passau veranstaltete vom 5.bis 7. August eine Dreitagestour im Naturschutzgebiet „Kaisergebirge“ in Österreich. Kurt Köhlnberger (Osterhofen), als ehrenamtlicher Bildungsreferent im Kolpingwerk Diözesanverband Passau, führte 27 Teilnehmer aus Garham, Kirchberg im Wald, Wegscheid, Landau/Isar, Regen, Neuötting, Deggendorf, Marktl/Inn, Arnstorf, Bozen und Osterhofen auf die „Naunspitze“, auf die „Pyramidenspitze“ und auf das „Stripsenjoch“. Höhepunkte waren neben der gemeinsamen Wanderung in der herrlichen Landschaft in Österreich die Hüttenabende, die Beobachtung von Gämsen und der Abstieg zur Griesneralm wo am Wegesrand verschiedene künstlerische Holzdarstellungen zu bewundern waren. An ausgesuchten markanten Punkten nahm der „Leiter“ Kurt Köhlnberger nachdenkliche, lustige und interessante Lebensgeschichten und Kolpingzitate unter die Lupe. Eine zweite Gruppe wurde von Peter Weigl (ebenfalls) Osterhofen betreut.

Treffpunkt und Ausgangspunkt der Wanderung war die Ortschaft Ebbs in Tirol. Kurt Köhlnberger hatte zur Begrüßung einen lustigen Text über das Wort „Ebbs“ mitgebracht. Zur Einführung erläuterte er das Konzept der Wanderung, die im Sinne Adolph Kolpings mit Texten zu „Lebensernst und Lebensfreude“ gestaltet wurden. Das Kolpingzeichen hat mit den Farben Schwarz und orange genau diese Bedeutung. Außerdem so Köhlnberger, sei es eine gute Gelegenheit Kolpingtexte und Zitate in den Pausen näher zu betrachten. Ähnlich wie bei der Aktion „Mit der Bibel im Rucksack“ ist dies eine Art des christlichen Pilgerns welches aktuell hohen Zuspruch erfährt. Köhlnberger erinnert sich an die erste Tour vor vielen Jahren mit anfänglich fünf Teilnehmern. Von Jahr zu Jahr steigerte sich die Akzeptanz und Teilnehmerzahl, so dass in diesem Jahr erstmals zwei Gruppen gebildet wurden. Die etwas schnellere (sportlichere) Gruppe leitete dabei Peter Weigl. Der Aufstieg zur Vorderkaiserfeldenhütte führte über den Musikantensteig. Es war ein sehr anstrengender Aufstieg bei schwülwarmen Temperaturen. Nach einer kleinen Kaffeepause ging es dann ohne Rucksack zur Nauspitze, wo der Ausblick auf das Inntal hervorragend war. Hier ging es bei den Texten um das Thema „Gipfelkreuz“ mit der Legende von der „Kreuzschau“. Nach jedem ernsten Text folgten ein Zitat Kolpings und danach ein kurzer Witz. Der Abend auf der Sonnenterasse der Hütte war einmalig schön und so konnte der Sonnenuntergang im Gebirge beobachtet werden. Am nächsten Tag ging es auf die Pyramidenspitze (1.998 m). Anfangs regnete es leicht und später kam auch starker Wind hinzu. Gegen Mittag aber scheinte wieder die Sonne und das Wetter blieb bis zum Schluss sehr schön. Der Weg zur Stripsenjochhütte vom sanften zum Wilden Kaiser war eine ganze Tagestour (über 10 Stunden!), die nicht gefährlich war, aber enorm viel Kondition und Konzentration verlangte. Über rutschige Baumwurzeln, Steine und Geröll wurde gewandert. Es ging an schroffen Felswänden vorbei und durch viele Latschen hindurch. Die herrliche Landschaft bot ein imposantes Naturparadies. Immer wieder konnten Gämsen beobachtet werden. Im Stundentakt gab es eine Trinkpause und kurze Texte zu den Themen „„Ich habe mich verlaufen“ – Der Unterschied zwischen Labyrinth/Irrgarten sowie „Einblicke in das Leben von Adolph Kolping“. Kurzgeschichten wie „Der Wandermöch“, „Verwurzelt sein“ und das Kolpingzitat: „Die Wurzel der Menschheit ist die Familie“ und „Die drei Söhne“ rundeten die Stationen am Vormittag ab. Weiter ging es an der Wassertankstelle „Hochalm“ mit dem Text: „Wasser ist Leben“. Im Stripsenjochhaus gab es eine deftige Knödelsuppe. Nach dem Bergsteigerfrühstück mit Speck und Rührei ging es am nächsten Morgen auf das Spripsjoch, auf dessen höchsten Punkt ein Holzpavilion aufgebaut ist. Bei der tollen Rundumsicht zeigten Bilder und Beschriftungen die jeweiligen Gipfelnamen und Talstationen an. Die erste Pause am Abstieg war bei einem kleinen Steinbruch, wo man sich die „Bergpredigt“ gut vorstellen könnte. Peter Weigl las hier die Texte: „Das weiße Band am Apfelbaum“ (eine Versöhnungsgeschichte) und das Zitat Kolpings: „ Wo der Zweifel anfängt, hört die Liebe auf“. Die zweite und letzte Rast des Tages war an der Kapelle der Bergtoten im Kaisergebirge. Das Thema lautete: „Zum Tode eines Freundes“ – „Ruhe – Stille“. In einer Geschichte ging es um ein kleines Mädchen, das einem Nachbarn beim „weinen geholfen hat“. Auf der Griesneralm gab es „GEHdanken über das Brot: „Altes Brot ist nicht hart, kein Brot das ist hart!“. Auf einem Forstweg ging es noch eine gute Stunde ins Tal hinunter zum Parkplatz. Bei der Verabschiedung waren sich alle einig: „Die Wanderung war sehr, sehr anstrengend, aber unglaublich schön“. Die Dreitagestour mit den Texten hat den Teilnehmern sehr gut gefallen und auch nächstes Jahr wird es wieder eine Dreitagestour „Von Hütte zu Hütte“ geben, voraussichtlich in den Schladminger Tauern, so Köhlnberger, der Organisator. Dann soll es für alle wieder eine gemütlichere Tour geben mit sehr einfachen urigen Hütten, wilden Gebirgsbächen und einigen Wasserfällen am Wegesrand.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Predigt am Predigtstuhl mit Brillen, einem Fernglas und einer Indianerfigur 

Bergmesse der Kolpingsfamilie war sehr beeindruckend – Der Berg ist der beste Optiker

Osterhofen (kök)  Die Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen begann vor 15 Jahren mit der Feier von Berggottesdiensten und gestaltet seitdem unter freiem Himmel zur Ehre Gottes  und zum Gedanken an Adolph Kolping die jeweiligen Texte. Das Thema der diesjährigen Feier lautete: „Damit die Seele nachkommen kann“. So begrüßte Kolpingpräses und Stadtpfarrer Christian Altmannsperger alle Mitgereisten KF-Mitglieder und Gäste aus nah und fern auf dem Predigtstuhl bei Bad Reichenhall in 1.614 Meter Höhe . Nachmittags wurde das Stadtfest in Tittmoning besucht. Dort wurde die Saftbar ausprobiert und der Flammkuchen der KF Tittmoning verspeist.

48 Personen machten sich von Osterhofen mit einem Reisebus am Samstagmorgen auf den Weg zur Predigtstuhlbahn.  Wenn die Türen der Gondel zumachten und das Signal zur Abfahrt erklang, wurden die Gondelfahrer für neun Minuten in eine andere Zeit versetzt. Ein traumhafter Ausblick war gegeben. Sie ist die älteste im Original erhaltene, ganzjährig verkehrende Großkabinenseilbahn der Welt (seit 1928). Nach dieser Nostalgiefahrt ging es zu Fuß zum Gipfelkreuz wo der Gottesdienst bei idealen Temperaturen stattfand. In der Predigt sagte der Osterhofener Stadtpfarrer: „Die Geschwindigkeit unseres Lebens ist oft um Vieles höher als die Geschwindigkeit der Seele und des Herzens. Ich glaube, der Berg ist ein Ort, wo wir die Langsamkeit wieder entdecken dürfen: die Geschwindigkeit der Seele, die Geschwindigkeit des Vertrauens. Mit Seele meine ich auch Dinge wie Liebe und Vertrauen. Diese Erfahrungen können wir nicht im Schnellzugtempo machen, sie brauchen Zeit – Zeit für Gespräche, Zeit für Begegnung, Zeit für Stille. Der Berg ist ein Ort, wo die Seele nachkommen kann“. Dann zeigte Altmannsperger eine kleine Indianerfigur, denn die Naturvölker hätten diesen Gedanken im Ursprung  verinnerlicht. „Zweitens ist der Berg ein Ort, wo sich Himmel und Erde berühren. Viele fragen heute provokant: Wo ist denn eigentlich Gott? Dabei hilft uns auch ein Fernglas nicht weiter, um Gott zu finden. Wo ist Gott, wenn ich an die Opfer von Gewalt und Terror denke. Wo ist Gott, wenn ich an Naturkatastrophen denke, wenn ich an meinen Freund denke, der Krebs hat?“, sagte der Kolpingpräses. Und weiter meinte er: „Gott ist nicht da draußen – und er zeigte gegen den Himmel – sondern Gott ist mitten drin. Das ist das Entscheidende, was wir Menschen begreifen müssen: Gott ist nicht irgendwo weit weg, sondern er ist mitten drin. Er ist mitten drin, wenn Menschen traurig sind und mit dem Tod konfrontiert werden. Er ist mitten drin dort, wo Menschen gemeinsam die Zukunft gestalten wollen und ein Fest der Liebe feiern. Er ist mitten drin, wo Jugendliche nach ihrem Glauben suchen. Er ist mitten drin, wo Leben entsteht und wächst. Das Entscheidende ist, dass wir in jedem Augenblick unseres Lebens die vielen Gesichter Gottes sehen lernen, dass wir die Spuren Gottes entdecken lernen“. Der dritte Gedanke war der Blick vom Berg nach unten, der uns wieder eine neue Ansicht der Dinge geben kann. So zeigte der Geistliche zwei Brillen und meinte dazu: „Der Berg ist der beste Optiker und ein Wechsel der Brille ist manchmal sehr wertvoll“. Der Berg ist also ein Ort, der den Blick auf das Leben verändert und jedem einen neuen Blick schenkt. Mit dem Wunsch, dass es gelingen möge mehr Langsamkeit zu wagen, Gott überall zu spüren und den Blickwinkel manchmal zu verändern wurde in die Fürbitten eingeleitet. Dazu hatten die KF-Mitglieder symbolisch einige Gegenstände mitgebracht: Eine Wanderkarte, damit wir auf der Lebensreise die Orientierung nicht verlieren, einen Krückstock damit wir auch in schwierigen Zeiten festen Halt bekommen, ein Sicherungsseil damit wir keine Angst verspüren, einen schweren Stein der uns aufmerksam macht weiterzumachen auch wenn die Hindernisse groß sind und schließlich noch ein Erste-Hilfe-Päckchen als Zeichen dass viele Menschen der Hilfe bedürfen und unsere soziale Verantwortung über den eigenen persönlichen Kreis ausstrahlen sollte. Nach dem wunderbaren Gottesdienst wurde bei einer Almhütte das Mittagessen eingenommen bevor die Heimfahrt angetreten wurde. Auf dem Rückweg gab es allerhand zu sehen beim Stadtfest in Tittmoning wo eine Kaffeepause eingelegt wurde. Ein Resümee des Tages lautete: „Die Fahrt war gut geplant, das Wetter hervorragend, der Gottesdienst Super und nächstes Jahr sind wir wieder dabei wenn es heißt: Einladung zur Bergmesse bei der KF Osterhofen“.  

