Kolping Nachrichten

Altkleider- und Altpapiersammlung der Kolpingsfamilie 

Bei angenehmen Temperaturen machten sich rund 40 Helfer und Helferinnen der Kolpingsfamilie Landau am Samstagvormittag, dieses Mal vom Volksfestplatz aus, auf um die von der Bevölkerung zahlreich bereitgestellten Papierbündel und Kleidersäcke einzusammeln. Straße für Straße im Stadtgebiet Landau und in den Ortschaften Fichtheim, Wolfsdorf, Möding und Thalham wurde mit den von der Stadt Landau und den Firmen Froschauer, Kühbeck, Leeb und Prebeck zur Verfügung gestellten Fahrzeugen abgefahren und die aufgelesenen Waren zur Sammelstelle gebracht. Hier wurde das Sammelgut in den bereitgestellten Container bzw. Lastwagen umgeladen. Auch die Kolpingsfamilien Pilsting und Wallersdorf brachten ihr Sammelgut zur Verladestation in Landau und so waren am Ende der Sammlung sowohl der Altpapiercontainer als auch der Lastwagen für die Altkleider bis oben gefüllt.

Verfasser: Wenninger

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Naturjuwelen an der freifließenden Donau 

Freifließende faszinierende Donau im Foto- und Videovortrag nähergebracht

Vortrag mit Prädikat „Besonders Wertvoll“– Einblicke in eine phantastische Tier- und Pflanzenwelt

Osterhofen (kök) Ein Glücksgriff war die Veranstaltung der Kolpingsfamilie (KF) Ostehrofen am vergangenen Dienstag im Kolpinghaus als der Hobbyfotograph Josef Baumgartner aus Hofkirchen seinen Vortrag „Natur an der freifließenden Donau“ im Kolpingsaal Osterhofen präsentierte. Einzigartige Naturaufnahmen mittels Fotoausrüstung konnten die Besucher des Vortrages bestaunen. Unsere Heimat, die Donau, ist in unmittelbarer Nähe ein wahres Naturjuwel, das vielen bedrohten Tier- und Pflanzenarten einen kleinen Platz zum Überleben bietet. Von der Isarmündung bis Vilshofen und darüber hinaus erlebten die Zuhörer ein wirkliches Naturspektakel, denn auch die Luftaufnahmen gaben einen ungewohnten Anblick und ein überaus imposantes Farbenspiel frei. „Aus der Vogelperspektive“ und vom Versteck  eines Tarnzeltes aus, ergaben sich für Josef Baumgartner  Fotos von größter Qualität, Intensität und Glücksmomenten, die kaum zu beschreiben sind.

Franz Stern, der 2. Vorsitzende der KF begrüßte im Namen des Veranstalters und der Mitorganisation der Katholischen Erwachsenenbildung Deggendorf die Zuhörer zu einem interessanten Vortrag, den die Besucher bestimmt noch lange in Erinnerung behalten werden. Herr Baumgartner erläuterte eingangs wie er zu seinem Hobby der Photographie gekommen ist. Dies begann mit 14 Jahren mit dem Fischen an der Donau sowie mit dem beobachten und fotografieren von Vögeln. Die Fotomotive wurden anschließend in den letzten 20 Jahren erweitert auf andere Tierarten und auch auf Pflanzen. Das Filmen mit einer speziellen Kamera eröffnete ihm einen phantastischen Zugang zu einer völlig anderen „Welt“ mit gigantischen Perspektiven und Annäherungsmöglichkeiten, ohne die Tiere in ihrem Bereich zu stören. Herr Baumgartner, der in Hofkirchen wohnt und in Sattling bei Winzer arbeitet, ist vor allem am Wochenende in den frühen Morgenstunden unterwegs um tolle Aufnahmen machen zu können. Er begann seinen Vortrag mit dem „Frühlingserwachen“ an der Donau, untermalt mit Vogelstimmen, so dass dies ein echt „lebendiger“ Abend wurde. Einen Buntspecht zu fotografieren ist eher möglich, als ein Blaukelchen vor die Linse zu bekommen. Geduld ist allemal erforderlich, aber auch eine sehr gute Fotoausrüstung. Die Nahaufnahmen nahmen die Besucher in den Bann. Im März ist die Zug- und Balzzeit der Gänse und Enten. Löffelente, Gänsesäger, Grünschenkler (Durchzügler) und Kolbenente waren ebenso auf den Bildern zu sehen wie skandinavische Arten wie Krick-, Pfeif- und Spießente, die in sehr kalten Wintern sich hier her an die Donau zurückziehen, um diese Jahreszeit leichter überleben zu können. Auch von der Pflanzenwelt wurden wunderbare Aufnahmen gezeigt, so wie von der Sumpfdotterblume, Küchenschelle, Schlüsselblume und vom Blaustern. Die Wichtigkeit der Altwässer wurde hervorgehoben und die Fließgeschwindigkeit der Donau, die den bedrohten Tierarten ein Überleben ermöglicht. Die Kiesbänke würden bei zu langsamem Wasserverlauf versanden oder mit Schlamm überdeckt werden, so Baumgartner. Ein dramatischer Rückgang der Wiesenbrüter wurde angesprochen. So gab es im Jahr 1980 noch 90 Paare vom Brachvogel und heuer sind es nur noch ca. 5 bis 8 Paare hier bei uns. Auch die Feldlerche, Rotschenkel, Uferschnepfe und der Kiebitz sind stark gefährdet. Die intensive Landwirtschaft und teils ein „Urlaubsverhalten“ mit freilaufenden Hunden fordern ihren Tribut. Von der Mühlhamer Schleife bis zur Donaubrücke und Nahe Arbing ist die Donau zum Naherholungsgebiet geworden, das viele Menschen aus dem weiten Umkreis ebenfalls anzieht. „Die Ringelnatter und der Laubfrosch“ lautet das nächste Kapitel des Vortrages. Beeindruckende Filmaufnahmen über eine Ringelnatter, die aus dem Ei schlüpfte, ließen das Herz der Gäste höher schlagen. Der lebendige Vortag hatte auch den „fliegenden Edelstein“, den Eisvogel, im Blick. Weiter ging es mit einem Sonnenaufgang im Sommer an der Donau, wenn um 5 Uhr morgens der Frühnebel durchdrungen wird. Zu den Sommerimpressionen gehörte aus das Johanniskraut und Distelfalter waren zu sehen. Ein Frauenschuh bei Gewitterstimmung, Vögel im Schilf und die Tierwelt im Auwald zeugen von einer einzigartigen Vielfalt. Mit dabei war der Sumpfrohrsänger, Drosselrohrsänger, Schlagschwirl, die Rohrammer, Zwergdommel und in unserer Gegend auch das Blaukelchen, das in Mitteleuropa schon selten geworden ist. Steinmarder, Fuchs, Waldohreulen und ein Jungkuckuck waren schwer vor die Linse zu bekommen, während die Beutelmeise, Gartenrotschwanz, Gelbspötter und zahlreiche Libellen öfter vom Tarnzelt aus zu beobachten waren. Ein weiteres spannenden Kapitel war „Im Tal der Echsen und Schlangen“ in der Nähe von Obernzell (Jochenstein) mit der Äskulap- und Schlingnatter sowie der Mauer- und Smaragdeidechse. Nachts an der Donau ist es auch schön und Leben rührt sich hier auch allerhand. Die Nachtfalter haben hier ihr aktives Leben. Künstlerische Fotos von den Donauhangwäldern und eine „Glückssträhne“ der Fotografie ließen die Spannung des Abends näherkommen. Rohrweihe, Flussregenpfeiffer und das kleine Sumpfhuhn, das nur noch sehr selben vorkommt, wurden gezeigt. Die Herbst- und Winterzeit stand den anderen Jahreszeiten keineswegs nach. Ein phantastisches Farbenspiel war in den Isarauen zu sehen und im Winter das Treibeis sowie Reif an Sträuchern und Bäumen. An der Donau zwischen Straubing und Vilshofen ist das Leben noch im und am Fluss. Hier fließt Bayerns großer Strom frei, ohne Staustufen und Kanalwände. Auwälder voller Leben säumen seine Ufer, davon konnten sich die Zuhörer überzeugen. Einer der Teilnehmer meinte, dieser Vortrag gehöre unbedingt in den Lehrplan der Schulen mit aufgenommen, denn wenn ich was kenne und lieben lerne, dann schätze ich auch diese einzigartige Natur und ich setzte mich für den Erhalt dieses Lebensraumes ein. Mit einem langanhaltenden Applaus endete nach einer Diskussion der überaus beeindruckende und faszinierende Vortragsabend.      

 

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Einkehrwochenende Auf den Spuren des Bruder Konrad 

Kolpingsfamilie beschäftigte sich mit dem Volksheiligen beim Einkehrwochenende.

Traditionell immer am Wochenende vor den Herbstferien steht im Programm der Kolpingsfamilie Landau ein religiöses Einkehrwochenende. Die knapp 30 Teilnehmer in der Altersspanne vom Grundschulkind bis zum Senior, sowie Pfarrvikar Nelson Parakkadath, machten sich am späten Freitagnachmittag auf zum Bildungshaus Hermannsberg. Das Haus auf einer Anhöhe am Ortsrand vom Wiesent gelegen, strahlt schon aufgrund seiner idyllischen Alleinlage Ruhe aus, so dass es einem leicht fällt etwas abzuschalten und in sich zu gehen.

Kolpingmitglied Maria Gsödl, welche sich federführend um die inhaltliche Durchführung der Einkehrtage angenommen hatte, freute sich bei der Begrüßung besonders, dass das von ihr gewählte Thema „Bruder Konrad“ auch in gewisser Weise eine Verbindung zur Unterkunft herstellte. Das Haus Hermannsberg gehört nämlich zur KJF (Katholische Jugendfürsorge) Werkstätten gemeinnützige GmbH und ist an die Bruder Konrad Werkstätte in Mitterfels angeschlossen. 

Nach dem Zimmerbezug und einer Stärkung beim Abendessen führte die Referentin unter Bezugnahme auf den heuer jährenden 200. Geburts- bzw. Tauftag von Bruder Konrad in das Thema ein. Sie lud ein sich in diesem Zusammenhang an die eigene Taufe zu erinnern und die Zeichen der Taufe zu überdenken. Symbolisch wurden die Gesprächsergebnisse in einem Bodenbild dargestellt.

Auch wenn der heilige Bruder Konrad den Teilnehmern allen ein Begriff war und so manch einer sich schon einmal etwas näher mit dessen Person beschäftigt hatte, empfanden die meisten den am nächsten Morgen vorgeführten Film als hilfreich, um sich dessen Lebensweg noch einmal in Erinnerung zu rufen.

Sodann waren die Teilnehmer aufgerufen sich mit Bruder Konrad quasi „auf den Weg zu machen“. Im Haus waren Stationen vorbereitet, die Ortsnamen trugen, die im Leben des Bruder Konrad sehr wichtig waren. Durch einen Laufzettel erfuhren die Teilnehmer jeweils die Bedeutung des Ortes für Bruder Konrad und zugleich einen Impuls um sich zu Themen wie z.B. „Woher komme ich?“, „Wachsen im Glauben“ oder „Im Gebet verbunden“ Gedanken zu machen. Den Höhepunkt des Wochenendes bildete ein Gottesdienst am Spätnachmittag, welchen Pater Nelson zelebrierte und bei dem die Anwesenden bereits bei der Vorbereitung und auch während der Feier aktiv als Lektoren und Chor mitwirkten.