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Arbeitnehmer gut im Handwerk vernetzt 

Kolpingwerk Passau in der neuen Vollversammlung wieder vertreten

 

Die Vollversammlung der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz hat sich für die neue fünfjährige Amtsperiode neu konstituiert. Insgesamt 48 Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter aus dem Handwerk gehören dem obersten beschlussfassenden Gremium der Handwerkskammer in Ostbayern an. Ein Drittel davon sind gemäß Gesetz Arbeitnehmervertreter. Traditionell arbeiten hier das aus dem Gesellenverein hervorgegangene Kolpingwerk und der DGB, wie der für Kolping verantwortliche Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder (Passau) betont, zusammen. Auch für die neue Wahlperiode hatten Kolping und DGB wieder eine gemeinsame Liste für die 16 Vertreter und ebenso viele Stellvertreter eingereicht.

 

Zusammen mit DGB-Regionsgeschäftsführer Helmut Dietl (Regensburg), der für den DGB die Federführung innehat, betonen beide Arbeitnehmerorganisationen die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit in den Organen der Handwerkskammer zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer „Das Handwerk ist eine wichtige Wirtschaftskraft für unsere ostbayerische Heimat“ betont die wiedergewählte Vizepräsidentin Kathrin Zellner aus Röhrnbach (Lkr. Freyung-Grafenau). Die Friseurmeisterin gehört dem sechsköpfigen Präsidium der Kammer an, das zusammen mit der Hauptgeschäftsführung die Geschicke der Kammer leitet und damit 38.000 Handwerksbetriebe in der Region vertritt. Gemeinsam mit dem neugewählten Arbeitnehmervizepräsident Christian Läpple vom DGB wird sich Kathrin Zellner mit ihren Kollegen mit ganzer Kraft für die Belange des Handwerks einsetzen. Ein besonderes Anliegen ist der engagierten Kolpinger eine Gleichwertigkeit von beruflicher Ausbildung und akademischer Bildung sowie eine Weiterentwicklung des Prüfungs- und Ausbildungssystems.

 

Neben Vizepräsidentin Zellner sind aus dem Bistum Passau auf Kolpingseite noch Schreiner Gotthard Ambros aus Hengersberg, der auch in den zwölfköpfigen Kammervorstand gewählt wurde und Kaminkehrer Stefan Treitlinger (Jandelsbrunn), der zusätzlich dem Berufsbildungsausschuss der Kammer angehört, vertreten.

 

In einem anschließenden Festakt in Anwesenheit von Hans-Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) wurden verschiedene Ehrungen ausgesprochen. Vom ZDH-Präsidenten erhielt der wiedergewählte Präsident der Handwerkskammer, Dr. Georg Haber, das Handwerkszeichen in Gold. Ebenso wurden die ausscheidenden Vizepräsidenten zu Ehren-Vizepräsidenten ernannt. Damit dürfen sich die beiden Arbeitnehmervertreter Konrad Treitinger (DGB) und Franz Greipl (Kolping) künftig mit dem Titel „Ehren-Vizepräsident der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz“ schmücken. Ebenso wurde Vizepräsidentin Kathrin Zellner für ihre 15-jährige Tätigkeit in der Vollversammlung, davon 10 Jahre Vorstand und 2 Jahre Vizepräsidentin, mit der silbernen Verdienstmedaille der Handwerkskammer ausgezeichnet. Vorstandsmitglied Gotthard Ambros erhielt für 20 Jahre Vollversammlung und 1 Jahr Vorstand die Auszeichnung „kleiner goldener Passauer Wolf“.

Verfasser: HB

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Kolpingsfamilie Osterhofen sammelte bisher über 400 gebrauchte Handys 

Gezieltes Recycling und dabei noch Gutes tun – Sammlung geht weiter

Osterhofen (kök) Der Zuspruch war überwältigend was auch an einem neuen Umweltbewusstsein liegen könnte. Seit ca. 10 Monaten sammelte die Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen gebrauchte Handys, um diese der Verwertung von wertvollen Rohstoffen zuzuführen. Es ist dies ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Natur- sowie Klimaschutz, so Franz Stern, der Initiator der Sammlung in Osterhofen. Die KF bedankt sich bei allen Spendern und bei den Geschäften bzw. bei der Stadt und der Mittelschule, dass sie diese Aktion mit der Erlaubnis zur Aufstellung von Sammelboxen unterstützt haben. Das Vorhaben war zunächst auf ein Jahr begrenzt und wurde mittlerweile auch vom Deutschen Kolpingwerk und Missio verlängert. Im Kolpinghaus stehen also weitere Behältnisse zur Verfügung, wenn noch weitere Handyspender ihr Handy abgeben möchten. Über 400 Handys wurden inzwischen zu missio, die sich um die Verwertung kümmert verschickt.

Als Kooperationspartner unterstützt das Kolpingwerk Deutschland, die Handy-Spendenaktion von missio und erhält einen kleinen Beitrag als finanzielle Unterstützung für Projekte des Kolpingwerkes zurück. Mit wenig Aufwand kann mit Recycling viel Gutes getan werden und außerdem kann jeder einen kleinen Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen leisten. Warum ist das so? Zwar sind vordergründig betrachtet Kriege und Konflikte, Hungersnöte und Menschenrechtsverletzungen, sowie die Folgen des Klimawandels unmittelbare Gründe, dass Menschen gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen. Aber die tatsächlichen Fluchtursachen liegen tiefer und haben durchaus auch etwas mit dem Konsumverhalten der Menschen in den Industrieländern zu tun. Eine Einsparung von Recourcen ist wichtiger denn je. Nahezu jeder in Deutschland besitzt ein Handy, alle nutzen elektronische Geräte, ohne sich Gedanken über die Produktionsbedingungen zu machen. Dabei ist klar, dass die meisten der zur Herstellung dieser Geräte erforderlichen Rohstoffe nicht aus Europa kommen, sondern aus allen Teilen der Welt, insbesondere aus den ärmsten Ländern Afrikas. Neben dem Rohstoff Gold werden zur Herstellung von Handys Kobalt und das wenig bekannte Coltan benötigt. Seit mehr als 20 Jahren tobt im Osten der Demokratischen Republik Kongo, ein erbitterter Krieg zwischen verfeindeten Gruppen, deren Milizen und der Regierung mit tausenden von Toten. Befeuert werden diese Konflikte durch die Erträge aus den Verkäufen von Kobalt, Coltan und Gold, weil sie die Kriegsparteien in die Lage versetzen, sich immer wieder Waffen zu besorgen. Zum Abbau der Bodenschätze werden Menschen oft mit Waffengewalt gezwungen oder die selbstgeschürften Erträge werden geraubt. Die KF will mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit auf diese Missstände hinweisen, damit politische Entscheidungsträger zum Umdenken gelangen, damit sie sich mehr als bisher für kontrollierte Herkunft der Rohstoffe, faire und menschenwürdige Abbaubedingungen, Schutz der Zivilbevölkerung, Beschränkung des Waffenhandels oder auch für Lösungen der schwelenden Konflikte engagieren.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Kolping-Bildungswerk Bayern feiert 50-jähriges Jubiläum  

Erfolgreiche Bildungsarbeit in den sieben Diözesanverbänden

 

Die Menschen, die 1969 das Kolping-Bildungswerk Bayern unter Anton Jaumann gegründet haben, hätten sich damals nicht vorstellen können, wie groß die Einrichtung einmal werden würde, eröffnete der Vorsitzende des Kolping-Bildungswerks Bayern, Axel Möller, die Feierstunde in München. Rund 70 Gäste aus Verbänden, Parteien und Kolping-Einrichtungen waren Anfang Juli nach München in die Adolf-Kolping-Berufsschule gekommen, um das 50-jährige Bestehen des Kolping-Bildungswerks Bayern zu feiern – darunter auch die Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags, Karl Freller und Thomas Gehring. Immerhin wurden im vergangenen Jahr rund 65.000 Menschen an über 90 Standorten Bildungsangebote vermittelt. Damit zählt das Kolping-Bildungswerk Bayern bundesweit zu den größten Kolping-Bildungswerken.

 

Auch deshalb bedankten sich Dr. Andrea Taubenböck, Geschäftsführender Vorstand im Wertebündnis Bayern, und Prälat Dr. Lorenz Wolf, Leiter des Katholischen Büros Bayern, für die geleistete Arbeit. Das Kolping-Bildungswerk und seine Unternehmen seien moderne Dienstleiter im Bildungssektor und damit Wegbegleiter in ein selbständiges Leben, waren sich beide Redner einig.

 

Zu verdanken sei das vor allem auch Dr. Thomas Goppel, lobte Landespräses Monsignore Christoph Huber. In den vergangenen 25 Jahren war Goppel Aufsichtsratsvorsitzender im Kolping-Bildungswerk Bayern und habe dabei den Vorstand immer unterstützt, aber nie beiseite gedrängt, so der Kolping-Landespräses. Für seine Verdienste wurde Thomas Goppel dann auch vom stellvertretendem Bundesvorsitzenden des Kolpingwerkes, Manuel Hörmeyer, und dem Bundessekretär des Kolpingwerkes Ulrich Vollmer das Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland verliehen. Zum Nachfolger von Thomas Goppel wählte die Mitgliederversammlung vor der Jubiläumsveranstaltung Thomas Huber. Der 46-jährige Thomas Huber ist Mitglied der Kolpingsfamilie Grafing, führt die Familienkommission der CSU im Bayerischen Landtag und ist dort auch stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Jugend und Familie.

 

Was die Arbeit der Kolping-Bildungswerke leisten kann, zeigte die Schulleiterin der Adolf-Kolping-Berufsschule, Andrea Garufo, eindrucksvoll an positiven Schüler-Beispielen: Einer der früheren Schüler ist mittlerweile selbst Lehrer an der Schule, ein anderer Malermeister und erfolgreicher Geschäftsmann. Ein dritter Schüler, der gerade in den Abschlussprüfungen steckt, war wie die anderen ehemaligen Schüler anwesend und lobte, dass es an der Adolf-Kolping-Berufsschule „die besten Lehrer überhaupt“ gebe.

 

Der langjährige Staatsminister und engagierte Christ, Dr. Thomas Goppel zeigte sich sehr gerührt von den vielen Ehrungen und betonte, wie wichtig es für das Kolpingwerk sei die Fähigkeiten eines jeden zu entdecken, herauszuarbeiten und Vielfalt zu fördern. Das Kolping-Bildungswerk im Bistum Passau wurde bei der Feier durch Vorstand Harald Binder und durch Ehren-Vorsitzenden Dr. Klaus Rose vertreten.

Verfasser: Simon Vornberger

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Weitere Partnerschaft mit Malawi besiegelt 

Generalpräses Dillenburg im Bistum Passau

 

Auf Einladung des Diözesanverbandes weilte Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg zu einem dreitägigen Besuch im Bistum Passau. Ein reichhaltiges Begegnungs- und Gesprächsprogramm erwartete den Generalpräses. Ein Höhepunkt des Programms war das Gespräch mit dem Diözesanvorstand, wo eine weitere Partnerschaft neben Uruguay mit dem zur Zeit in der Gründung befindenden Kolpingwerk in Malawi beschlossen wurde. In Malawi gibt es 21 Kolpingsfamilien mit 900 Mitgliedern und dieses ärmste Land der Welt, wie Dillenburg betonte, ist dringend auf die Hilfe gerade in landwirtschaftlichen Kleinprojekten angewiesen. Mit 20 € für ein Dutzend Hühner könne in Malawi schon viel bewerkstelligt werden, stellte der Generalpräses heraus.

 

Deshalb habe der Diözesanvorstand beschlossen, so Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder, neben der seit 35 Jahren bestehenden Partnerschaft mit Uruguay, eine weitere Partnerschaft mit Malawi einzugehen. Er überreichte dem Generalpräses einen Scheck in Höhe von 20.000 €, der je zur Hälfte für die Abwicklung von Projekten in Uruguay, sowie als Startzuschuss für Malawi gedacht ist.

 

Zuvor wurde der Generalpräses vom Passauer Bischof Dr. Stefan Oster, SBD zu einem Gespräch zusammen mit Dompropst Msgr. Dr. Michael Bär empfangen, wobei auch über die aktuelle Situation der Kirche gesprochen wurde. Ebenso hieß Landrat Franz Meyer den Gast in seinem Amtszimmer willkommen, bevor der diözesane Kunstreferent Alois Brunner ihm die bauliche Geschichte des Passauer Doms erläuterte.

 

In seinem weiteren Besuchsprogramm wurde er in Freyung von Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich, der gleichzeitig auch Präsident des Bezirkstages von Niederbayern ist, zusammen mit Landrat Sebastian Gruber, Handwerkskammer-Vizepräsidentin Kathrin Zellner und Ehren-Diözesanvorsitzenden Dr. Klaus Rose empfangen. Ein nachhaltiges Erlebnis für den Generalpräses war die Besichtigung des Berufsbildungszentrums der Kolpingsfamilie Regen, wo 100 Jugendliche in 7 Ausbildungsbereichen qualifiziert werden. Stellv. Diözesanvorsitzender Karl-Heinz Barth, Einrichtungsleiter Gerald Mayr, sowie 1. Bürgermeisterin Ilse Oswald und Präses Prälat Ludwig Limbrunner zeigten dem Kolping-Repräsentanten die seit über 60 Jahren bestehende Einrichtung und bei einem festlichen Mittagessen konnte sich Msgr. Dillenburg von der großen Leistungsfähigkeit der Auszubildenden im Küchenbereich überzeugen.

 

Zu einer weiteren Begegnung kam es in Marktl mit der zweitgrößten Kolpingsfamilie im Bistum, wo Vorsitzender Manuel Sprüderer das generationsumgreifende Programm vorstellte und insbesondere auf die zahlreichen Initiativen für die Eine Welt und für die Partnerschaft in Uruguay hinwies. Eine besondere Ehre hatte der Generalpräses, als er im Papst-Geburtshaus von 1. Bürgermeister Gschwendtner empfangen wurde und sich zusammen mit Diözesanpräses Peter Meister in das Goldene Buch der Marktgemeinde Marktl eintragen durfte.

 

Abgeschlossen wurde seine Reise im Herzen Bayerns im Wallfahrtsort Altötting, wo er von Stiftspropst Prälat Günther Mandl und Vorsitzenden Franz Steiner begrüßt wurde. Beim Begegnungsabend mit den Kolpingsfamilien stellte er die internationale Arbeit von Kolping in 61 Ländern der Erde vor und hob die wohltuende Arbeit in Afrika hervor. Dem Kolpingwerk Passau dankte er, dass sie künftig in Malawi ihren Beitrag zur Völkerverständigung leisten werden.

 

Diözesanvorsitzender Alfranseder dankte dem Generalpräses für seine sehr lebendigen Eindrücke von der internationalen Kolpingarbeit von Kolping und versicherte Msgr. Dillenburg, dass wir im Bistum Passau uns auch künftig für den Gedanken der Einen Welt einsetzen werden.

Verfasser: HB

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Kolping-Generalpräses zu Gast bei Passaus Bischof Stefan Oster SDB 

Oberster Kolpingrepräsentant Msgr. Ottmar Dillenburg besucht noch bis Donnerstag die Diözese Passau

 

Der neunte Nachfolger von Adolph Kolping im Amt des Generalpräses von Kolping International, Msgr. Ottmar Dillenburg, ist seit heute im Bistum Passau zu Gast. Am Dienstagabend stand ein Gespräch mit Passaus Bischof Dr. Stefan Oster SDB auf dem Programm. Hierbei war unter anderem die weltweite Arbeit von Kolping International eines der Themen. Kolping International ist in 61 Ländern weltweit strukturell aktiv, der Kolping-Generalpräses informierte Bischof Stefan Oster über die einzelnen Aktivitäten in den Ländern. Aber auch Passau war natürlich Thema: „Passau ist eines der Aushängeschilder des Kolpingwerk Deutschlands, in Passau wächst die Zahl der Mitglieder noch. Deutschlandweit stagniert es, respektive wird es weniger, bedingt durch den demographischen Faktor. In Passau sieht das anders aus und Passau hat z.B. auch das niedrigste Durchschnittsalter der Mitglieder und auch den höchsten Frauenanteil. Neben den vielen inhaltlichen Dingen, die hier bei Kolping passieren, ist der Diözesanverband wirklich ein Aushängeschild“, lobte Msgr. Dillenburg die Arbeit vor Ort.

 

Noch bis Donnerstag wird der Kolping-Generalpräses im Bistum Passau ein vielfältiges Programm absolvieren. Weitere Stationen seines Aufenthalts sind Freyung, Regen, Marktl und Altötting. In Altötting findet dann auch ein Begegnungsabend mit Kolpingfamilien statt. Dabei wird eine neue Partnerschaft zwischen dem Diözesanverband Passau und dem Kolpingwerk im afrikanischen Malawi besiegelt. Msgr. Ottmar Dillenburg freut sich sehr über diese Partnerschaft: „Wir als Kolping, haben den Auftrag Gesellschaft mitzugestalten und das ist ein Auftrag der Christen insgesamt. Der Diözesanverband Passau möchte neben der bestehenden, intensiven Partnerschaft mit Uruguay auch nach Afrika, nach Malawi gehen. Hintergrund ist, dass Uruguay die rein finanzielle Unterstützung mittlerweile nicht mehr so sehr braucht. Und in Malawi ist derzeit ein Verband im Entstehen, der eine Partnerdiözese wie Passau sehr gut brauchen kann, deshalb freut uns dieser Entschluss der Verantwortlichen sehr.“

 

Der 58-jährige Priester Ottmar Dillenburg aus dem Bistum Trier wurde 1989 zum Priester geweiht und war unter anderem Diözesanjugendpfarrer und Schulpfarrer am Bischöflichen Gymnasium in Koblenz. 2008 führte ihn sein Weg als Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland nach Köln. Am 20. Jahrestag der Seligsprechung Adolph Kolpings erfolgte am 27.10.2011 seine Wahl zum Generalpräses von Kolping International. Als oberster Kolping-Repräsentant ist er für über 400.000 Kolping-Mitglieder in 61 Nationalverbänden und 7.200 Kolpingsfamilien auf allen Kontinenten dieser Welt zuständig.

Verfasser: Thomas König, Bischöfliche Pressestelle

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Kolping-Generalpräses im Bistum Passau 

Der neunte Nachfolger von Adolph Kolping im Amt des Generalpräses von Kolping International, Msgr. Ottmar Dillenburg, besucht von 25. bis 27.06. offiziell die Diözese Passau. Der 58-jährige Priester aus dem Bistum Trier wurde 1989 zum Priester geweiht und hatte in der Diözese Trier verschiedene pastorale Aufgaben wie Diözesanjugendpfarrer, Stadtpfarrer in Dillingen oder Schulpfarrer im Bischöflichen Gymnasium mit Koblenz, bevor er 2008 als Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland nach Köln ging. Am 20. Jahrestag der Seligsprechung Adolph Kolpings erfolgte am 27.10. seine Wahl zum Generalpräses von Kolping International. Als oberster Kolping-Repräsentant ist er für über 400.000 Kolping-Mitgliedern in 61 Nationalverbänden und 7.200 Kolpingsfamilien auf allen Kontinenten dieser Welt zuständig. Im Bistum Passau erwartet den Generalpräses ein reichhaltiges Programm. Er wird von Bischof Dr. Stefan Oster zu einem Gespräch empfangen und weitere Stationen seines Aufenthalts sind in Freyung, Regen, Marktl und Altötting. In Altötting gibt es dann auch einen Begegnungsabend mit den Kolpingsfamilien. Dabei wird die neue Partnerschaft zwischen dem Diözesanverband Passau und dem Kolpingwerk im afrikanischen Malawi besiegelt.

Verfasser: HB

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Kolpingfamilie Waging auf Pilgerfahrt in Altötting 

Sieben gut gelaunte Mitglieder der Kolpingfamilie Waging aus dem Diözesanverband München-Freising unter der Leitung von Karl Harant waren auf Besuch bei der „schwarzen Madonna“ in Altötting. Die Kolpingfamilie Waging hat eine lange Geschichte. Sie wurde 1865 gegründet und hat rund 140 Mitglieder. Das 150-jährige Jubiläum wurde 2015 festlich begangen. Mit Freude hieß Helmut Prokscha, Stadtführer und Vorstandsmitglied der örtlichen Kolpingfamilie die Gäste aus dem Nachbarlandkreis Traunstein willkommen. Im Laufe der Führung wurde festgestellt, dass es auch eine Verbindung zwischen Altötting und Tittmoning gibt. Sowohl der 248 Kilometer lange Papst- Benedikt-Radweg als auch der 274 Kilometer lange St.Rupertweg nach Salzburg führen durch Waging. Das Highlight der Führung war neben den vielen Sehenswürdigkeiten die Votivtafel direkt neben dem Haupteingang der Gnadenkapelle, die mit dem Porträt Adolph Kolpings anlässlich der großen Kolping-Landeswallfahrt 2014 angefertigt wurde. Karl Harant brachte in Erinnerung, dass auch die Kolpingfamilie Waging bei der Landeswallfahrt 2014 vertreten war. Zum Abschied bedankte er sich die Gruppe bei Helmut Prokscha mit der Gewissheit, die Bande zwischen beiden Kolpingfamilien vertieft zu haben.

Verfasser: HP

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Dank an verdiente Arbeitnehmervertreter in der Handwerksarbeit 

Kolping und DGB verabschieden sechs Organmitglieder

 

Bei einem festlichen Empfang im Schlosshotel Neufahrn (bei Ergolding) hat der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Diözesanverbände Passau und Regensburg des Kolpingwerkes sechs verdiente Arbeitnehmervertreter verabschiedet, die mit Ende der Wahlperiode im Juni aus den Organen der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz ausscheiden.

 

Handwerkskammer-Vizepräsidentin Kathrin Zellner, die auch gleichzeitig Handwerksbeauftragte des Kolpingwerkes Passau ist, konnte Georg Koller (Kastl), Josef Kraus (Berching) und ihren Vizepräsidenten-Kollegen Konrad Treitinger (Ergoldsbach), sowie Johann Hammer (Hochdorf), Richard Kerscher (Weiden) und Hans Person (Wald) mit ihren Ehepartnern begrüßen und hob hervor, dass alle heute zu verabschiedenden Arbeitnehmervertreter insgesamt 125 Jahre in der wirtschaftlichen Selbstverwaltung der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz tätig waren.

 

Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder verwies auf die langjährige Tradition des Kolping-Verbandes in der Handwerksarbeit und dankte den ausscheidenden Mitgliedern für ihr nachhaltiges Wirken. DGB-Regionsvorsitzender Christian Dietl hob die wichtige Funktion der Handwerkskammer mit ihren elf Bildungseinrichtungen zur Förderung des Handwerks hervor und würdigte insbesondere Vizepräsident Konrad Treitinger, der 30 Jahre in der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz tätig war und seit 1999 als Vizepräsident zu den Repräsentanten der Handwerkskammer gehört. Darüber hinaus ist er seit 2011 Sprecher der Arbeitnehmer-Vizepräsidenten in Bayern und gehört seit 2005 als Mitglied dem Deutschen Handwerkstag an. Für seine Verdienste um das Handwerk ist er bereits mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Zusammen mit Vizepräsidentin Kathrin Zellner wurde dem scheidenden Vizepräsident ein Präsent überreicht.

 

Auch in der neuen Amtsperiode, die am 12. Juli mit der Vollversammlung der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz beginnt, werden die Arbeitnehmer wieder mit einer gemeinsamen Liste von Kolping und DGB in der wirtschaftlichen Selbstverwaltung vertreten sein.