Aber auch das freundschaftliche Miteinander kam nicht zu kurz, sei es bei einer abendlichen Talk-Runde mithilfe von Impulskarten oder beim anschließenden gemütlichen Beisammensein bei lustigen Brettspielen und entspannten Gesprächen.

Am Sonntagvormittag rundeten Kreistänze aus verschiedenen Ländern das Wochenende ab, bevor in einer Abschlussrunde noch ein  Feedback an das Leitungsteam gegeben wurde.

Beim Abschied waren sich alle einig, dass man ein schönes, entspanntes Wochenende verbracht hatte, bei dem man sich durch die Auseinandersetzung mit dem Volksheiligen Bruder Konrad auch wieder einmal intensiv mit dem eigenen Glauben beschäftigt hatte.

Verfasser: Wenninger

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Kolpingprojekte im Partnerland Uruguay vorgestellt 

Uruguay ein kleines Land mit vielen Facetten wird vom Kolpingwerk unterstützt

Land und Leute in Uruguay im Vortrag näher gebracht – 33 Jahre Partnerschaft des Kolpingwerkes

Osterhofen (kök) Wer könnte einen besseren Überblick über die Situation in Uruguay geben, als der Diözesanvorsitzende des Kolpingwerkes in der Diözese Passau Gerhard Alfranseder aus Martkl am Inn? Die Zuhörer im Kolpinghaus Osterhofen waren am Dienstagabend begeistert vom Vortrag über Land und Leute in Uruguay und den durchgeführten Projekten, die vom Kolpingwerk Diözesanverband  (DV) Passau mit unterstützt werden. Über drei Jahrzehnte besteht schon eine Freundschaft zwischen dem kleinen Land in Südamerika und der kleinen Diözese Passau. Einzigartig ist nicht nur der Jugendaustausch und die gegenseitigen Besuche, sondern, dass der Sohn des Diözesanvorsitzenden mit einer sehr engagierten Uruguayerin verheiratet ist.

Uruguay hat etwa 3,4 Millionen Einwohner und das Land ist ungefähr halb so groß wie Deutschland erzählte eingangs Alfranseder. Man braucht ca. 24 Stunden bis man zu diesem Land kommen kann, das auch demokratisch in einem Präsidialsystem regiert wird. Es gibt dort etwa 80 % Katholiken auf dem Papier, wobei leider nur 2 % in der Kirche aktiv sind. Gerade deshalb ist auch die Arbeit des Kolpingwerkes von Bedeutung, denn mit sozialen und caritativen sowie arbeitsvorbereitenden Projekten fördert der Verband aus Deutschland bzw. aus Passau besonders jugendbezogene Maßnahmen. Sinn dazu ist auch, die Landflucht zu stoppen, denn die Wohnungsnot führt in der Hauptstadt Montevideo oft zu riesigen Problemen und ringsum breiten sich Slums aus. Aber auch hier versucht das Kolpingwerk ein Stück weit zu helfen, indem Kindertagesstätten errichtet, unterhalten und unterstützt werden. Es gibt mittlerweile 35 Kolpingsfamilien (KF) in Uruguay, die teilweise sehr junge Vorstandschaften haben und die Probleme der Jugend dort kennen. So werden beispielsweise auch Sozialarbeiter finanziert, die bei Drogenproblemen helfen können. Mit einfachen Mitteln wird auch ein „Tag des Kindes“ organisiert. Mit einfachsten Mitteln werden hier sehr viele positive Entwicklungen in die Wege geleitet. Aus einem alten Schwimmbad entstand ein Pfarrzentrum, in Montevideo wurden Jugendwohnmöglichkeiten für Studenten geschaffen und die KF haben eine holprige dürre Wiese in einen Fußballplatz in einem kleinen Dorf umgewandelt. Weitere Projekte der KF sind verschiedenster Art wie etwa die Schaffung von Trimm-Dich-Geräten an Schulen, der Anbau von Kräutern, die zum Verkauf bzw. zur Vermarktung dient, die Ausbildung in Handwerksberufen sowie in technischen Berufen. Eine KF nennt sich „Migrantes“ und kümmert sich um Migranten in der Millionenstadt Montevideo. Mit Spenden aus dem DV Passau  wurden auch Brennöfen angeschafft, damit eine Töpferei als Hilfe zur Selbsthilfe arbeiten kann. Überhaupt sind die geförderten Projekte mit viel Segen begleitet und so wurden viele Projekte nun auch von der Regierung unterstützt, die auch erkannte, wie wichtig die Bildung aus Ausbildung ist. Mit vielen Bildern untermalte der Referent den Abend. Es wurden auch die wirtschaftlichen Aktivitäten des Landes sowie die Aktionen auf der Tourismusbranche vorgestellt. Der Austausch des Handels mit China führt allerdings nicht immer in die richtige Richtung. Bio-Rindfleisch für T-Shirts und Billigramsch, Weizen und Reis für Cola und Roller, denn Autos können sich die wenigsten in Uruguay leisten. Typisch für Uruguay sind die Gauchos, die Rinderzucht betreiben und auf einer Hacienda wohnen,  Mate-Tee trinken und ein „Asado“ (Rindfleisch vom Holzkohlengrill) essen. Immer wieder hob Alfranseder, die Genügsamkeit, Fröhlichkeit und Herzlichkeit der Bevölkerung hervor. In den letzten Jahrzehnten wurde aus dem Entwicklungsland Uruguay mittlerweile ein „Schwellenland“. Alle fünf Jahre wird das Land von Kolpingfreunden aus Passau besucht, um den Fortgang der geförderten Maßnahmen anzuschauen. Dies empfinden die KF in Uruguay überhaupt nicht als Kontrolle (soll es auch nicht vordergründig sein), sondern sie freuen sich die umgesetzten Projekte präsentieren zu können. Jährlich spenden die KF in Diözese Passau ca. 20.000 Euro für das Partnerland in Uruguay. Mit einem Dank des 2. Vorstandes der KF Osterhofen, Franz Stern, an den Referenten endete der sehr informative Abend, der auch im Namen des Katholischen Erwachsenenbildungswerkes Deggendorf organisiert wurde.     

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Theater-Herbst bei Kolping 

Die Theater-Tradition ist in den Kolpingsfamilien vielfach fest verankert. Viele Kolpingsfamilien führen gerade in den Herbst-Monaten ihre Theaterstücke auf.

 

Wieder in die Tradition des Theater-spielens hat sich die Kolpingsfamilie Vilshofen vor einigen Jahren eingereiht. Ihre Besonderheit ist, dass sie jeweils ein selbstgeschriebenes Stück aufführen. Autor und Regisseur ist Gemeindereferent Andreas Kindermann. Mit „FAST. Ein deutsches Volksstück“ geben die Vilshofener Kolpingmitglieder ihrem Publikum wieder viel Stoff zum Nachdenken, aber auch Anlass das Leben neu zu sehen und Selbstbewusstsein neu zu definieren. Auch der Aldersbacher Pfarrer Sebastian Wild, ehemals Präses der Kolpingsfamilie Vilshofen schlüpft wieder in eine Theaterrolle. Dieses Mal tut er als böser Geist Mephisto das Gegenteil, was ihm sonst als Seelsorger das Hauptanliegen ist. Premiere ist am 26. Oktober um 20:00 Uhr. Der Diözesanverband bietet dazu ein eigenes Programm unter dem Begriff „Kulturtage in Vilshofen“ an.

 

Auf eine lange Theater-Tradition kann die Kolpingsfamilie Gern zurückblicken. Sie hat am 19. Oktober mit dem Stück „Tango zum Leichenschmaus“ Premiere.

 

Der Kolpingsaal wird sich wieder füllen, da ist sich die Kolpingsfamilie Pfarrkirchen sicher, wenn sie wieder ihr diesjähriges Theaterstück „Ja verreck, der Maibaum is weg“ aufführt. Premiere ist am Freitag, 09. November im Kolpinghaus Pfarrkirchen.

 

Die Plakate zu den einzelnen Theaterstücken mit den jeweiligen Aufführungsterminen sind als Bilddatei zu finden.

Verfasser: HB

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Kolping-Weiterbildungstag in Berlin 

Anlässlich der Auftaktveranstaltung zum 7. Deutschen Weiterbildungstag am 25.09.2018 im Haus der Kulturen der Welt, weist der Verband der Kolpingbildungsunternehmen Deutschland e.V. auf die besondere Bedeutung und die tragenden Rollen der allgemeinen und beruflichen Weiterbildung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hin.

Die Kolping-Bildungsunternehmen verstehen Bildung sowie berufliche und soziale Teilhabe als Basis einer funktionierenden Demokratie in einer sich permanent verändernden Welt.

 

Die Kolping-Bildungsunternehmen engagieren sich mit rund 6.000 hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an über 200 Standorten in Deutschland und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.

 

Der Verband der Kolpingbildungsunternehmen Deutschland e.V. ist Mitveranstalter des Deutschen Weiterbildungstags, der von einem breiten Bündnis namhafter Akteure der Weiterbildungsbranche getragen wird.

Verfasser: Kolping-Mainfranken

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Arbeit und menschliche Würde in der heutigen Welt untrennbar verbunden 

Der Verband der Kolping-Bildungsunternehmen Deutschland e.V. hatte in Kooperation mit dem Kolpingwerk Deutschland und dem der Verband der Kolpinghäuser zu einem Parlamentarischen Abend zum Thema „Sozialer Arbeitsmarkt – damit Integration gelingt“ eingeladen. Der Vorsitzende des Verbandes der Kolping-Bildungsunternehmen, Werner Sondermann konnte in der Parlamentarischen Gesellschaft, die schon zum zweiten Mal einen perfekten Rahmen bot - erfreulich viele Abgeordnete der Bundestagsfraktionen der CDU/CSU, der SPD, der FDP und des Bündnis 90/Die Grünen sowie weitere Gäste und Verantwortliche aus den einladenden Organisationen begrüßen.

 

Schirmherr der Veranstaltung war der Sprecher der Arbeitnehmer in der CDU/CSU Fraktion Uwe Schummer MdB, der in seinem Grußwort die Bedeutung der Arbeit für eine gelungene Integration in die Gemeinschaft und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben betonte. „Der Staat ist in der Pflicht dafür Sorge zu tragen, dass geeignete Maßnahmen und ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, damit die gewollte Inklusion realisiert und gelebt werden kann“ so Schummer.

 

Für den kurzfristig erkrankten Prof. Dr. Stefan Sell hatte spontan der Abgeordnete Peter Weiß, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU Bundestagsfraktion die Aufgabe übernommen, die gesetzlichen Vorhaben zum geplanten Sozialen Arbeitsmarkt zu erläutern. Er betonte insbesondere, dass eine Integration von Langzeitarbeitslosen – deren Zahl in den letzten Jahren nicht in dem gewünschten Maß gesunken ist – nur gelingen kann, wenn ein qualifiziertes Coaching durch erfahrene Bildungsunternehmen organisiert wird und dafür auch die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt werden. „Nur mit Eingliederungszuschüssen an potentielle Arbeitgeber geht es nicht“ sagte Weiß. Darüber hinaus hält er auch die Schaffung von Inklusionsfirmen für Langzeitarbeitslose mit hohem Förderbedarf für zwingend notwendig.