Verfasser: HB

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Ehrung bei der Maiandacht der KF Altötting 

Am 15. Mai hielt die Kolpingfamilie Altötting ihre traditionelle Maiandacht ab. War man im Jahr davor in der Kirche „Zu unserer lieben Frau“ in Burghausen zu Gast, so ließen sich die Mitglieder in diesem Jahr von der im Jahr 1967 in neuzeitlicher Architektur erbauten Rupertikapelle der Pfarrei St. Josef im Süden von Altötting inspirieren.
Freundlicherweise hatte sich Diakon Dr. Johannes Schachtl bereit erklärt, für den erkrankten Präses Diakon Thomas Zauner die Maindacht zu halten. Der zwanzig Mitglieder umfassende Kolpingchor unter der Leitung von Vorsitzendem Franz Steiner gestaltete die Maiandacht mit Marienliedern, begleitet von Rupert Fraundorfner am Keyboard. Das Musikensemble mit Markus Hartsperger (Gitarre), Lena und Maria Breitenladner sowie Veronika Prokscha (alle Flöte) glänzte mit drei musikalischen Einlagen. Höhepunkt der Andacht war die Würdigung eines langjährigen Mitglieds: Stefan Jetz, MdL a.D., wurde für 25 Jahre Treue geehrt. Vorsitzender Steiner überreichte eine Urkunde samt Gutschein und zitierte Verbandsgründer Adolph Kolping: “Anfangen ist das Schwerste, treu bleiben das Beste“.
Am Ende der Maindacht dankte Steiner allen, die in irgendeiner Form bei der Vorbereitung und Durchführung der Maiandacht beteiligt waren. Sein besonderer Dank galt Diakon Dr. Johannes Schachtl als Zelebrant. Steiner wies darauf hin, dass dieser in den 80-iger Jahren schon einmal Präses der Kolpingfamilie Altötting gewesen war. Auch wünschte er dem erkrankten Präses Thomas Zauner baldige Genesung.
Zum gemütlichen Beisammensein traf man sich anschließend im Gasthof Weißbräustuben.   

Verfasser: HP

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Kegel-Ortsmeisterschaft,2019  

Kolping Marktl

 

Bei der diesjährigen Kegel-Ortsmeisterschaft,veranstaltet vom TSV Marktl

konnten wieder erfolgreiche Ergebnisse erzielt werden.

In den 11 Wertungen belegten unsere Kolping-Kegler den 1.Platz,

sowohl die Damen (687),Herren(725),die Mixed Mannschaft(765) und Linus 81 und Justus Babl

141 Holz in der Schüler B und Jugend - Einzel

Ortsmeisterin Seniorinen bei den Damen ging der Titel an Reserl Lehner mit 208 Holz.

 

Elke Pleiniger sicherte sich mit 178 Holz bei der Damenwertung und

Alois Vilsmaier bei den Senioren Herren mit 208 Holz,

Bosco Sebastian Schüler B 135 Holz

ebenso Pleiniger Fred/ Alois Vilmaier bei der Tandem -Wertung

mit  99 Holz den zweiten Rang.

 

Stadtmeisterschaft - Burghausen

Bei der Mannschaftswertung Herren konnten Kolping 2 Marktl 858 Holz

als Stadtmeister und Kolping Marktl 1 mit 850 Holz als Vizemeister sowie

Thomas Reitmayer mit 219 Holz als Vizemeister in der Herrenwertung

die Pokale in Empfang nehmen.

Verfasser: Kolping Marktl

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Europaforum in Regensburg 

„Es geht nicht um die Gurke, sondern um die Wurst!“

 

Anlässlich der bevorstehenden Europawahl lud der Landesverband zu einem Feierabendgespräch an die WählBar ins Kolpinghaus nach Regensburg ein

Prominenter Talkgast und Referent:

Bernd Posselt, Präsident der Paneuropa-Union

 

"Für das Kolpingwerk Deutschland ist und bleibt die Europäische Union Garant für Freiheit und Frieden, Stabilität und Wohlstand in Europa", zitierte die Landesvorsitzende Dorothea Schömig bei Ihrer Begrüßung aus der Erklärung des Bundesverbandes zur Europawahl "Europa braucht eine Stimme!"

 

Als langjährig erfahrener Europapolitiker zeichnete der Präsident der Paneuropa-Union Deutschland Bernd Posselt ein eindrucksvolles Bild der Herausforderungen in und für Europa. „Die Menschen interessieren sich mehr für Europa als bisher und die Leute spüren erstmals, dass es nicht um den Krümmungsradius der Gurke geht, sondern um die Wurst!“

Posselt der auch Vorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft ist sieht das europäische Lebensmodell gefährdet, wenn man sich nicht zu einem starken supranationalen Europa zusammenschließt. „Dieses europäische Lebensmodell gehe auf Menschen wie Adolph Kolping zurück.“

Bernd Posselt warnte vor allen Nationalismen, die den Kontinent vor allem im 20. Jahrhundert in die größten Katastrophen gestürzt haben.

 

Mit der Landesvorsitzenden des Kolpingwerkes Bayern Dorothea Schömig und dem Referenten für Gesellschaftspolitik auf Bundesebene Dr. Victor Feiler stand Bernd Posselt in der anschließenden Talkrunde auf Fragen zur aktuellen Europapolitik und zur Europawahl Rede und Antwort.

 

Anton Freiherr von Cetto überbrachte als stellv. Landesvorsitzender zu Beginn der Veranstaltung die Grüße der Europäischen Bewegung Bayern (EBB). Das Kolpingwerk ist seit Gründung des EBB Mitglied.

 

Als sogenannter Side-Kick kam mit Kathi Maier (Landesleiterin der Kolpingjugend), Barbara Breher (ehem. Vorsitzende von Kolping Europa) und Magdalena Loy (Landesjugendreferentin) Stimmung im Plenum durch das Begleitquiz des Kolpingwerkes auf. Wer Europafragen richtig beantworten konnte erhielt symbolisch ungeachtet der Fastenzeit einen Schoko-Euro. Hingewiesen wurde dabei auf die Handreichung des Kolpingwerkes Deutschland "Europa braucht eine Stimme" - das Quizspiel "Eutivity" ist darin mit allen Fragen enthalten (Download im Internet unter www.kolping.de).

 

Tamara Kieser brachte u.a. passend zur Thematik das Mottolied des Jugendevents der Kolpingjugend Deutschland "Sternenklar" eindrucksvoll mit Gitarre zu Gehör. Fehlen durfte am Ende der Veranstaltung auch das Kolpinglied "Wir sind Kolping" nicht.

 

Landespräses Msgr. Christoph Huber dankte am Ende der Veranstaltung Bernd Posselt und allen Talkgästen und dem "Personal" an der WählBar für die interessanten Beiträge und rief dazu auf, sich an der Europawahl am 26. Mai 2019 zu beteiligen und dafür einzutreten.

 

Das Veranstaltungsformat der "Kolping-WählBar" soll auch den Kolpingsfamilien und Gliederungen im Verband als Plattform für eigene Diskussions- und Gesprächsrunden vor Ort dienen.

 

Die "WählBar" wurde von der Katholischen Erwachsenenbildung in Bayern als "Best-Practice-Projekt" ausgezeichnet und kommt auch zur bevorstehenden Europawahl 2019 immer wieder zum Einsatz.

Verfasser: Willi Breher

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Ein Pionier der Berufsbildung geht von Bord 

Mit einer großen Feierstunde im Berufsbildungszentrum der Kolpingsfamilie Regen wurde der langjährige Leiter dieser Einrichtung, Norbert Loibl, verabschiedet. Vorsitzender Karl-Heinz Barth konnte eine große Anzahl von Ehrengästen begrüßen. Darunter auch Vertreter der Bundesagentur für Arbeit sowie aus der Kommunalpolitik. Vom Diözesanvorstand war Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder und Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder anwesend. Diözesanvorsitzender Alfranseder zeichnete Norbert Loibl für seine Verdienste auch mit der Ehrennadel in Silber aus. Ebenso wurde er von der Kolpingsfamilie Regen zum Ehrenmitglied ernannt, wo er auch noch als ehrenamtlicher Kassier tätig ist. Nachfolger von Norbert Loibl ist Gerald Mayr. Näheres kann dem beigefügten Zeitungsartikel im Anhang entnommen werden.

Verfasser: J. Fuchs (Bayerwald Bote - PNP)

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Emmauswanderung bei der Kolpingsfamilie ist sehr beliebt 

Emmauswanderung bei der Kolpingsfamilie ist sehr beliebt

Jakobus Kirchleien in Zeitlarn bei Wallerdorf war das Ziel – Viele Teilnehmer

Osterhofen/Wallerdorf (kök) Das Konzept der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen zum Emmausgang ist einfach und erfreut sich jährlich großer Beliebtheit. Es ist stets interessant nach einer „Osterwanderung“ in einer Kirche bei einer Statio eine Andacht abzuhalten. So wurden in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Kapellen oder Kirchen in der näheren Umgebung von Osterhofen erkundet. Mit zwei Bildbetrachtungen wurde die Emmausgeschichte im Detail heuer erläutert. Ganz wichtig ist auch immer wieder die Einkehr und im Gasthof Thalhauser in Wallerdorf war in diesem Jahr in der Nähe von Zeitlarn ein guter Platz um das Erlebte nochmals zu besprechen und Brotzeit zu machen. Das gemeinsame Mahl ist stets ein wichtiger Faktor und erinnert an das Brotbrechen Jesu.

Immer dienstags nach Ostern startet die KF vom Kolpinghaus. Mit dabei sind nicht nur Kolpingmitglieder, sondern alle, die Interesse haben, können sich hier beteiligen. Der Fußmarsch führte von Wallerdorf nach Zeitlarn und wieder zurück. In der renovierten Kirche des Heiligen Jakobus gab es allerhand zu bestaunen. Zunächst jedoch gab es die Andacht zum Thema „Unterwegs nach Emmaus – Ein Weg auch für uns!“. Auf dem Weg nach Emmaus ist den beiden Jüngern der Auferstandene erschienen und geht mit ihnen. Passend dazu gab es ein Bild, wo Jesus schemenhaft in Umrissen zu erkennen ist und die beiden Jünger begleitet. „Er lässt sie nicht allein, in ihren Fragen, in ihren Zweifeln und in ihrer Hoffnungslosigkeit“. „Er gesellt sich zu ihnen, redet freundlich mit ihnen, Er bekundet Mitgefühl, öffnet ihnen die Augen und am Brotbrechen erkennen sie IHN. Er lässt sie somit zu Verkündern des Glaubens werden.“  Dann sang die Gruppe die Lieder „Wo zwei oder drei“, „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ und „Jesus lebt“. In der zweiten Bildbetrachtung ging es um ein Gemälde von Sieger Köder, der einen Emmaus-Flügelaltar gemalt hat. Dieses Bild zeigt eine junge Familie heute, auch auf dem Weg nach Emmaus. Der Vater hat statt einer Landkarte die Heilige Schrift in der Hand mit dem Text: „Zu einem Dorf namens Emmaus.“ Jeder aus der Familie auf dem Bild trägt ein Zeichen der Hoffnung: das kleine Mädchen die Osterkerze, der Bub einen blühenden Mandelzweig als Erinnerung an die erste Blüte in Israel und die Mutter hält das schönste Hoffnungszeichen in ihren Armen: ihr drittes Kind. Sicher ist auch die Zärtlichkeit der Eltern ein wunderbares Zeichen der Hoffnung: denn die Botschaft von Ostern lautet: Die Liebe ist stärker als der Tod. Sie hört niemals auf. Nach dieser kurzen Andacht gab der Kirchenpfleger Herr Bauer einen kleinen Rückblick über die Sanierungsmaßnahmen des kleinen Kirchleins, das sogar mit einer Orgel ausgestattet ist. Die Kirche wurde im spätromanischen Stil im elften oder zwölften Jahrhundert erbaut. Kirchenpfleger Bauer erklärte die einzelnen Bilder der Wallfahrtskirche. Die Figur des Hl. Sebastian wird mit einem Pfeil in der Brust dargestellt. Sebastian gilt als Patron gegen die Pest. Ein Bildnis des Heiligen Sebastian zeigt, wie er von der Heiligen Irene gepflegt wird. Das Gemälde ist eingerahmt von den Figuren der Heiligen Dienstmagd Notburga und dem Heiligen Isidor, Patron der Totengräber. Der Heilige Leonhard wird als Patron des Viehs dargestellt.  Weil er sich für die versklavten Christen einsetzte ist Leonhard auch mit einer Kette in der Hand zu sehen. Ursprünglich wurde Leonhard in der Zeitlarner Kirche verehrt, aber später durch den Heiligen Jakobus abgelöst. Dies hängte mit den Wallfahrern zusammen, die auf dem Jakobsweg pilgerten. Das Gemälde am Hauptaltar wurde vom bekannten Maler Franz Anton Rauscher gemalt. Eigentlich war geplant die Heiligen drei Madln, Katharina, Barbara und Margit dort abzubilden. Letztere fehlt jedoch, so der Kirchenpfleger.  Im anschließenden Gespräch erfuhren die Osterhofener „Pilger“, dass der Ortsname Zeitlarn von „Zeiteln“ abgeleitet ist, das bedeutet Honig sammeln. Die Wallfahrtskirche in Zeitlarn ist ein wahres Kleinod, das letztes Jahr renoviert wurde und heuer stehen aber noch Restarbeiten an. Die Orts- und Pfarrgemeinde hat hierzu enorme Eigenleistungen zu Wege gebracht. Mit einem Dank an die kleine Kirchenführung verabschiedeten sich die „Emmausjünger“ und machten sich auf den Weg in die Gastwirtschaft nach Wallerdorf.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Ehemaliges Diözesanvorstandsmitglied Franz Lehner verstorben 