 

Dem an der Augsburger Universität lehrende Prof. Dr. Thomas Schwartz fiel es zu, die  theologische und philosophische Dimension von Arbeit in der heutigen Welt zu erläutern. „Heute wird Arbeit als eine der zentralen Dimensionen fu?r ein gelingendes und wu?rdevolles Leben angesehen“ stellte Schwartz zunächst fest um dann auf die Veränderungen in der Bewertung im Laufe der Geschichte einzugehen. In seinem Fazit erklärt Schwarz, dass die Schaffung eines geeigneten Instrumentes zur Integration von Langzeitarbeitslosen aus theologischer und philosophischer Sicht sowie aus dem Postulat des Grundgesetzes heraus eine zwingende Pflicht des Staates ist. „Sozialer Arbeitsmarkt meint: daran zu arbeiten, dass Langzeitarbeitslose wieder in die Lage versetzt werden, in ihrer Existenz Sinn und Wu?rde zu finden“ so Schwartz.

 

Die anschließende interessante Talkrunde mit etlichen Gästebeiträgen drohte aufgrund der spannenden Diskussion den Zeitplan zu sprengen. Aber dann konnte doch noch der Übergang zum „Programmpunkt Speis und Trank“ gefunden und der weitere Abend bei intensiven Gesprächen genossen werden. „Sehr gelungen“ war ein häufig gehörter Kommentar von vielen der etwa fünfzig Gäste des Abends.

Verfasser: Axel Möller, Kolping-Bildungsunternehmen Deutschl.

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Neue Kegelspiele sorgten für Spaß und Spannung - Jungkolping wird zweiter 

Jungkolping verliert im Duell denkbar knapp mit einem Spiel Unterschied –Wettkämpfe „Alle Neune“

Osterhofen (kök) Die „Kegel-Olympiade“ der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen wird seit einigen Jahren sehr gut angenommen. Knapp 30 Teilnehmer wetteiferten auf zwei Kegelbahnen im Landgasthof Weber am Dienstagabend um Punkte. Das  Spielsystem „Tore schießen“, „Schlag den Star“ und „Fuchsjagd“ war schon geläufig, aber es kamen zwei neu erfundene Spielvariationen hinzu. Diese Kegelspiele lauteten „Würfelglück und Taktik“ sowie „Eins bis Neun“. Für jeden Olympischen Ring (Kontinent) wurde ein Spiel ausgetragen. Die Erwachsenen der Familienkreise gewannen gegen Jungkolping am Ende knapp mit 3:2 und sangen dann „So sehen Sieger aus“. 

Vierzehn Jungkolpingleute hatten zunächst große Mühe gegen die „alten Hasen“ mitzuhalten, denn sie verloren die ersten beiden Spielpartien eindeutig, aber im Laufe des Abends wurde es immer spannender. Die nächsten beiden Spielearten gewann Jungkolping und so musste die Entscheidung des Tagessieges beim letzten Spiel „ausgekegelt“ werden. Kurt Köhlnberger, der Bildungsbeauftragte der KF erläuterte Spiel für Spiel. Der Anfang lautete „Würfelglück und Taktik“. Dabei standen zwei Gegner gleichzeitig auf den Kegelbahnen und versuchten so viel wie möglich an Kegeln zu treffen. Der runde Würfel zeigte zu Beginn jedoch an, mit welcher Zahl die Anzahl der um geschobenen Kegel zu multiplizieren war. Ein Handicap gab es allerdings bei der Zahl Sechs, denn wenn dann auch noch sechs Kegel getroffen wurden, so wurde die Gesamtzahl (also 36) als Minuspunkte gewertet. So war es bis zu Schluss spannend und lustig, wenn wieder ein solches Ergebnis erzielt wurde. „Das Spiel eins bis neun“ war schnell erklärt. Zuerst musste nur ein Kegel getroffen werden, dann zwei usw.  Welches Team am schnellsten alle neun nacheinander „erledigt“ hatte, gewann diesen Durchgang. Beim „Schlag den Star“ und „Tore schießen“ gewann Jungkolping, so dass es nun im Gesamtstand 2:2 hieß. Jeder Spieler bzw. jede Spielerin hatte bei diesen Spielen ebenfalls einen festen Partner auf der Gegenseite und beide gingen gleichzeitig mit den Kugeln in die vollen. Beim Spiel „Schlag den Star“ war beim 1. Spiel ein Punkt zu erreichen, beim zweiten Paarduell ging es um zwei Punkte usw. bis das letzte Spiel schließlich die Entscheidung brachte und die Gesamtpunktezahl 60 überschritt. Da aber beim letzten Spiel (15 Punkte) mehrmals beide Gruppen die gleiche Anzahl an Kegeln zu verzeichnen hatten, war hier die Dramaturgie von höchstem Unterhaltungswert und es gab viel zu Lachen. Beim „Tore schießen“ kam es darauf an, welche Gruppe zuerst alle neun Kegel abräumte, denn dann durfte ein Ball in das Tor der anderen Mannschaft mit Kreide gemalt werden. Gewonnen hatte die Mannschaft, welche zuerst fünf Tore erzielte. Da es manchmal vorkam, dass beide Mannschaften gleichzeitig abräumten und jede Gruppe ein Tor erhielt, war es auch hier sehr spannend. Nachdem sich Jungkolping hier in Topform präsentierte  und erfolgreich mit 5:4 gewann, musste das letzte Spiel „Fuchsjagd“ entscheiden. Die Aufholjagd von Jungkolping wurde an diesem Abend leider nicht belohnt und so gewannen die Familienkreismitglieder mit Unterstützung von Präses Christian Altmannsdorfer diesen Wettkampf als die Kegelzahl 40 als „Fuchs“ genau erreicht wurde und der „Wolf“ in Abstand gehalten werden konnte.  Eigentlich gab es nur „Sieger“, denn gefallen hat es allen, ob jung oder alt und eine Neuauflage im nächsten Jahr ist fest eingeplant. Wer weiß, vielleicht lassen sich die Teilnehmer wieder neue Spielideen für einen lustigen Kegelabend einfallen.  

Verfasser: K

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Kolpingsfamilie Osterhofen sammelt alte Handys 

Beitrag zu mehr Gerechtigkeit und Umweltschutz

Kolpingsfamilie Osterhofen ruft zu Handyspenden auf – Eine Sammelstelle in der Bücherei

Gebrauchte Handys spenden und Gutes tun! Das Kolpingwerk Deutschland unterstützt als Kooperationspartner die Handyspendenaktion von missio Aachen und missio München und ruft zum Mitmachen auf. „Damit können wir die Situation der Menschen im Kongo verbessern und einen Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen leisten“, so die Verantwortlichen des Kolpingwerkes. In den Handys beziehungsweise Smartphones sind wertvolle Erze und Metalle verbaut - Rohstoffe, die oft unter menschenunwürdigen Bedingungen im Kongo abgebaut werden. Die Menschen, die diese Stoffe

aus dem Boden holen, sind oft schlimmster Gewalt ausgesetzt. Viele Menschen sind deshalb auf der

Flucht oder versuchen zu fliehen. Im Osten des afrikanischen Landes Kongo kämpfen bewaffnete Milizen

um Bodenschätze. Durch den illegalen Verkauf von Erzen, wie Coltan, finanzieren sie ihren Krieg.

In diesem Gebiet findet man außerdem eine der letzten freilebenden Gorillas in den Bergwäldern. Viele

Wildhüter mussten schon sterben, weil ein brutaler Raubbau durch Waldrodung und Waldbrand hervorgerufen wird und Mord an der Tagesordnung ist. Die grausamen Kämpfe des Bürgerkrieges haben

demnach etwas mit unseren Handys zu tun: Coltan sorgt dafür, dass unsere Handys nicht überhitzen.

Handys werden recycelt

Die gespendeten Handys werden recycelt, um die wertvollen Rohstoffe zu gewinnen. Ein Anteil des Erlöses

geht zu gleichen Teilen an missio und das Kolpingwerk Deutschland. Das Kolpingwerk Deutschland unterstützt mit seinem Anteil die Bewusstseinsbildung für die Bekämpfung von Fluchtursachen; missio finanziert mit seinem Anteil Hilfsprojekte im Kongo. Die Schumacher, von Pidoll GbR in Köln ist der rechtliche Träger und Betreiber des Handy-Rücknahmesystems Mobile-Box. Sie führt die Handysammlung durch, bereitet geeignete Geräte für den Wiederverkauf auf und sorgt für das fachgerechte Recycling der Rohstoffe. Fast jeder hat ein oder mehrere Handys zuhause, die nicht mehr benutzt werden. In Deutschland gibt es schätzungsweise 124 Millionen nicht mehr gebrauchte Handys. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, diese Handys zu spenden und damit etwas Gutes zu tun. Alle SIM- und Speicherkarten sollen aus dem Handy vor der Abgabe entfernt werden. Die Handys können inklusive Akku und Rückschale in die

Aktionstüte oder in die Sammelbox gegeben werden. Die Kolpingsfamilie Osterhofen beteiligt sich an der Handyspendenaktion und hat mehrere Annahmestellen in der Herzogstadt eingerichtet. Wer an einer Verlosung von Sachpreisen teilnehmen möchte, kann auch seine Adresse auf der Sammeltüte angeben. Nicht mehr gebrauchte, auch defekte Handys können abgegeben werden bei: Stadtbücherei Osterhofen, Kolpinghaus, Pirkl Handyreparatur, Elektro Thierfelder und die Firma Nachrainer Telekommunikation. Nähere Informationen im Internet sind unter www.kolping.de/handyaktion zu finden. Ansprechpartner der

Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen ist der Initiator vor Ort, Franz Stern (zweiter Vorsitzender der KF). „Die

Aktion läuft ungefähr ein Jahr lang“, so Franz Stern, der sich auch für die Organisation der Altkleidercontainer am Kolpinghaus und in den Baderwiesen eingesetzt hat. Auch in Zeiten vor der Einführung der Recyclinghöfe hat die KF Osterhofen schon Aluminium gesammelt, denn die Rohstoffe sind

viel zu schade für die Tonne und gehören unbedingt in den Kreislauf des Recyclings. Mit der Handyaktion

knüpft die KF nahtlos in die „Schöpfungsverantwortung“ an. Jeder kann ein Teil dazu beitragen, dass die Welt ein stückweit gerechter wird und die Umwelt geschont wird. Für die KF ist „Umweltschutz“ nicht nur ein Wort. So wie im Sinne Adolph Kolpings, dem Gründervater des Kolpingwerkes: „Die Tat ziert die Frau, beziehungsweise den Mann“.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Deutsch-uruguayische Freundschaft gestärkt 

12 Jugendliche aus Uruguay zu Besuch im Bistum Passau

 

Seite 1985 ist der Diözesanverband Passau Partnerland des Kolpingwerkes in Uruguay. Regelmäßig finden Jugendbegegnungen statt. Mitte September konnte Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder 12 uruguayische Jugendlich zu einem 16-tägigen Aufenthalt begrüßen. Ein vielseitiges Begegnungsprogramm wurde den Jugendlichen geboten. Ausgehend von ihrem Quartier, dem Jugendhaus Dornach, fanden Begegnungen mit den Kolpingsfamilien Gern, Burghausen, Heiligkreuz, Landau, Regen und Osterhofen statt. Auch die Dreiflüssestadt Passau stand auf dem Programm und Dompropst Msgr. Dr. Michael Bär erläuterte den Gästen den Passauer Bistumsdom. Große Freude bereitete den Jugendlichen ein kurzer Besuch in Köln am Grab Adolph Kolpings in der Minoritenkirche und ein Gespräch mit dem Lateinamerika-Referenten Peter Schwab. Danach ging es nach Frankfurt, wo die Uruguayos mit über 70 Teilnehmern aus dem Diözesanverband am Event „Sternenklar“ teilnahmen. Nach der Rückkehr aus Frankfurt waren noch zwei Tage bei Gasteltern in Kolpingsfamilien angesagt, bevor Diözesanpräses Peter Meister die Gäste bei einem Gottesdienst mit anschließender Feier verabschiedete.