Viele Jahre war Franz Lehner ein markantes Gesicht im Diözesanvorstand. Von 1975 bis 2008 gehörte er dem Diözesanvorstand an und war bei den Kolpingmitgliedern insbesondere als Leiter zahlreicher Kulturfahrten ein angesehener Wegbegleiter. Viele Jahre prägte er als Verantwortlicher die Kegelmeisterschaften im Bistum. Näheres dazu kann dem beigefügten Nachruf entnommen werden.

 

Die Beerdigung von Franz Lehner findet am Mittwoch, 17. April 2019 um 14:30 Uhr in der Friedhofskirche St. Severin Passau-Innstadt statt.

 

Wer daran teilnehmen möchte, ist gerne eingeladen.

 

Die Kondolenz-Adresse lautet:

 

Frau Maria Lehner - Krummauer Str. 12 - 94036 Passau

 

Wir werden Franz Lehner im Gebet gedenken.

Verfasser: HB

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Josef Rainer führt erneut die Geschicke der Kolpingsfamilie Osterhofen  

Osterhofen (kök) 40 Kolpingmitglieder kamen zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen in das Kolpinghaus Osterhofen. Es gab nur eine kleine Änderung in der Besetzung der Kassenprüfer. Für Ludwig Einhell wurde Walter Mayer zum Prüfer gewählt. Alle übrigen Mitglieder der Vorstandschaft stellten sich wieder zur Wahl und alle wurden einstimmig wiedergewählt, so dass die kontinuierlich gute Arbeit der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen mit verlässlichen und erfahrenen Kräften weitergehen kann. In den Tätigkeitsberichten der einzelnen Abteilungsleiter kam die hohe Intensität und dichte die Veranstaltungen auf dem Bildungssektor und in der Familien- und Jugendarbeit zum Vorschein. Es wurde gute „Arbeit geleistet“ und der Blick geht zuversichtlich in die Zukunft.

Josef Rainer, der 1. Vorstand, begrüßte eingangs den Präses der KF, Stadtpfarrer Christian Altmannsperger, die 1. Bürgermeisterin der Stadt, Liane Sedlmeier, den stellvertretenden Diözesanvorsitzenden des Kolpingwerkes im Bistum Passau Karl-Heinz Barth aus Regen und Bruni Irber von der Osterhofener Tafel, die einen Scheck in Höhe von 250 Euro entgegen nehmen durfte. Der Wohlfahrtsverband unterstützt damit Bedürftige in Osterhofen, die mit Würde behandelt werden. Darüber hinaus spendete die KF Osterhofen 1.000 Euro an den noch jungen Kolpingverband in Malawi (Afrika). Der Erlös wurde aus diversen Veranstaltungen erwirtschaftet und aus den Kleiderspenden. Im Zeichen weltweiter Nächstenliebe wird somit vielen Menschen Hoffnung geschenkt, Perspektiven mit einer Kleinbäuerlichen Wirtschaft ermöglicht und dies alles im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Ökologie. Im Schriftwort erörterte der Präses das Gleichnis mit den Talenten und forderte dazu auf, die eigenen Talente nicht zu vergraben, sondern seine Talente einzusetzen. Ganz so wie Adolph Kolping dies einforderte: „Die Zeit an sich betrachtet ist völlig wertlos, sie erhält den Wert für uns erst durch unsere Tätigkeit in ihr“ und „Was man im Großen nicht kann, soll man im Kleinen nicht unversucht lassen“. Er dankte vorab allen, die Verantwortung tragen in der KF, für das vielfältige Engagement in allen Lebensbereichen und er gratulierte mit großer Wertschätzung für die Durchführung so vieler gelungener Veranstaltungen, die neben den Mitgliedern auch der Gesamtbevölkerung zugute kommt. Die 1. Bürgermeisterin Liane Sedlmeier sagte in ihrem Grußwort: „Wenn wir euch nicht hätten, wäre unser Stadt um vieles ärmer. Viele von euch sind auch mehrfach engagiert in anderen Vereinen und leisten dort auch viel Gutes. Euer Ehrenamt ist unbezahlbar, dennoch erkenne ich allgemein einen Umbruch. Die Werte bröckeln und sind nicht mehr so viel Wert wie früher, deshalb ist es enorm wichtig, dass wir für die nächste Generation positive Werte vorleben und haltet weiterhin zusammen, dazu möchte ich euch ermutigen“. Warum der katholische Sozialverband als KF sich auch Bildungs- und Aktionsgemeinschaft versteht wurde ganz deutlich im Jahresrückblick, der mit vielen Bildern des vergangenen Vereinsjahres aufgefrischt wurde. Höhepunkte waren dabei die vielen Bildungsveranstaltungen zu Themen wie Kräuterwanderung, Weidenflechtkurse, Natur an der freifließenden Donau, Christliches Pilgern, Testament und Erbrecht oder über den Klimawandel. Erwähnt wurde auch die Sammlung gebrauchter Handys für mehr Gerechtigkeit und Umweltschutz sowie das Konzert mit den Konradis, die Bergmesse auf dem Haidstein und die Gottesdienste zum Advent, zur Josefifeier und die Maiandacht. Fünf aktive Familienkreise berichteten anschließend über ihre Aktivitäten. Da waren Fackel- und Bergwanderungen mit dabei, Pizzabacken, Städtebesichtigungen, Lehrbienenstand, Besuch im Zoo oder im Alpakahof und eine Kanutour sowie Familienwochenenden und Mutter-Kind-Tage. Julia Plankl berichtete von der Kolpingjugend, die im letzten Jahr auf dem Bundestreffen „Sternenklar – du baust die Zukunft“ in Frankfurt mit dabei war.  Ein besonderes Jubiläum feierten die Frauengruppe von Margit Geiger beim 40-jährigen Gruppenjubiläum und der Familienkreis „Junge Familie“ mit der 25-Jahrfeier. Einen Überblick über den Hausbauverein „Kolpinghaus Osterhofen e. V.“ gab Ade Erndl und das Kolping-Musikstudio sowie die Aktivitäten des Spielmannszuges der KF wurde von Kurt Köhlnberger mit Bildern erläutert.  Ewald Rohrmoser gab einen positiven Kassenbericht ab und blickt ohne Sorgen in die Zukunft, auch wenn noch Gemma-Gebühren für ein Konzert fällig werden. Mit einem finanziellen Polster kann das vereinseigene Kolpinghaus außerdem abgesichert werden, so Rohrmoser. Peter Weigl und Walter Mayer bescheinigten eine vorbildliche und ordnungsgemäße Kassenführung. Es wurde Entlastung erteilt und die Neuwahlen wurden ohne größere Änderungen dann zügig durchgeführt. So war es eine harmonische und sehr positive Jahresversammlung die mit viel Lob von allen Seiten ablief. Der Pate Karl-Heinz Barth drückte dies abschließend so aus: „Von der KF Osterhofen kann ich als Vorstand der KF Regen noch viel lernen“. Dem entgegnete der Osterhofener Vorstand: „ Auch wir können noch viel von Regen lernen, wir haben 261 Mitglieder und Regen hat die 400 Mitgliedermarke in diesen Tagen überschritten und ist somit an Platz 1 der Mitgliederstatistik im Kolpingwerk Diözesanverband Passau“.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Kolping fit für die Zukunft 

21 Leitungskräfte beim Zukunftsforum in Fulda

 

Wie sieht die Welt von morgen und übermorgen aus? Werden wir eines Tages von einem Roboter im Altenheim oder Zuhause gepflegt? Bekommen wir Nahrung aus einer „Stadtfarm mit künstlichem Essen“ und machen uns die Großkonzerne kaputt? Welche Auswirkungen haben Digitalisierung, die 4. industrielle Revolution (künstliche Intelligenz), die Zunahme der Weltbevölkerung und die Veränderung der Werte? Für das Kolpingwerk ist eines klar, der Mensch muss im Mittelpunkt stehen und er kann und soll seine Zukunft selbst in die Hand nehmen. Ein Appell eines Zukunftsforschers im Vortrag lautete deshalb: „Werden Sie alle Zukunftsmacher“.

 

Aus dem Kolpingwerk im Diözesanverband Passau reisten am letzten März-Wochenende 21 Führungskräfte zum Zukunftsforum „Kolping Upgrade – Unser Weg in die Zukunft“ nach Fulda um sich ein Bild zu machen, wie die zukünftige Kolpingsfamilie aussehen könnte, was Kolping eigentlich ausmacht und was weitere 700 Delegierte im Kolpingwerk Deutschland so denken. Schon der Gründervater Adolph Kolping sagte einst: „Die Nöte der Zeit werden euch zeigen, was zu tun ist“.  Welche Schritte und Maßnahmen sind nötig, damit eine Kolpingsfamilie (KF) zukunftsfähig bleibt oder wird? Die Veränderungen in der Gesellschaft und die rasanten Entwicklungen der Technik, sowie die Klimakrise waren ebenfalls Thema auf der Bundestagung des deutschen Kolpingwerkes. Nachhaltigkeit und die Ausformulierung der Grundlagen wurden diskutiert.

 

Was Kolping heute ausmacht ist das Engagement für die Verbesserung der Lebenssituationen von Menschen, das Engagement für junge Menschen, die generationsübergreifende Zusammenarbeit und das internationale Engagement (Verantwortung für die eine Welt). Die Grundlagen dafür sind: verwurzelt in Gott und mitten im Leben, Handeln im Sinne Adolph Kolpings und der Mensch im Mittelpunkt. Welche Bedeutung haben diese Grundlagen für mich und mein Handeln bei Kolping wurde gefragt und per Abstimmung auf dem Handy in eine Skala eingefügt. 