Verfasser: HB

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Kaffee- und Kuchenverkauf während des verkaufsoffenen Sonntags 

"Die Qual der Wahl“

Kolpingsfamilie konnte sich über zahlreiche Besucher am Kaffee- und Kuchenstand freuen

 

Buchstäblich das Wasser konnte einem im Mund zusammenlaufen, wenn man dem Kaffee- und Kuchenstand der Kolpingsfamilie im Hof des Autohauses Vollmann einen Besuch abstattete. Etwas mehr als 30 süße Köstlichkeiten standen in der Kühltheke zur Auswahl bereit und so hatte mancher die Qual der Wahl. Zahlreiche Besucher hatten den Weg in die Straubinger Straße gefunden um sich die von den Kolpingfrauen und auch -männern gebackenen Torten und Kuchen schmecken zu lassen und eine Tasse Kaffee dazu zu genießen.  Wieder andere hatten gleich ein Behältnis für die Leckerein dabei oder ließen sich die süßen Köstlichkeiten für den Nachmittagskaffee zu Hause einpacken. Das Standteam hatte alle Hände voll zu tun um dem Ansturm gerecht zu werden, freute sich aber sehr darüber, dass der Kaffee- und Kuchenstand so gut von der Bevölkerung angenommen wurde.

Verfasser: Wenninger

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Diözesanpräses übernimmt "Papst-Pfarrei" 

Peter Meister neuer Pfarrer vom Pfarrverband Marktl-Stammham

 

Nach dem „Kaiser-Reich“ folgt nun ein „Meister“. Mit dieser Anspielung begrüßte Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder Diözesanpräses Peter Meister in seiner neuen Pfarrei im Pfarrverband Marktl-Stammham. Gleichzeitig freute er sich, dass er mit Genehmigung des Bischofs auch weiterhin Kolping-Diözesanpräses bleibt. In einem feierlichen Gottesdienst übertrug Dekan Heribert Schauer, selbst Präses der Kolpingsfamilie Neuötting, im Auftrag des Bischofs dem Diözesanpräses seine erste fest verliehene Pfarrei. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und zahlreicher Kolpingsfamilien empfing Pfarrgemeinderatsvorsitzender Alfred Kleiner (selbst Kolpingmitglied) in Vertretung aller kirchlichen Gremien den neuen Pfarrer mit den Worten „Die ersten Begegnungen haben gezeigt, wir passen zusammen. Die Menschen in Marktl und Stammham freuen sich auf Sie.“

 

Sein Treueversprechen legte Pfarrer Meister vor Dekan Schauer und den Mitzelebranten, den Kolping-Diözesanpräsides Karl-Dieter Schmidt (Regensburg) und Jens Johanni (Würzburg), sowie seinem Vorgänger, dem langjährigen Diözesanpräses Josef Kaiser und den beiden Kolping-Präsides Adi Fritscher (Ehrenpräses KF Heiligkreuz) und Bernhard Saliter (Präses KF Arnstorf) ab. In seiner Ansprache gab der Dekan dem neuen Pfarrer mit auf den Weg: „Im Dienen sollst du groß sein“. Er dankte Pfarrer Josef Kaiser für seine langjährige pastorale erfolgreiche Arbeit und schloss seine Ausführungen mit dem Zitat Adolph Kolpings „Wer den Menschen gewinnen will, muss sein Herz zum Pfand geben“.

 

Bürgermeister Hubert Gschwendtner überbrachte die Grüße der politischen Gemeinden. Nach dem Gottesdienst konnten die Gläubigen dem neuen Pfarrer persönlich ihre Glückwünsche aussprechen. Neben KF-Vorsitzendem Manuel Sprüderer und zahlreichen Mitgliedern der KF Marktl überbrachten auch Kolping-Abordnungen von Heiligkreuz, Burghausen, Burgkirchen, Neuötting, Arnstorf, Sandbach, Landau und Regen ihre Glückwünsche. Pfarrer Peter Meister bedankte sich bei allen Gläubigen für die herzliche Aufnahme. Es sei ihm eine große Freude und Ehre hier in Marktl seelsorgerisch zu wirken und dankte insbesondere den beiden Ruhestands-Geistlichen Josef Kaiser und Adi Fritscher, dass sie ihn auch künftig unterstützen und vertreten werden, wenn er als Diözesanpräses unterwegs ist, wie beispielsweise nächste Woche, wo er mit über 80 Jugendlichen am Bundesjugendevent „Sternenklar“ in Frankfurt teilnimmt.

Verfasser: HB

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Kolpingjugend aus Uruguay zu Besuch bei Kolpingsfamilie Landau 

Aus Fremden wurden Freunde

Lateinamerikanischer Rhythmus und bayerische Polka

Kolpingjugend aus Uruguay zu Besuch bei Kolpingsfamilie Landau

Wie bereits vor einigen Jahren, befindet sich auch heuer wieder eine Gruppe aus Uruguay im Rahmen des Kolpingjugendaustausches in der Diözese Passau. In diesem Zusammenhang besuchten die Jugendlichen, die seit Freitag letzte Woche im Jugendhaus in Dornach verweilen und von dort aus verschiedene Unternehmungen starten, die Kolpingsfamilie Landau.

Es herrschte auf beiden Seiten eine gewisse Anspannung, wie der Mittwochabend den verlaufen werde, schließlich konnte die Verständigung nur in Spanisch oder mit Dolmetscher erfolgen. Dass dies aber kein Problem darstellte, war allen schnell klar.

Das erste Eis wurde bereits beim Abendessen gebrochen, wo den Gästen als typisches bayerisches Essen Schweinebraten mit Knödel, Kraut und verschiedenen Salaten serviert wurde. In einer kurzen Vorstellungsrunde verschaffte man sich gegenseitig einen Überblick über die einzelnen Anwesenden und in den anschließenden Power-Point-Präsentationen wurde über die jeweilige Kolpingarbeit informiert.

Danach holten die uruguayischen Gäste Gitarre und Liederbuch hervor und luden zum gemeinsamen Singen ein. Dies gestaltete sich für die Landauer etwas schwierig, weil die Texte in Spanisch geschrieben waren, aber spätestens beim „Guantanamera“, war man zumindest beim Refrain textsicher und die Stimmung bestens. Auch die zwei Jugendlichen, die einen uruguayischen Tanz aufführten ernteten viel Beifall für ihre Darbietung.

Sodann waren die Bayern wieder an der Reihe. Maria Gsödl lud zu bayerischen Tänzen ein, wobei man sich darauf verständigte, dass die Tanzpaare jeweils aus einem Landauer Kolpingmitglied und einem Gast gebildet werden sollten. Hier hieß es dann latenamerikanischer Rhythmus trifft auf Polkaschritt. Schnell hatten die Beteiligten die Schrittfolge heraus und auch wenn nicht alles perfekt war, der Spaß dabei war allen anzumerken.

 So verging der Abend im Flug und beim Abschied waren sich alle einig, dass innerhalb weniger Stunden aus Fremden Freunde geworden waren. Diese neu entstandene Freundschaft können die Jugendlichen nun am Wochenende beim Kolpingjugendevent „Sternenklar“ in Frankfurt noch weiter vertiefen.

Verfasser: Wenninger

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Kirchentreppe rechtzeitig zum Schulstart fertig 

Großes Engagement von zwei Kolping-Mitgliedern

 

Damit das Geländer für die Aufgangstreppe zur Kirche, Kindergarten und Grundschule in der Pfarrei Sandbach planmäßig fertig wurde, haben sich die beiden Kolpingmitglieder Michael Weinberger und Karl-Heinz Sperlein (beides ehemalige Vorsitzende der Kolpingsfamilie Sandbach) mächtig ins Zeug gelegt und aktiv dazu beigetragen, dass die Arbeiten rechtzeitig fertig wurden. Für die zahlreichen Nutzer, insbesondere ältere Menschen und Kinder, bedeutet die bauliche Veränderung mehr Sicherheit. Auch Pfarrgemeinderatsvorsitzende Susanne Niederhofer, selbst Kolpingmitglied, freute sich über dieses Engagement und der neue Aufgang wird jetzt zusammen mit dem Erntedankfest am 07. Oktober entsprechend gefeiert.

Verfasser: HB

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Kinderwarenbasar in der Stadhalle Landau 

Allerlei Gebrauchtes rund ums Kind wechselte Besitzer - Kinderwarenbasar der Kolpingsfamilie war wieder Besuchermagnet

 

Bevor um 9 Uhr die Tore geöffnet wurden, warteten bereits viele Schnäppchenjäger am Samstagmorgen vor der Stadthalle, um sich mit Gebrauchtem rund ums Kind für die kommende Herbst-/Wintersaison einzudecken.

Bereits zum 48. Mal richtete die Kolpingsfamilie den Kinderwarenbasar in der Bergstadt aus. Angefangen von Kleidung bis hin zu Hochstühlen, Buggys und Autositzen wurde nach dem Second-Hand-Prinzip vieles zum günstigen Preis angeboten, wonach die rund 250 Käufer Ausschau hielten.

Die 8.400 Artikel umfassende Angebotspalette ließ sicherlich keine Wünsche offen. Zur Freude der Kinder wechselten auch sperrige Spielwaren, wie Kaufladen und Werkbank, ihre jungen Besitzer. Halbjährlich und somit saisonberücksichtigt bereitet die Kolpingsfamilie den Weg zum günstigen Einkauf gebrauchter, gut erhaltener Waren für Kinder.

Organisatorin Maria Wenninger freute sich über einen reibungslosen Verlauf und sprach den 35 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern einen großen Dank aus.

Verfasser: Wenninger M.

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Ein Pionier der Jugendsozialarbeit ist von uns gegangen 

Herbert Köck hatte als Leiter das Kolping-Berufsbildungszentrum Regen aufgebaut

 

Im Alter von 91 Jahren ist der profilierte Berufsschullehrer Herbert Köck von Gott heim gerufen worden. Herbert Köck gehörte zu den Stützen der Kolpingsfamilie Regen. Mit dem inzwischen verstorbenen Altbürgermeister Alois Reitbauer als Vorsitzender und Heimleiter Georg Weikl baute er kontinuierlich seit 1954 die berufsbezogene Jugendsozialarbeit der Kolpingsfamilie Regen auf. Begonnen hatte alles 1954 mit dem Grundlehrgang Metall in der Kolpingstraße. 1969 startete unter der nebenberuflichen Leitung von Herbert Köck der von der Bundesagentur für Arbeit genehmigte Förderlehrgang. 1977 konnte dann das neue Berufsbildungszentrum in der Osserstraße mit den Berufsfeldern Metall, Holz, Bau und Farbe eröffnet werden. Später kamen dann noch die Berufsfelder Gartenbau, Ernährung und zuletzt Logistik hinzu.

 

Als hauptberuflicher Berufsschullehrer lag ihm die schulische Bildung der jungen Menschen besonders am Herzen. Deshalb war es sein großes Anliegen eine eigene Sonderberufsschule in Regen zu schaffen. 1989 wurde die Adolph-Kolping-Berufsschule vom Kultusministerium genehmigt, deren Schulträgerschaft 1993 das Kolping-Bildungswerk im Bistum übernommen hatte.

 

1994 übergab Herbert Köck die Einrichtungsleitung an Norbert Loibl.

 

Wie KF-Vorsitzender Karl-Heinz Barth in seiner Trauerrede herausstellte, prägte Herbert Köck über vier Jahrzehnte die berufsbezogene Jugendsozialarbeit. Knapp 4.000 jungen Leuten vermittelte Herbert Köck Halt und Orientierung und half ihnen in der beruflichen Ausbildung Fuß zu fassen und bildete die Jugendlichen zum „tüchtigen“ Handwerker aus. Auch in seinem Ruhestand nahm er regen Anteil am Leben des Kolping-Berufsbildungszentrums und war ein gern gesehener Gesprächspartner für die Ausbildungsmeister. Für seine Verdienste um Kolping wurde er Ehrenmitglied der Kolpingsfamilie Regen und vom Diözesanverband mit der diözesanen Ehrennadel ausgezeichnet. Mit Herbert Köck verlieren wir einen Pionier des gelebten Christentums, einen echten Kolpinger, der das Wirken des seligen Adolph Kolpings beispielhaft in Regen fortführte.

Verfasser: HB

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Mit dem Radl Pilgern von Kloster zu Kloster 

Eine besondere Radltour erlebten kürzlich Teilnehmer einer Veranstaltung des Kolping-Bildungswerkes. Unter dem Motto: „Gemeinschaft und Glaube“ machten sich 12 mutige Radler unter der Leitung von Sabine Greineder und Luis Blank (beide KF Vilshofen) auf eine Tour durch Oberösterreich, die es in sich hatte. Start und wieder Ziel war bei strahlendem Sonnenschein das Chorherrenstift der Augustiner in Reichersberg. Nach einem ersten Kennenlernen, einer Vesper mit den Mönchen und einer Nacht im Kloster konnte die Tour beginnen, Nach dem Früh-Gottesdienst, ging es auf die vollbepackten Räder. Tagesziel war das Mutterhaus der Franziskanerinnen in Vöcklabruck. Es galt, 60 km zu strampeln und dabei noch die Herausforderung, den Hausruck (etwa 800 Höhenmeter) zu überqueren. Mensch und Maschine waren hier durchaus gefordert. Die Radler wurden dafür belohnt mit einer spannenden Streckenführung und einer immer wieder herrlichen Aussicht. Müde, aber zutiefst zufrieden wurde das Ziel in Vöcklabruck von allen erreicht. Wiederum kam der geistliche Teil nicht zu kurz. Eine Vesper und am nächsten Tag Gottesdienst mit den Schwestern gab neue Kraft um auch die nächste Etappe zu meistern. Das Stift St. Florian (bei Linz) war das Ziel. Auf dem Römerradweg entlang der Traun durch wunderbare Landschaften wurden so richtig „Kilometer gemacht“. Dies war auch notwendig um die 90 km an einem Tag zu schaffen. Alle Radler kamen heil und glücklich in St. Florian an. Abendessen, und ein Besuch der wunderschönen Stiftskirche beschlossen den Tag. Am nächsten Morgen erlebten die Teilnehmer eine spannende und höchst interessante Führung durch das Stift. Alle waren sehr beeindruckt wie geschichtsträchtig und riesig dieses Kloster ist, das von den Augustiner-Chorherren geleitet wird. Danach ging es wieder auf die Fahrräder, um die nächste Etappe zu bewältigen. Sie führte von St. Florian in das 25 km entfernte Linz. Von hier ging es mit dem Zug nach Schärding und von da noch einmal auf eine Strecke von 20 Kilometer zurück zum Ausgangspunkt, das Kloster Reichersberg. Alle Teilnehmer habe die doch herausfordernde Streck bewältigt, wenn auch die eine oder andere Panne auftrat und manch mächtige Steigung zu bewältigen war. Die beiden Leiter dieser Kolping-Kloster-Radltour, Sabine Greineder und Luis Blank, waren umsichtige und erfahrene Führer und für die unglaublich schöne Streckenführung verantwortlich. Eine sehr gelungene Mischung aus Sport, Gebet und Besinnung, wunderbaren Landschaften und eine tolle Gemeinschaft lassen diese Tage unvergesslich werden.

Verfasser: Gerhard Alfranseder

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Vor 30 Jahren: Bayerischer Kolpingtag in Passau 

Letzter Auftritt von Franz Josef Strauß

 

Vor 30 Jahren vom 22. bis 24. Juli 1988 fand in Passau zum Thema „Ja zum Glauben“ der fünfte Bayerische Kolpingtag unter der Schirmherrschaft des damaligen Ministerpräsidenten, Franz Josef Strauß mit 5.000 Dauerteilnehmern statt. Es war der letzte offizielle Auftritt von Franz Josef Strauß, der vor kurzem von den Lesern der PNP zum Jahrhundertbayern gewählt wurde, in Passau. In einer gut einstündigen freien Rede auf dem bis zum letzten Platz gefüllten Domplatz griff der ehemalige Ministerpräsident das Thema „Ja zum Glauben - Ja zur Schöpfung - Ja zum Leben“ auf. Er bedankte sich beim Kolpingwerk und seinen Mitgliedern, die trotz brütender Hitze von über 30 Grad auf dem Domplatz ausharrten. Zehn Wochen später verstarb dann Franz Josef Strauß in Regensburg. Damit war der Kolpingtag der letzte seiner vielen Auftritte in der Dreiflüssestadt.

Verfasser: HB

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Kolping beim Altöttinger Klostermarkt präsent 

Infomobil informiert über gelingende Integration

 

Zum 15. Mal fand am 3. Juli-Wochenende der Altöttinger Klostermarkt unter der Hauptorganisation von Kolpingmitglied Christian Wieser rund um den Kapellplatz statt. 45 Klöster und kirchliche Einrichtungen informierten über ihre Arbeit uns insbesondere wurden klösterliche Produkte angeboten. Dieses Mal war auch das Kolping-Netzwerk für Geflüchtete mit seinem Roadshow-Mobil vor Ort.

 

Projektmitarbeiterin Laura Konieczny sensibilisierte die Besucher des Klostermarktes für die Belange von Geflüchteten und stellte die Arbeit des Kolping-Netzwerks dar, das insbesondere von den Kolping-Jugendwohnheimen und den Kolping-Bildungseinrichtungen getragen wird. Das Flüchtlingsmobil wird aus Mitteln der Europäischen Gemeinschaft finanziert und hielt für jede Altersgruppe konkrete Informationen und Mitmachaktionen bereit. Auf Texttafeln wurde Hintergrundwissen über Flucht, Migration und Integration informiert. Mit multimedialen Elementen und verschiedenen Methoden wie der Zusammenstellung einer Puzzle-Weltkarte wurden die Klostermarkt-Besucher angezogen. Für Kleinkinder gab es entsprechende Kinderbücher, die den gegenseitigen Respekt fördern und Jugendliche konnten sich beim Kicker-Spiel messen.

 

Insgesamt zog Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder, der das Projekt begleitete, eine positive Bilanz. Man kam mit den Klostermarkt-Teilnehmern ins Gespräch und viele waren erstaunt, welche konkreten Maßnahmen Kolping für Flüchtlinge bereithält.

Verfasser: HB

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Große Wertschätzung für scheidenden Kolpingpräses Christoph Leuchtner 

Welcher Beliebtheit sich der scheidende Präses der Kolpingfamilie Altötting, Kaplan Christoph Leuchtner, in der Pfarrei und der Kolpingfamilie erfreut hat, konnte man am Dienstag dieser Woche an der Anzahl der erschienenen Pfarrangehörigen und Kolpingmitglieder sehen. So konnte Stadtpfarrer Günther Mandl bei herrlichem Sommerwetter im Besonderen viele Ehrenamtliche, welche bei Erstkommunion- und Firmvorbereitung tätig waren, im Garten des Caritasheims St. Elisabeth zur Abschiedsfeier von Kaplan und Kolpingpräses Christoph Leuchtner willkommen heißen. Er wechselt Ende August an das Priesterseminar nach Regensburg, wo er die frei gewordene Stelle des Subregens übernimmt.
Zu Beginn der Feier bekannte Stadtpfarrer Mandl, dass dieser Tag bewusst ausgewählt wurde, hatte Kaplan Christoph Leuchtner an diesem Tag doch zugleich seinen Namenstag. In seiner Laudatio würdigte Stadtpfarrer Günther Mandl die Orginalität und Spontaneität seiner Predigten sowie die fröhliche und lebensnahe Gestaltung des Religionsunterrichts in der Grundschule. Nicht zuletzt war er mit Leidenschaft Präses der Kolpingfamilie, von der er freimütig bekannte: “Kolping ist meine Heimat, da fühl ich mich zu Hause.“
Der Geehrte hielt anschließend eine „Predigt“ in Versform, in der er die zurückliegenden drei Jahre seiner Kaplanszeit Revue passieren ließ.    
Im Anschluss dankte Kolpingvorsitzender Franz Steiner dem scheidenden Präses: “Du warst bei den Sitzungen immer präsent und hast uns in allen Belangen unterstützt. Auch deine tiefsinnigen Predigten, die du immer bestens vorbereitest hast, werden uns in guter Erinnerung bleiben. Wenn auch der Anlass kein freudiger ist, so waren die gemeinsam verbrachten Jahre eine erfüllte Zeit.“ Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung überreichte Steiner dem scheidenden Präses unter Applaus aller Anwesenden ein von Anni Thalhammer gestaltetes Fotobuch mit den Highlights der letzten drei Jahre sowie eine Altötting-Kerze, gestiftet von Fritz Obermeier.
Vorsitzender Steiner gab auch bekannt, dass die Funktion des Kolpingpräses künftig Diakon Thomas Zauner übernehmen wird. Zauner wird offiziell im Herbst von Diözesanpräses Peter Meister in sein Amt eingeführt werden. Auch Kaplan Michael Osterholzer wird sich bei Gottesdiensten aktiv bei der Kolpingfamilie mit einbringen. Am Ende der Feier versprach man sich gegenseitig, in Verbindung zu bleiben. So ist auch geplant, dem scheidenden Präses an seiner neuen Wirkungsstätte in Regensburg einen Besuch abzustatten.
Musikalisch wurde die Feier mit Sommerliedern, gesungen vom Kolpingchor und begleitet von Rupert Fraundorfer am Keyboard, umrahmt. Kolpingvorsitzender Franz Steiner brillierte dabei mit einem nach der Melodie „Über den Wolken“ von Reinhard Mey geschriebenen Lied als persönliches Abschiedsgeschenk. Im Anschluss an die Feierstunde ließ man den Abend bei einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.
 

Verfasser: HP

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Staffelstern bei der Bergmesse eingesetzt - Thema Sternstunden 

Kolpingsfamilie Osterhofen gestaltete Bergmesse am Haidstein in der Oberpfalz mit einem „Staffelstern“

„Sternstunden als Thema“ – „Du kannst ein Segen sein und Segen bringen“

Osterhofen (kök)  Die Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen begann vor 14 Jahren mit der Feier von Berggottesdiensten und gestaltet seitdem unter freiem Himmel zur Ehre Gottes  und zum Gedanken an Adolph Kolping die jeweiligen Texte. Das Thema der diesjährigen Feier lautete: „Sternstunden – Segen sein und Segen bringen“. So begrüßte Kolpingpräses und Stadtpfarrer Christian Altmannsperger alle Mitgereisten KF-Mitglieder und Gäste aus nah und fern recht herzlich bei der Wallfahrtskapelle St. Ulrich auf dem Haidstein im Bayer. Wald in der Nähe von Bad Kötzting. Nachmittags wurde das Kolping-Berufsbildungszentrum in Regen besichtigt und eine Kaffeepause eingelegt.