 

Der Unternehmer, Zukunftsforscher und Berater Jörg Heynkes berichtet über die herausragenden technologischen Entwicklungen, die in den kommenden Jahren unsere Gesellschaft nachhaltig verändern werden. Es ist ein Blick in die Welt von übermorgen, in der humanoide Roboter, Drohnen, Schwarmmobile, virtuelle Welten und viele andere neue Technologien unseren Alltag prägen werden. „Egal an welcher Stelle sie wirken, sie sind alle gleich davon betroffen“, so Henykes in Fulda. Die Frage sei nur, wie sich unsere Welt von übermorgen darstellen wird. Die Bedeutung Deutschland und Europas auf dem Weltmarkt im Vergleich zu Amerika und Asien schrumpfe. Die Auseinandersetzung mit dem digitalen Fortschritt, der unweigerlich kommen werde, ist laut Heynkes in Deutschland mangelhaft. Wir müssten begreifen, dass wir das Privileg haben, diesen Prozess aktiv mitzugestalten. Er vergleicht die digitale Transformation mit dem Tsunami von Dezember 2004, dessen Wucht keiner hatte kommen sehen. Künstliche Intelligenz sei das Zentrum der vierten industriellen Revolution. Die Entwicklung von Robotern sei ein wichtiger Teil der Entwicklung, die er in der Bedeutung mit der Erfindung des Rades vergleicht.

 

Nach diesem Ausblick des Zukunftsforschers gab es am Nachmittag Abstimmungen zum Thema der Mitgliedschaft bei Kolping, die Verknüpfung der Verbandseinrichtungen und den Ausblick auf die weiteren Upgrade Veranstaltungen in den nächsten Jahren. Abends wurde es lustig mit einem Spontantheater und dem „Ohrwurmsingen“ bekannter Lieder. Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Kirche St. Blasius ist in Fulda das bundesweite Zukunftsforum am Sonntag zu Ende gegangen. Der Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche bildete den Abschlusspunkt des bundesweiten Zukunftsforums. Es geht um Entscheidungen, die – an Adolph Kolping orientiert – gute Wege aufzeigen. Es geht um Identität und Entwicklung.“ Die Orientierung an unserem Gesellvater schafft Vertrauen: Er hat die Menschen angesprochen, sie ermutigt und in ihren persönlichen Lebenssituationen begleitet. „Ohne Ideale verkümmert die Gesellschaft, ohne Glauben liefert sich der Mensch dem Menschen aus. Im Kolpingwerk gehen wir Wege, die ermutigen“, schließt der Kolping-Bundespräses Josef Holtkotte. „Dazu wünsche ich viel Kraft, Freude, Gottvertrauen und Mut. Es ist der Mut in unserem Zukunftsprozess, mit Respekt vor der Vergangenheit in der Betrachtung der Gegenwart an einer tragfähigen Zukunft zu bauen.“ Mit Hoffnung und Mut im Gepäck reisen die Engagierten wieder aus Fulda ab und werden das Gehörte, so Vorsitzender Gerhard Alfranseder, in die diözesane Arbeit einfließen lassen und die Kolpingsfamilien vor Ort ermuntern ihr Arbeitsweise zu überprüfen.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Welchen Sinn hat pilgern und welche Anziehungskraft steckt hinter dem Jakobsweg? 

Pater Ambrosius Obermeier referierte im Kolpinghaus – Zahlreiche Zuhörer waren begeistert

Osterhofen (kök) Pilgern und Jakobsweg ist wieder aktuell, so Pater Ambrosius von der Abtei Niederalteich. Er war auf Einladung der Kolpingsfamilie Osterhofen und der Katholischen Erwachsenenbildung Deggendorf nach Osterhofen gekommen um einen Überblick über das Thema „Christliches Pilgern  - Der Jakobsweg“ zu geben. Sein Vortrag am Dienstagabend im Kolpingsaal gliederte sich in zwei Hauptteile mit einem geschichtlichen Hintergrund und dem christlichen Sinn der dahintersteckt. Eine interessante Diskussionsrunde schloss sich an, denn weitere drei Besucher waren bereits mehrmals auf dem Jakobsweg bzw. auf Teilstrecken unterwegs. 31 Zuhörer lauschten den Ausführungen des kompetenten Redners, der selbst mehrere Monate als Pilgerbetreuer in Spanien arbeitete. Er sagt über diese Zeit: „das war für mich die beste Seelsorgsausbildung“.

Die Geschichte des Jakobsweges ist mit dem Apostelgrab des hl. Jakobus verknüpft. Der Name Jakobusweg bezieht sich auf den Apostel Jakobus den Älteren. Er war zusammen mit seinem Bruder Johannes einer der zwölf Apostel. Nach der Legende war er in Spanien als Missionar unterwegs. Nach seinem gewaltsamen Tod in Jerusalem, wurden seine Gebeine nach der Legende über das Mittelmeer nach Galicien gefahren. Im Hochmittelalter (ab dem 9 Jhd.) war eine Zeit der Reliquienverehrung und die Menschen glaubten damals, dass von diesen eine Heilwirkung ausginge. Da es keine medizinischen Hilfen gab, erhofften sie sich über Hausmittel und einem göttlichen Beistand Linderung oder Genesung zu erlangen. Mit Santiago de Compostela, wo sich das Apostelgrab befindet, wurde der drittgrößte Wallfahrtsort (nach Jerusalem und Rom) bedeutsam. Zwei Krisen gab es in der Wallfahrergeschichte, denn Luther kritisierte die Heiligenverehrung und nahm Kritik an der Reliquienverehrung. Durch die Reformation und später durch den 30-jährigen Krieg ist die Wallfahrermenge stark zurückgegangen. Erst Anfang des 20. Jhd. und seit der 80-er Jahre hat das Pilgern wieder Fahrt aufgenommen. Wo ist eigentlich der Jakobsweg, wo beginnt er, wie viele gibt es? Dazu betrachtete der Pater seine Füße. Der Jakobsweg beginnt dort von wo ich weggehe. Geschichtlich gesehen ist der Jakobsweg auch ein Weg wo Handel getrieben wurde. Waren und Ideen wurden ausgetauscht (Kulturtransfer). Gründe den Weg zu gehen war damals: Sehnsucht nach dem Göttlichen, nach Hilfe suchend, wegen einer Krankheit oder zur Sühne. Der Weg war teilweise sehr gefährlich. Verschiedene Arten von Pilgern hatte der Referent in Spanien kennengelernt. Da waren die „Normalpilger“ (100 km) und die „Ganz harten“, einer war über 70 und ging 1.300 km in Sandalen. Kritische Töne gab es bei „Kaffeefahrten“, also mit dem Bus von Station zu Station, oder Bikerfahrten, die durch die schönsten Naturlandschaften rasen. Sportler, Hochreligiöse und andere Extreme waren da zu beobachten. Bei den „gescheiterten Führungskräften“ oder der „Geschiedenen Hausfrau“ waren ähnliche Schnittpunkte wie im Mittelalter: Not, Schuld, Sühne oder Lebenskrisen in verschiedenen Formen. Es ist der innere Antrieb „ich muss raus“. Beim Wandern kommt man zum Wandeln und ein berühmtes Buch lautet auch: „Ich bin dann mal weg“. Der zweite Hauptteil mit dem christlichen Sinn ging mehr auf die innere Reise ein, die sehr viel Sinn macht. Es geht um die Sinnfrage, natürlich auch bei vielen um die Heilsfrage, nach meinem Seelenheil. Geistlich gesehen ist das so was wie Exerzitien. Wer sich mit dem Weg und sich selber auseinandersetzt erfährt einen echten inneren Wandel. „Nur wenn ich spüre, dass ich nicht so wichtig bin auf dieser Erde, dass ich nicht der Mittelpunkt der Welt bin, sondern dass ich getragen bin von Gott, dann kann ich mich zu einem wahren geistlichen Menschen hinbewegen. Die riesengroße Solidarität und Hilfsbereitschaft die unter den Pilgern zu beobachten ist, ist ein Geheimnis des Erfolges des Jakobsweges. „Gott schenkt mir alles was ich brauche, eine Ehrfurcht und Bescheidenheit tritt ein“. Ein Pilgerweg soll als Dank- und Bittweg verstanden sein. Sein Herz zu reinigen, zu beten und zu wissen Gott geht mit mir, das ist eine wahre Wohltat. Eine Teilnehmerin drückte das so aus: „Der Jakobsweg hat mir ein einzigartiges Gefühl von innerer Ruhe, Frieden und Freiheit gegeben. Man hat das Gefühl, es ist immer einer da, der mit mir geht, auch wenn du alleine unterwegs bist“.  Eine intensive Diskussions- und Fragerunde stellte sich ein. Der kompetente Referent stellte sich allen Fragen. Josef Rainer der 1. Vorstand der KF bedankte sich beim Referenten und wünschte einen guten Nachhauseweg.

 

 

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Kolpingfamilie Altötting hat das 100-jährige Jubiläum im Blick 

Der wichtigste Satz kam zum Schluss: Am 17. Oktober 1919 wurde der „katholische Gesellenverein“ in Altötting gegründet. Somit kann die örtliche Kolpingfamilie dieses Jahr auf ihr 100-jähriges Bestehen zurück blicken. Das ist ein Grund, dieses Jubiläum im Dezember mit Gästen aus der Politik und befreundeten Kolpingfamilien der Region zu feiern, verkündete Vorsitzender Franz Steiner am Dienstag dieser Woche anlässlich der Jahreshauptversammlung der örtlichen Kolpingfamilie im Gasthof „Zwölf Apostel“.
Als Termin ist der 8. Dezember, der Geburtstag des seligen Adolph Kolping (1813-1865) geplant. Vorgesehen ist nach dem Gottesdienst in der Stiftspfarrkirche ein Festzug mit allen Ehrengästen und eingeladenen Abordnungen der benachbarten Kolpingfamilien zum Begegnungszentrum. Dort folgen ein Festakt und ein gemeinsames Mittagessen. Als Überraschung kündigte Steiner zu diesem besonderen Anlass an, die Kolpingfahne mit der Altöttinger Madonna zu veredeln.