60 Personen machten sich von Osterhofen mit einem Reisebus und Privatautos am Samstagmorgen auf den Weg zum Haidstein. Am Parkplatz vor der Haidsteiner Hütte führte ein kleiner Weg durch den Wald auf eine Anhöhe hinauf. Unter dem Gipfelkreuz fand eine beeindruckende Freiluftmesse bei sehr angenehmen Temperaturen statt. Die Kolpingjugend hatte einen Staffelstern nach Osterhofen geholt und diesen stellte der Stadtpfarrer näher vor. „Sternstunden passen nicht nur im Dezember oder am Hl. Dreikönigsfest bei der Sternsinger Aktion. Wir können ein Segen sein, so wie auch Adolph Kolping ein Segen in seiner Zeit war und sein segensreiches Wirken so viele Menschen weltweit erreicht hat, so dass auch an vielen Orten segensreiche Aktionen ins Leben gerufen wurden“, sagte der Geistliche. KF Mitglieder hatten eine Geschichte mitgebracht. Dabei wurde eingangs berichtet, wie es keinen Krieg geben konnte, denn die einzige Stelle in das Feindesland einzudringen wäre eine kleine Engstelle gewesen, aber hier lebte das glücklichste Paar der Welt mit einem Kind. Würde man nun dort eindringen, so zerstöre man dieses Glück. Es kann also keinen Krieg geben, meinten die Feldherren und schlossen einen Frieden.  „Was für eine Sternstunde, es konnte keinen Krieg geben, weil da ein glückliches Ehepaar lebt“, so Christian Altmannsperger.“ Auch wenn die Geschichte auf den ersten Blick mit der Realität wenig zu tun hat, so drückt sie doch eine Menge aus. Jeder einzelne kann für sich gesehen ein Segen sein für andere. Und da gibt es doch eine Vielzahl von Möglichkeiten. Wenn ich mich beispielsweise bei der KF engagiere, soziale Projekte fördere, beim Helferkreis Flüchtlinge unterstütze, eine Patenschaft übernehme oder wenn ich einfach nur versuche den Glauben an Gott weiterzugeben, im Verein, in der Pfarrei oder einfach nur Zuhause im eigenen Wirkungskreis. Der Staffelstern, den wir hier sehen wandert in diesem Jahr in der Diözese Passau von einem Ort zum andern und soll uns ermutigen nicht nachzulassen in unserem Bemühen Segen für andere zu sein. Das fängt in erster Linie bei uns selber an. Wie geht es mir, was muss ich vielleicht ändern, um ein glücklicher Mensch zu sein? Achte ich auf meine Gesundheit? Kann ich nur Segen sein für andere, wenn es mir gut geht, wenn ich voller Kraft und Energie bin? Oder reicht es auch, einfach nur zuhören zu können, Frieden zu stiften und Vorurteile abzubauen. Ich denke jeder kann erahnen wie segensreich eine Versöhnung nach einem Streit ist, wie wertvoll ein gutes Wort wirkt oder eine Aufmunterung nach einem Schicksalsschlag. Es gibt viele Sternstunden im Leben eines Menschen, so wie der Fall der Berliner Mauer zur Wiedervereinigung oder vor vier Jahren der Fußball WM-Sieg Deutschlands um zwei Beispiele aus der jüngeren deutschen Geschichte zu nennen. Die größte Sternstunde könnte jedoch für uns Christen die Geburt Jesu bedeuten. Die Sterndeuter sind einem Stern gefolgt und fanden einen „Friedensfürsten“ auf Stroh in einem Stall. Kurz darauf musste die Familie mit Jesus sogar flüchten und doch kam so viel Hoffnung für uns: Als Erwachsener sprach Jesus: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“. Ich muss mich also zunächst selber lieben, damit ich andere Lieben kann. Bin ich mit mir zufrieden, mag ich mich, so wie ich bin und kann ich etwas für andere tun? Kann ich Liebe geben, Vertrauen schenken und glaubwürdig im Alltag handeln? Gelingt uns dies, dann gibt es zu jeder Zeit und an jedem Ort „Sternstunden“ und wir können jeder für sich Segen sein und Segen bringen“ so der Stadtpfarrer in der Predigt. Karin Fuchs  und Hans Huber beeindruckten wieder mit tollen Liedern auf der Gitarre und sangen viel schöne Texte dazu, die unter die Haut gingen. An der Haidsteiner Hütte wurde das Mittagessen eingenommen bevor die Weiterreise nach Regen angetreten wurde. Im Kolping-Berufsbildungszentrum erläuterte der 1. Vorsitzende der KF Regen, Karl-Heinz Barth, in zwei Gruppen die Arbeit im Ausbildungszentrum, das benachteiligte Jugendliche und Erwachsene eine Ausbildung in den hochmodernen und sehr gut ausgestatteten Werkstätten ermöglicht. Diese „Segensreiche Einrichtung“ passte sehr gut zum Thema des Tages und rundete die Erlebnisse der „Sternstunden“ richtig gut ab. Bei Kaffee und Kuchen kamen sehr gute Gespräche zustande, was die Teilnehmer der Fahrt einhellig abschließend bestätigten: „Wir haben heute sehr viel positives gehört und gesehen und somit echte Sternstunden erlebt“.  

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Kolping-Gemeinschaft erforschte das  

Kurt Köhlnberger wanderte mit Kolpingzitaten „Von Hütte zu Hütte“

Osterhofen (kök) Das Kolping-Bildungswerk Passau veranstaltete vom 23.bis 25. Juli eine Dreitagestour im „Toten Gebirge“ in Österreich. Kurt Köhlnberger, als ehrenamtlicher Bildungsreferent im Kolpingwerk der Diözese Passau, führte 16 Teilnehmer aus Garham, Kirchberg im Wald, Wegscheid, Landau/Isar, Regen, Deggendorf und Osterhofen auf den „Redenden Stein“ und auf das „Wildgößl“. Höhepunkte waren neben der gemeinsamen Wanderung in der herrlichen Landschaft in Österreich die Hüttenabende, die Begegnung mit einer Kreuzotter, die Beobachtung von Gämsen und die Pause in der „Elmgrube“ mit Jagdhaus, wo einst Kaiserin Sisi Rast machte. An ausgesuchten markanten Punkten nahm der „Leiter“ Kurt Köhlnberger nachdenkliche, lustige und interessante Lebensgeschichten und Kolpingzitate unter die Lupe.

Das Tote Gebirge wird den Kalkhochalpen der Nordalpen zugerechnet. Der Name leitet sich vermutlich von der stark verkarsteten und großteils vegetationslosen Hochfläche ab. Das Tote Gebirge ist im Westen niedriger, hier gibt es in Hochtälern zwischen 1.400 und 1.600 m Seehöhe durch Kiefern, Lärchen und Zirben geprägten Bergwald. Ausgangspunkt der Wanderung war im Westen der Parkplatz Offensee in der Nähe der Ortschaft Ebensee und diese Gegend ist lebendig, grün und mit einigen Seen und zwei Quellen neben dem Wanderweg gesegnet. Die Rinnerhütte und die Pühringerhütte waren die Übernachtungsstationen auf den Wanderungen durch eine atemberaubende Landschaft  mit bizarren Felsen und herrlichen Aussichtspunkten. Der Weg war nicht allzu schwierig, dennoch war Kondition unbedingt erforderlich. Die Pausen hatte die Themen „Bergmolch“ und „Blick zum See“ sowie „Einblicke in das Leben von Adolph Kolping“. Kurzgeschichten wie „Der Axtdieb“ und „Mein Terminkalender“ rundeten die Stationen ab. In der Rinnerhütte gab es ein Abendessen mit besonderen Leckerbissen mit „Kaspressknödelsuppe“ und „Zwetschgenbovesen“. Nach dem Bergsteigerfrühstück ging es am nächsten Morgen weiter über den "Wildensee“ am „Rinnerkogel“ vorbei hinüber zum Albert-Appel-Haus zum Mittagessen. „Lebenslinien“, „Quelle“ und „Dr. Wald“ sowie „Stoamandl“ waren die weiteren Stationen zum Verschnaufen, bevor der „Redende Stein“ erklommen wurde. Der Name kommt von seinem ausgewöhnlich guten Echo. Vom Gipfel des 1.900 Meter hohen Berges hatten die Teilnehmer einen herrlichen Blick hinüber zum Dachstein-Massiv und in Richtung „Großer Priel“. Einige sportliche Teilnehmer zogen es vor, auch noch  den Höhenweg über das „Wildgößl“ (2.000 m) zu gehen, während die übrigen Wanderer unten entlang Richtung Pühringerhütte marschierten. In dieser Hütte angekommen, gab es eine ausgiebige Brotzeit mit Wildspezialitäten und auf der Sonnenterasse konnte der Sonnenuntergang in den Bergen bis 21 Uhr beobachtet werden. Am dritten Tag gab es einen Halt in der Nähe der Hütte, denn dort befindet sich das „Windloch“. Von dieser Höhle kommt ein starker Wind, der es unmöglich macht, eine Kappe hinunter zu werfen, da diese immer wieder nach oben geschleudert wird und im Wind „tanzt“. Der Abstieg erfolgte entlang der Lahngangseen, die als „Naturjuwelen“ bezeichnet werden. Zuvor gab es aber wieder Trinkpausen in der „Elmgrube“ wo einst Kaiserin Sisi in den Jagdhütten übernachtet hatte. Eindrucksvoll waren die Beobachtung der Gämsen im Felsmassiv und die Entdeckung einer Kreuzotter am Wegesrand. Auf dem Weg zum Ziel am Grundlsee in Gößl gab es noch die Stationen „Lichte Momente in meinem Leben“, „Auf der Lichtung“ und die Liebesgeschichte „An der Schlucht“, „Wie spielt man Frieden“ und die „Waldkapelle“. Kolpingzitate wurden jeweils an den Haltepunkten in´s Bayerische übersetzt. „Die Wanderung war unglaublich schön“, so eine Teilnehmerin. Die Dreitagestour mit den Texten hat auch allen übrigen Teilnehmern sehr gut gefallen und auch nächstes Jahr wird es wieder eine Dreitagestour „Von Hütte zu Hütte“ geben, voraussichtlich im Kaisergebirge, so Köhlnberger, der Organisator.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Kolpingfamilie Tittmoning auf Pilgerfahrt in Altötting 

Dreizehn gut gelaunte Mitglieder der Kolpingfamilie Tittmoning aus dem Diözesanverband München-Freising unter der Leitung von Vorstand Norbert Köpferl waren auf Besuch bei der „schwarzen Madonna“ in Altötting. Die Kolpingfamilie Tittmoning hat eine lange Geschichte und besteht seit 1857. Somit wurde die Kolpingfamilie noch zu Lebzeiten Adolph Kolpings (1813-1865) gegründet. Mit Freude hieß Helmut Prokscha, Stadtführer und Vorstandsmitglied der örtlichen Kolpingfamilie, die Gäste aus dem Nachbarlandkreis Traunstein willkommen. Im Laufe der Führung wurde festgestellt, dass es auch eine Verbindung zwischen Altötting und Tittmoning gibt. Der 248 Kilometer lange Papst- Benedikt-Radweg führt sowohl durch Altötting als auch durch Tittmoning. Der emeritierte Papst Benedikt zog mit seinen Eltern und Geschwistern 1929 von Marktl nach Tittmoning, wo er drei Jahre seiner Kindheit verbrachte. Das Highlight der Führung war neben den vielen Sehenswürdigkeiten die Votivtafel direkt neben dem Haupteingang der Gnadenkapelle, die mit dem Porträt Adolph Kolpings anlässlich der großen Kolping-Landeswallfahrt 2014 angefertigt wurde. Vorstand Norbert Köpferl brachte in Erinnerung, dass es die Kolpingfamlie Tittmoning war, die damals den Gottesdienst bei diesem Großereignis in der Basilika musikalisch gestaltete. Zum Abschied bedankte er sich bei Helmut Prokscha mit einem kleinen Präsent und mit der Gewissheit, die Bande zwischen beiden Kolpingfamilien vertieft zu haben.

Verfasser: HP

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Kolpingjugend stellte sich einem Quiz: Kennst du Osterhofen?  

Wie viele Straßen gibt es in Osterhofen, die mit Herzog beginnen? Wer erhob Osterhofen zur Stadt und wann? Was hat es mit dem Gedenkstein in der Ringallee auf sich und wie hoch über dem Meeresspiegel liegt Osterhofen eigentlich? Solche Fragen und eine Reihe anderer, teils lustige und bayerische Quizfragen stellte Kurt Köhlnberger, der ehrenamtliche Bildungsreferent der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen am vergangenen Freitag der Jungkolpinggruppe im Kolpinghaus.

Gespielt wurde in zwei Teams, aber auch eine Einzelwertung gab es beim Bildungsabend der Kolpingjugend. „Wer wird Herzogin und Herzog von Osterhofen“ lautete die Einladung zu diesem spannenden Wettkampf, bei dem es auch viel zu lachen gab. Das Spielsystem wurde schnell erklärt. Die Mädels duellierten sich mit den Jungs. Jede der Mannschaften hatte einen Joker, um die Punktzahl  nach taktischen Überlegungen zu verdoppeln. Der Schwierigkeitsgrad war nicht unbedingt mit der Anzahl der zu erzielenden Punkte feststellbar. 20 bis 100 Punkte (5 Fragen in jeder Rubrik in 20-er Schritten) gab es in den Themenbereichen: „Herzogstadt Osterhofen“, „Osterhofen – Land und Leute“, „Osterhofen allerlei“, „Bayer. Musik“, „Bayer. Heimat“, „Der Bayer. Wald“, Süßigkeiten und Spiele. Reihum konnten die Fragen aus der jeweiligen Tabelle beliebig abgerufen werden. Das Spielsystem stammt ursprünglich aus der Quizsendung „Der große Preis mit Wim Thoelke“ und wurde abgewandelt und für das Gruppenspiel optimiert. Bei der Ansage „Risiko“ konnten beliebig viele Punkte eingesetzt werden, aber nicht mehr als man schon am Pluskonto hatte. So war es rein ständiges auf und ab in der Gesamtpunktzahl. Zudem erhielt derjenige oder diejenige ein Bierfilz bei einer erfolgreichen Antwort oder einem gewonnen Spiel. So konnte am Schluss leicht festgestellt werden, wer die meisten Bierfilze sammeln konnte. Die Siegerin erhielt den Titel „Herzogin von Osterhofen“ und der Sieger „Herzog von Osterhofen“. Möchte man ein Drehbuch über diesen Abend schreiben, so hätte Hitchcock die Sache auch nicht spannender arrangieren könnten. Die Burschen führten vor der letzten Frage mit 180 zu 160 Pluspunkten. Allerdings konnten sie die allerletzte Frage nicht richtig beantworten und fielen mit 80 Minuspunkten auf 100 zurück, so dass die Mädchengruppe siegte. Innerhalb dieser Siegergruppe hatte Julia Plankl die meisten Bierdeckel angesammelt und bei den Burschen ging Martin Ameres als „Herzog“ hervor. Viele Spiele und Fragen wurden zudem im Team ausgespielt oder es wurde nach Lösungen gesucht. Sehr viel zum Lachen gab es bei den Bayerischen Redensarten, einem Zitate Spiel oder beim „Dingsda“. Auch ein „Osterhofener Dalli-Klick“ mit bekannten Objekten der Herzogstadt musste erraten werden. Nur die schnelle und richtige Antwort führte auch zu einem positiven Punktepolster. „Nenne mindestens vier Tiere, die  mit Osterhofen in Verbindung zu bringen sind“, „Welche Gemeinden wurden 1972 in die Stadt Osterhofen eingegliedert?“, wie hießen die Vorgängerbürgermeister von Liane Sedlmeier? Und wer sind die aktuellen 1. Vorstände von der Spvgg, dem TV und vom Theaterverein Osterhofen? Erfragt wurde auch der Titel des Films der Drehbuchautorin Angelika Schwarzhuber mit welchem sie mit dem Grimme Preis 2018 ausgezeichnet wurde. Alles in allem war es ein lustiger und informativer Bildungsabend der in zwei Teams richtig viel Spaß gemacht hat. Abgerundet wurde der Abend mit Spielen wie: Tischkegelbahn und einer Schusserbahn (vergessene alte Spiele in der Herzogstadt). Neben den Fragen zu Osterhofen gab es allerhand wissenswertes über Bayern – des samma mir! Am späten Abend gab es nach der Siegerehrung noch eine kleine Geburtstagsfeier im Jugendraum und auf der angrenzenden Terrasse am Kolpinghaus. Die Kolpingjugend hat heuer noch viel vor. Im Herbst findet ein bundesweites Jugendtreffen des Kolpingwerkes in Frankfurt am Main statt und die Jugendgruppe organisiert ein „Trachten relouded“. Zu diesem bayerischen Tanzabend ist dann die gesamte KF und die Öffentlichkeit im Kolpingsaal eingeladen.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Kammer-Vizepräsidentin Kathrin Zellner neu im Aufsichtsrat 

Mitgliederversammlung des Kolping-Bildungswerkes Bayern in München

 

Bei der jährlichen Mitgliederversammlung des Kolping-Bildungswerkes Bayern in München wurde die 33-jährige Vizepräsidentin der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz, Kathrin Zellner, neu in den siebenköpfigen Aufsichtsrat des Kolping-Bildungswerkes Bayern gewählt. Neben der Friseurmeisterin aus Röhrnbach gehören Staatsminister a. D. Thomas Goppel (Aufsichtsratsvorsitzender) sowie die Staatsministerin Michaela Kaniber und Landtagsabgeordneter Thomas Huber, Landespräses Msgr. Christoph Huber und stellvertretender Landesvorsitzender Erwin Fath sowie der Augsburger Geschäftsführer Frank Jelitto dem Gremium an. Zur Unterstützung des Aufsichtsrates gibt es einen 25-köpfigen Bildungsbeirat, der von Frau Prof. Dr. Gabriele Vierzigmann geleitet wird.

 

Das Kolping-Bildungswerk Bayern ist der Dachverband der sieben auf Diözesanebene bestehenden Kolping-Bildungswerke. Das Umsatzvolumen vom Kolping-Bildungswerk in Bayern beträgt 116 Mio. € bei einer festen Mitarbeiterzahl von rund 2.300. Der Schwerpunkt des Kolping-Bildungswerkes ist neben der allgemeinen Erwachsenenbildung die berufliche Bildung. Außerdem werden rund 1.500 Jugendwohnheimplätze in Bayern unterhalten. Eine enge Zusammenarbeit pflegen die Kolping-Bildungswerke auch mit der Bundesagentur für Arbeit. Im Rahmen der Mitgliederversammlung fand deshalb auch mit dem Leiter des Regionaleinkaufs Bayern der Bundesagentur, Wilfried Muswieck, ein ausführliches Gespräch statt.

Verfasser: HB

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Bergmesse der der KF Altötting auf den Johannishögl bei Piding 

Am 9.Juni fuhren rund 20 gut gelaunte Mitglieder der Kolpingfamilie Altötting mit Fahrgemeinschaften Richtung Alpen. Ziel war die Kirche auf dem 706 Meter hoch gelegenen Johannishögl bei Piding in der Nähe von Bad Reichenhall. In dem Hl.Johannes der Täufer geweihten Gotteshaus zelebrierte Präses Kaplan Christoph Leuchtner eine heilige Messe, musikalisch begleitet von der örtlichen Organistin. Präses Christoph Leuchtner stellte dabei in Hinblick auf die herrliche Umgebung die Bewahrung der Schöpfung und einen rücksichtvoller Umgang mit der Natur in den Mittelpunkt seiner Predigt. Nach dem Gottesdienst der stimmungsvoll mit der Bayernhymne endete, erklärte die Mesnerin die Entstehung und Ausstattung der um 1500 erbauten spätgotischen Kirche. Zum Ausklang saß man in fröhlicher Runde beim gemeinsamen Mittagessen im Garten des unweit der Kirche gelegenen Berggasthofes Johannishögl inmitten herrlicher Natur mit Blick auf Salzburg zusammen und allen war klar: So einen Ausflug soll es wieder geben im nächsten Jahr!

Verfasser: HP

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Ja zum Fortschritt ? aber mit gutem Fundament 

Arbeitnehmervertreter der Handwerkskammer diskutierten über Digitalisierung

 

Was erwartet die Arbeitnehmer im Handwerk in der Zukunft? Wie können sie sich vorbereiten und ihren Betrieb mitgestalten? Und wie sollte die Personalstrategie von Handwerksbetrieben künftig aussehen? Diese Fragen diskutierten die Arbeitnehmervertreter der Vollversammlung und ihre Stellvertreter bei ihrer diesjährigen Tagung in Velburg im Landkreis Neumarkt unter der Leitung der beiden Arbeitnehmer-Vizepräsidenten Kathrin Zellner (Röhrnbach) und Konrad Treitinger (Ergolding). Um die enge Verbundenheit mit den Arbeitnehmern in Handwerk zu dokumentieren konnten als Gäste Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder vom Kolpingwerk Passau und DGB-Regions-Geschäftsführer Christian Dietl sowie IG-Metall-Sekretär Werner Hasenbank (beide Regensburg) begrüßt werden. Auch Hautgeschäftsführer Jürgen Kilger tauschte sich mit den rund 30 Teilnehmern aus, die sich zwei Tage lang über das Beratungsangebot der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz informierten und einen Blick in die Zukunft vor dem Hintergrund der Digitalisierung wagten.

 

„Wir wollen die Zukunft der Arbeitnehmer im Handwerk aktiv mitgestalten. Deshalb ist es wichtig, sich zu informieren und auch gemeinsam eine Meinung zu bilden“, betonte Kammervizepräsident Konrad Treitinger. Andreas Keller, Bereichsleiter Beratung der Kammer, zeigte auf, wie sich die Digitalisierung heute und künftig auf die Betriebe auswirken wird. Vieles sei mittlerweile Standard, wer den Anschluss verpasse, müsse entweder deutlich aufholen oder bleibe im schlimmsten Fall auf der Strecke. „Wer heute etwa keine eigene und ansprechende Homepage hat, der wird im Netz nur schwer gefunden und findet praktisch auf dem Markt nicht mehr statt“, warnte Keller. Vieles sei mittlerweile entwickelt und zur Anwendung in den Handwerksbetrieben bereit, von der digitalen Zeiterfassung über Smartphones bis hin zur voll digitalen Kommunikation zwischen Baustelle und Büro.

 

Dass diese vermeintlich schöne Welt aber auch Schattenseiten haben kann, betonte Ludwig Maier vom DGB Bayern. „Viele dieser Neuerungen sind auf den ersten Blick positiv, aber die Arbeitnehmer müssen diese mitgestalten und sich aktiv einbringen“, so der Abteilungsleiter für Wirtschaftspolitik und Handwerk. Beispielsweise sei eine digitale Zeiterfassung mit mobilen Endgeräten für Betrieb und Mitarbeiter sicherlich eine tolle Erleichterung, sobald aber die Standorterkennung aktiviert sei, werde der Mitarbeiter sprichwörtlich gläsern und könne überall beobachtet werden, so Maier. Dabei wolle er aber die Arbeitnehmer nicht als „Bremser“ verstanden wissen, sondern als diejenigen, die vielleicht einmal eine andere Perspektive als die sonst übliche einnehmen und so zur Verbesserung für alle – Arbeitgeber und Arbeitnehmer beitragen könnten.