„Altötting als bedeutender Marienwallfahrtsort ist in der einmaligen Lage, ein besonderes Logo zu haben: Das Bild der Gottesmutter. Die Madonna ist ein einmalig schönes Erkennungszeichen und trägt zu einem markanten Erscheinungsbild bei“, so Franz Steiner. Ein Angebot habe man bereits bei der Fahnenstickerei Jaeschke in Engelsberg eingeholt. Des Weiteren liefen die Vorbereitungen für das Erstellen einer Festschrift, in der auszugsweise das segensreiche Wirken der örtlichen Kolpingfamilie dokumentiert werden solle. 
„Die Kolpingfamilie ist eine überaus lebendige Gemeinschaft, das bezeugen die über 20 Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr, was zwei Veranstaltungen pro Monat entspricht“ formulierte Vorsitzender Steiner am Beginn seines detaillierten Rechenschaftsberichts. Die breite Palette der Angebote werde mit 30-40 Teilnehmern pro Veranstaltung sehr gut angenommen, stellte er zufrieden fest. Als ein Aushängeschild des Verbandes bezeichnete Steiner den 20 Mitglieder umfassenden Kolpingchor, der den Veranstaltungen eine festliche Note verleiht. Bemerkenswert hoch war die Spendenfreudigkeit. So kam beim Benefiz-Kegelturnier für die Renovierung der Bruder-Konrad-Kirche eine Summe von 1.500 Euro zusammen. Steiner dankte der „VR – meine Raiffeisenbank“ für die finanzielle Unterstützung und zollte insbesondere Turnierleiter Franz Hager  Anerkennung für die Organisation. Schließlich kamen bei der Kolping-Weihnachtsaktion für Malawi in Afrika 500 Euro zusammen. „Dieses Land ist gegenwärtig von einer Naturkatastrophe betroffen, da kommt unsere finanzielle Hilfe gerade recht“, so Steiner. Mit der Mitgliederentwicklung ist man nicht unzufrieden. Die Zahl der Mitglieder hat sich auf einem guten Niveau von 130 stabilisiert.
Bei der deutschlandweiten Schuhsammelaktion des Kolpingwerkes unter dem Leitwort „Mein Schuh tut gut“ im Dezember vergangenen Jahres kamen fast 200.000 Paar Schuhe zusammen, was einen Erlös von 56.000 Euro erbrachte, die ausschließlich in die Berufsausbildung junger Menschen in Afrika und Lateinamerika fließen. Dass die örtliche Kolpingfamilie gerne bereit sei, Gutes für die Bedürftigen unserer Gesellschaft zu tun, sehe man daran, dass hier 2018 insgesamt 177 Paar Schuhe gesammelt wurden. Die Sammelbilanz seit Beginn der Aktion vor drei Jahren mit 362 Paar Schuhen könne sich sehen lassen, so Vorsitzender Steiner zufrieden. Diese Initiative gehe auf den Verbandsgründer Adolph Kolping zurück, der, bevor er die Berufung, Priester zu werden, in die Tat umsetzte, den Beruf des Schumachers erlernt hatte. Lobende Worte fand Steiner auch für die Briefmarkenaktion des Kolpingwerkes. So wurden von Anni Thalhammer vergangenes Jahr 12 Kilogramm gebrauchte Briefmarken für die Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes gesammelt. Und es gebe noch eine dritte Aktion: Auch könne man jetzt bei jeder Veranstaltung nicht mehr genutzte Handys sowie IPhones abgeben. Zum Schluss dankte der Vorsitzende allen Mitgliedern sowie der Vorstandschaft für die großartige Hilfsbereitschaft bei allen Aktionen. Steiner: „Damit setzen wir das Leitwort des Kolpingwerkes Deutschland „Verantwortlich leben – solidarisch handeln“ in die Tat um. Im Hinblick auf das anstehende Jubiläum richtete er einen Appell an die Mitglieder: „Engagiert Euch weiter so tatkräftig, dann wird die Feier ein schönes gesellschaftliches Ereignis werden!“
Nach dem Rechenschaftsbericht kündigte Steiner noch einen wichtigen Termin an und bat um baldige Anmeldung: Den Jahresausflug am 6. Juli nach Regensburg und ein Wiedersehen mit dem früheren Präses Christoph Leuchtner.
Kassier Heinz Wibmer trug den Kassenbericht vor, in dem ein kleines Plus ausgewiesen werden konnte. Die Kassenprüfer Emmy Rau und Christian Wieser attestierten eine einwandfreie Kassenführung. Im Anschluss an den Kassenbericht erteilte die Versammlung der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung.
Ein klares Bekenntnis zum Verbandsgründer Adolph Kolping gab auch Präses Diakon Thomas Zauner in einem kurzen Statement ab: „Die Kolpingfamilien haben wie zu Zeiten des Verbandsgründers eine wichtige Funktion. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es wichtig, den Menschen vor Ort eine Heimat zu geben. Im Sinne unseres Gründers wollen wir für alle zugänglich sein, die Familien stärken und so unseren Beitrag für die Gesellschaft leisten.“
Lob gab es auch in einem Grußwort vom Diözesanvorsitzenden Gerhard Alfranseder: “Die Aktivitäten der Kolpingfamilie Altötting sind von hohem Engagement und von Verlässlichkeit geprägt. Sie ist somit eine bedeutende Säule im Diözesanverband. Vereinfacht ausgedrückt: Kolping macht das Leben ein wenig heller“.   
Für 25-jährige Mitgliedschaft im Kolpingwerk wurden Angelika und Herbert Hofauer geehrt. Franz Steiner dankte ihnen für ihre Treue und überreichte ihnen Urkunden. Großen Respekt verdiene auch Georg Schlederer, der in Abwesenheit geehrt wurde.
Der Jahreshauptversammlung war ein Gottesdienst in der Stiftspfarrkirche vorausgegangen, zelebriert von Kaplan Michael Osterholzer und assistiert von Kolpingpräses Diakon Zauner sowie musikalisch umrahmt vom Kolpingchor unter der Leitung von Franz Steiner und Rupert Fraundorfner am Keyboard.

Verfasser: HP

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Kolpingfamilie Altötting bei der Pfarrwallfahrt nach Straubing vertreten 

Gut zwei Wochen nach der Diözesanversammlung machte sich die Kolpingfamilie Altötting auf dem Weg nach Straubing. Grund war die Teilnahme an der alljährlich stattfindenden Pfarrwallfahrt des Dekanates Altötting, die dieses Jahr in die Gäubodenstadt und am Nachmittag in die Wallfahrtskirche auf dem Bogenberg führte. Zehn Pilger repräsentierten die Kolpingsfamilie mit stellvertretener Vorsitzendern Anni Thalhammer und Bannerträger Helmut Prokscha an der Spitze. Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Günther Mandl  zelebrierte im Beisein von Präses Diakon Zauner und dem Straubinger Stadtpfarrer Jakob Hofmann den feierlichen Gottedienst der Basilika St.Jakob. Es gibt zwei Referenzen zu Altötting in der gotischen Hallenkirche St.Jakob:Zum einen ziert die Altöttinger Madonna in einen wertvollen Schnitzwerk die kunstvoll verzierten Kanzel, zum zweiten ist eine Kopie der Altöttinger Madonna in einem Seitenaltar dargestellt.Abschließend kann man feststellen: Die Pfarrwallfahrt war für alle ein spirituelles Erlebnis, das die Kolpingfamilie noch lange in guter Erinnerung behalten wird.

Verfasser: HP

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Josef, der gute Familienvater ein großes Thema bei der Kolpingsfamilie Osterhofe 

Josefifeier mit Gottesdienst und Mitgliederehrungen – Patron des Kolpingwerkes gefeiert

Osterhofen (kök) Als Adolph Kolping 1849 den Kölner Gesellenverein gründete, stellte er von Anfang an seine Gemeinschaft unter den besonderen Schutz des heiligen Josef. Der heilige Josef ist und bleibt der Schutzpatron des katholischen Gesellenvereins und heute des weltweiten Internationalen Kolpingwerkes. Adolph Kolping war ein begeisterter Anhänger des Hl. Josef. Er widmete ihm Predigten, veröffentlichte Gedichte, nahm sein Abbild in den Titelkopf jeder Ausgabe der von ihm gegründeten Rheinischen Volksblätter auf.  Joseph – das Haupt der Heiligen Familie stand am Sonntag im Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche Osterhofen im Mittelpunkt. Insbesondere wurde mit einer Bildbetrachtung  die Rolle des Hl. Josef beleuchtet. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Klaus Heller und Kurt Köhlnberger anschließend im Vereinslokal Josef Gerstl geehrt, für 25 Jahre Ingrid Auer, Maria Rohrmoser und Karl-Heinz Sattler.

Beim Josefi-Gottesdienst gab es gleich zu Beginn einen Schreckmoment, der so eingeplant war. Fünf übereinander gestapelte Pappkartons mit Beschriften von „falschen Werten“  wie „Hass, Neid, Lüge, Egoismus, Luxus, Sucht und Gewalt“ sind wie ein maroder Turm umgefallen auf den Kirchenboden. Dazu sagte der Stadtpfarrer und Kolpingpräses Christian Altmannsperger: „Gott unser Vater, wir wissen um die Verführungen und um die Finsternis in unserem Herzen, wenn wir uns mit falschen Werten belasten. Wie wir sehen konnten bauen wir uns selbst eine Falle und der Turm der Verlockungen fällt früher oder später in sich zusammen. Deshalb bitten wir, öffne unser Herz für die wahren Werte in unserem Leben und gib uns Kraft zu tun, was hilfreich ist, damit wir ein festes Fundament aufbauen können.  So soll durch uns und unsere Familien mehr Licht, Liebe und Freude in die Welt kommen“. Weiter sagte der Geistliche in der Predigt: „Der Mensch ist ein Beziehungswesen. Bevor jeder von uns geboren wurde, mussten sich die Mutter und der Vater mit dem werdenden Leben auseinandersetzen, damit in Beziehung treten. Auf die Welt gekommen, geboren, verdankt jeder sein Dasein und sein Sein, so wie er ist, Tausenden von Dingen der Zuwendung in der Nahrungsgabe und Ansprache. Heute wollen wir einmal ganz bewusst den Hl. Josef, als Nährvater der Hl. Familie etwas näher betrachten“. Die Ministranten hatten ein Bild an die Gottesdienstbesucher verteilt, auf dem Josef in der Krippe zu sehen ist, wie er einen Brei für Jesus kocht. Der Hl. Josef war bei der göttlichen Geburt dabei und hat in Geduld und Liebe das Gotteskind zusammen mit Maria großgezogen. Seine größte Bewunderung erhält er dadurch  sicherlich als Erzieher von Jesus. Er hatte ein großes Gottvertrauen und war sehr weise. Er fand den Weg nach Bethlehem und flüchtete mit der Hl. Familie nach Ägypten als Gefahr drohte. Zugleich ist er der Hüter des „ewigen Lichts Jesu“. Als Zimmermann konnte er im Beruf sehr geschickt arbeiten. Ein ehrbarer Beruf, von dem auch Adolph Kolping sagt: „Gott segne das ehrbare Handwerk“. Mit Schweiß und Hingabe hat er das tägliche Brot verdient. Und dieses Brot von einem armen Handwerker ernährte Gottes Sohn. Er hat sich nicht mit falschen Werten belastet, sondern aus Liebe gehandelt, nicht selbstsüchtig, sondern im Dienst der Familie. Bei jeder Fürbitte brachten Kolpingmitglieder einen Buchstaben auf einem großen Karton nach vorne zum Ambo und zum Schluss entstand das Wort „Josef“. Als werthaltiger stabiler Turm stand er dann eindrucksvoll da. In der „Josefs Stube“ im Gasthaus Gerstl fand danach die „Sepperlfeier“ mit Mitgliederehrungen statt. Dazu gab es einen ausführlichen Lichtbilderrückblick auf dem die Geehrten zu sehen waren. Auf den Bildern waren die Legendären Veranstaltungen wie „Handwerksausstellung Anno dazumal“, „Maiwandertage“, „Weinabende“ und „Familienwochenenden“ zu sehen. Die geehrten waren auch auf den Bildern der Bergmessen, vom Emmausgang und bei Diözesanveranstaltungen mit dabei. Josef Rainer, der 1. Vorstand und Franz Stern (2. Vorstand) bedankten sich mit Urkunden des Kolpingwerkes Deutschland bei den treuen und fleißigen Mitgliedern. Nach dem Mittagstisch gab es noch viele Gespräche über die vielen tollen Bilder und das Engagement der aktiven Kolpingleute auf so breitgefächerte Aktionen die den Menschen und das Familienleben im Mittelpunkt sehen.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Sebastian Hartl neuer Diözesanleiter 

Diözesankonferenz der Kolpingjugend in Pfarrkirchen

 

Im gut gefüllten Gruppenraum des Pfarrkirchner Kolpinghauses begrüßte Diözesanpräses Peter Meister die Delegierten zur Diözesankonferenz der Kolpingjugend sowie Diözesan-Jugendpfarrer Wolfgang de Jong und Landesleiterin Katharina Maier als Gäste.

 

Nach kurzem Rechenschaftsbericht standen ein mit Spannung erwarteter Tagesordnungspunkt an: Sebastian Hartl, Gruppenleiter in der Kolpingsfamilie Heiligkreuz, wurde einstimmig zum neuen Diözesanleiter der Kolpingjugend gewählt – eine einjährige Vakanz in diesem Amt ging damit zu Ende. Für Vertretungsaufgaben werden ihm Tobias Meindl (Landau), Viktoria Asen (Vilshofen), Julia Plankl (Osterhofen) und Garibald Asen (Vilshofen) zur Seite stehen. Als Planungstermin für 2020 beschlossen die Delegierten ein zusätzliches Treffen mit Delegierten aus allen Kolpingjugenden des Bistums im Sommer.