 

Mittels Diskussion erarbeiteten die Arbeitnehmervertreter anschließend Richtlinien, wie die Digitalisierung aus ihrer Sicht im Handwerk erfolgreich umgesetzt werden kann. Hierzu dürften bei allem Fortschritt auf keinen Fall die handwerklichen Grundlagen in der Ausbildung vernachlässigt werden. Denn gerade diese böten die Grundvoraussetzung dafür, Neues erfolgreich zu entwickeln und umzusetzen. Außerdem warnten die Teilnehmer auch davor, sich von digitaler Technik zu sehr abhängig zu machen. „Fehlt der Strom oder ist kein Internet verfügbar, gerät man sonst sehr schnell an seine Grenzen“, so das einhellige Votum. Außerdem dürften Themen wie IT-Sicherheit und Datenschutz auf keinen Fall außer Acht gelassen oder auf die leichte Schulter genommen werden.

 

Neben der Diskussion um die Digitalisierung stand die Tagung auch im Zeichen der Informationsvermittlung. Frank Höft, bei der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz zuständig für das Personal, erläuterte, wie die Kammer als Arbeitgeber von fast 400 Personen die strategische Personalplanung vornehme. In Zeiten von annähernder Vollbeschäftigung bei gleichzeitig immer flexibler werdenden Bewerbern und Mitarbeitern sei es eine deutliche Herausforderung, als Arbeitgeber attraktiv zu sein und auch so wahrgenommen zu werden, so Höft. Der stellvertretende Bereichsleiter gab den Arbeitnehmervertretern gute Anregungen, wie in einem mittelständischen Betrieb Personalarbeit und -planung funktionieren können.

 

„Wir müssen im Handwerk ganz besonders auf die jungen Leute schauen“, so Kathrin Zellner, Vizepräsidentin der Handwerkskammer. Wenn alle Beteiligten zeigten, dass eine Karriere im Handwerk interessant und vielversprechend sei, könne Nachwuchsgewinnung auch in diesen Zeiten gelingen, so die Friseurmeisterin. Aus diesem Grund hatten die Tagungsteilnehmer auch Michael Knauer, Abteilungsleiter der Ausbildungsberatung eingeladen, der zeigte, wie die Kammer Betrieben beim Thema Ausbildung behilflich ist. So seien die Ausbildungsberater stets bemüht, allen Beteiligten rund um die Ausbildung zu helfen – Lehrling, Betrieb und auch den Eltern. „Wer sich heute intensiv um den Nachwuchs bemüht und neben einer guten Ausbildung auch Perspektiven für die spätere Karriere bietet, hat in der Regel keine Probleme an gutes Personal zu kommen“, zeigte sich Knauer überzeugt.

 

Verabschiedet von seinen Kollegen wurde der langjährige Vizepräsident Franz Greipl, der diese jährliche Arbeitnehmertagung ins Leben gerufen und über viele Jahre erfolgreich geleitet hatte. Ein besonders Dankeschön richteten die Teilnehmern an Bereichsleiter Andreas Keller von der Handwerkskammer, der die gesamte Tagung gestaltet und organisiert hatte.

Verfasser: Handwerkskammer / Kolping

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KF Altötting spendet 1500 Euro für die Renovierung der Bruder-Konrad-Kirche 

Am 28. April 2018 veranstaltete die Kolpingfamilie Altötting ein Benefiz-Kegelturnier auf den Bahnen beim Spirkl-Wirt in Kastl zugunsten der Renovierung der Bruder-Konrad- Kirche. Ein Monat später erfolgte nun am Montag dieser Woche die Spendenübergabe an die Kapuziner.
Schon 2013 hatte die örtliche Kolpingfamilie die Renovierung der Basilika St. Anna mit einem Benefiz-Kegelturnier unterstützt. Damals kam die Summe von 1000 Euro zusammen. Dieses Jahr unterstützte man die Kapuziner bei der Renovierung der Bruder- Konrad-Kirche. Erstaunlich viele Männer und Frauen beteiligten sich unter der Leitung von Franz Hager und dem Schirmherrn, dem zweiten Bürgermeister Wolfgang Sellner, an dem Turnier. Turniersieger wurden Heinrich Birndorfer mit 157 Holz bei den Männern und Brigitte Bauer mit 128 Holz bei den Frauen. Dank zahlreicher Sponsoren konnte sich jeder Teilnehmer über einen Preis freuen. Die besten Kegler bekamen eine Urkunde samt einem Bild der Bruder-Konrad-Kirche. Zum Startgeld kam noch Geldspenden dazu, so dass am Ende eine Rekordsumme von 1500 Euro zusammenkam. Besonders dankte Vorsitzender Franz Steiner dem Turnierleiter Franz Hager, der mit viel Einsatz Geld- und Sachspenden gesammelt habe sowie Heinrich Birndorfer für die Organisation. Bei der Spendenübergabe betonte Vorsitzender Franz Steiner, dass die Kapuziner wertvolle Arbeit im Dienst der Wallfahrt leisteten und dass die Spende ein kleiner Beitrag für den Erhalt der Bruder-Konrad-Kirche darstelle.
Guardian Norbert Schlenker zeigte sich hocherfreut über die Initiative der Kolpingfamilie. Er berichtete, dass die seit dem 21. April wieder eröffnete Bruder-Konrad-Kirche von den Pilgergruppen aufgrund der hellen und freundlichen Atmosphäre sehr gut angenommen werde. Auch habe man das Fassungsvermögen im Chorgestühl um 86 Plätze erhöhen können. Barrierefreiheit und das neu errichtete Luzernar an der Giebelseite der Kirche seien weitere Faktoren welche zur Beliebtheit der neu renovierten Kirche beitrügen. Abschließend dankte der Guardian nochmals allen Spendern und Teilnehmern am Benefiz-Kegelturnier für Ihr Engagement.   

Verfasser: HP

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Regionalforen machen Mut für Zukunftsprozess 

Im April fanden an verschiedenen Orten 20 Regionalforen über die Neuausrichtung und Öffnung des Kolpingwerkes Deutschland statt. Auch Delegierte der Kolpingsfamilien im Bistum Passau waren in den Regionalforen Regensburg, Ismaning bei München und Augsburg vertreten. Insgesamt beteiligten sich rund 2.000 Delegierte aus den Kolpingsfamilien. „Es war definitiv ein gewinnbringender Tag mit vielen tollen Impulsen“, so Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder, der zusammen mit Diözesanleiter Rudi Krause als Vertreter des Diözesanvorstandes am Regionalforum in Ismaning teilgenommen hatte.

 

Mit den bundesweit stattfindenden Regionalforen hat der 1850 gegründete Sozialverband ein interaktives Format entwickelt. Es ermöglicht allen interessierten Mitgliedern, im Rahmen eines vom Bundesvorstand angestoßenen Zukunftsprozesses zu Wort zu kommen. Die Veranstaltungen leiten dabei die zweite Phase des Erneuerungsprozesses „Kolping Upgrade... unser Weg in die Zukunft“ ein, der bereits im vergangenen Jahr mit einer Mitgliederumfrage gestartet war. Eine konkrete Marschrichtung für die zukünftige Verbandsentwicklung soll dann im Jahr 2020 durch die Bundesversammlung beschlossen werden.

 

Um den gemeinsamen Austausch zu fördern, kamen während des Regionalforums vielfältige Methoden zum Einsatz: Während Einzelreflexionen konzentriert abliefen, wurde im Zuge von Gruppenarbeiten lebhaft diskutiert und meinungsfreudig auf Plakatwänden argumentiert. Nachdem einige Personen nach eigener Aussage eher skeptisch angereist waren, konnten so alle Teilnehmenden aktiv mitwirken und voller Begeisterung die Rückreise antreten. „Mir ist wieder einmal klar geworden, dass ich stolz bin, bei Kolping zu sein“, so Diözesanvorstandsmitglied Rudi Krause. Auch der ehemalige Diözesanvorsitzende in seiner Eigenschaft als Mitglied des Beraterkreises des Kolpingwerkes Deutschland am Regionalforum in Regensburg teilgenommen. Er war ebenfalls positiv angetan und erklärte: „Wir konnten mitarbeiten, und nicht alles wurde – wie oft üblich – vorgesetzt.“

 

Einig waren sich alle Teilnehmer aus dem Diözesanverband Passau in einem Punkt: Auch wenn es Mut zu notwendigen Veränderungen braucht, wird das Kolpingwerk weiterhin Gesellschaft und Kirche aktiv mitgestalten. Der Zukunftsprozess wird gelingen, denn: „Kolping lebt!“

 

Heute machen wir auf die Fortsetzung des Zukunftsprozesses im Rahmen einer Mitarbeiterfahrt für verantwortliche Vorstandsmitglieder vom 29. bis 31. März 2019 nach Fulda aufmerksam.

Verfasser: HB

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Neuaufnahmen der KF Altötting bei der Maiandacht 

Am 15. Mai hielt die Kolpingfamilie Altötting in der Kirche „Zu unserer lieben Frau“ in Burghausen ihre traditionelle Mainandacht ab. War man im Jahr davor in der barocken Marienkirche in Feichten zu Gast, so ließen sich die Mitglieder dieses Jahr von der Atmosphäre einer im Jahr 1965 in neuzeitlichen Architektur erbauten Kirche inspirieren.
Präses Kaplan Christoph Leuchtner brachte seine Verbundenheit zur Kolpingfamilie mit einer Kolpingschola mit dem Porträt Adolph Kolpings zum Ausdruck. Zu Beginn der Mainandacht bemerkte der Präses, dass er am Anfang seiner mittlerweile dreijährigen Kaplanszeit in Altötting als erstes in der Kolpingfamilie das Gefühl von „Heimat wie in einer richtigen Familie“ gespürt habe. Damit leitete er über zum Verbandsgründer Adolph Kolping, der den Menschen und nicht Wirtschaftsinteressen in den Mittelpunkt stellte. Dieses Leitbild sei noch heute gültig und werde in den Kolpingfamilien vor Ort gemäß dem Motto „Verantwortlich leben – solidarisch handeln“ umgesetzt.    
Der zwanzig Mitglieder umfassende Kolpingchor unter der Leitung von Vorsitzendem Franz Steiner gestaltete die Maiandacht mit Marienliedern, begleitet von Rupert Fraundorfner am Keyboard. Das Musikensemble mit Markus Hartsperger (Gitarre), Lena und Maria Breitenladner sowie Veronika Prokscha (alle Flöte) glänzte mit drei musikalischen Einlagen. Höhepunkt der Maiandacht war die Aufnahme von fünf neuen Mitgliedern in die Kolpingfamilie. Die Neumitglieder wurden dabei per Handschlag von Präses Christoph Leuchtner, Vorsitzendem Franz Steiner und der stellvertretenden Vorsitzenden Anni Thalhammer in die Gemeinschaft aufgenommen. Als äußeres Zeichen der Zugehörigkeit erhielten Frauen eine Brosche sowie Männer eine Nadel mit dem Kolpingzeichen angesteckt. Im Anschluss an die Maiandacht wartete Kassier Heinz Wibmer als damaliger Bauleiter mit detaillierten Informationen zum Bau auf und erklärte die Bedeutung der sakralen Kunstwerke der im Geist des Konzils erbauten Kirche.
Beim anschließenden Beisammensein in der Pizzeria „La Rosa“ in Burghausen wurden die Neuaufnahmen noch gebührend gefeiert.  

Verfasser: HP

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