 

Nach den aktuellen Berichten der Gäste wurden die Delegierten besonders über die anstehenden und für die Allgemeinheit angebotenen Veranstaltungen in 2019 informiert und dazu eingeladen: Ausbildung für künftige Gruppenleitungen vom 23.-27. April (Osterferien, ab 15 Jahre) in Altötting, Pfingstfreizeit vom 17.-23. Juni (Pfingstferien, 9-13 Jahre) im Jugendzeltdorf am Rannasee, günstige Wunsch-Wochenenden für interessierte Gruppen und Kolpingsfamilien nach Absprache. Ebenso ruft die Kolpingjugend dazu auf, sich an der Fußwallfahrt der Jugend nach Altötting (3./4. Mai) sowie bei der 72-Stunden-Aktion (23.-26. Mai) als Aktivitäten der Katholischen Jugend im Bistum zu beteiligen.

 

Der interne Informationsfluss sowie die Öffentlichkeitsarbeit der Kolpingjugend waren weitere Beratungsthemen. In Sachen „Prävention“ sammelte Jugendreferent Klaus Herrndobler die Namen, wer aus den Gruppen der Kolpingjugend noch ein erweitertes Polizeiliches Führungszeugnis beantragen sollte, um in der aktuellen und wichtigen Missbrauchsfrage „alle Hausaufgaben gemacht“ zu haben.

Verfasser: HB

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Mit Herz und Verstand Kolpingarbeit gestalten 

Diözesanversammlung im Kolpinghaus Pfarrkirchen

 

Erstmals tagte die Diözesanversammlung des Kolpingwerkes im Bistum Passau nicht in der Bistumsstadt, sondern im Kolpinghaus Pfarrkirchen. Über 100 Delegierte konnte Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder im dortigen Bildungszentrum, das im letzten Jahr sein 25-jähriges Bestehen feierte, begrüßen.

 

Im Mittelpunkt der Beratungen stand der Zukunftsprozess „Kolping-Upgrade“. In einem mitreißenden Referat unterstrich Landespräses Msgr. Christoph Huber die Wichtigkeit der örtlichen Arbeit. Er rief die Verantwortlichen auf, sich zu vergewissern, was wir wollen und was wir den Menschen anbieten. Dabei müsse immer die Frage im Vordergrund stehen: „Wie gehen wir mit den Menschen um?“ Kolping habe sein Herz geöffnet und erkannt, dass die Gesellen ihn gerade jetzt bräuchten. Not sehen und Hilfe leisten sei eine klassische Aufgabe der Kolpingsfamilien, betonte der Münchner Domvikar abschließend. In sechs Arbeitskreisen wurden Zukunftsfragen des Diözesanverbandes diskutiert.

 

Im Rechenschaftsbericht konnte Diözesanvorsitzender Alfranseder auf eine stabile Arbeit mit vielen erfolgreichen Initiativen verweisen und dank der hervorragenden Arbeit vor Ort sind wir einer der wenigen Diözesanverbände in Deutschland mit einer positiven Mitgliederentwicklung.

 

Mit dem Adolph-Kolping-Preis 2018 und einem Preisgeld von 500 € wurde die Kolpingsfamilie Vilshofen ausgezeichnet. Damit würdigte der Diözesanvorstand das seit sechs Jahren bestehende Theater-Projekt, in dem jährlich ein gesellschaftskritisches Thema in einem Theaterstück aufgegriffen werde. Damit habe die Kolpingsfamilie wieder eine langjährige Theatertradition aufgenommen. Urkundlich ist das erste Theaterstück 1869 in Vilshofen aufgeführt worden. Für ihre hervorragende kontinuierliche Zusammenarbeit in der Kath. Erwachsenenbildung zeichneten die Bildungswerk-Vorstände Harald Binder und Hildegard Forster die Kolpingsfamilie Marktl aus und überreichten einen 250 Euro-Scheck. Seit vielen Jahren, so Binder, veranstaltet die Kolpingsfamilie regelmäßig mit der Kath. Erwachsenenbildung interessante und zeitgerechte Bildungsabende. Mit diesem Angebot trage die Kolpingsfamilie Marktl zum positiven Bildungsverständnis in der Kirche bei.

 

Geehrt wurde das Diözesanvorstandsmitglied Rudi Krause (Burgkirchen/Alz) mit der diözesanen Ehrennadel in Gold. Seit annähernd 40 Jahren, so der Diözesanvorsitzende, zeichnet sich Rudi Krause durch eine unwahrscheinlich engagierte und nachhaltige Kolping-Arbeit aus. Seit 10 Jahren ist er nun Mitglied des Diözesanvorstandes und vor allem die Seniorenarbeit trägt seine Handschrift.

 

Lobend erwähnte Bundesvorstandsmitglied Reinhard Ockel die nachhaltige Arbeit im Diözesanverband Passau, dem sich Dompropst Msgr. Dr. Michael Bär für die Kirche von Passau anschloss. Weitere Grußworte sprachen die stellvertretende Diözesanratsvorsitzende Birgit Geier, Ehrenvorsitzender Dr. Klaus Rose sowie Bürgermeister Wolfgang Beißmann und Bundestagsabgeordneter Max Straubinger.

 

Begonnen hatte die Diözesanversammlung mit einem Gottesdienst in der Wallfahrtskirche Gartlberg. In seiner Predigt rief Diözesanpräses Peter Meister dazu auf, mutig die Zukunft zu gestalten und mit Tatkraft im Geiste Kolpings zu wirken.

Verfasser: HB

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Klimafrage ist nicht nur eine Gerechtigkeitsfrage sondern eine Exitenzfrage 

Schafft sich die Menschheit selbst ab? – Vortrag im Kolpinghaus über „Freiwillig Klimaneutral“

Osterhofen (kök) Auf Einladung der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen und der Katholischen Erwachsenenbildung Deggendorf sprach am Dienstagabend der Umweltreferent des Bistums Passau, Josef Holzbauer aus Waldkirchen, über das schwierige Thema Klimawandel. Dabei stellte er 12 Thesen auf, die zur Weltrettung beitragen könnten. „Ich strenge mich nur an, wenn du das machst, ist eine fatale Aussage und gerade in der Fastenzeit wäre es sinnvoll den eigenen Lebensstil und nicht den des Nachbarn in Frage zu stellen“, so der Referent. Eine Enkeltaugliche Umweltpolitik ist in weiter Ferne deshalb sei es enorm wichtig im persönlichen Bereich mit der Energieeinsparung zu beginnen und den Konsumrausch zu reduzieren.

Kurt Köhlnberger begrüßte im Namen der KF die Zuhörer und den Referenten. Er stellte die Anstrengungen der KF auf dem Umweltsektor der letzten Jahrzehnte kurz vor. Da stehen nicht nur Positionspapiere und Bildungswochenenden zum schonenden Umgang der Umwelt auf der Tagesordnung, sondern mit Altkleider-, Altpapier- und Alusammlungen sowie neuerdings auch Sammlungen gebrauchter Handys ganz praktische Dinge auf dem Plan. Anfang der 90-er Jahre wurden in Osterhofen 4.000 Infoblätter mit Umwelttipps von der KF versandt. Ein Sonntagsfahrverbot (1 x im Jahr) zur Sensibilisierung wäre wieder eine tolle Sache, so Köhlnberger. Es wurden vor 25 Jahren verbindliche Regeln im Landkreis DEG eingeführt, allerdings war im letzten Jahr wieder zu beobachten, dass bei einigen großen Festen beim Weißwurstfrühstück Plastikwegwerfbesteck in Plastikfolie ausgegeben wurden. Zum Vortrag startete Josef Holzbauer mit einer kurzen Vorstellung seiner Person und welche Aufgabengebiete er im Bistum bei einer 25 Stundenwoche ausfüllt. Große Erfolge gebe es bereits im Bereich der Forstwirtschaft, die in kirchlichem Besitz sind sowie in der Beschaffung von Büromaterial. Für die verpachteten Kirchengrundstücke ist es noch ein steiler Weg um hier auch für die Natur Verbesserungen zu erzielen. Anschaulich ging er auf die Unterstützer der Klimawende ein. Natürlich wurde des öfteren aus der Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus zitiert. Aber auch Felix Finkbeiner (* 8. Oktober 1997), der Gründer der Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet trägt zur Unterstützung der CO2 Reduzierung bei. Mehrere Milliarden Bäume sollen gepflanzt werden, um CO2 zu binden, damit wir auch Zeit gewinnen, bessere und effektivere Möglichkeiten zu entwickeln den Temperaturanstieg auf unserem Planeten zu verhindern. Dieser Zeitjoker hat außerdem den Nebeneffekt, dass in Wüstengebieten die Ausbreitung dieser Gegend entgegen gewirkt wird. 10,4 to CO2 pro Jahr produziert jeder Deutsche im Jahr, aber nur 1/3 wäre vertretbar, so der Umweltexperte. Dazu zeigte er verschiedene große Kartons, die einzelne Bereiche aufschlüsselten. Somit wurde ganz deutlich wo wir am meisten CO2 einsparen können. Reduzieren und vermeiden muss an oberster Stelle stehen, denn die Klimafrage ist zur Existenzfrage geworden. Das Pariser Klimaabkommen (rechtlich unverbindliche Zusagen) hatte einige Lücken, die im Kattowitzer Abkommen von der UN Ende 2018 mit verbindlichen Zielen abgeändert wurde.  Der Redner mahnte aber ein Handeln jetzt und hier für den Privatsektor an. Jeder einzelne trägt mit seinem Verhalten dazu bei und der Rhythmus des Konsums und der Verschwendung muss entgegen gewirkt werden, so die Ausführungen des Referenten. Das Erdöl reicht nur noch 45 Jahre, das darf uns nicht gleichgültig sein! Hinzu kommen der immense Landverbrauch, das größte Artensterben seit der Dinosaurier und das Bevölkerungs-wachstum. Wie ein Klimatag und ein sparsamer Tag aussehen könnte, dazu gab Holzbauer einige Vorschläge. Flugbenzin sollte versteuert werden, ebenso Finanztransaktionen auf dem Weltmarkt und wir hätten viele Möglichkeiten umweltgerechtes Verhalten steuerlich zu belohnen. Es geht schließlich um unsere Mutter Erde und die Schönheit der Schöpfung darf nicht zur Erschöpfung kommen. Abschließend riet der Referent: „Mit bewusstem Konsum kann man auch steuern“. Es schloss sich eine intensive Diskussion an. Der nächste Vortragsabend der KF ist am 26. März um 19.30 Uhr ebenfalls im Kolpinghaus. Das Thema lautet dann: „Christliches Pilgern  - der Jakobsweg“. Referent ist Pater Ambrosius Obermeier (OSB) von der Abtei Niederalteich.

 

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Erfolgreiche Diözesanversammlung im Kolpinghaus Pfarrkirchen 

Landespräses Msgr. Huber spricht den Kolpingsfamilien Mut zu

 

Über 100 Delegierte lauschten den Ausführungen von Landespräses Huber, der die Kolpingsfamilien aufrief, den Zukunftsprozeß des Verbandes für eine Neubelebung der Kolpingarbeit zu nutzen. Mit dem Adolph-Kolping-Preis 2018 zeichnete Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder die Kolpingsfamilie Vilshofen aus und würdigte dabei ihre vorbildliche Kulturarbeit mit ihrem Theaterprojekt. Der Preis ist mit einer Zuwendung von 500 € verbunden. Ein ganz besondere Ehrung erfuhr Diözesanvorstandsmitglied Rudi Krause (Burgkirchen/Alz), der mit der diözesanen Ehrennadel in Gold geehrt wurde. Für eine vorbildliche Zusammenarbeit mit der Kath. Erwachsenenbildung wurde die Kolpingsfamilie Marktl/Inn mit einer Dankurkunde und einem Preisgeld von 250 € belohnt. Begonnen hatte die Diözesanversammlung mit einem Gottesdienst in der Wallfahrtskirche Gartlberg, den Diözesanpräses Peter Meister zelebrierte.

Verfasser: HB

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